Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Religion: März 2012: Hölle 2
01. Mär 2012 09:08 Hölle 2
Da ja noch massig fragen an ernstin offen sind Fang ich mal an1 : was sind christliche werte die dafür sorgen das man gut/böse unterscheiden kann ? |
01. Mär 2012 09:27 Re
> Allerdings, manchmal Welchen Sinn hat denn unglück oder leid ? |
01. Mär 2012 10:33 Oh, Himmel nein !!
> > Allerdings, manchmal Nicht schon wieder diese Leier..... |
01. Mär 2012 10:46 re
> Nicht schon wieder diese Leier..... Doch verdammt, ich will das endlich mal erklärt bekommen was an leid sinnvoll sein soll ! |
02. Mär 2012 02:50 re
auch wenns jetzt blöd klingt, wenn ich an ein ewiges seelenheil denke kommt in mir ein ekel hoch. |
02. Mär 2012 17:59 seelenheil
> auch wenns jetzt blöd klingt, wenn ich an ein ewiges Der Beitrag ist zwar nicht an mich gerichtet, aber es geht hier auch sonst quer hin und her. Es tut mir leid, wenn Du Dich hier ekelst. Das kann aber kaum am Thema liegen, denn da soll es doch logisch zugehen. Und wie kommst Du denn auf "ewiges Seelenheil". Das muß wohl ein anderer Verein sein, über den Du Dich so aufregst. Christen bekennen, das sie "an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben" glauben. Wer das nicht glauben will, der kann ja am jüngsten Tag liegen |
01. Mär 2012 15:28 re
Antwort auf: Re von: <?> > > Allerdings, manchmal Das ist, denke ich, nicht objektivierbar, so wenig, wie Sinn an sich objektivierbar ist. Grundsätzlich läßt sich doch in allem ein Sinn erkennen, wenn man ihn denn erkennen will. Und ich würde mal behaupten, daß dies sehr nützlich sein kann. Einen Grund zur Dankbarkeit zu wähnen finde ich hingegen nur abartig. |
01. Mär 2012 16:00 re
> Sinn an sich objektivierbar ist. Grundsätzlich läßt sich Und welcher wäre das bei Leid und Unglück? > Menschen, die schweres Leid erfahren haben, schöpfen recht Das ist der Rachegedanke. |
01. Mär 2012 16:08 re
> Und welcher wäre das bei Leid und Unglück? Im konkreten Fall eines richtenden, allmächtigen Gottes beispielsweise als Strafe oder als Prüfung. > > Menschen, die schweres Leid erfahren haben, schöpfen Im Grunde schon, ja. Genugtuung und Rache, kann aber durchaus auch der Wunsch nach ausgleichender Gerechtigkeit sein. Auf's rein irdische reduziert wäre das freilich unsinnig, weil keine wie auch immer geartete Bestrafung ein Verbrechen ungeschehen macht (was das Strafprinzip an sich schon irgendwie fragwürdig macht), aber in dieser Aussage geht es ja um ein hypothetisches Jenseits. |
01. Mär 2012 16:21 re
> Im konkreten Fall eines richtenden, allmächtigen Gottes dummerweise ist der auch noch allwissend, eine prüfung somit unnötig da er das ergebniss bereits kennt. |
01. Mär 2012 16:41 re
> > Im konkreten Fall eines richtenden, allmächtigen Gottes Man sollte aber nicht ignorieren, daß unterschiedliche Menschen unterschiedliche Vorstellungen von einem Gott (oder mehreren) haben, da dürfte auch hinreichend Platz für einen sein, der Menschen ihre eigenen Geschicke steuern läßt. In dem Zusammenhang sei kurz das Buch "Gespräche mit Gott" erwähnen, in dem ein Gott geschildert wird, der den Menschen erschaffen hat, um sich selbst in seinen Anteilen erleben zu können. Es gibt etliche, abgefahrene New-Age-Götterbilder, mittels derer diesem Omnipotenz-Problem sehr unterhaltsame Anstriche verliehen werden. Darüberhinaus weiß ich zumindest vom Islam, daß Allah zum einen zugesprochen wird, er wisse alles, alles käme von ihm und nichts geschähe ohne sein Zutun, zum anderen habe er dem Menschen aber auch einen eigenen Willen gegeben (interessanterweise habe er auch festgelegt, wer ihn erhören (gespektive gläubig werden) wird und wer nicht, und dennoch hat man sich für seinen Unglauben zu verantworten). Und zuletzt noch meine persönlichen 5 Cents dazu: wenn ein Gott allmächtig ist, müßte er auch die Macht haben, machtlos zu sein, ohne dadurch an Allmacht einzubüssen. |
02. Mär 2012 07:55 Wenn ich auch ...
.... sonst Ihre Ausführungen sehr schätze, da Sie sich > Und zuletzt noch meine persönlichen 5 Cents dazu: wenn ein Das mag nur auf den ersten Blick Sinn machen, bei zweitem |
03. Mär 2012 15:13 re
> > Und zuletzt noch meine persönlichen 5 Cents dazu: wenn Soweit habe ich bei dieser Schilderung nicht gehen wollen, aber es ist tatsächlich eine passende Schlußfolgerung. Nebenbei sei erwähnt, daß das in der Tat auch ein irrationaler Schluß ist, hab' nicht den Eindruck erwecken wollen, daß ich es anders sähe (nur störe ich mich in Glaubensangelegenheiten eben nicht an Irrationalität). |
03. Mär 2012 17:50 sinnlose Sätze
> > > Gott allmächtig ist, müßte er auch die Macht haben, Zunächst einmal soll mir bitte mal erklären, was es bedeuten soll, machlos zu sein, ohne Allmacht verloren zu haben. |
03. Mär 2012 18:29 re
> Zunächst einmal soll mir bitte mal erklären, was es Warum meinst du eine Erklärung beanspruchen zu können? > wenn ein Und das bedeutet lediglich, daß Allmacht auch einschließt, Macht ablegen zu können. Ich denke, das ist logisch. Und daß allein die Möglichkeit, Macht abzulegen, noch keinen Verlust an Allmacht bedeutet, auch. Ich habe auch die Möglichkeit, meinen Pulli abzulegen, und obwohl das unstrittig ist, habe ich ihn, wenn ich so an mir herunterschaue, immer noch an. |
03. Mär 2012 23:59 re
Ich habe deshalb nachgefragt, weil ich es für ein Gebot der Menschlichkeit halte, einen Unwissenden zu belehren. Das hat was mit meiner Berufsethik zu tun. > Möglichkeit, meinen Pulli abzulegen, und obwohl das Ja, nur weil ich die Möglichkeit habe, ist der Pulli noch lange nicht von mir weg. Dann bin ich aber immer noch pullitragend und nicht pullilos. Wenn ich machtlos bin, bin ich nicht mehr allmächtig. |
04. Mär 2012 10:18 re
> Ich habe deshalb nachgefragt, weil ich es für ein Gebot Das, was du aus meinem Text herausgegriffen hast, beinhaltet kein Wissen. > Wenn ich machtlos bin, bin ich nicht mehr allmächtig. Ja, daher habe ich auch nochmal betont, daß im Textabschnitt, den du aufgegriffen hast, dieses gleichzeitige Auftreten von Allamcht und Machtlosigkeit nicht verlangt wird. |
04. Mär 2012 10:23 Korrektur
Auch wenn ich stets etliche Fehler unkorrigiert stehen lassen, Namen sollten dann doch richtig geschrieben sein: |
04. Mär 2012 12:10 re
Antwort auf: re von: citycar Ok, das habe ich nun verstanden, danke! Aber: |
06. Mär 2012 09:43 Und wenn .....
eine höhere Ursache kein Mensch oder menschenverständlich ist, so ist der Beweis erbracht, daß es eine höhere Ursache nicht geben kann. Amen - äh Newton! |

