Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Religion: März 2012: Hölle 2
04. Mär 2012 19:32 verwirrt
Antwort auf: re von: citycar Geschrieben von: citycar ist es nicht seltsam, wenn ein allwissender gott seinen eigenen schöpfungsakt bereut. schliesslich hatte er bereits im vorhinein gewusst was er produzierte? |
04. Mär 2012 21:27 re
> ist es nicht seltsam, wenn ein allwissender gott seinen Ja. Aber was hab' ich jetzt damit zu tun? Hab' hier weder für einen allwissenden Gott im allgemeinen noch für den biblischen im speziellen Partei ergriffen. |
01. Mär 2012 11:39 re Ernstin
Antwort auf: Hölle 2 von: <?> >Wer ist "man"? Ist es nicht jeder und jede Einzelne, der oder die dankt oder nicht? Mit man,meinst ich natürlich Gläubige,da Atheisten,keinen Dank zu einem Gott senden. >Du hast Recht, es ist leichter zu danken, wenn es einem gut geht. Allerdings, manchmal erkennst du erst später, daß >dein Unglück oder Leiden einen Sinn hat und du einen Grund zur Dankbarkeit. Oder auch nicht. Frage! Die ich wirklich gerne beatwortet haben möchte..Welchen Sinn soll Leid haben? Damit meine ich nun nicht,dass ich mir mit den Hammer auf den Finger klopfe,sondern,wo ist der Sinn,dass ein kleines Kind langsam in den Armen der Mutter verhungert,oder das ein Baby bis zum Tode vergewaltigt wird? Wo ist der Sinn? >Genau, es ist alles von Gott gegeben, das glaube ich und Du eben nicht. Stimmt,dann sag mit mal,warum er sowas (siehe oben) seinen Schäfchen gibt? >Und ich wollte Dir doch nicht verbieten, zu sagen, was Du denkst und fühlst. Ok ..aktzeptiert!Ich war vielleicht etwas empfindlich;) |
01. Mär 2012 11:55 Sendeschluß!
> Frage! Die ich wirklich gerne beatwortet haben Das weiß ich nicht; es läßt sich so allgemein wohl auch nicht beantworten. Es muß jeder für sich finden, vielleicht im Gespräch, auch mit Gott, wenn er es denn kann. Und es ist möglich, daß er oder sie keinen Sinn erkennen kann und es auch nicht ertragen kann. Ich möchte mich an den verordneten Sendeschluß halten und sehe auch keinen Sinn darin, so wie in den 200 Beiträgen weiterzumachen. Danke an alle, die sich darauf eingelassen haben. |
01. Mär 2012 12:08 re
> Das weiß ich nicht; natürlich nicht,weil es keine Sinn im Leid gibt. >Es muß jeder für sich finden, Hmmm das wird ein einseitiges Gespräch,denke ich mal. Tjaa keine Antwort -.- Jetzt wird kommen:Dass kommt daher,weil du nicht wirklich glaubst. >Und es ist möglich, daß er oder sie keinen Sinn Es gibt keine Antwort darauf,weil es einfach keinen Sinn ergibt. Es ist nichts von einen Gott gegeben (kein Leid und auch kein Glück) >Danke an alle, die sich darauf eingelassen haben. Bitte gern geschehen |
01. Mär 2012 20:52 das Leid
> natürlich nicht,weil es keine Sinn im Leid gibt. DU HAST DAS LEID und mußt Dich dem stellen und damit auseinandersetzen und damit geht es Dir nicht einen Deut anders als mir. |
01. Mär 2012 21:25 re
dass wir das leid haben, weiß doch ohnehin jeder. warum sie dir alles abspricht? |
01. Mär 2012 22:42 re
Antwort auf: das Leid von: Ernstin > Warum läßt Du eigentlich so gut wie nichts von dem gelten warum antwortest du eigentlich nie auf fragen die deine postings herausfordern ? > Du kennst mich doch überhaupt nicht du kennst uns doch nicht. |
02. Mär 2012 11:43 re
Antwort auf: das Leid von: Ernstin > Ob Du ohne Gott keinen Sinn erkennst oder > DU HAST DAS LEID So ist es,nur wird halt oft von religiösen Menschen gesagt,dass es einen Sinn hätte und den würde ich dann gerne mal wissen. > und mußt Dich dem stellen und damit auseinandersetzen und Ich kann das,aber....wie kann ein Kleinkind,oder Baby sich damit auseinandersetzen,es ist noch zu klein...ich habe dann meist die Kinder und Hilflosen im Hinterkopf. > Warum läßt Du eigentlich so gut wie nichts von dem gelten Weil ich nicht deiner Meinung bin,wäre ich es, würde ich nicht wiedersprechen. Warum nimmst du es meist persönlich,ich habe nichts gegen dich als Mensch(kenne dich ja nicht)aber vertrete eine andere Meinung..du hast ja schon mal geschrieben,das du es als Bedrohung ansieht was ich schreibe und nicht drauf geantwortet,warum du es als atheistische Bedrohung ansieht,dass ich nichts gegen Sex vor der Ehe habe < auch das ist nicht persönlich gemeint,sondern eine normale Frage. > Du kennst mich doch überhaupt nicht Stimmt wie kennen uns beide nicht,nur ich nehm es nicht persönlich was du schreibst ;) |
02. Mär 2012 15:33 Hm
> So ist es,nur wird halt oft von religiösen Menschen Wenn man ein wirklich konsequenter gläubiger Christ (oder Moslem) ist, muss man diese Frage nicht selbst logisch beantworten können. Es reicht, zu sagen: "Ich weiß es nicht, aber ich vertraue darauf, dass mein Gott es weiß." Und das wäre dann noch nicht mal eine faule Ausrede, sondern die Anerkenntnis, a) dass Menschen im Gegensatz zu Gott nicht alles wissen und b) dass bedingungsloses Vertrauen auf die guten Absichten des Gottes ein zentraler Bestandteil des Christentums (bzw. des Islams) ist. Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem Theodizee-Problem herumgeritten wird. Gut, klar ist das etwas, worüber man sich mal Gedanken machen kann... aber als Argument gegen die Existenz eines Gottes taugt das nicht so wirklich. Zumindest wird sich kein wirklich hingebungsvoller Religiöser davon beeindrucken lassen. |
02. Mär 2012 17:15 re
> beantworten können. Es reicht, zu sagen: "Ich weiß es Theologen nennen das "den unerforschlichen Ratschluss Gottes". > Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem Ganze Heerscharen von Theologen haben sich jahrhundertelang damit beschäftigt. |
03. Mär 2012 11:29 Hm
> Theologen nennen das "den unerforschlichen Ratschluss Ja. Religionen basieren ja auch auf Nichtwissen - bzw. auf dem Glauben, etwas angeblich zu wissen... Natürlich kann man mit Nichtwissen, das man (in diesem Punkt hier) sogar auch zugibt, nichts beweisen - aber darum geht es hier in dieser Frage auch nicht. Mit dem "unerforschten Ratschluss Gottes" soll nicht die Existenz des Christengottes bewiesen werden, sondern es soll gezeigt werden, dass das Theodizee-Problem für den, der an diesen unerforschten Ratschluss glaubt, doch eben kein so großes Glaubenshindernis ist. > Ganze Heerscharen von Theologen haben sich Ich habe nichts dagegen, dass wir es tun. ;) Ich halte das Theodizee-Problem lediglich für überschätzt. Aber darüber austauschen kann man sich ja dennoch... > Im Übrigen lässt sich die Theodizee nur dann nicht lösen, Richtig, ich habe oben ja auch extra auf's Christentum und den Islam angespielt... Ich finde den Christengott und Allah zwar nicht gut, aber immerhin gelten sie bei ihren Anhängern als gut. ;) Dass man z.B. beim ägyptischen Gott Seth oder beim nordischen Gott Loki gar nicht erst mit der Theodizee anzufangen braucht, ist klar. *g* |
02. Mär 2012 17:47 re
Antwort auf: Hm von: Bellona
weil das theodizee-problem nicht nur ein gutes argument ist, sondern die existenz eines allgütigen und allmächtigen gottes zu 100% widerlegt. das theodizee-problem fällt sofort weg, sobald der beschriebene gott als nicht absolut allgütig dargestellt wird, denn dann kann man durchaus dagegen argumentieren. |
03. Mär 2012 11:58 Hm
> weil das theodizee-problem nicht nur ein gutes argument Das gilt nur dann, wenn man der Überzeugung ist, dass Leid auf keinen Fall einen Sinn haben kann. |
03. Mär 2012 12:21 Einspruch, euer Ehren
> Das gilt nur dann, wenn man der Überzeugung ist, dass Leid Nachdem noch nie jemand einen auch nur hypothetischen Sinn nennen konnte, stellt sich diese Überlegung wohl kaum. Es macht keinen Sinn, wenn sich wer irgendetwas ausdenkt, von dem er auch nicht im entferntesten einen Realitätsbezug aufzeigen kann. |
03. Mär 2012 12:40 re
Daß leid keinen sinn haben kann ist dann aber auch wieder falsch... Dann hätte es ja einen sinn, nämlich seine bespaßung^^ |
03. Mär 2012 12:47 re
Dann wäre es aber kein Gott, sondern ein Dämon. |
03. Mär 2012 12:51 re
Nur wenn man unterstellt daß gott gut sein muss^^ ok ich bin mal wieder zynisch, aber wenn du "gott" nur mit dem monotheistischen gott assoziierst hast du sicher recht, das könnte man dann schwerlich als gott bezeichnen. |
03. Mär 2012 18:58 re
Antwort auf: Hm von: Bellona nö. |
02. Mär 2012 18:31 re
Antwort auf: Hm von: Bellona >Wenn man ein wirklich konsequenter gläubiger Christ (oder Moslem) ist, muss man diese Frage nicht selbst logisch >beantworten können Ok,aber wenn er sie nicht beantworten kann,sollte er auch nicht sagen: Leid hätte einen Sinn,oder sei eine Prüfung...was ich nicht weiß,kann ich nicht behaupten und schon garnicht in Kirchen,oder Moscheen predigen. >Ich weiß es nicht, aber ich vertraue darauf, dass mein Gott es weiß." ok und der Atheiste hinterfragt es. > Deswegen verstehe ich nicht, warum immer so gerne auf dem Weil es dem wiederspricht,dass ist die Wahrheit der Atheisten...was allgütig sein soll,kann nicht quälen und foltern und >Zumindest wird sich kein wirklich hingebungsvoller Religiöser davon beeindrucken lassen. Ein Atheist schon ;) |
