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nicht Paulchen · (), Deutschland · männlich · 43 Jahre alt · registriert seit 2005 · vor 1 Monat zuletzt online

"Realitätscheck für Erinnerungen" heute: die BRAVO

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Mein liebes

..gestern..ich bereitete mich auf den Jahreswechsel vor..als mir wieder die BRAVO von der AZUBI Katja (17) in die Hände fiel :zwinker:

Fühle mich gut. Allerdings mit leichtem Schuldkomplex, weil ich mein Arbeitspensum nicht ganz schaffe. Die Aufgaben, die heute zu erledigen wären, hab ich mir aber selbst zusammengestellt. Wenn ich einiges davon morgen mache, glaube ich fast, dass ich nachsichtig mit mir sein werde.
Höre Silbermond – Das Beste *mitträller*

Aus der Rubrik "Realitätscheck für Erinnerungen" heute: die BRAVO

Mir blieben von meinem BRAVO-Konsum zwei Dinge in Erinnerung: aufgebauschte Stargeschichtchen ("Patrick Packard-Star Hendrik Martz fast von Scheinwerfer erschlagen") und zwangsläufig der Doktor-Sommer-Brainwash. Da war die Frage einer 13jährigen Leserin, die befürchtete, schwanger zu werden, wenn sie sich mit dem Handtuch ihres Bruders abtrocknet. Damals dachte ich, das Mädel ist überängstlich. Heute weiß ich, die Frage ist sehr berechtigt, zumindest wenn man davon ausgeht, dass der Bruder eine Drecksau ist. Was sich wohl der BRAVO-Redakteur dachte, als er sich den Brief aus den Fingern sog?

Soweit die Erinnerung. Jetzt der Realitätscheck mit der BRAVO vom 27. Dezember 2006. Die aufgebauschten Stargeschichten sind immer noch aufgebauscht. Diesmal lässt die BRAVO Avril Lavigne zum elften Todestag von Kurt Cobain erklären, dass dieser ihr Teenie-Idol war. Avril war übrigens - und das verschweigt der Artikel - zehn Jahre alt, als Cobain sein abschließendes Treffen mit der Schrotflinte hatte. Aber diesen Fakt braucht man gar nicht mal, um die Geschichte peinlich zu finden. Dafür sorgt die BRAVO selbst, in dem sie Avril fortfahren lässt, "Bis auf 'Smells like Teen Spirit' ist [Nirvanas] Musik aber nicht so ganz mein Ding". Oh Lord!

Doc Sommer hat heute folgende Fälle in der Sprechstunde:

1. "Der Tampon passte nicht rein."
2. "Ich mag kein Kondom benutzen."
3. "Wir verhalten uns gar nicht wie richtige Mädchen."
4. "Ich hab Mundgeruch – das ist oft voll peinlich!" und
5. "Was ist so schlimm an Pornofilmen?"

Hier Antwort-Fetzen von Dr. Sommer zum Selber-Zuordnen:

a) "Wichtig ist, dass Ihr Euch wohl fühlt – egal, was andere dazu sagen. Probiert aus, was Euch gefällt, und steht dazu!"
b) "Wenn Du Deinen Freund triffst, dann nimm – nur zu Deiner eigenen Sicherheit – auch noch ein (zuckerfreies) Bonbon (...)."
c) "In der Realität sind Frauen weder ständig willig und bereit, noch sind sie so hilflose und den Männern ausgelieferte Opfer oder Objekte (...). Kein Mädchen und keine Frau will das oder benimmt sich so"
d) "Du wirst sehen, so kann es richtig lustvoll sein und sogar Spaß machen! Störend wird diese Unterbrechung dann kaum sein!"
e) "Also nicht die Luft anhalten und drücken, sondern ruhig ausatmen".

Richtige Zuordnung natürlich 1-e, 2-d, 3-a, 4-b, 5-c.

Bravo, Dr. Sommer, dass Du so politisch korrekt lügen kannst. Ich bin auch der Meinung, dass Jungs nicht aus einer Jugendzeitschrift lernen müssen, was in Singlebörsen und Abschleppschuppen offensichtlich ist. Ich sag nur "willig, "bereit" und "hilflos".

Schlimmer dagegen, wenn sich Mädchen, dem "Steh-dazu"-Rat folgend, zum Klassenclown machen. Aber die können ja an Doc Sommer schreiben. Oder "Smells like Teen Spirit" hören.

"...it's fun to lose and to pretend..." :zungeraus2:

31. Dezember 2006 08:43

Gustel & sein Geschenk

Sonstiges · · 1 Kommentar

Mein liebes

..endlich habe ich dich , trotz der vielen Geschenkeberge wieder gefunden :banana: ganz unten lagst du...zwischen
Klamotten , Büchern und der D-Box für Arena TV & PornoChannel :lach:

...ja das mit den Geschenken war ja dieses Jahr ganz spannend *find*..Die Technik macht nie halt, wo von mich auch der
Gustel (76, Zimmer 08) überzeugte...Mein Gott war ich da erstaunt, wat it net alles jibt uff der Welt :zwinker:
Der Gustel, der hat ne Freundin, so um die 20 oder 30 rum...aber dass sie sich jetzt öfters od täglich sehen können..egal mal bei was, hat er seiner Liebesten, der Karola odda wie das Standgebläse auch imma heißt..ein Handy geschenkt und er sagte mir, dass sie sogar mit Hilfe vom Handy Säääääxxxxx hätten, was ich nicht glauben konnt.... :gruebel: ..Gustel
mich aber davon überzeugen konnte..aber schau doch selbst :zungeraus2:

Nun dachte ich mir, dass ich das auch kann ...wenig später überfuhr mich aber der Gedanke, dass ich ja die Renate am Bein kleben habe und was Handy & Renate an geht..sind das 2 Welten für sich.... Renate hat garkein Handy, drum isse .....

Fazit : wat nutzt dir ein Handy , wenn du NIX GESCHEIDES am Hörer hast :lol: :zungeraus2: :lol:

27. Dezember 2006 17:33

Einladung zur Weihnachtsfeier

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Mein liebes

..der Stress der letzten Tage steht mir ins Gesicht geschrieben :zwinker: ..da will man was auf die Beine stellen, wird von einer Frau dann rücksichtslos ausgebremst, was wieder zur Folge hat, dass Man(n) ihre Arbeit mit machen muss, nur weil sie
es mit den Nerven nicht ausgehalten hat...ich spreche von Rita, der Personalchefin von der Bottroper Sterbehülfe e.V.

..es hat sich wie folgt zu getragen......*erklär*

14. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER der Bottroper Sterbehülfe

Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Rita Müller angeht.
Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen.
Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.
Paul Meier
Bürohelfer

...dies schrieb ich heute Morgen an alle...... vorausgegangen waren die unterstehenden Einladungen von Frau Rita Müller

1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere VEREINS-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend... Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird!
Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
Rita Müller
Leiterin Personalabteilung


2. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort "Jahresendfeier" nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.
Rita Müller
Leiterin Personalabteilung


3. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen "trockenen" Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird...
Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld.
Rita Müller
Leiterin Personalforschung


7. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der "Weight-Watchers" einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
Endlich zufrieden?
Rita Müller
Leiterin Klappsmühle


9. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.
Rita Müller
Leiterin Personalvergewaltigung


10. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER BOTTROPER STERBEHÜLFE

Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob´s Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom "Todesgrill", wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten!
Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätschätsch!
Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert !!!!!
Rita Müller,Die Schlampe aus der dritten Etage.


Fazit : wenn man es mit anderen gut meint, hat man meist nix davon..in diesem Sinne..einen Schönen 3. Advent wünsch :christmas:

14. Dezember 2006 11:19

Der Weihnachtsstau

Sonstiges · · 2 Kommentare

Mein liebes

...lange hat es ja gedauert, bis ich dich wieder gefunden habe..aber..nu habsch dich wieder :banana: und muss dir gleich
was berichten, was mir heute Vormittag auf dem Weg in die city passiert ist :ok:

Der Weihnachtsstau

Gerade im Heim wieder angekommen und schon genervt... Ich wurde heute nämlich zum ersten mal in diesem Jahr gnadenlos mit Weihnachten konfrontiert. Und zwar als ich mich mit meinem Rolli in einen Stau einreihte, den es normalerweise nicht gibt. Bei einem Stau erwartet man an dessen Ende normalerweise entweder einen Unfall oder eine Baustelle. Nach knapp zehn minütigem Warten dann die große Überraschung: ein Kreisverkehr. Ein Kreisverkehr, wie es ihn weltweit wohl millionenfach gibt: rund (deshalb auch „Kreisverkehr“) mit einer Insel in der Mitte. Grundsätzlich war dies wenig überraschend, da besagter Kreisverkehr schon seit mehreren Jahren an der selben Stelle zu stehen gedenkt. Auf der Insel jedoch steht seit gestern Abend ein riesiger Christbaum mit vielen hellen Lichtern. An sich sehr schön, wirkt der Baum jedoch auf viele Fahrer eine verkehrshemmende Wirkung aus. Er versperrt keine Sicht, stört nicht, ist einfach nur da. Und trotzdem..... Stau. Warum? These eins: eine Mehrheit der Autofahrer wird in diesem Moment zum ersten mal in diesem Jahr gnadenlos mit Weihnachten konfrontiert. Es beginnt ein den Gasfuß lähmender Denkprozess, was man Tante Inge und Onkel Paul wohl zu Weihnachten schenken könnte.

These zwei: Verkehrsteilnehmer, die zwar schon wissen, was sie Tante Inge und Onkel Paul zu Weihnachten schenken, haben keine Lust an ihren Arbeitsplatz zu kommen und versuchen dies durch das Zählen der Lichter möglichst lange hinauszuzögern. Ich beschließe, kommendes Wochenende mit meinem Rolli wieder hierher zu fahren, die Lichter zu zählen und eine Tafel auf der Insel aufzustellen:

„An diesem Baum brennen 5.543 Lichter für Sie. Es gibt keinen Grund, nochmals nachzuzählen! Vergessen Sie auch bitte für einen Moment Tante Inge und Onkel Paul! Gute und zügige Weiterfahrt und viel Spaß noch bei der Arbeit!“.

Als ich endlich den Kreisverkehr samt Christbaum passiert habe, überlege ich, was ich Enkelin Nisalu und Enkel üttes zu Weihnachten schenken könnte und wie viele Lichter wohl am Baum brennen... Ich bin in der Weihnachtszeit angekommen. Jetzt gibt es nur noch eins, was mir die weihnachtliche Stimmung vermiesen kann: „Last Christmas“ von Wham!. Leider kommt es in diesem Moment in keinem Radiosender. Scheiße! Hab nämlich dieses Jahr wieder einmal überhaupt keine Lust auf Weihnachten... :zungeraus2: :christmas:

08. Dezember 2006 13:56
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