
Ich kann ihre Nähe nicht finden
und wünschte mir, sie wäre da.
Der Tastende unter den Blinden.
Das Kind in mir spürt: Du bist nah.
*
Ein Bild über trockenen Wüsten
aus lange verdunstetem Meer,
und Hitze aus glühender Lava,
da kamen wir irgendwo her.
Es brennen die fühlenden Hände,
die Angst, dass sich Sehnsucht erfüllt.
Die Lust, wieder Feuer zu werden,
von tosenden Wogen gekühlt.
Das Zaudern aus langer Erfahrung
und fallen in jeden Moment.
Lass mich Deine Abgründe füllen
mit dem, was der Narr Liebe nennt.
Die Haut soll sich wieder vereinen
Im Tanz dieser endlichen Zeit.
Ich kann Deine Nähe nur ahnen-
Begehren ist lustvolles Leid.

