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Gabriele · , · weiblich · registriert seit 2014 · heute zuletzt online

12. Januar 2017

Sonstiges · · 2 Kommentare

FILTERN
weisst du, es ist schade dass du mich
nie fragst was ich sehe.
es ist schade, dass du die chance auf
meine sichtweise nicht wahrnehmen willst.
weisst du, das problem ist,
irgendwann will ich dann nicht mehr bleiben.
denn ich bin nicht dein mülleimer.
du magst viel wissen.
du magst viel erkennen.
vor allem bei anderen.
du magst alle psychologischen spielchen durchschauen.
nur deine, deine willst du nicht sehen.
nicht immer, sagen wir mal so.
weiss du, ich dräng mich dir nicht auf.
doch es macht was in mir.
es macht etwas zu.
es macht etwas klein.
das ist meins.
du weisst, ich habe dieses thema mit
´von allen geliebt sein zu wollen´.
darum geht es mir nicht so gut,
dir gleich zu sagen wo meine grenzen sind.
ich bin kein übermensch.
du auch nicht.
er auch nicht.
widoch wir sollten uns helfen
unsselber zu durchschauen.
es gibt menschen, die frag ich danach.
ich möchte wissen, was sie sehen.
ich möchte es hören.
manchmal ertrag ich es und manchmal nicht.
doch du mein lieber, verirrst dich.
in einer projektion,
in einem alten schmerz,
in einem nicht vergebenen thema,
in einer sehnsucht,
durch die du dir selber eine zu tiefe wunde
reingerissen hast.
jammern, ist manchmal ok.
jedes gefühl zu erklären auch.
doch du musst vorsichtig sein.
da ist jemand, der sitzt dir gegenüber.
der ist auch zerbrechlich.
der ist auch durchlässig.
weisst du, manchmal ist es wichtig,
wenn du nichts schönes zu erzählen hast –
nichts zu sagen…
und dir jemanden zu suchen, den du bezahlst,
dass er dir zuhört.
das ist dann ein guter ausgleich,
das ist dann so ein moment,r alle nicht.
wo jeder auf seine kosten
und sogar manchmal auf eine lösung kommt.
es geht immer um achtsamkeit.
uns selber gegenüber,
andern gegenüber…
spür deine grenzen.
und schäm dich nicht dafür,
wenn der andere sich nicht verstanden fühlt,
wenn du sie setzt.
du tust es zu deinem wohle.
und du bist noch nicht so gut darin,
sonst würde es dich nicht auch schmerzen.
wir müssen lernen
den müll der gedanken zu trennen,
bevor wir alles in einen eimer schmeissen.
die filteranlage der behutsamkeit
ist etwas das wir immer
noch nachrüsten können.
damit wir nicht um uns schmeissen,
manipulieren, die schneiden dann mit
licht und liebe und ein paar smilies polieren,
nur weil wir selber die verantwortung nicht
übernehmen wollen.
verantwortung sitzt meistens dort,
wo es dir weh tut.
da bleiben.
dort bleiben.
hinfühlen.. und ausfüllen.
bis es wieder geht.
und die weisheit sich kraftvoll
über dir und durch dich ausbreitet.
immer ein bisschen mehr.
dafür braucht es oft…
erstmal ein bisschen weniger.
schhhhhhh….
love
mo
moksha devi, 18.02.2016

12. Januar 2017 10:18
2 Kommentare
am

Sehr tiefe, verletzende Gefuehle in diesen Zeilen...der Schmerz nahezu greifbar u laest einen innehalten...

am

Das ist so tiefgreifend und Umfangreich .
Es braucht Zeit um es in sich aufzunehmen und zu verarbeiten.

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