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Unser Name ist Legion denn wir sind viele · siebter Kreis der Hölle (Nordrhein- Westfalen), Deutschland · männlich · 26 Jahre alt · registriert seit 2004 · heute zuletzt online
Der Graue Mann vom Ben Macdhui
Ben Macdhui, einer der sechs höchsten Bergspitzen des Cairngorm-Gebirges, rühmt sich eines schottischen Geistes namens "Großer Grauer Mann vom Ben Macdhui", der seit Generationen sowohl gesehen als auch gehört werden kann.
Die Erscheinung soll ungefähr 3 Meter groß sein und lange schlackernde Arme haben. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Gestalt halb menschlich ist und schreckliche Laute von sich gibt, die ganz entfernt an die gälische Sprache erinnern.
Einige der jüngsten Auftritte des Großen Grauen Mannes sollen 1973 beobachtet worden sein.
Der kopflose Geist von Berrimas
Die Geschichte von Berrimas kopflosem Geist gilt als die am besten belegte Geistergeschichte Australiens, sie ist vielleicht auch die unheimlichste.
Berrima ist eine typisch ländliche Stadt in Australien. Hier wurde am 22. Oktober 1842 eine Frau namens Lucretia Dunkley im Stadtgefängnis gehängt, was den heute berühmten Spuk auslöste.
Lucretia, die Pächterin des Dorfgasthofes mit dem merkwürdigen Namen "Zum Dreibeinigen Mann", beendete ihr Leben am Galgen, weil sie einen ihrer Gäste, einen wohlhabenden Farmer, ermordet und dem Toten 500 Goldstücke gestohlen hatte. Nachdem der Henker seine Arbeit verrichtet hatte, wurde der Kopf des Opfers für wissenschaftliche Zwecke entfernt. Daraufhin soll Lucretias kopfloser Geist um die Pinien vor dem Gebäude geirrt sein.
Jahrzehntelang haben Augenzeugen von der Erscheinung berichtet. Doch vor einigen Jahren wurden die Pinien gefällt, und der Geist verschwand. Man nahm an, dass die wandernde Seele für immer gegangen sei, aber es wurde berichtet, dass sie Ostern 1961 wieder aufgetaucht sei.
Als zwei Jugendliche in der Nähe der Ruine des ehemaligen
Gasthofes zelteten, hörten sie, wie jemand schluchzend um Atem rang. Sie erzählten, dass sie bei ihren Nachforschungen Lucretias kopfloses Gespenst umherstreifen sahen. Voller Entsetzen packten die beiden Camper ihre Sachen zusammen und zogen weiter nach Canberra.
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Die Scheifenhäuserin von Düsseldorf
In einem naturgeschützten Tal in der Nähe von Düsseldorf liegt das Gut Scheifenhaus.
Den Bewohnern erscheint in unregelmäßigen Abständen eine Hexe: die Scheifenhäuserin. Als 1975 eine Gruppe Städter das bis dahin landwirtschaftlich genutzte Anwesen bezog, wurden die Berichte erstmals über den engeren Umkreis hinaus bekannt.
Des Nachts trat ein eindeutig als weiblich empfundenes Wesen mit starker magischer Kraftausstrahlung an das Bett des Schlafenden und versuchte die Decke wegzuziehen. Ein eiskalter Mund legte sich auf den Nacken des Schläfers, und dieser hatte das Gefühl, sein Rückenmark würde ausgesaugt. In anderen Fällen zeigte das Wesen nur mahnend auf die Hauswand, hinter der sich die Scheune befindet. Zuletzt hörte der Geweckte immer ein leises, sich schnell entfernendes Getrappel auf der Holztreppe, die vom Keller bis zum Dachgeschoss führt.
Dies passierte unabhängig voneinander mehreren Bewohnern; auch der vorige Pächter, ein Bauer, bestätigte die nächtlichen Erscheinungen, die er und seine Frau erlebt hatten.
Je weiter man zurückforschte, desto mehr unheimliche Begebenheiten förderte man zutage, deren Schauplatz dieses älteste Haus der Gegend bildete - die Ortschronik notiert eine Grundbucheintragung des Gebäudes aus dem Jahre 1388.
Die Aufmerksamkeit richtete sich schließlich auf die Wand der Scheune, wohin die Scheifenhäuserin immer wieder gedeutet hatte. Man klopfte die Wand ab. Sie klang hohl. Ein Loch wurde gestemmt und in den Zwischenraum geleuchtet - leer. Doch den Anwesenden schien dabei, als sei während des Bruchs durch die Wand irgend etwas entwichen.
Die Scheifenhäuserin erscheint bis heute, doch hat sie ihren anfänglichen Schrecken verloren. Man stuft sie als einen Hausgeist ein, der schon einmal Herzklopfen bei seinem Erscheinen verursacht, es gleichwohl bei harmlosen Neckereien belässt.Auch zeigt sie nicht mehr auf die Wand.
Bei weiteren Nachforschungen stieß man auf eine mögliche Lösung des Geheimnisses: Keine 100 Meter von dem Gut entfernt hat im 18. Jahrhundert ein Heilkundiger praktiziert, der wegen seiner Erfolge weit über das Bergische Land hinaus Bekanntheit erlangte - selbst Goethe hat bei ihm Rat gesucht.
Vermutet wird, dass eine kräuterkundige Frau, die dem selbsternannten Medicus zur Hand ging und die im hohen Alter auf Gut Scheifenhaus eine Kammer bewohnte, den späteren Bewohnern erschien, um sie zu warnen - wovor, das blieb bis heute ihr Geheimnis und das der nächtlich Erschreckten.![]()
Der Teufel von Hjalta-Stad
Die Legende vom "Teufel von Hjalta-Stad" ist eine der berühmtesten Geistererscheinungen Skandinaviens. Diese unheimliche halbnackte Gestalt, die plötzlich in der kleinen schwedischen Gemeinde Hjalta-Stad im Jahre 1750 erschien, wurde von einigen Dutzend Menschen gesehen und verursachte eine derartige Panik, dass viele Dorfbewohner sofort aus ihren Häusern flohen.
Das kahlköpfige Gespenst wurde scheinbar als Dorfbewohner erkannt, der wegen eines unbekannten Verbrechens von den Einwohnern ausgestoßen worden war und auf seinem Totenbett geschworen hatte, zurückzukehren und seine Verfolger als Geist zu peinigen. Warum er in einem Leinentuch zurückkehrte, obwohl er in einem Totenhemd beerdigt worden war, blieb unklar.
Das Gespenst richtete einige Tage Verwüstungen in der Gegend an, bis der Dorfgeistliche sowohl das Haus, in dem der Mann gewohnt hatte, als auch die Stelle, an der er beerdigt worden war, durch einen Exorzismus reinigte. Danach verschwand der "Teufel von Hjalta-Stad", wie das Phantom genannt wurde, und das Leben normalisierte sich wieder.
Es gibt jedoch auch Berichte, dass der Geist seitdem von Zeit zu Zeit wiedergesehen wurde, genauso missgünstig und halbnackt wie zuvor. ![]()
Die Grubengeister von Kalgoorlie
Das berühmte australische Goldgrubengebiet in Kalgoorlie bildet den Hintergrund einer der seltsamsten Geistergeschichten des Landes.
Alte Überlieferungen sprechen von mehreren Geistern, die die dichtbewaldete Straße von Perth nach York heimsuchten, früher war dies der Weg für die Kutschen, die zu den Goldgruben fuhren. Es handelt sich offensichtlich um die Geister jener Männer, die ihr Leben während der gefährlichen Fahrt verloren.
Nicht weit von Kalgoorlie gab es eine Wirtschaft, bekannt als "Lloyd's In". Hier wurde eines der Schankmädchen von ihrem Liebhaber ermordet, als er entdeckte, dass sie ihre Gunst auch noch einigen anderen Kutschern gewährte. In der Geschichte heißt es, dass das Blut des Mädchens auf eine Wand der Bar spritzte. Sosehr man sich auch bemühte, die Flecken zu entfernen, sie erschienen einige Tage später wieder. Ihr düsterer Geist machte ebenfalls das Leben für die Besitzer schwer, und der Spuk hörte erst auf, als das Haus schließlich abgerissen wurde.![]()
Die Weiße Dame von Schloss Neuhaus
Die Weiße Dame der Hohenzollern ist ein weiterer sehr bekannter Geist in Deutschland und soll in einigen ehemaligen königlichen Wohnsitzen in Deutschland erschienen sein, so auch im Schloß Neuhaus (wo sie am häufigsten gesehen wurde) in Berlin, Bechin und Tretzen. Diese Geschichten haben natürlich die Vermutung gestützt, dass es mehr als einen Geist gibt, der die vom Unglück verfolgte Hohenzollern-Familie heimsucht.
Die Berichte stimmen darin überein, dass die geisterhafte Dame völlig weiß gekleidet ist und etwas auf ihrem Kopf trägt, das wie ein Trauerschleier aussieht.
Die auf Augenzeugenaussagen beruhende Theorie besagt, dass es sich bei dem Geist um Prinzessin Bertha oder Perchta von Rosenberg handelt, die von ihrem Ehemann, Baron Steyermark, sehr grausam behandelt wurde und nach ihrem Tode im Jahre 1451 aus Rache zurückkehrte, um in Neuhaus zu spuken.
Man sagt auch, dass ihre Erscheinung gewöhnlich unmittelbar mit dem Tod eines Mitglieds der preußischen Königsfamilie oder einem anderen für diese Dynastie schrecklichen Ereignis zusammenhängt.
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Die Särge von Barbados
Es gibt zahlreiche Berichte über Särge, die von Geisterhand bewegt wurden; der klassische Fall dieser Art ereignete sich jedoch während des frühen 19. Jahrhunderts auf der Insel Barbados. Hier wurde die Gruft der Familie Chase in den Jahren zwischen 1812 und 1820 regelmäßig von einem Poltergeist gestört.
Sechs Särge, alle aus Blei, die in einer in einen Felsen geschlagenen und versiegelten Gruft standen, wurden nicht weniger als fünfmal in Unordnung gebracht. Der Fall wurde sorgfältig von mehreren Leuten untersucht - unter anderem auch von dem Gouverneur auf Barbados, Lord Combermere. Alle gelangten zu keiner anderen Auffassung als der, dass ein gewalttätiger Geist am Werk gewesen war und die Särge umgekippt und verschoben hatte.
Um das Rätsel zu lösen, führte Lord Combermere 1819 eine strenge Prüfung durch, bei der er eigenhändig die riesige Platte aus blauem Devonshire-Marmor versiegelte, die den Eingang zum Grab schützte und nur von vier Männern bewegt werden konnte. Zuvor hatte man die Särge in einer bestimmten Ordnung aufgestellt und ihre Lage skizziert. Als man im darauf folgenden April Geräusche aus der Gruft hörte, wurde sie schnell geöffnet.
Ein Anblick totaler Unordnung bot sich den zahlreichen Augenzeugen, denn noch einmal lagen die sechs Särge der unglücklichen Familie Chase verstreut in der Gruft. Um weitere Störungen auszuschließen, ordnete Lord Combermere an, die Särge zu entfernen und in Einzelgräbern auf dem Kirchhof zu begraben.
Seit dieser Zeit gab es keine weiteren Zwischenfälle mehr, aber die Legende von den "sich bewegenden Särgen" blieb überall in Westindien berühmt. Die Geschichte wurde in zahllosen Büchern geschildert, auch in “Poltergeist Over England” (1945) von Harry Price.![]()
Der Trommler von Tidworth
Die Geschichte des Phantomtrommlers von Tedworth gehört sicherlich zu den berühmtesten Geistergeschichten des
17.Jahrhunderts und wurde daher von Harry Price in Poltergeist Over England (1945) als "eine der frühesten gut belegten Poltergeist fälle Englands" bezeichnet.
Die Vorgänge ereigneten sich in dem kleinen Städtchen Tedworth (heute Tidworth) in Wiltshire. Im Haus des dortigen Lokalrichters, Mr. John Mompesson, kam es zu einem plötzlichen Ausbruch trommelnder Geräusche. Kinder wurden in die Luft gehoben, Schuhe wurden den Leuten an den Kopf geschleudert, Nachttöpfe über den Betten ausgeleert, und einem Pferd wurde ein Hinterbein in das Maul gezwungen. Mompesson, ein nüchterner, gewissenhafter und geachteter Mann, war nur einer von vielen Zeugen dieser Erscheinungen, die erstmals im Frühjahr 1661 auftraten und genau ein Jahr lang andauerten.
Die Ereignisse begannen, als der herumreisende Zauberer und ehemalige Regimentstrommler William Drury ins Gefängnis gesteckt wurde, weil er sich mit gefälschten Dokumenten Geld verschafft hatte. Er wurde vor Mompesson gebracht, der ihn mit einer Warnung laufen ließ, jedoch seine Trommel einzog und ihn aufforderte, den Distrikt zu verlassen.
Ganz kurz darauf waren die Trommelklänge zu hören; Zeugen sahen, dass die Trommel in Mr. Mompessons Haus durch die Luft flog und einen höllischen Lärm verursachte. Einige Nächte später zertrümmerte der schlaflose Magistrat die Trommel, aber in der folgenden Nacht ging es unvermindert weiter, diesmal über dem Haus, wobei man auch die anderen schon beschriebenen seltsamen Manifestationen sehen konnte.
Diejenigen, die spontan vermuteten, dass der vagabundierende Drury heimlich zurückgekehrt und für alles verantwortlich sei, wurden bald eines Besseren belehrt, weil der Mann wegen Diebstahls in Gloucester ins Gefängnis gekommen und zur Deportation verurteilt worden war.
Die Geschichte vom Trommler verbreitete sich bald übers ganze Land, und einer der ersten, die zu Nachforschungen anreisten, war Joseph Glanvill, Kaplan am Hofe Karls 1. und Autor eines berühmten Buches über das Übernatürliche, Sadducismus Triumphatus (1681).
Er hörte das Trommeln "gewöhnlich fünf Nächte hintereinander ... an der Außenseite des Hauses, das hauptsächlich aus Holz besteht", und sammelte Augenzeugenberichte von Kindern und der Dienerschaft.
Ein vom König darauf hin einberufenes Komitee, das den Fall untersuchen sollte, konnte keinerlei menschliche Einwirkung entdecken. Gegen Ende 1662 hörte das Trommeln dann genauso plötzlich und mysteriös auf, wie es angefangen hatte.![]()
Turpin, das Gespenst von Essex
Der legendäre Straßenräuber Dick Turpin soll in gespenstischer Gestalt durch halb England galoppieren, insbesondere auf den Straßen zwischen London und York.
Jedoch spielt die seltsamste Geschichte über ihn in der Stadt Loughton in Essex, wo Turpin eine alte Frau über einem Feuer folterte, um herauszubekommen, wo sie ihr Geld versteckt hielt. Der Legende nach soll er seit seinem Tode mehrfach gesehen worden sein, wie er dorthin zurückreitet, wobei sich die Gestalt einer alten Frau, die er los zu werden versucht, an seinem Rücken festklammert.
Diese Geschichte stellt das einzige bekannt gewordene Beispiel eines Geistes dar, der von einem anderen Gespenst gequält wird!![]()
Das Gespenst Jack-in-Irons aus Yorkshire
Jack-in-Irons (Hans in Ketten) lautet der seltsame Name, der einem bekannten Geist verliehen wurde, von dem man berichtet, daß er die Landstraßen der englischen Grafschaft Yorkshire heimsucht.
Er hat eine riesige, dämonisch aussehende und von Ketten umschlungene Gestalt und besitzt die Gewohnheit, jeden Reisenden zu überfallen und in Angst und Schrecken zu versetzen, der dumm genug ist, nachts alleine draußen zu sein. Er zählt offensichtlich zu den wenigen Geistern, die in Ketten gesehen wurden.
Obwohl gefesselte Phantome von Karikaturisten und Illustratoren bevorzugt dargestellt werden, sind sie doch in Wirklichkeit sehr selten. Der Grund hierfür ist, dass sie die Seelen von Menschen waren, die als Gefangene in Burgverliesen in Ketten starben. Da es diese barbarische Sitte schon seit langem nicht mehr gibt, verschwanden mit ihr auch die gefesselten Phantome.
Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit zwischen ihm und der weitverbreiteten Legende vom "Spring-Heeled Jack", einer rätselhaften Figur, die einige Zeit als Geist galt und die die ländlichen Gegenden Großbritanniens im 19. Jahrhundert terrorisierte.