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Über das Grauen einer mutli-kulturellen Gesellschaft

Sonstiges ·

Mittwoch, 10:35
Es ist gar keine Frage, Menschen aus anderen Ländern und fremden Kulturen Willkommen zu heißen, ein vorbildliches, gastfreundliches
Verhalten ihnen gegenüber an den Tag zu legen, und den ehrlich-interessierten und förderlich-vergleichenden Austausch zu pflegen.
Es ist ohne Frage, dass die Menschheit in ihren Ideen, in ihrem Fortschritt und in ihrer Solidarität wachsen muss, dadurch dass ein
interkultureller Austausch gepflegt wird.
Die Menschheit ist im Großen und Ganzen eine Rasse, eine Spezies, die im ganzen Universum die gleichen Schritte durch die Evolution zu machen hat; sie hat durch Irrungen, Wirrungen und Täuschungen sich emporzuarbeiten zu einer hohen Kultur, bestehend aus einer Beantwortung zu den tiefgreifenden Fragen der Philosophie, also einer gereiften Geistes-Kultur, verbunden mit hohen Anforderungen an den moralisch-ethischen Sozialkomplex.
In diesem Emporstreben der Menschheitskultur lauern jedoch große Gefahren, die allerdings schon im voraus zu erkennen sind, und daher leicht zu überwinden wären.. sofern jedoch dass das Gefahrenvolle in seinem Ausmaß, in seinem Wert vorher schon erkannt werden würde.
Eine dieser rückschrittlichen Tendenzen, hervorgehend wohl aus falschen Vorstellungen von Diversität und Einheit, möchte, dass
die individuelle Kultur aufgelöst wird durch eine Universale, was konkret bedeutet, dass die Eigenheit des deutschen Volkes z.B. umgewandelt wird in eine multi-kulturelle Vielfalt, in der also das eigene Deutsche aufgehoben und ersetzt wird durch z.B. (fern)-östliche, amerikanische, oder südländische, was also einem multi-nationalen Schimmern der deutschen Kultur in vielen Bereichen entspricht, von der kulinarischen bis zur religiösen Kultur.
Dabei wird vergessen, dass jeder gesunde Wachstum von seinen Wurzeln abhängig ist, und die Wurzeln eines Menschen beziehen sich vor allem auf seine Erziehung und seine Heimatgefühle (in einem vieldeutigen Sinn).
Heimat bedeutet nicht nur die lokale Region, aus der der Mensch entstammt, sondern auch seine Familie, sein Heim, seine heimatliche Kultur, und viele weitere Faktoren.
Es sind also seine inneren Geborgenheit-Gefühle, die einen (vllt. entscheidenden) Ausschlag in seinem Leben geben werden, ob das ganze Projekt des Lebens zu einem Erfolg geführt werden kann.
Ein Geborgenheit-Gefühl entsteht jedoch aus einer Mischung von Vertrautheit und gleichbleibenden Werten... wenn jedoch der Mensch in diesen wichtigen Werten und Gefühlen ein zerrissenes oder gespaltenes Verhältnis erfährt, dann kann dies weitreichende Folgen tragen, dahingehend, dass der Mensch sein ganzes Leben stets unruhig, ungehalten, und weder in sich eine Heimat findet, noch auf irgendeinem Landstrich, oder Gebiet.
Der Mensch verfällt also einer tiefgreifenden inneren Spaltung.

Wie soll der Mensch jedoch eine heimatliche Kultur aufbauen, wenn darin sich derart viele und übergreifende Einflüsse befinden, die absolut fremdartig und damit leider abstoßend wirken - wozu benötigt der Mensch überhaupt dieses reiche Angebot an Einflüssen kulinarischer, geistiger, und sonst irgendwelcher Art, wenn alle diese in ihrer Essenz sich ähneln!? -es bringt nur Verwirrung.

Was läge dem Menschen näher, als das gleichbleibende Gute und Wertvolle für sich selbst zu pflegen, anstatt es durch eine Vielheit von Untauglichen Dingen zu ersetzen ?

Der Mensch verschleißt sich selbst nicht nur durch seine oberflächliche Handhabe von essentiellen Werten, sondern auch durch seine Unentschlossenheit, sein mangelnder Aufbau von Kontinuität in Form einer Diszipliniertheit, die im Erkennen von guten und beachtlichen Werten liegt.

Es kommt mir so vor, als würden unterbewusst die Menschen es gerne sehen, wie andere, die das gleiche traurige Schicksal erleben mussten wie sie selbst - und es nicht anhin schafften auszugleichen, eben gerne zuzuschauen wie sie dem gleichen, verderblichen, entwurzelten Treiben ausgesetzt sind.

Letzte Änderung: 19. Oktober 2016 16:00

Jahr 2016 (3)


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