Archiv des Forums Tiere - Hunde: März 2012: Beisser
23. Mär 2012 01:44 Beisser
Ich finde das Thema zu wichtig, als es mit dem 200. Beitrag als beendet anzusehen: Wann ist es gerechtfertigt, einen Hund aufgrund eines Beissunfalles einzuschläfern? Ich denke auch, dass es nichts mit einem Vertrauensbruch zu tun hat (Sorry, Stefanie ;-)), sondern mit nicht gesehenen/erkannten Vorzeichen. Die Situation muss aufgedröselt werden und die Gründe gesucht werden. Dummerweise kann man die wahren Gründe oft niemals erkennen, gerade die hier so angepriesenen Spanienhunde können eine Ursache sein. Niemand kennt die Auslöser bei einem Hund, der urplötzich zubeisst, wenn rein gar nichts über dessen Vergangenheit bekannt ist. Dieser Hund wurde auch nicht eingeschläfert, sondern Herrchen verzichtete ganz auf Alkohol. Liegt der Beissvorfall an zb einem Hirntumor wird nichts anderes übrig bleiben, als den Hund zu töten. Habe ich einen Hund, der dazu neigt Menschen zu verletzen muss ich ihn derart absichern, dass niemand gefährdet ist. Ein solcher Verhalten ist auch mit Erziehung nicht immer ganz auszumerzen, da es auch rassebedingt ist, wie ein Hund zb auf fremde Personen reagiert. Die meisten Beissunfälle entstehen aus Unkenntnis des Lebewesens Hund gegenüber und vor allem aus sträflichen Leichtsinn. Erst neulich wurde ich Zeuge wie man einen Cane Corso-Jungrüden mit einem pubertierenden Jungen derart spielen liess, als sich der Rüde über den Jungen am Boden stellte. Das dauert noch ein paar Monate und der Rüde wird den Jungen eventuell bei dem Versuch wieder aufzustehen schwer verletzen. Dem Vater war intuitiv auch nicht ganz wohl und wird dies in Zukunft auch unterbinden. Aber so passieren schnell Unfälle. Gerade mit pubertierenden Kindern in der eigenen Familie muss aufgepasst werden, da diese nun geschlechtsreif werden und eine klare Konkurrenz zu einem ebenfalls pubertieren Jungrüden und das wird oft vollständig ignoriert von den Eltern. Schlimm finde ich ehrlich gesagt die Einstellung mancher gegenüber Kindern :-( Anscheinend stimmt es, dass Deutschland immer kinderfeindlicher wird. Kinder müssen beschützt werden. Immer und überall. Egal ob gegen kinderhassende Zaunbesitzer oder Hunde mit kinderhassenden Besitzern. Kinder sind toll. Man muss eben nur mit ihnen umgehen können.... |
23. Mär 2012 02:14 es ist - wie es im Gesetz steht
gerechtfertigt, wenn der Hund ein übersteigertes Aggressionsverhalten zeigt. Sprich - er beisst sofort - egal, ob aus übersteigerter Angst, gelernt aus Erfahrung, oder weil er einfach durch einen Genfehler generell sowohl keinen Respekt vor Menschen wie auch keine Beisshemmung hat. Denn das sind Hunde, die nicht mehr 100%tig therapiert werden können. Also immer eine tickende Zeitbombe bleiben. Anders ist es bei Beissunfällen durch Fehlverhalten seitens des Menschen, Unachtsamkeit und Ahnungslosigkeit, dafür kann Hund nichts. Wenn der Mensch sich einen Hund als Partner einbildet ist es seine Pflicht, zu lernen, seinen Hund zu lesen, um ihn sauber führen zu können. Zum Schutze des Hundes wie auch zum Schutze der Umwelt vor seinem Hund. |
23. Mär 2012 02:21 schwieriges Thema
Antwort auf: Beisser von: canada Ich glaube dazu muss ich ausholen, oder unseren familienalltag beschreiben. Seven war ja nun zuerst da, meine jüngsten nichten und neffen waren da gerade mal 1 jahr alt. mittlerweile sind die beiden 6 jahre alt und können sehr gut mit hunden umgehen. auch wenn es anfangs immer gejammer gibt... aber selbst da muss man aufpassen das die kiddis die hunde nicht mal hauen, wenn der hund im spiel übermütig wird - sprich das leckerchen zu hastig nimmt, oder der ball nicht schnell genug fliegt. ich habe aber auch neffen die kennen tiere nicht. die hatten viele jahre lang angst vor Seven, seit letzten sommer geht es... die hunde werden gefüttert und auf der strasse spazieren geführt. aber auch da sind die kinder unberechenbar! den einen tag haben sie keine angst und am nächsten sind sie wie ausgewechselt. fremde kinder dürfen nicht mit meinen hunden spielen, es sei den die eltern sind dabei und sie sind schon etwas größer (ab 8) meine hunde tolerieren meine nichten und neffen... aber wie das beim toben mit fremden kindern wäre, wüsste ich nicht. aber die frage war ja, ab wann man da einschläfern lassen würde. beim kratzer würde ich es auch nicht tun, aber wenn sich mein hund auf ein kind stürzt und es schwer verletzt, wäre für mich schluss mit lustig, ich selbst würde mir bis an mein lebensende vorwürfe machen, wieso das nicht verhindert werden konnte. ich habe ja mal einen hund erwähnt den ich kenne, dem wurde als welpe wohl das auge kaputt gemacht, von kindern, mit 3 jahren wurde es entfernt weil es immer dicker wurde. (blind war er seit welpe an) dieser hund HASST kinder, und er würde da auch nicht lange fackeln wenn er die möglichkeit dazu hätte. ich denke es kommt auch immer darauf an, sollte es mir passieren, wäre es nicht nur für mich ein schock! da meine hunde gegenüber menschen und vor allem kindern (die lieben sie... kinderwagen sind toll... da gibts lecker krümmel... und kleine kinder teilen so gern ihr brötchen, oder kekse.... gummibärchen -.-) nie anzeichen für aggressionen gezeigt haben. natürlich beisst ein hund selten ohne grund, aus der entfernung lässt sich darüber auch streiten, was man danach machen sollte, wenn es einen selbst betrifft ist es doch ganz anders. Da gäbe es für mich kein zurück mehr. Beispiel: unser schäferhund ali... meine schwester ist mit dem nachbarsmädchen gassi gegangen.... sie waren auf einer wiese im wald, die hang abwärts ging.... sie wollten runter und sind ausgerutscht... ali hat dem nachbarsmädchen in die wade gebissen, die narbe hat sie bis heute. Ali war bis zum schluss ein kinderfreund... wir haben sie auch daraufhin nicht einschläfern lassen, es war ein unfall - wohl ausgelöst das beide mädchen den abhang runtergekullert sind und den hund an der leine hatten. Also, Beisst mein hund einfach so.... ein kind, ist er weg vom fenster. beisst mein hund um sich selbst zu schützen, sprich, er wird geschlagen, bedrängt oder bedroht sieht die sache für mich anders aus. mein sohn hat auch freunde die angst vor hunden haben und die kommen dennoch zu uns (selbst wenn ich nicht zuhause bin *hmpf*) |
23. Mär 2012 02:46 beginnen wir von vorne
> wurde. (blind war er seit welpe an) dieser hund HASST ein Hund hasst nicht. Er hat maximal Angst um sein Leben und geht somit auf Abwehr, was er in diesem Falle ja seinem Schmerzgedächtnis nicht übel nehmen kann. > Also, Beisst mein hund einfach so.... ein kind, ist er weg Das alles zu Unterscheiden und vorher zu sehen wünsch ich dir viel Glück. Denn der Mensch hat oftmals ganz andere Ansichten als der Hund. Und vor allem eine ganz andere meist für den Hund zu wirre Logik. Aber beginnen wir mal so rum - wann beisst ein Hund? Selbstverteidigung, wenn er nicht mehr meiden kann. Zurechtweisung -> Schnappen, halten, aber keine echte Beschädigungsabsicht, nur Zähne sind nun mal scharf und Menschen empfindlich Übersprungshandlung (Streß) "Triebwechsel" - wenn er beim "Spielen" in die Beutesequenz fällt -> halten, schütteln, gibt blöder Weise doofe Löcher Erfahrung - wenn er in falscher Haltung gelernt hat - ich werde drangsaliert, aber wenn ich schnappe / beisse habe ich nachher Ruhe Zuchtfehler - generell übersteigertes Aggressionsverhalten Zuchtfehler die 2te - keine Beisshemmung gegenüber Menschen Krankheit -> Unzurechnungsfähigkeit durch Aussetzer im Gehirn, was den Hund schlagartig in eine Überlebenssituation bringt Kommunikationsfehler -> wenn ein Hund meint, ein Baby retten zu müssen, da seinem HH sehr viel an ihm liegt - und er z. B. das Baby am Genick packt und so transportieren will... ist bei Welpen normal, Babies halten das in der Regel nicht aus, die obligatorischen schweren Kopfverletzungen Kommunikationsfehler die 2te - fehlerhafte Unterwerfung -> Unter Hunden ist der Unterworfenen still. Menschen in Angst brüllen - was der Hund nicht versteht - und weiter zurecht weist. Passiert bei Kindern, Babies usw, darum läßt man die nicht allein. hab ich was vergessen auf die Schnelle? |
23. Mär 2012 02:59 ja
- Resourcenverteidigung die gründe überschneiden sich aber, weil du abstrakter formuliert hast als ich. |
23. Mär 2012 03:28 jep, das sind die menschlichen
> - Resourcenverteidigung...............Zurechtweisung Betrachtungsweisen, ich habe es aus der Sicht des Hundes geschrieben. Überall, wo ich "...............Zurechtweisung" angehängt habe hat der HH versagt, der Hund die Führung übernommen... oder nie abgegeben. |
23. Mär 2012 10:01 re
Antwort auf: ja von: liath Mir hat ein Hund als ich 4 jahre alt war direkt ins gesicht gebissen. ich habe heute noch narben. wohl gemerkt habe ich auch hunde. meine eltern und die halter dieses hundes haben sich damals geweigert diesem hund die schuld dafür zu geben. ich selbst gebe diesem hund nicht die schuld dafür. Auch wenn ich erst 4 jahre alt war, kann ich mich immernoch ganz genau an diesen tag erinnern udn an die trostlosen blicke meiner mutter als sie mein gesicht sah. es war meine schuld einfach hinter diesem hund herzulaufen und die hand nach ihm auszustrecken. einer bekannten hat ein hund vor 7 jahren ins gesicht gebissen. sie hat eine hässlige narbe. ihre linke wange ist völlig vernarb, aber auch sie liebt hunde, hat selbst einen und hat sich geweigert dem hund die schuld zu geben. ich hatte letztes jahr einen pflegehund, der war nicht ganz dicht, zumindest hat er sich von leuten nichts sagen lassen, die er nicht kennt. ein spanischer straßenhund. sie hat angefangen sich mti ihrem dobermann auf dem bett zu prügeln udn beim trennungsversuch ging einer ihrer zähne tief in ihren unterarm. wer kämme auf die idee dem hudn die schuld zu geben? sie hat es nicht getan und lacht heute noch über diese narbe und diesen tag. mein vater hat in Bosnien auf dem lande einen "Bär" gefangen. als man ihm sein fell abgenommen hatte stellte sich heraus es war ein hund? ein hund der keinen besonderen bezug zu menschen hatte, aber in irgendeiner weise dankbarkeit zeigte und bald anfing meinem vater zu gehorchen. er baute extra ein großes garten tor, damit die nachbarn erstmal klingeln. trotzdem lief eine nachbarin einfach so mit ihrer schüssel kuchen durch den garten und wurde prompt vom hund in die wade gebissen. Ja was hätte er tun sollen? der hund war nicht geipft. ob er irgendwelche krankheiten übertragen hatte weiß man nicht. ihn einschläfern? es ist dort nicht gang und gebe. ihn erschlagen? das wäre wohl, das was viele dort tun würden. mein vater hat dem hund seine freiheit widergegeben und ihn ganz weit weg vom dorf ausgesetzt. ein straßen hund findet sich schon zurecht. die frau? kommt heute noch ungebeten einfach so ins grundstück herein. warum? hat anscheinend nicht gelernt. ich trauere heute noch um nachbars wachhund. wer weiß was mit ihm passiert ist? ob er danach nur ausgesetzt oder erschlagen wurde? es war ein sarplaninac. der wurde ziemlich lange iin der sonne sitzen gelassen. ob der einen sonnenstich hatte? könne hunde überhaupt aus hitzegründen zubeißen? weiß ich nicht. allerdings als der vater des herrchens ihn abmachen und in seinen zwinger bringen wollte biss er zu. der man hatte nur zwei kleine löcher in der handfläche. und der hund? jaulte durchs ganze dorf, weil herrchen sein dickes dichtes fell nassgemacht hatte bevor erihn zu schlagen begann. danach wurd er niemehr gesehen.... was denkst du also? wie soll ich meienr mutter erklären, dass ich narben habe udn der hudn immernoch lebt? wie sollen die anderen ihren müttern udn vätern das erklären? meiner meinugn nach, hat das nichts mehr mit gerechtigkeit zu tun sondern mit übersteigertem mitgefühl. sonst nichts. wenn ich jeden hund der einmal beißt einschläfern lassen würde, ohne kompromiss, dann könnte ich doch gleich auch dafür sein, dass die todesstrafe wiedr eingeführt wird oder nicht? aber das bin ich nicht, weil selbst hunde es verdienen wie der mensch am leben zu sein. |
23. Mär 2012 11:31 re
Mein eigener Hund (bzw der Hund meines Ex) hat mich auch schon mal in die Hand gebissen, das war vor 30 Jahren, ich habe heute noch die Narbe. Wie gesagt, ich hab sie nicht mal geschimpft dafür. Sie war ansonsten lammfromm, all die restlichen Jahre, auch zu unseren Kindern. Es kann ja in dieser Diskussion nicht um "schuld" oder "unschuld" im moralischen Sinn gehn. Wenn schon, dann ist der Hund wohl niemals schuld. Wie denn auch. Ich denke, es geht einfach darum, ob ein erneuter Beißvorfall zuverlässig ausgeschlossen werden kann oder nicht. Und wie ernst dieser Vorfall war. Wenn ein unbeteiligtes Kind, das nur mit seiner Oma im Park spaziert, fast totgebissen wird, ist es nicht das gleiche, wie wenn die Nachbarin in die Wade gebissen wird. Und natürlich gehts auch ein bißchen um Respekt vor so einem verletzten Kind. Nicht um Gerechtigkeit - die in diesem Zusammenhang wohl eh niemals zu erreichen ist. Wir alles sind uns einig, denke ich, dass in bestimmten Fällen eingeschläfert werden sollte, und in anderen nicht. Wir sind nur unterschiedlicher Meinung, was die Grenzen angeht. Übrigens, für mich sehr schwer zu verstehen ist der zweierlei Maßstab, mit dem man gleich intelligente und gleich soziale Tiere mißt. Wieviel Schweine und Rinder werden geschlachtet, damit man damit so einen bissigen Rottweiler am Leben halten kann? Wenn das Töten eines Tieres schlimm ist, dann gilt das doch bitte für alle. Oder es ist eben nicht schlimm, dann kann ich aber auch den Rottweiler töten. |
23. Mär 2012 11:43 da liegt
an der unterscheidung von nutztieren und haustieren |
23. Mär 2012 12:45 das
ist schon klar. |
23. Mär 2012 12:54 re
das habe ich so auch nicht geschrieben. sondern:
D.h., dass ich nicht glaube, dass respekt der hauptgrund sein sollte, geschweige denn der einzige. Und du glaubst wirklich, Ernährung ist ein besserer Grund, ein Tier zu töten, als der Ausschluß eines gewissen Risikos für Kinder? |
23. Mär 2012 13:18 re
> Und du glaubst wirklich, Ernährung ist ein besserer Grund, Wenn du meinst, durchs einschläfern von auffälligen Hunden mindere man das Risiko für Kinder, dann solltest du am besten deine Hunde auch einschläfern lassen und dir nie wieder einen Hund anschaffen, so würdest du das Risiko ebenfalls mindern. Mehr habe ich zu deinen Argumenten nicht zu sagen. |
23. Mär 2012 14:35 re
> Wenn du meinst, durchs einschläfern von auffälligen Hunden Eben, man kann ein Risiko nur mindern, sonst müßte man konsequenterweise alle Hunde gleich einschläfern lassen. Es schafft ja auch keiner alle Autos ab, weil im Jahr tausende von Menschen durch einen Unfall ums Leben kommen und noch mehr dabei verletzt werden. Wenn man so die diversen Berichte über Hundeüberfälle auf Menschen Revue passieren läßt, stellt man oft fest, dass dies fast immer innerhalb der Familie geschehen ist und in der Regel die Kinder betroffen waren. Da weiß ich jedenfalls schon wo die Verantwortung beim Hundehalter bezüglich Risikominimierung anfängt. Wie ich schon im ersten Beitrag schrieb, halte ich das verniedlichende Idealblid des Hundes, dass wir hier haben eh' für ziemlich fatal, denn so ein Ideal kann dazu führen, dass man Beißunfälle entweder in den Medien sensationell aufmacht (zum Schaden aller Hundebesitzer) oder der eine oder andere Halter, der seinen Hund aus diesem Grund z. B. abgeben will/muß, weil er mit der Situation überfordert ist, dies bei der Abgabe womöglich verschweigt, nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf. Beides wird dem Problem dann leider nicht mehr gerecht. Liebe Grüße Elli |
23. Mär 2012 16:28 natürlich
gilt es, gefahrensituationen zu mindern, vor allem wenn kinder betroffen sind. ich denke auch das macht hier jeder! ich halte meine hunde auch von kindern fern... nicht weil sie beißen würden, sondern einfach weil ich nicht weiss wie fremde kinder ticken. beispiel: - bekannte von mir hat ne tochter, die kann überhaupt nicht mit tieren, sie will, hat aber kein gefühl dafür... 1mal hab ich sie meinen hund streicheln lassen, aber nachdem auch da rumgerupfe am hund war, habe ich dies seitdem unterbunden... und das ist nicht leicht, das kind hat nämlich kein gehör und die eltern sind auch selten dabei. (kind ist schon 11) - mein sohn, ist mit 2 jahren auf einen dobermann zugerannt, ich war schneller als mein kind und hab ihn danach geschimpft und erklärt das man keine fremden hunde streichelt und schon gar nicht ungefragt, so ist mein kind aufgewachsen... auch das man an hunden nicht rumzerrt... ohren, schwanz usw. ich denke, nicht nur hundebesitzer haben eine pflicht gegenüber anderen menschen, auch eltern haben die pflicht kindern bezubringen respektvoll mit der umwelt umzugehen. nicht immer funtioniert das. aber wir versuchen hier "alle" das beste zu machen... (geh ich jetzt einfach mal davon aus) man kann sich natürlich streiten ab wann man sein tier einschläfern lässt, aber das ist doch jeden selbst überlassen. ich möchte keinen beißer zuhause haben den ich wohl möglich nicht mehr kontrollieren kann. |
23. Mär 2012 20:28 re
> ich möchte keinen beißer zuhause haben den ich wohl dennoch bleibt die möglichkeit, sollte vom richter nicht anders verordnet sein, das tier abzugeben, womöglich in hände, die dieses problem handhaben und evtl beseitigen können. zum rest, ala erltern sollte ihren kinderna uch was beibringen.... ich denke die größte angst der eltern ist immernoch die vor einem pädophilen,der ihre kinder missbraucht . die meißen eltern die wenig kontakt zu familien oder freunden mit hund haben, sagen eher zu ihrem kind "sprich mit keinem fremden udn nimm auch keine süßigkeiten von fremden an!" als "man darf fremde hund nicht streicheln ohne vorher zu fragen, denn der könnte beißen udn das ist nicht gut!", was ich seeeeehr sehr schade finde.... wenn nur die hälfte alle hundehalter verantwortungsvoll ihren hund sichern würde, sprich sienicht einfach überall laufen lassen, und nur die hälfte aller eltern ihren kindern beibringen würde, dass hunde auch mal böse sein können, dann würde es keine "kapnfhunde" geben und auch weniger entstellte kinder. ich fürmeinen teil, sage IMMER, das mein hudn beißt, wenn cih gefragt werde... nur um sicherzus tellen,d as kinder das merken, dass es auch "böse" hunde gibt, falls ihnen noch keiner begegnet ist, der es wqirklich ist. |
24. Mär 2012 00:48 Da
kommen dann aber wieder die HH ins Spiel.. Wie bitteschön sollen Kinder etwas über Hunde lernen, wenn es ihnen niemand beibringt? Wir hatten schon mal eine ähnliche Diskussion darüber. Ich nehme mir jedesmal gerne die Zeit und erkläre Kindern, wie sie sich Hunden gegenüber verhalten sollen, bzw speziell meinen gegenüber. Ich erkläre ihnen anhand von 3 verschiedenen Hunden, wie jeder einzelne gerne möchte, dass sie sich verhalten. Das ist dann 3x eben verschieden und das verstehen Kinder sehr schnell. Sie dürfen alle streicheln, müssen aber genau hinsehen, ob es demjenigen Hund auch gefällt und schon entscheiden sie sich alle spontan für das Mammut. Erwachsene entscheiden sich meist für die Hündin aufgrund ihrer blauen Augen, vor dem Mammut haben die meisten - im Gegensatz zu den Kindern- eher Angst. Ich zeige den Kindern auch hautnah, wie es sich anfühlt, wenn jemand einfach auf einen zustürzt und auf den Kopf klopft. Alle Kinder sagten dann dass dies ziemlich doof ist und die das nicht möchten. Und schon werden sie in Zukunft nicht mehr einen Hund einfach so streicheln/klopfen. Anfang der Woche lag das Mammut für eine Untersuchung in Narkose und die dämliche TAH klopfte ständig an ihm herum. Regelrecht reflexhaft. Erwachsene sind Erklärungen oft ziemlich resistent und ich musste ihr regelrecht verbieten meinen Hund weiter zu belästigen. Ein Hund in Markose soll seine Ruhe haben und nicht wie ein alter Teppich durchgeklopft werden, aber der Dame fehlte jegliches Gespür. Kinder kapieren so etwas viel schneller. Also: Die unter uns, die Kinder nicht hassen sollten jede Gelegenheit wahrnehmen- sofern die Zeit besteht- diesen etwas über den Umgang mit Hunden beizubringen. Aus diesen Kindern werden nämlich Erwachsene, die dann HH und ihren Tieren sehr viel positiver gegenüberstehen, als wenn man ihnen lapidar erklärt dass der eigene Hunde beisst. |
24. Mär 2012 02:02 re
Es tut mir leid, ich habe nicht immer die zeit um mich hinunter zu beugen und den kinder zu erklären wieso und warum was ist. ich finde daran ist nichts negativ zu bewerten, wenn kinder mal die erfahrung machen und zu hören bekommen, das ein hund ihnen nicht gutgesinnt ist, denn ich laufe nicht durch die gegend mit dem gefühl den einzigen hund an der leine zu halten, den kinder jemals gesehen haben. sie werden schon genug erfahrungen mit netten hudnen gemacht haben, sonst würden sie fremde hund nicht einfach so anlangen und wenn man schon gefragt wird, dann hat das kind meines erachtens nach schon gelernt, dass es fremde hund nicht anfassen darf ohne vorher zu fragen. es würde mich nicht wundern, wenn einem kind nach der reihe nur nette hunde begegnen und das kind irgendwann dem nächsten hund beim vorbeilaufen einfach den kopf tätschelt udn gebissen wird. es ist durchausmal gut negative erfahrungen zu machen und nur weil einer mal "nein" sagt werden diese kinder nicht gleich verhaltens gestört und meiden hunde ihr lebenlang. |
25. Mär 2012 10:50 An
Antwort auf: Da von: canada sich ein guter Beitrag, dennoch gehe ich auch von Eltern aus die nichts mit Tieren am Hut haben und insbesondere auch nichts mit Hunden am Hut haben wollen. Diese Kinder leben deswegen meist auch so. Niemand sollte gezwungen sein sich mit einem Hund oder sein Wesen zu beschäftigen wenn er nicht möchte, ich als Halter stehe in der Pflicht meine Hunde erst einmal vom Menschen fern zu halten, es sei den er signalisiert das er Hunde grundsätzlich mag oder Neugierde zeigt sie kennen zu lernen. Menschen die nichts mit Hunden zu tun haben wollen sollten also so ihres Weges ziehen können ohne von einem belästigt zu werden. |
25. Mär 2012 11:04 In einigen
Schulen ist es ja schon Programm. Da ist der Hund in Biologie ein Thema. Mein Sohn hatte dies in der Grundschule und auch jetzt in der weiterführenden Schule. |
25. Mär 2012 11:43 Dagegen
würde ich mich verwahren, warum sollte in jeder Schule ein Hund sein? Warum muss man andere Menschen sein Hobby aufzwingen ? |
