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Moment-aufnahmen

aus dem Buch
meines Lebens

Khalil Gibran - Von der Liebe

Aus eins mach zwei - Probleme

Sonstiges · · 12 Kommentare

Aus eins mach zwei - Probleme

... Es ist mein eigenes Gedankenkonstrukt,
in dem ich mich verfange, weder ein, noch
aus weiß. Demzufolge gerne das Gegenüber
für diesen Zustand verantwortlich mache und
erwarte, das dieser (m)ein Problem löst, das
ich erschaffen habe, indem er sich meinen
Vorstellungen anpasst, damit ich mich besser fühle.

So geht es - in Gefangenschaft, ein Leben -
für den Anderen, gegen sich selbst
und aus einem werden zwei Gefangene ...

-

„Liebling. So geht das nicht mehr weiter!“
„Was meinst du?“
„Das mit uns. Entweder du änderst dich, oder wir trennen uns!“,
sagt Bärbel verzweifelt und entschlossen zu ihrem vermeintlich geliebten Mann,
der sie einmal wieder mit seinem Verhalten auf die Palme bringt.
Seine Kleider lässt er täglich zerstreut im Bad auf dem Boden liegen,
das verschmutzte Geschirr bringt er einfach nicht weggeräumt, und nicht
zuletzt sind es die vielen Streitereien, die Bärbel nicht mehr erträgt.

„Du denkst, dass es immer nur an mir liegt?“
„Nein, aber oftmals schon. Entweder du änderst dich, oder wir trennen uns! Hörst du?“


Ein paar Wochen später. Bärbels Mann hat sich tatsächlich bemüht seine Kleider im Bad
wegzuräumen, seine verschmutzten Teller in die Spülmaschine zu tun. Und er hat sich in
seiner Emotionen zurückgenommen, in dem er den Streitsituationen aus dem Weg geht.

„Liebling. So geht das nicht mehr weiter!“
„Was meinst du? Was habe ich jetzt schon wieder getan?“
„Das mit uns. Entweder du änderst dich, oder wir trennen uns!“
„Was willst du denn noch?“
„Das du den Müll mit nach unten nimmst und dich mehr mit den Kindern beschäftigst!“

Ein paar Wochen später. Bärbels Mann hat sich nochmals bemüht, den Müll ohne Aufforderung
in die Mülltonne zu bringen. Auch beschäftigt er sich seitdem mehr mit den Kindern.

„Liebling. So geht das nicht mehr weiter!“
„Was ist denn jetzt schon wieder?“
„Das mit uns. Der ständige Streit und deine Sturheit machen mich noch wahnsinnig!“
„Und du versuchst das Runde in das Eckige zu bekommen! So etwas geht nicht!“
„Was meinst du?“
„Das mit uns. Entweder, du denkst darüber nach, oder wir trennen uns!“

Es vergehen genau zwei Tage, in denen sich Bärbel Gedanken gemacht hat, aber zu keinem
wahren Entschluss gekommen ist.
„Wie soll das mit uns weiter gehen?“
„Entweder du liebst mich so wie ich bin, oder wir trennen uns!“
„Aber…“
„Nichts aber! So sehr du die Form eines Balls verändern willst, er bleibt immer gleich. Du kannst
ihn zwar in einen eckigen Karton packen und ihn so verändern, wie du es dir wünschst, aber im
Kern bleibt er immer gleich!“

Liebe fordert nicht, sondern lässt Frei-raum, indem ein jeder sich frei bewegen kann,
um aus dem Ego-bewusstsein zu ent,- und einander zusammen zusammenzuwachsen.

Liebe ist

Letzte Änderung: 14. Januar 2017 07:24
am

und aus einem werden zwei Gefangene

...der eigentliche Inhalt von sogenannter Partnerschaft vorzüglich beschrieben

am

Ja, insofern sich jemand in Gefangenschaft nehmen lässt,
was auf Dauer für beide nicht tragbar ist.

am

...na ja, ich persönlich sehe im Alltag nicht selten lange und auch nicht selten stabile Dauer solcher Gefangenschaften...und wenn man sogenannte Partnerschaft nicht nur auf zwei sogenannte Liebende beschränkt, ist man fast nur noch von solchen Gefangenschaften umgeben...
Sich z. B. das soziale Umfeld als Nicht-Gefangenschaft zu denken bedarf einer Gabe an Phantasie, die leider die meisten besitzen...

am

Derartiges hat nichts mit Liebe zu tun,
indem ich einen anderen zu meinem Vorteil verändern WILL.

ist man fast nur noch von solchen Gefangenschaften umgeben...

ja, weil viele nicht den Mut haben aus dieser (eigenen) Gefangenschaft auszubrechen,
sich selbst zu befreien und bequemerweise das Gegenüber dafür verantwortlich machen.

am

Ergänzung:

Nach dem Aufbau erfolgt der Zerfall,
weil ein Leben in Gefangenschaft die
Luft zum Atmen und die Lust zum
Leben nimmt - für den, der sie sich
nehmen lässt ....

Danke für die Inspiration durch dich und durch mich selbst.

am

Mir fällt dazu das da ein:
Alleine zu Zweit

am

So kann es, muss es aber nicht sein ...

am

Nach dem Aufbau erfolgt der Zerfall

...das Schicksal von allem, was aufgebaut wird...

am

gar gut so, denn zerfall ist nicht zwingend schlecht,
es darf sich alles neu ordnen und wiederaufbauen.

Nach dem Aufbau erfolgt der Zerfall - nach dem Zerfall der Wiederaufbau
und die Steine haben wir in der Hand.

am

...ja...Sisyphos lässt grüßen...Aufbau, Zerfall, Aufbau and so on... ...den Reiz der Sinnlosigkeit dabei zu genießen und in sein Sein einzubauen ist eine Möglichkeit, das ganze interessant zu finden...

am

Im Grunde ein natürlicher Kreislauf von sterben, werden und Sein

am

Oftmals liegt der Sinn in der Sinnlosigkeit :grins:

Stell' dir mal vor es gäbe IMMER nur Ebbe oder Flut, immer nur immer von immer :gruebel:

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