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: : Hölle 2

04. Mär 2012 19:32
verwirrt

Antwort auf: re von: citycar

Geschrieben von: citycar
Datum: 03. Mär 2012 18:29
> > wenn ein
> > Gott allmächtig ist, müßte er auch die Macht haben,
> > machtlos zu sein, ohne dadurch an Allmacht einzubüssen.
> Und das bedeutet lediglich, daß Allmacht auch einschließt,
> Macht ablegen zu können. Ich denke, das ist logisch. Und
> daß allein die Möglichkeit, Macht abzulegen, noch keinen
> Verlust an Allmacht bedeutet, auch. Ich habe auch die

deine worte verwirren!
1. mose 6, 5-7
5 Der Herr sah, dass auf der Erde die Schlechtigkeit des Menschen zunahm und dass alles Sinnen und Trachten seines Herzens immer nur böse war.
6 Da reute es den Herrn, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh.
7 Der Herr sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
8 Nur Noach fand Gnade in den Augen des Herrn.

ist es nicht seltsam, wenn ein allwissender gott seinen eigenen schöpfungsakt bereut. schliesslich hatte er bereits im vorhinein gewusst was er produzierte?


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04. Mär 2012 21:27
re

> ist es nicht seltsam, wenn ein allwissender gott seinen
> eigenen schöpfungsakt bereut. schliesslich hatte er
> bereits im vorhinein gewusst was er produzierte?

Ja. Aber was hab' ich jetzt damit zu tun? Hab' hier weder für einen allwissenden Gott im allgemeinen noch für den biblischen im speziellen Partei ergriffen.


01. Mär 2012 11:39
re Ernstin

~SubsTanz~ weiblich
Hakuna-Matata

Antwort auf: Hölle 2 von: <?>

>Wer ist "man"? Ist es nicht jeder und jede Einzelne, der oder die dankt oder nicht?

Mit man,meinst ich natürlich Gläubige,da Atheisten,keinen Dank zu einem Gott senden.

>Du hast Recht, es ist leichter zu danken, wenn es einem gut geht. Allerdings, manchmal erkennst du erst später, daß >dein Unglück oder Leiden einen Sinn hat und du einen Grund zur Dankbarkeit. Oder auch nicht.

Frage! Die ich wirklich gerne beatwortet haben möchte..Welchen Sinn soll Leid haben? Damit meine ich nun nicht,dass ich mir mit den Hammer auf den Finger klopfe,sondern,wo ist der Sinn,dass ein kleines Kind langsam in den Armen der Mutter verhungert,oder das ein Baby bis zum Tode vergewaltigt wird?

Wo ist der Sinn?

>Genau, es ist alles von Gott gegeben, das glaube ich und Du eben nicht.

Stimmt,dann sag mit mal,warum er sowas (siehe oben) seinen Schäfchen gibt?

>Und ich wollte Dir doch nicht verbieten, zu sagen, was Du denkst und fühlst.

Ok ..aktzeptiert!Ich war vielleicht etwas empfindlich;)


01. Mär 2012 11:55
Sendeschluß!

Ernstin männlich
Willi aus Bielefeld (Nordrhein- Westfalen)

> Frage! Die ich wirklich gerne beatwortet haben
> möchte..Welchen Sinn soll Leid haben? Damit meine ich nun
> nicht,dass ich mir mit den Hammer auf den Finger
> klopfe,sondern,wo ist der Sinn,dass ein kleines Kind
> langsam in den Armen der Mutter verhungert,oder das ein
> Baby bis zum Tode vergewaltigt wird?

Das weiß ich nicht; es läßt sich so allgemein wohl auch nicht beantworten. Es muß jeder für sich finden, vielleicht im Gespräch, auch mit Gott, wenn er es denn kann. Und es ist möglich, daß er oder sie keinen Sinn erkennen kann und es auch nicht ertragen kann.

Ich möchte mich an den verordneten Sendeschluß halten und sehe auch keinen Sinn darin, so wie in den 200 Beiträgen weiterzumachen. Danke an alle, die sich darauf eingelassen haben.


01. Mär 2012 12:08
re

~SubsTanz~ weiblich
Hakuna-Matata

> Das weiß ich nicht;

natürlich nicht,weil es keine Sinn im Leid gibt.

>Es muß jeder für sich finden,
>vielleicht im Gespräch, auch mit Gott,

Hmmm das wird ein einseitiges Gespräch,denke ich mal.
Ok! ich frag mal gerade einfach so nach nach oben,warum er Kinder(Menschen)oft so leiden lässt..mom.............................

Tjaa keine Antwort -.-

Jetzt wird kommen:Dass kommt daher,weil du nicht wirklich glaubst.
Ok...könnte mal bitte ein Gläubiger die gleiche Frage stellen?

>Und es ist möglich, daß er oder sie keinen Sinn
>erkennen kann und es auch nicht ertragen kann.

Es gibt keine Antwort darauf,weil es einfach keinen Sinn ergibt.

Es ist nichts von einen Gott gegeben (kein Leid und auch kein Glück)

>Danke an alle, die sich darauf eingelassen haben.

Bitte gern geschehen


01. Mär 2012 20:52
das Leid

Ernstin männlich
Willi aus Bielefeld (Nordrhein- Westfalen)

> natürlich nicht,weil es keine Sinn im Leid gibt.

Ob Du ohne Gott keinen Sinn erkennst oder
ob Du mit Gott einen Sinne erkennst oder keinen, was machts das alles:

DU HAST DAS LEID

und mußt Dich dem stellen und damit auseinandersetzen und damit geht es Dir nicht einen Deut anders als mir.
Warum läßt Du eigentlich so gut wie nichts von dem gelten was ich sage und sprichst mir so gut wie alles ab?
Du kennst mich doch überhaupt nicht


01. Mär 2012 21:25
re

dass wir das leid haben, weiß doch ohnehin jeder.
und dass wir es nicht wollen, weiß auch jeder.
das ist 1. kein grund für eine diskussion und 2. nicht thema dieses forums
es geht doch in eurem gespräch offenbar über den ursprung des leids und gott usw.

warum sie dir alles abspricht?
na, wenn es keinen sinn ergibt, bzw. neutraler gesagt, wenn sie mit deiner meinung nicht übereinstimmt, darf sie es dir doch absprechen oder?
dass sie dich nicht kennt hat doch ebenfalls nichts mit dem hier zu tun
gerade dass sie dich nicht kennt macht ihre beurteilung deiner beiträge doch noch viel neutraler und seriöser
persönliche bemerkungen sind meines erachtens nirgends gefallen...


01. Mär 2012 22:42
re

<?>
Schandmaul

Antwort auf: das Leid von: Ernstin

> Warum läßt Du eigentlich so gut wie nichts von dem gelten
> was ich sage und sprichst mir so gut wie alles ab?

warum antwortest du eigentlich nie auf fragen die deine postings herausfordern ?

> Du kennst mich doch überhaupt nicht

du kennst uns doch nicht.


02. Mär 2012 11:43
re

~SubsTanz~ weiblich
Hakuna-Matata

Antwort auf: das Leid von: Ernstin

> Ob Du ohne Gott keinen Sinn erkennst oder
> ob Du mit Gott einen Sinne erkennst oder keinen, was
> machts das alles:

> DU HAST DAS LEID

So ist es,nur wird halt oft von religiösen Menschen gesagt,dass es einen Sinn hätte und den würde ich dann gerne mal wissen.
Für mich ist Leid sinnlos,wer aber behauptet,es hätte einen Sinn,sollte den Sinn auch irgendwann erkennen.

> und mußt Dich dem stellen und damit auseinandersetzen und
> damit geht es Dir nicht einen Deut anders als mir.

Ich kann das,aber....wie kann ein Kleinkind,oder Baby sich damit auseinandersetzen,es ist noch zu klein...ich habe dann meist die Kinder und Hilflosen im Hinterkopf.

> Warum läßt Du eigentlich so gut wie nichts von dem gelten
> was ich sage und sprichst mir so gut wie alles ab?

Weil ich nicht deiner Meinung bin,wäre ich es, würde ich nicht wiedersprechen.

Warum nimmst du es meist persönlich,ich habe nichts gegen dich als Mensch(kenne dich ja nicht)aber vertrete eine andere Meinung..du hast ja schon mal geschrieben,das du es als Bedrohung ansieht was ich schreibe und nicht drauf geantwortet,warum du es als atheistische Bedrohung ansieht,dass ich nichts gegen Sex vor der Ehe habe < auch das ist nicht persönlich gemeint,sondern eine normale Frage.

> Du kennst mich doch überhaupt nicht

Stimmt wie kennen uns beide nicht,nur ich nehm es nicht persönlich was du schreibst ;)


02. Mär 2012 15:33
Hm

Bellona weiblich
Crotalus Cerastes

> So ist es,nur wird halt oft von religiösen Menschen
> gesagt,dass es einen Sinn hätte und den würde ich dann
> gerne mal wissen.

Wenn man ein wirklich konsequenter gläubiger Christ (oder Moslem) ist, muss man diese Frage nicht selbst logisch beantworten können. Es reicht, zu sagen: "Ich weiß es nicht, aber ich vertraue darauf, dass mein Gott es weiß." Und das wäre dann noch nicht mal eine faule Ausrede, sondern die Anerkenntnis, a) dass Menschen im Gegensatz zu Gott nicht alles wissen und b) dass bedingungsloses Vertrauen auf die guten Absichten des Gottes ein zentraler Bestandteil des Christentums (bzw. des Islams) ist.

Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem Theodizee-Problem herumgeritten wird. Gut, klar ist das etwas, worüber man sich mal Gedanken machen kann... aber als Argument gegen die Existenz eines Gottes taugt das nicht so wirklich. Zumindest wird sich kein wirklich hingebungsvoller Religiöser davon beeindrucken lassen.


02. Mär 2012 17:15
re

> beantworten können. Es reicht, zu sagen: "Ich weiß es
> nicht, aber ich vertraue darauf, dass mein Gott es weiß."

Theologen nennen das "den unerforschlichen Ratschluss Gottes".
Man argumentiert hier mit Nichtwissen.
Es ist aber unmöglich, das Nichtwissen eine These stützen kann.
Die Argumentation ist in jedem Fall absurd, auch wenn sie ein Gläubiger vorträgt.

> Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem
> Theodizee-Problem herumgeritten wird. Gut, klar ist das

Ganze Heerscharen von Theologen haben sich jahrhundertelang damit beschäftigt.
Warum also sollten das hier nicht auch Forenteilnehmer tun?
Im Übrigen lässt sich die Theodizee nur dann nicht lösen, wenn man einen guten Gott postuliert.


03. Mär 2012 11:29
Hm

Bellona weiblich
Crotalus Cerastes

> Theologen nennen das "den unerforschlichen Ratschluss
> Gottes".
> Man argumentiert hier mit Nichtwissen.
> Es ist aber unmöglich, das Nichtwissen eine These stützen
> kann.
> Die Argumentation ist in jedem Fall absurd, auch wenn sie
> ein Gläubiger vorträgt.

Ja. Religionen basieren ja auch auf Nichtwissen - bzw. auf dem Glauben, etwas angeblich zu wissen...

Natürlich kann man mit Nichtwissen, das man (in diesem Punkt hier) sogar auch zugibt, nichts beweisen - aber darum geht es hier in dieser Frage auch nicht. Mit dem "unerforschten Ratschluss Gottes" soll nicht die Existenz des Christengottes bewiesen werden, sondern es soll gezeigt werden, dass das Theodizee-Problem für den, der an diesen unerforschten Ratschluss glaubt, doch eben kein so großes Glaubenshindernis ist.


> Ganze Heerscharen von Theologen haben sich
> jahrhundertelang damit beschäftigt.
> Warum also sollten das hier nicht auch Forenteilnehmer
> tun?

Ich habe nichts dagegen, dass wir es tun. ;) Ich halte das Theodizee-Problem lediglich für überschätzt. Aber darüber austauschen kann man sich ja dennoch...


> Im Übrigen lässt sich die Theodizee nur dann nicht lösen,
> wenn man einen guten Gott postuliert.

Richtig, ich habe oben ja auch extra auf's Christentum und den Islam angespielt... Ich finde den Christengott und Allah zwar nicht gut, aber immerhin gelten sie bei ihren Anhängern als gut. ;)

Dass man z.B. beim ägyptischen Gott Seth oder beim nordischen Gott Loki gar nicht erst mit der Theodizee anzufangen braucht, ist klar. *g*


02. Mär 2012 17:47
re

Antwort auf: Hm von: Bellona

Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem
Theodizee-Problem herumgeritten wird. Gut, klar ist das
etwas, worüber man sich mal Gedanken machen kann... aber
als Argument gegen die Existenz eines Gottes taugt das
nicht so wirklich. Zumindest wird sich kein wirklich
hingebungsvoller Religiöser davon beeindrucken lassen.

weil das theodizee-problem nicht nur ein gutes argument ist, sondern die existenz eines allgütigen und allmächtigen gottes zu 100% widerlegt.
dass sich kein religiöser davon beeindrucken lassen wird, hat nichts mit der qualität des arguments zu tun, da sich hingebungsvolle religiöse von GARNICHTS beeindrucken lassen.
und ich meine GARNICHTS.

das theodizee-problem fällt sofort weg, sobald der beschriebene gott als nicht absolut allgütig dargestellt wird, denn dann kann man durchaus dagegen argumentieren.
-ALL-gütig ist aber mal allgütig und die nicht-existenz eines solchen gottes ist eben bewiesen.


03. Mär 2012 11:58
Hm

Bellona weiblich
Crotalus Cerastes

> weil das theodizee-problem nicht nur ein gutes argument
> ist, sondern die existenz eines allgütigen und
> allmächtigen gottes zu 100% widerlegt.

Das gilt nur dann, wenn man der Überzeugung ist, dass Leid auf keinen Fall einen Sinn haben kann.


03. Mär 2012 12:21
Einspruch, euer Ehren

> Das gilt nur dann, wenn man der Überzeugung ist, dass Leid
> auf keinen Fall einen Sinn haben kann.

Nachdem noch nie jemand einen auch nur hypothetischen Sinn nennen konnte, stellt sich diese Überlegung wohl kaum. Es macht keinen Sinn, wenn sich wer irgendetwas ausdenkt, von dem er auch nicht im entferntesten einen Realitätsbezug aufzeigen kann.
Wer ohne Realitätsbezug etwas für wahr annimmt, leidet an einer Wahnidee.


03. Mär 2012 12:40
re

Daß leid keinen sinn haben kann ist dann aber auch wieder falsch...
Was wäre denn wenn unser hypothetischer allmächtiger gott da nur einfach spaß dran hätte? es ihm also gefällt wenn menschen leiden?^^

Dann hätte es ja einen sinn, nämlich seine bespaßung^^


03. Mär 2012 12:47
re

Dann wäre es aber kein Gott, sondern ein Dämon.


03. Mär 2012 12:51
re

Nur wenn man unterstellt daß gott gut sein muss^^
Auch sind sadisten ja nicht automatisch dämonen, schau dir doch mal die gläubigen an die sich über leid noch freuen. Also mir fällt da der bezug zu ner SM-beziehung nicht allzu schwer, der mit macht gibt dem ohne macht was dieser gzt findet xD

ok ich bin mal wieder zynisch, aber wenn du "gott" nur mit dem monotheistischen gott assoziierst hast du sicher recht, das könnte man dann schwerlich als gott bezeichnen.


03. Mär 2012 18:58
re

Antwort auf: Hm von: Bellona

nö.
es ist absolut egal ob leid sinn haben kann oder nicht.
wenn man sich den fuß anhaut und dann lernt, aufzupassen und schlimmeres zu verhindern, dann hatte leid sinn.
wenn man sich aber niemals den fuß anhaut, ist das besser.
ein allgütiger und allmächtiger gott, und es nervt langsam, das schonwieder schreiben zu müssen, braucht nichts schlechtes oder unangenehmes als MITTEL zu irgendetwas gutem, denn er kann die ausschließliche existenz von gutem sicherstellen.
es wird kein sinn im leid benötigt, da alles perfekt ist, auch ohne dass dafür etwas getan werden muss.
verstehe doch bitte die begriffe "allmächtig" und "allgütig"!


02. Mär 2012 18:31
re

~SubsTanz~ weiblich
Hakuna-Matata

Antwort auf: Hm von: Bellona

>Wenn man ein wirklich konsequenter gläubiger Christ (oder Moslem) ist, muss man diese Frage nicht selbst logisch >beantworten können

Ok,aber wenn er sie nicht beantworten kann,sollte er auch nicht sagen: Leid hätte einen Sinn,oder sei eine Prüfung...was ich nicht weiß,kann ich nicht behaupten und schon garnicht in Kirchen,oder Moscheen predigen.
Wenn es ein Gläubiger nicht wirklich weiß,dann ist es nur ein daherreden.

>Ich weiß es nicht, aber ich vertraue darauf, dass mein Gott es weiß."

ok und der Atheiste hinterfragt es.

> Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem
> Theodizee-Problem herumgeritten wird

Weil es dem wiederspricht,dass ist die Wahrheit der Atheisten...was allgütig sein soll,kann nicht quälen und foltern und
was allwissend sein soll,braucht keine Prüfungen zu stellen.

>Zumindest wird sich kein wirklich hingebungsvoller Religiöser davon beeindrucken lassen.

Ein Atheist schon ;)