Deutscher Werberat tadelt menschenverachtende Werbebilder
Ein niedersächsiches Piercingstudio wurde vom deutschen Werberat gerügt. Es zeigt auf Plakaten ein, aus dem Internet bekanntes, Babyfoto mit diversen Piercings im Gesicht. Außerdem ist eine Schulter des Babys tätowiert. Im unteren Bereich des großen Fotoplakats wirbt das Unternehmen mit dem Text "21 Jahre Erfahrung".
Nach Auffassung des Werberats stehe das Foto nicht im Einklang mit der moralischen Grundüberzeugung kommerzieller Kommunikation. Piercing sei ein körperlicher Eingriff, gegen die sich ein Baby nicht wehren könne. Das Entscheidungsrecht der Eltern dürfe in diesem Zusammenhang keinesfalls als schrankenlos ausgelegt werden. Selbst als Fotomontage genüge das Bildmotiv nicht den Ansprüchen von Menschenwürde durch seinen auffordernden Charakter zur Nachahmung.
http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Public%20Affairs.php?id=4540
Da hat man schon den Eindruck, da hat es aber einer seehhr genau genommen...
Obwohl es gelegentlich ja wirklich so Rabeneltern gibt, die ihre Säuglinge piercen lassen wollen, auch wenn es "nur" die Ohren sind. Ich glaube aber kaum, daß die sich durch ein Plaktat beeinflussen lassen...
