Lamento
von prozedur
Zermartert von ewigen Qualen die Seele
Zerschunden das einstig so blühende Glück
Gedanken zersplitternd und reißend wie Pfähle
Gefühle zerflossen, erstickt und erdrückt
Das Dasein am düsteren Tage gebunden
An schwache, verlöschende Sehnsucht nach Leere
Es tröstet gelinde in zehrenden Stunden
Die Aussicht auf baldige Flucht vor der Schwere
In klirrender Kälte die Klippe klafft kahl
Im schmerzlichen Schmachten das Schöne scheint fahl
Erwartend dem Ende entgegen ich sehe
Den Blick in die lockende Tiefe gerichtet
Der Ungeduld folgend sich Düsternis lichtet
Erlösung ist baldig, in greifbarer Nähe