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Uta · bei Bremen (Niedersachsen), Deutschland · weiblich · 54 Jahre alt · registriert seit 2000 · vor 3 Tagen zuletzt online
alle Texte und Fotos ©UtaS.

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Jetzt
Manchmal sehne ich mich nach Unendlichkeit.
Die eines schönen Gedankens.
Einen Moment, den ich erleben durfte.
Einen Traum, der mich in sternenklarer Nacht berührt hat.
Ich will ihn festhalten und nie mehr loslassen.
Doch es bleibt nur eine Erinnerung.
Was danach kommt, ist ungewiss.
Deshalb soll das Jetzt meine Unendlichkeit sein.

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Denk - mal
Wortspiele enträtseln Momente
Sternschnuppen malen Bilder
Gefühle zitieren Vorstellungen
Wege laufen Zielen davon
Bedingungen ersetzen Werte
Verlangen schreibt Zukunft
Habe ich einen Sinn?
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Tod
Stolzglänzendes Gefieder
Vor glutrotem Himmel
In ewigem Sinkflug
Über den Wassern des Lebens
Schwarzer Schwan
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Glasklar
Ich bin müde
Vom Rennen gegen Wände
Und geschlossene Türen
Eingesperrt
Ich bin müde
Von all den schwarzen Löchern
In hohlen Worten
Unverstanden
Ich bin müde
Von der Suche nach Menschen
Fallenlassen ohne Halt
Körperlos
Ich bin müde
Von leeren Antworten
Und falschen Versprechen
Ausgespuckt
Ich bin müde
Von schlaflosen Nächten
Nach sinnlosen Tagträumen
Zitterkalt
Gefühle eingesperrt
Schreie unverstanden
Wärme körperlos
Sehnsucht ausgespuckt
Zitterkalt erfroren
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Blind
Es gibt Männer
Die versprechen Dir Sterne vom Himmel
Und wenn du drauf wartest
Bekommt sie eine andere
Doch sieh genau hin
Es fehlt keiner da oben
Was also
Macht das für einen Sinn?
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Hand in Hand
Es gibt Dinge, die will ich nicht sehen
und welche, die ich nicht erkennen kann.
Dann ist es gut, wenn Freunde da sind,
die mich halten und mir einen Weg zeigen,
den es mir möglich ist zu gehen -
mit ihrer Hilfe und Besonnenheit.
Und wenn auch das Leben mich zum Lernen einlädt,
bin ich doch nicht immer dazu bereit.
In manchem möchte ich blind sein wie ein Kind,
das unbeschwert über wacklige Brücken rennt,
weil es Vertrauen hat
in seine Welt und sein Leben...
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Meine Zeit
Verloren im Nebel der Zukunft
Auf der Suche nach Veränderung
Rann sie mir durch die Finger
Verwandelte das Jetzt in Erwartung
Und verfing sich ungelebt im Nichts
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Prolog
Augen im Dunkel
Kristallklarer Blick
Nebel im Herzen
Hand im Genick
Lautlose Schreie
Jüngstes Gericht
Mein Leben gelebt
Ich fürchte dich nicht
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Verletzt
Die Dinge gehen falsch
und ich stehe
und warte
Mein Spiegelbild wirft Schatten
und ich hoffe
und warte
Zischend löschen Tränen ein Licht
und ich weine
und warte
Aus tiefen Schnitten sickert Blut
und ich schweige
und warte
Zeitgeheilte Wunden
hinterlassen bleibende Narben
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Wehmut
Es ist Herbst geworden
Feuchte Kälte zieht durch alle Ritzen
Tropfen aus Morgentau glitzern wie Edelsteine
In kunstvoll gewebten Spinnennetzen
Der Wind schaukelt bunte Drachen über den Himmel
Leuchtendes Orange überzieht die Wälder
Drinnen spielen Kerzen erste Schattengeschichten
Und versuchen Wärme in Herzen zu leuchten
Das Land gibt die Früchte des Sommers her
Lässt pralle glänzende Kastanien in Kinderhände fallen
Erste Laternen werden singend durch Strassen getragen
Ein wenig Wehmut legt sich über Sommergedanken
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Rose im Eis
Als die Gänse flogen
Sah sie ihnen nach und dachte
Ich werde erfrieren und sterben
Denn ich bin festgebunden
In meiner Welt
Sie ließ den Kopf hängen
Und ergab sich in ihr Schicksal
Wind fegte über sie hinweg
Eine kalte weiße Decke
Begrub ihr dunkles Rot
Doch wenn die Gänse wieder fliegen
Und Sonnenstrahlen wärmen die Erde
Beginnt ein neues Leuchten
Streckt zartes Grün in den Morgen
Und schenkt dem Rot seinen zarten Duft
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Lohn
Sehnsucht hinter Mauern
das Lebensrad zu weit gedreht
Ungeweinte Tränen
hinter verschlossenen Türen
Heimliche Begierde
im Schatten eines Lächelns
Unter Steinen
schimmerndes Mondlicht
Unerfülltes Warten
Bis das Ende die Wandlung
überholt hat
Lohnen sich
Träume?
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Schatz
Aufsteigen
um zu springen
Ankommen
ohne zu starten
Suchen
doch nie entdecken
Sehen
aber nicht erkennen
Loslassen
ohne geliebt zu haben
hinter dem Spiegel
sich selbst finden
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Sinn - e
Granatrotes Verlangen
Den Schatten berührt
Hinter blinden Augen
Bitterkeit gespürt
Willenlos rennen
Grenzen erkennen
Wohin?
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Kristall
Durch Mauern aus Eis
trägt kalt der Wind die Stille
Dunkel verliert sich meine Spur
In herbstklarer Nacht
wirft still der Mond sein Licht
Fahles Silber auf meiner Haut
Weinender Schwan
trägt ohne Stolz sein Schwarz
Tief berührt mich deine Seele
Der Kopf lenkt all die Worte
doch zähmt er die Gedanken nicht
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Zweck
Nicht die Zeit
bestimmt das Leben
sondern der Sinn
den du ihr gibst

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Täglichkeiten
Erkennst du einen Wert erst dann
wenn du ihn schon verloren hast
solltest du lernen
im Kleinen das Große zu sehen
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Unheilbar
Verflucht sei der Schmerz
der nicht den Weg findet
In seinem Stolz
versagt er sich Heilung
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Verlaufen
Ich gaukle wie ein Schmetterling
im Regenbogenzauber
Verspiele meine Farben blind
in seinem bunten Licht
Da singst du mit dem Sommerwind
steigst hoch wie eine Schwalbe
Doch sind die Lieder schnell verstummt
im tauben Himmelsblau
Wie die Insekten schwirren wir
auf blühend reichen Wiesen
Doch finden keine Blüten mehr
Leben wir?
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Ketten
Sei nicht zu stolz
noch einen Schritt zu gehen
vielleicht ist der
den du erreichen willst
gefesselt
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