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Fünf Tote durch Schneefall in Bulgarien und Rumänien

Schnee in Rumänien
Schnee in Rumänien
Zehntausende Haushalte in Bulgarien weiter ohne Strom

Infolge des Wintereinbruchs in Rumänien und Bulgarien sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach heftigen Schneefällen wurde eine 87-jährige Frau nahe ihrem Haus im rumänischen Bezirk Dambovita erfroren aufgefunden, sagte der Unterstaatssekretär für Gesundheit, Raed Arafat. Zwei weitere Menschen starben an Gesundheitsproblemen, weil sie der Notarzt wegen des Schnees nicht rechtzeitig erreichte. Zudem sei ein Mann in seinem Auto erfroren, das im Schnee feststeckte.

Bulgarische Medien berichteten, ein Obdachloser sei in der Nacht in der Hauptstadt Sofia an einer Bushaltestelle erfroren aufgefunden worden. Er war demnach "das erste Opfer des Schnees". Wegen des Wintereinbruchs waren am Freitag 43.500 Haushalte in 221 Ortschaften in Bulgarien weiterhin ohne Strom. Nach Angaben des Innenministeriums mussten sich die Einsatzkräfte durch bis zu zwei Meter hohe Schneeverwehungen kämpfen, um die Stromversorgung wiederherstellen zu können.

Am Flughafen von Sofia herrscht dagegen wieder normaler Betrieb, und die meisten Straßensperrungen wurden aufgehoben. In Rumänien, wo der Schnee stellenweise anderthalb Meter hoch liegt, ist der Verkehr weiter stark beeinträchtigt. Zahlreiche Streckenabschnitte von Nationalstraßen sind gesperrt, 60 Zugverbindungen wurden gestrichen.

Erstellt:
Bukarest/Sofia (AFP) © 2012 AFP
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