Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Religion: März 2012: Am siebten Tag schuf das Gehirn Gott
16. Mär 2012 09:00 Das ...
> Heinz hatte mir in zurückliegenden threads vorgehalten, ... hast Du sehr schön geschrieben, besser hätte ich es auch Es ist schon possierlich, wie papal Herr vordenx sich hier |
16. Mär 2012 12:08 re
Antwort auf: re an Kontron ... von: *Melusine* > Leider hast Du mir garkeine Antwort auf meine eigentliche Hab ich nicht? Ok. Christentum ist zu 90% modernisiertes Judentum - aus der damaligen Zeit heraus gesehen. Neu war die Eindeutigkeit, in der Jesus für die "da unten" Partei ergriff, das wurde von der in Amt und korrupten Würden herrschenden Tempelhierarchie so nicht präferiert. Die Tempelhierarchie kollaborierte mit der römischen Besatzung, die Herrschaft war brutal und rigoros. Die römischen Statthalter fackelten nicht lange, jeden Widerspruch zu unterdrücken, jeden Aufrührer schnell hinzurichten. Neu war die Eindeutigkeit, mit der sich der Auferstehungsglaube zunächst im Judentum (Judenchristen) und später in der antiken Gesellschaft durchsetzte, indem er akzeptiert wurde. Das Judentum war in Bezug auf die Auferstehung gespalten: Sadduzäer und Pharisäer stritten sich darüber und auch heute ist ein Glaube an ein Weiterleben nach dem Tode im Judentum nicht ganz eindeutig. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Jahwe ist der Christen und der Juden Gott, aus der Thora ist die christliche Ethik (die sich heute kaum von der jüdischen unterscheidet) ableitbar; Juden und Christen können auf die Auferstehung hoffen. (Vielleicht käme noch ein praktische Neuerung hinzu: Jesus hob die Mizwot weitgehend auf. Aber das ist m.E. vernachlässigbar.) |
17. Mär 2012 07:16 re an Kontron ...
> Hab ich nicht? Ok. Christentum ist zu 90% modernisiertes Ok - aber nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem Paulus nach Jesu Tod die Bühne betrat ... > Neu war die Eindeutigkeit, in der Jesus für die "da unten"... u.s.w ok - in dem Absatz beschreibst Du die Situation unter der die Juden unter röm. Okupation > Neu war die Eindeutigkeit, mit der sich der Doch was hat der Auferstehungsglaube mit meiner Frage nach dem _Neuen_ an der _christlichen Lehre/ Jesu Lehre_ Die Auferstehung von Göttern ist ein ganz alter Hut gewesen - nicht neu. Ich habe Heinz und dann Dich direkt nach dem Neuen an Jesu christlicher Lehre gefragt ... Was ist denn nun das _Neue_ an Jesu christlicher Lehre - was es zuvor nicht schon innerhlab des Judentums Für Deine Antworten trotzdem danke - Du hast Dir wenigstens Mühe gegeben |
17. Mär 2012 13:26 re
> Du hast Dir wenigstens Mühe gegeben Na endlich lobt mich mal eine Frau .... *g* |
17. Mär 2012 18:16 re
Antwort auf: Christliche Lehre ... von: *Melusine* > 1.) Was beinhaltet die christliche Lehre was es in anderen Jesus hat die Lehre mit Vollmacht ausgesprochen und abgesehen von den Leben im Hier und Jetzt, Meines Erachtens siehst Du Jesus aus einen rein menschlichen Blickfeld und schenkst den Worten nach dem |
18. Mär 2012 07:21 Wieder keine Antwort ...
> Jesus hat die Lehre mit Vollmacht ausgesprochen und ich kenne Jesu Lehre - ich fragte aber ... Was ist das _Neue_ an dieser Lehre was es im Judentum oder anderswo nicht bereits gegeben hätten. Also nochmals - Was ist das Neue an Jesu Lehre was er dann halt in Deinen Augen mit Vollmacht gelehrt hat ? und Dazu müßtest Du aber erst mal begründen können, was _das Neue_ in eben dieser Lehre überhaupt ist. > Meines Erachtens siehst Du Jesus aus einen rein Wie sonst ? - ich bin ein Mensch so wie es Jesus auf Erden auch war. und schenkst den Worten nach dem Jesus selbst hat kein einziges Wort niedergeschrieben. sondern wir alle das um an Göttlichkeit zu glauben und daran, ein Teil dieses gottlichen zu sein, |
18. Mär 2012 10:55 re
> > Jesus hat die Lehre mit Vollmacht ausgesprochen und Naja, anscheinend doch nicht so gut. ;-) > Was ist das _Neue_ an dieser Lehre was es im Judentum oder Matthäus: 5; 48, - 6; 24 - 6; 33 - 7; 7- 7; 13 - 7;21 - 8;20 - 8; 22 - 11;28 - 16;24 - 18;20 - 20;28 - 21;22 - 22; 21 -24; 13- Markus: 10; 14 Lukas: 6; 36 - 7; 47 - 9; 62 - 11;28 - 12; 13 - 12; 49 - 14; 11 - 16;10 - Johannes:3; 3 - 5; 24 - 6; 33 - 6; 63 - 7; 16 -7; 38 -8; 12 - 8;51 - 13;34 - 14;6 -15;13 - 16;33- 18;37 - 20;29. Das sollte erstmal reichen > > Meines Erachtens siehst Du Jesus aus einen rein Ok, dann andersrum, vielleicht verstehst Du es dann besser. Meines Erachtens siehst Du das geistige in Jesus Worten nicht und beziehst Dich nur auf diese Welt |
18. Mär 2012 08:11 Ist das jetzt
Antwort auf: re von: xvordemx > gibt sie uns auch Einblicke an unser wahres Ich und ... das Wort zum Sonntag ? |
18. Mär 2012 10:38 re
> > gibt sie uns auch Einblicke an unser wahres Ich und Das war das Wort zum Samstag, das Wort zum Sonntag folgt sogleich. ;-) |
16. Mär 2012 08:07 Nur gut
Antwort auf: re von: xvordemx > Ja, das stimmt allerdings, ich finde es befremdend wie ... dass es Sie gibt, denn Sie wissen es schließlich. |
11. Mär 2012 16:35 re
Antwort auf: re von: Kontron > Oder gehört zur Wirklichkeit auch das, was keinem Eindeutig ja, denn sie sind Meme in unseren Gehirnen, wie Pogramme auf dem PC. Das Mem ist Wirklichkeit, aber sein Inhalt beschreibt nicht unbedingt die Wirklichkeit. Ein Mem dessen Inhalt der "Glaube an die Existenz Jesus" ist existiert, d.h. aber nicht das Jesus je existierte. Das er zumindest nicht in der beschriebenen Form existierte, dürfte klar sein. |
11. Mär 2012 17:05 Re:
Antwort auf: re von: Kontron > Denn das Geschäft der Natürlich ist die Basis philosophischer Gespräche empirisch nachweisbar und nicht irgendwelche subjektiven Wahrheiten. Für Religion und auch für große Teile der Politik trifft zu, was sie behaupten. Die Philosophie diskutiert die Wirklichkeit, keine willkürlichen Ideen. |
11. Mär 2012 22:11 Sprücheklopferei
Antwort auf: Am siebten Tag schuf das Gehirn Gott von: hermes667 Am siebten Tag schuf das Gehirn Gott Tolle Sprücheklopferei. :-DD |
12. Mär 2012 17:52 re-Rel
Antwort auf: Am siebten Tag schuf das Gehirn Gott von: hermes667 Was soll denn hier suggeriert werden? Dass Religiosität Ursache pathologischer Hirnprozesse ist? Da werden Krankheiten wie Schizophrenie oder M.Parkinson genannt, bei denen schließlich auch Neurotransmitter und eine "Verzerrte Sicht der Realität" eine Rolle spielen. Aus einer genetischen bedingten Konstitution, bezüglich des Dopaminhaushaltes, wird auf eine mögliche "Vererbung von Religiosität" geschlossen. Es gibt nicht nur Religiosität und Wahn, sondern jede Menge gesunder, gebildeter Menschen, die - mehr oder weniger - religiös sind. Mal davon abgesehen, dass es Korrelationen gibt, die zufällig oder durch eine dritte Größe bedingt sein können. Wobei außerdem noch zu klären wäre, was denn "religiös" sein soll. Das Ganze erinnert mich an Zeiten, als man Homosexuelle als "Kranke" diffamierte, die "geheilt" werden müssten, weil sie nicht in das eigene beschränkte Weltbild passten und es immer einfacher ist, Dinge - die man ablehnt - als "krank" zu verunglimpfen als über die eigenen Vorurteile nachzudenken. Der Thread ist nichts anderes als ein weiterer Versuch, gegen Religion Stimmung zu machen, in dem man "Religiosität" und damit Religion in die Nähe des Neuropathologischen, des "Krankhaften" zu rücken vesucht. |
12. Mär 2012 18:21 Kein Grund
sich aufzuregen oder sich paranoiden Verschwörungsgedanken gegen die arme Christenheit hinzugeben. Die Löwen bleiben diesmal auch im Zoo. Hier ist lediglich etwas zur Diskussion gestellt worden, was vor ein paar Jahren auf 3-Sat Thema war. Sich kontrafaktischen Welterklärungen hinzugeben ist garnicht so abwegig, wenn die betreffende Person eine veränderte Wahrnehmung hat. Bei psychischen Erkrankungen ist der übergang zu gesunden fließend. |
12. Mär 2012 20:01 re
Antwort auf: re-Rel von: grayhair Den unterschied zwischen Schizophrenie und Theismus hab ich sowieso nie verstanden, wenn man sich nen gott einbildet der zu einem spricht ist man religiös, wenn man sich einen pinken Teddy einbildet der zu einem Spricht ist man krank? Seltsame welt.... |
12. Mär 2012 20:33 re
> Den unterschied zwischen Schizophrenie und Theismus hab Der Unterschied liegt darin, dass der Glaube an Gott etwas Erlerntes ist und es prinzipiell gut ist, etwas zu lernen. Das aus dem Glauben, bei häufiger Ausübung religiöser Riten, resultierende Gefühl, dass die eingeredete Entität vorhanden ist, fördert wiederum Verbindungen verschiedener Erfahrungen, die diesem Gott zugeschrieben werden. Das können kleine (nicht pathologische) Halluzinationen sein, oder eine andere Interpretation von dem was der Mensch sieht (Gespenster z.B., können nur von Menschen gesehen werden, die ein wenig an Gespenster glauben. Alle anderen sehen im selben Bild vielleicht nur Nebelschwaden.) Daran ist nichts krankhaftes. Es ist nur eine (fiese) Beeinflussung des Denkens. Wenn aber jemand glaubt sein rosa Teddybär würde zu ihm sprechen, dann hat er das nicht erlernt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dieser Mensch tatsächlich gestört ist. |
13. Mär 2012 09:36 Infektion
Sicher, alles was psychisch Kranke ausmacht, kommt auch bei Gesunden vor. Nur nicht in der Häufigkeit/Größenordnung. Wahrnehmungsstörungen, kleine Halluzinationen, bedingt durch Fehlinterpretationen, Übermüdung usw., das Gefühl verfolgt zu werden, Gesichter in Büschen und Wolken zu erkennen usw. Ein Mem ist wie ein Virus, nur der Übertragungsweg ist ein anderer. Wenn nun ein Memplex für eine Fehlinterpretation der Wirklichkeit sorgt, müssen wir dann nicht unser Verständnis von Erkrankung erweitern? (Wobei natürlich jeder Erwachsene das Recht hat unbehandelt krank zu sein) |
13. Mär 2012 08:20 Vielleicht nicht ...
Antwort auf: re-Rel von: grayhair > Netter Versuch, wenngleich weder orginell, geschweigedenn ... originell, aber bedenkenswert auf jeden Fall. Auch wenn Sie Ihr Versuch, den Atheisten mal wieder sinistre Intrigen zu |
13. Mär 2012 09:29 Was Wahnideen kennzeichnet
Antwort auf: re-Rel von: grayhair Viele, die einer Wahnidee verhaftet sind, zeigen in anderen Lebensbereichen Intelligenz und besitzen Bildung. Und es gibt zahlreiche Wahnformen auch ohne religiöse Inhalte, die vor intelligenten und gebildeten Leuten nicht halt machen. Auch deshalb zählt Wahn als pathologische Form. Im Wahn ist man einer oder mehrerer Ideen derart verfallen, dass der Befallene trotz Widerspruch zur Realität, zur Vernunft sich nicht mehr lösen kann. Es ist eben eine krankhafte Missdeutung der Realität, die auch völlig unabhängig von der Erfahrung wie eine Prägung auf dem Betreffenden liegt. Die Idee wird zu unverrückbarer Eigengewissheit. Schauen Sie sich doch nur die Widersprüchlichkeiten und Absurditäten an, die ein Christ glaubt. Kann das ein psychisch völlig Gesunder? Auch andere Merkmale von Wahn lassen sich bei überzeugten Gläubigen ohne weiteres feststellen: - hohe Aufmerksamkeit und lange Beschäftigung mit dem Wahninhalt, - starke gefühlsmäßige Bindungen am Wahnthema, dass Nöte und Ängste derart steigert und die Fähigkeit zum logischen Denken reduziert, - die Unerklärlichkeit des Wahninhaltes wird mit ungewöhnlichen Erklärungeinfällen subjektiv belegt, - Wahrnehmungsstörungen oder Missdeutungen: jedes beliebige Ereignis wird zu eine Offenbarung umgedeutet oder zu einer Mahnung Gottes (Gott zeigt sich überall...), gewöhnlichen Dingen werden hohe Bedeutungsinhalte zugewiesen, - ausgeprägte mit der Wahnidee verknüpfte Stimmungslagen: Angst, Glück, Abgehobenheit, Zuversicht ... Als Ursache dürfte bei den meisten Menschen die intensive, jahrelang dauernde gehirnwäscheartige Einwirkung im Kindesalter sein, die einen permanenten Dauerstress erzeugt und mit hoch emotionaler Methodik begleitet ist, wie Angst und ein schlechtes Gewissen. |

