Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Religion: März 2012: Wissenschaft und Glauben
19. Dez 2011 00:33 re
Du verstehst nicht, worum es mir geht. Es geht mir nicht darum, Wissenschaftlern, ob nun theistisch oder atheistisch oder weiß der Himmel welcher Coleur am Zeug zu flicken; es geht mir um den absoluten Wahrheitsanspruch, der mir nicht selten HIER begegnet. Niemand muss mir Recht geben, wenn ich annehme, dass die Evolution unter der Bedingung der Liebe eines göttlichen Wesens stattgefunden hat. Es stört mich nur, wenn die Annahme des Gegenteils mit einem Anspruch auf absolute Wahrheit vorgetragen wird. Einen absoluten Anspruch auf Wahrheit geben die Naturwissenschaften (im Gegensatz zur Mathematik) nicht her. Ihn zu beanspruchen, bedeutet m. E. etwas Ähnliches wie die harten Bibelvertreter zu tun, etwas was nur zu Unfrieden führen kann. Der die Wissenschaften auslegende Dawkins versteht deren Wesen so wenig wie ein ZJ m. E. die Bibel. Ich nenne es Verblendetheit, wenn mit welchem vermeintlichen Wissen ein Anspruch auf absolute Wahrheit verbunden wird. Man kommt gar nicht umhin, die Menschen in Gut und Böse einzuordnen, je nach dem, wie sie sich zu der als absolut empfundenen Position stellen. Ich mache nicht wenigen Usern in diesem Forum den Vorwurf, zu wenig selbstkritisch in Hinsicht jener Verblendung zu sein. Diese nur auf Seiten religiös geprägter Menschen für möglich zu halten ist m. E. ein sicheres Anzeichen, ihr selber verfallen zu sein, wobei es hier die Grundüberzeugung gibt, dass es auf Seiten des Atheismus keine Gemeinschaft gäbe. Weißt du, Ihr spielt euch hier in einem System gegenseitiger Bestätigung die Bälle gegenseitig zu, aber Gemeinschaft soll es nicht geben. Da frage ich mich, wie blind Menschen überhaupt sein können. Den Unsinn, der hier abgeht, werde ich nicht ewig mitmachen. Persönlich kann ich eine Menge ab. Wenn du oder sonst wer mich als dumm oder ungebildet abtut, komme ich damit zurecht. Nur frage ich mich schon immer, ob es Sinn macht, hier zu schreiben. Und Leuten, die so auftreten wie die ZJ irgendetwas beipuhlen zu wollen macht meiner Erfahrung nach absolut keinen Sinn. Ich werde mir das hier noch eine Zeit lang anschauen und meine Meinung sagen. Aber irgendwann ist damit Schluss. Dann mach ich für mich einen Deckel hier drauf, und ihr dürft hier meinen und erzählen, was ihr möchtet - so ungestört von mir wie die ZJ. In solchen Angelegenheiten kann ich äußerst freilassend sein. Habe die Ehre . . . |
19. Dez 2011 04:26 re:
> Du verstehst nicht, worum es mir geht. Es geht mir nicht Du hast den Spieß einfach herumgedreht. Und nun? Den Anspruch auf absolute Wahrheiten vertrete ich eben und unermüdlich nicht. Im Gegenteil: Die von mir sauber geforderte Trennung würde dies verhindern, würde Dogmen auf ihre Plätze verweisen. > macht, hier zu schreiben. Und Leuten, die so auftreten wie Deine Selbstkritik in allen Ehren: Dann stehe nicht mehr mit dem Wachturm an den Bahnhöfen der Foren, um allen Deine angeeigneten Kenntnisse aufzunötigen. |
19. Dez 2011 13:22 re
Antwort auf: re von: Adept > Ich nenne es Verblendetheit, wenn mit welchem danke für diese Einschätzung der religiösen Ansprüche. |
19. Dez 2011 06:58 re
Antwort auf: re von: Adept > Den von dir ausgemachten großen Unterschied zwischen Ich habe nie einen (auch noch großen) Unterschied zwischen "Religiösen" und "einer Reihe Religiöser Wissenschaftler" ausgemacht. Wo machst du denn diesen aus? Ich habe gesagt, dass es Religiöse sind, die in ihrer Zweidimensionalität in der Wissenschaft einen Gegenspieler ausmachen. Ich habe nicht gesagt, dass alle Religiösen solche kargen Vorstellungen haben! > Redet ihr nie mit Gläubigen? Welcher Gruppe muß ich mich hier zugehörig ansehen, um diesen Plural zu erklären? |
18. Dez 2011 22:43 "Theismus"
Antwort auf: re von: Adept > einzuwenden hätte. Natürlich hat eine Evolution ich finde auch das ist mit einem Theismus vereinbar, in dessen Zentrum nicht steht Gott habe den Menschen erschaffen. |
18. Dez 2011 00:14 re
Antwort auf: Wissenschaft und Glauben von: Adept Ich denke nicht das du von Neutrinos sprechen solltest, da ich glaube das du höchstens eine marginale Ahnung hast was neutrinos überhaupt sind ;) Im übrigen geht die komplette Fachwelt von einem Messfehler aus, selbst die Experimentatoren... |
18. Dez 2011 11:13 re
Wenn du halbwegs verstanden hättest, was ich geschrieben habe, hättest du dir diese Bemerkung gespart. |
18. Dez 2011 00:30 die frage...
Antwort auf: Wissenschaft und Glauben von: Adept
waere was die idee des absoluten in einer 'relativen welt' ueberhaupt rechtfertigt? was, ausser dem eigenem zwicken oder jucken in der bauchgegend, legitimiert denn nun das in diesem thread wohl auch bald aufkommende pseudo-philosophische geschwafel? |
18. Dez 2011 07:29 Die von ihm vehement geleugnete
Wissenschaftsfeindlichkeit und durchgehende Intellektuellenschelte ist eine traditionelle Forenveranstaltung. Nur themenorientiert zu antworten, wie es mir eine freundliche Userin vorschlug, ist wahrlich nicht möglich. |
18. Dez 2011 11:17 ja...
so langsam kommen mir die spielchen auch bekannt vor |
18. Dez 2011 11:36 ot
Antwort auf: Die von ihm vehement geleugnete von: 'greg' > Denn bisher existiert keins. Nichts verstanden? Na denn. |
08. Mär 2012 01:18 Heulen tut nur die Opfer - nicht wahr ?
Antwort auf: Die von ihm vehement geleugnete von: 'greg' > Wissenschaftsfeindlichkeit und durchgehende Selbststilisierung Opfer zu sein. Nicht die Religion ist wissenschaftfeindlich. Es gibt gar keinen Grund als religiöser Wissenschaftsfeindlich zu sein, Sehr wohl aber gibt es Menschen mit akadem. Titeln die religionsfeindlich sind. |
08. Mär 2012 02:01 wissenschaftsfeindliche Religion
> Nicht die Religion ist wissenschaftfeindlich. Doch, ich darf hier Herrn Dawkin zitieren: " Religion lehrt uns damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen." > da die Wissenschaft die Religion bestätigt, wo sie nur Aber sie kann nirgendwo, oder ist mir was entgangen. Bitte nennen Sie mir doch einige solcher Bestätigungen. > Im Regelfall bleibt man sich ja seinen Vorbehalten treu, Wie ich hier schon mehrmals gesagt habe: Die Leute glauben das Zeug, was man ihnen als Kinder aufgeschwatzt hat, meist ein Leben lang. |
08. Mär 2012 02:45 re
> Doch, ich darf hier Herrn Dawkin zitieren: " Religion Eine sehr dumme Ansicht, die ich Dawkins gar nicht zugetraut hätte, denn der ist ja nicht dumm - aber vielleicht setzt sein Verstand aus, wenn er das Wort "Religion" hört? Denn er müsste schon wissen, dass das alte Problem, unbeweisbare Sätze zu formulieren, ein Grundproblem der Erkenntnis ist. Was heißt, "die Welt verstehen"? Eine Ganze Menge, mindestens. Vor allem: Es gibt kein vollständiges Verstehen der Welt. Aber wir können sehr viel verstehen - durch empirische Beobachtungen, logisches Schließen. Folglich könnte ein Mensch nur das als verstehbar akzeptieren, das er auch beweisen kann. Nur, das tut keiner, weil so ein Leben in Bezug auf die Praxis unmöglich ist. Denn wir bekommen die existentiellen Fragen von Leben und Tod nicht logisch und nicht empirisch beweisbar erklärt. Denn neben der empirischen Welt gibt es noch die, die wir nicht empirisch fassen können: Ideen, subjektive Erlebnisse und ihre individuelle Verarbeitung, Überzeugungen, Einstellungen, sprachliche Konstrukte und ihre Vorstellung davon. Entweder belässt man es bei der Unbeantwortbarkeit als Black Box und ist zufrieden damit - dann wäre die Zufriedenheit eine subjektive Erfahrung analog der Entscheidung, es nicht bei einer Black Box zu belassen, sondern sich für eine White Box zu entscheiden, die ebenfalls befriedigt. |
08. Mär 2012 12:35 re
Denn er müsste schon wissen, dass das alte Problem, Die Richtigkeit von Herrn Dawkins Aussage ist in der gesamten Geschichte der Kirche sehr, sehr gut zu beobachten. Zum Rest des Postings mag ich gar nichts sagen, das ist ein Geschreibe, dem ich nichts entnehmen kann. Viele Worte, die dadurch das vorhandensein eines Argumentes vortäuschen soll, Ablenkungsgeschwafel! |
08. Mär 2012 18:23 Re:
Antwort auf: re von: Kontron > Denn neben der empirischen Können "sie" nicht oder können "wir" nicht? Ich weiss es nicht besser und troll mich zur nächsten kühnen Erkenntnis. |
08. Mär 2012 08:43 Das ist ...
Antwort auf: wissenschaftsfeindliche Religion von: lighthouse-keeper ... doch kompletter Unsinn, was er da |
08. Mär 2012 04:50 re:
Antwort auf: Heulen tut nur die Opfer - nicht wahr ? von: Michael_WeCan Sehr wohl aber gibt es Menschen mit akadem. Titeln die Die übliche Intellektuellenschelte. Übrigens: Religionsfeindlichkeit ist ein dummes Wort. Wissenschaftsfeindlichkeit eine Tatsache. |
08. Mär 2012 08:11 re
Antwort auf: Heulen tut nur die Opfer - nicht wahr ? von: Michael_WeCan Falsch, die moderne naturwissenschaft bestätigt keine theistische religion. siehst du das anders erwarte ich beispiele. |
08. Mär 2012 14:05 re
Antwort auf: Heulen tut nur die Opfer - nicht wahr ? von: Michael_WeCan > da die Wissenschaft die Religion bestätigt, wo sie nur nenne bitte ein beispiel wo die wissenschaft aussagen des Christentums zb. bestätigt. |




