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: : die kleine Kneipe...

08. Apr 2012 16:23
die kleine Kneipe...

Landmann45
(Gelöschter Nutzer)

...verschwindet in vielen Teilen unseres Landes aus dem Ortsbild und in den Dörfern.

Warum? Die DeHoGa , der Verband der Gastronomen, macht dafür vor allen die zunehmende "Schwarzgastronomie", so nennt sie die Aktivitäten in Vereins- und Dorfhäusern, verantwortlich.

Allein in unserem Bezirk wird der jährliche Umsatz, der den Gastronomen entgeht, auf angeblich 1 Million Euro geschätzt. Aber ist das wesentliche Grund?

Ich denke das Freizeit- und Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Den berüchtigten Lohntütenball am Freitag gibt es nicht mehr.
Das Rauchverbot hat sicher noch einmal einem Teil der ausschließlichen Schankwirtschaften Kundschaft gekostet und nicht zuletzt die Preisentwicklung in der Gastronomie.
Mit der Umstellung auf den Euro haben sehr viele Gastronomen, nicht neu kalkuliert , sondern nur die Währung geändert.

Natürlich sind auch in der Gastronomie die Kosten gestiegen, nicht zuletzt die Energie- und Personalkosten.
Dennoch sind in einigen Bereichen die Kalkulationsaufschläge schon jenseits von Gut und Böse. Sie betragen je nach Produkt, Gastronomietyp und Lage zwischen 150 und 500 %.
Und da rechnet sich eben für viele Veranstaltungen die Eigeninitive, Veranstaltungen selbst zu organisieren.

Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für das soziale Leben oder nur eine Kosequenz unseres geänderten Freizeitverhaltens.


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08. Apr 2012 16:56
Meinung

Ariovist männlich
Carebear

Ich meide Kneipen, gehe aber gern in Bistros oder Bars. Das hat verschiedene Gründe:
Denke ich an Kneipen, denke ich an kalten Zigarettenrauch, nervige Spielautomaten, schmuddeliges Interieur, teures Bier, lausiges Essen plus dazu passende Kundschaft. Gehe ich weg, weiß ich, dass ich mehr zahlen muss als daheim. Dann will ich aber etwas, was ich daheim so nicht bekomme, mich aber zumindest behaglich fühlen (was ich in Zigarettenrauch nicht kann). Gehe ich in ein Bistro, dann freue ich mich auf eine leckere kleine Abendmahlzeit in trauter Runde bei einem guten Glas. Gehe ich in eine Bar, dann auf einen Cocktail, den ich daheim so nie hinbekommen würde. Es stellt sich also die Frage: Was bietet eine Kneipe mir (oder einem anderen jüngeren Menschen)?

Bedenke ich außerdem, dass ein Getränk auch in der Kneipe nach alter Währung über 5 DM und eine Suppe um die 10 DM kostet, dann werde ich auch anspruchsvoll, und dann reicht mir eine Kneipe auch nicht.


08. Apr 2012 17:02
ähm

Ambalaba weiblich
Petra

also ich trinke mein bier in der kneipe und nicht apotheke, was habt ihr den für preiese in bayern


08. Apr 2012 17:50
Keine Ahnung wie es in Bayern ist...

Ariovist männlich
Carebear

ein Bier kostet hier zwischen 2,50 und 3,00 Euro.


11. Apr 2012 10:35
ja hier

Iaz.sog.amoi männlich
Micael aus VilsbiburgAdlkofen (Bayern)

in Bayern haste verschiedene Preise
- ganz ganz selten und das nur in Brauereiunabhängigen Kneipen aus Familienbesitz zahlst 2,20 fürn Helles und 2,40 für ein Weißbier
- auf dem Land in normalen kleinen Kneipen (wie auch unser Sportheim) Helles 2,40 und Weißbier 2,60
- am Stadtrand einer Kleinstadt Helles 2,50 Weißbier 2,70/2,80
- in der Stadt bekommst ein Weißbier selten mehr unter 3,00


08. Apr 2012 17:35
Ich denke,

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

<< Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für
> das soziale Leben oder nur eine Kosequenz unseres
> geänderten Freizeitverhaltens.<<......beides. Und es wäre in diesem Zusammenhang doch auch einmal interessant zu sehen wie viele Chayhane in Deutschland im Gegenzug aufgemacht haben.


08. Apr 2012 17:47
Frage?

Landmann45
(Gelöschter Nutzer)

Chayhane

Der Begriff sagt mir jetzt nichts.

Aber die Gastronomieszene hat sich gewandelt. Das junge Publikum bevorzugt eine andere Atmosphäre , andere Getränke.

Ich beobachte auch aus speziellen Gründen die BubbleTea Läden, die wie Pilze aus dem Boden schießen, häufig von Asiaten betrieben.

Und, die Gastronomie mit Outdoorangeboten boomt in machen Städten nach wie vor, allerdings eben nur saisongebunden.

Vielleicht auch, weil hier noch die Freiheit des Rauchens gegeben ist.


08. Apr 2012 21:50
Sorry

es sind Teehäuser, oder Teestuben. Diese schiessen in Berlin wie Pilze aus dem Boden. Männer spielen hier Domino oder anderes und trinken schwarzen Tee.Also wenn Du so willst Türkische Kneipen, manchmal auch mit Alkohol.


08. Apr 2012 22:18
RE:

komisch, ick lebe auch in Berlin und sehe hier keine Schwemme von Teehäusern, hast du ein Problem mit Migranten? Ick frag nur mal so ...


09. Apr 2012 12:06
Gerne gebe

ich Dir auch eine Antwort. Ich bin froh das ich im Herzen von Kreuzberg, Kotti und Umgebung wohne. Ohne Migranten wäre hier doch die tägliche Kultur der Strasse im Anus. Und bei mir in der Gräfe, am Kotti, in der Schönlein usw. jede Menge. Einfach mal Neukölln verlassen und die Weltstadt Kreuzberg besuchen.


09. Apr 2012 12:15
och nÖ...

da lebe ick doch lieber in meinem hübschen Kleinstädtchen Prenzlauer Berg *g*


08. Apr 2012 19:03
RE:

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

mit Wohlwollen habe ich zur Kenntnis genommen dass in BaWü die Kneipen um 15,3% und in Berlin gar um 95,6% zunahmen...

wen verwundert diese Tatsache wenn man bedenkt dass ick in den letzten zwei Jahren verdammt oft in BaWü war und doch eigentlich in Berlin lebe *prost* ;-)


08. Apr 2012 21:14
Ja, ja, und dann so

Burgman männlich
Udo

breit aus Ba-Wü zurückgekommen bist,
daß du in Berlin zwei Kneipen gebraucht hast um reinzukommen.;-)))


10. Apr 2012 13:04
Re

Antwort auf: RE: von: DocHoliday

Es ist doch kein Kunststück, in BW die Kneipenanzahl um 15 % zu erhöhen. Vorher gabs nur in jedem 10. Dorf eine, jetzt haben ein paar Nester eine eigene gekriegt *gg*

Nee, im Ernst, BW war in den letzten 40 Jahren massiv unterbekneipt. Und 15 % mehr ist mMn auch immer noch entschieden zu wenig.


08. Apr 2012 21:59
Ja, das glaube ich,

Burgman männlich
Udo

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

> Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für
> das soziale Leben oder nur eine Kosequenz unseres
> geänderten Freizeitverhaltens.

weil die Kneipe auch immer ein Stück Lebensqualität und einen Generationen übergreifenden
Ort der Kommunikation und der Freizeitgestaltung darstellte.

Ich kann hier nur für meinen Lebensbereich in NRW sprechen, da es in anderen Bundesländern
eben auch - anders - gehändelt wird.

Das stundenlange Stehen an der Theke, in 2ter oder 3ter Reihe, kannte ich nur aus unserer Gegend.

Die Generation der Kneipengänger ist mMn im Aussterben begriffen. Die Älteren können es
z. T. nicht mehr, sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen oder einfach, weil sie gestorben sind.
Eine automatische Nachfolge sehe ich nicht mehr.
Beobachte ich die Jugend, sehe ich Leute, die sich in der Stadt treffen, die Getränke im Rucksack dabei
und erst zu späterer Stunde - gut vorgeglüht - in "ihre" Kneipen, Cafes, Bistros und Discos gehen.

Die typischen Kneipenthemen sind auch out. Politik und Religion sind sowieso tabu und über
Fußball, Maloche, Frauen, Autos und die Preise.........klingt iwi "proll" und wer will sich das in
der heutigen Zeit schon nachsagen lassen.

Natürlich spielen auch die Preise eine große Rolle. Da zieht man den Kasten Bier - zuhause - oft vor.
Es soll ja auch noch Geld für den obligatorischen Urlaub da sein. Für diese zwei oder drei Wochen,
vielleicht auch nur eine Woche, will man ja mal nicht so auf die Eurone schauen müssen.
Wer überall auf der Welt in Gaststätten und "In-Treffs" geschaut hat, wo das Leben tobt, findet
die kleine Eck-Kneipe plötzlich alt, schmuddelig, spießig, dunkel und überholt.
Und es wird einem klar, dass diese immer gleichen Gestalten, mit den immer gleichen Sprüchen
und den immer gleichen Macken einem nicht wirklich fehlen


08. Apr 2012 22:34
re

Adept männlich
Martin aus Niedersachsen

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

> Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für
> das soziale Leben oder nur eine Konsequenz unseres
> geänderten Freizeitverhaltens.

Ich halte die Kneipe schon für ein bedeutendes gesellschaftliches Institut. Dass man sich, um ihre Bedeutung zu ermessen, erst einmal durch eine Alkoholwolke durcharbeiten muss, ist wohl wahr. Ich wüsste aber nicht, wo in einem Dorf mehr an dörflicher Identität entstehen würde. Das Nachbarschaftsfest umschließt einen begrenzten Kreis von Leuten. Das Dorffest gibt es nur einmal im Jahr.

Eine Gemeinde darf sich glücklich schätzen, wenn sie eine funktionierende Kneipe hat. Essen und Getränke sind wichtig; was sich dort im Sozialen abspielt, ist noch wichtiger. Ist es nicht wichtig, einen Ort zu haben, wo besprochen werden kann, was es innerhalb eines Ortes zu besprechen gibt?

Das Sterben der Kneipen ist m. E. Ausdruck eines Rückzugs ins Private. Ein solcher hat noch nie etwas getaugt.


08. Apr 2012 23:35
Tja...

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

... wo soll ich denn beginnen die Gründe für das Kneipensterben aufzuzählen?
Als allererstes ist hier eine gesellschaftliche Veränderung festzustellen. Früher galt die Kneipe am Eck als Treffpunkt. Sie war auch Austauschstelle über Neuigkeiten aus der Welt aus der Stadt, dem Dorf, in dem Quartier in dem man lebte. Viele Neuigkeiten betrafen auch einfach die persönlichen Befindlichkeiten wie:"Haste gesehen der Fritz, Franz oder wer auch immer, schleppt schon wieder ne Neue durch die Gegend..." Oder so...
Heute sind die Medien so extrem schnell, dass es unter Umständen gar nicht mehr von Wichtigkeit ist die Neuigkeit in die Kneipe am Eck weiterzutragen. Das Kommunikationsverhalten hat sich in den letzten 10 Jahren so rapide verändert, dass das Kneipentelefon zum alten Eisen wurde. Kneipentelefon wurde übrigens vom Handy und von der E- Mail abgelöst.
Früher war der Zusammenhalt in den Quartieren auch noch grösser, denn jeder kannte den anderen und wusste wie er tickte.
Weiter dürfte auch die Zusammensetzung der Bevölkerung eine bestimmte Rolle spielen. Viele Arbeiterquartiere bei denen früher nach der Arbeit ein Feierabendbierchen gezischt wurde sind heute verschwunden, umgebaut von schlauen Städteplanern, in sogenannte IN- Viertel in die nicht mehr der Arbeiter einzieht, sondern eher Besserverdienende, weil die Mietpreise durch den Umbau in astronomische Höhen stiegen. Die haben natürlich an einer verrauchten und leicht angegammelten Eckkneipe keine Freude mehr und wandeln sie schnell in eine sogenannte Chill- Lounge um. In dieser Chill- Lounge wird dann halt auch kein Arbeiterbier getrunken sondern eher Smoothies und ähnliches, welches der Gesundheit nicht so abträglich ist.
Was wahrscheinlich ein weiterer Grund ist, die Leute haben heute kaum mehr Geld um sich ein Feierabendbier leisten zu können.
Ihnen bleibt nichts anderes übrig als sich das Bier kastenweise vom LIDL, oder wie die SB- Märkte alle heissen mögen, zu kaufen. Ob ich nun für ein Bier 1,20¤ oder 3,50¤ zahlen muss ist in der heutigen Zeit sehr oft der massgebende Punkt um auf den Kneipenbesuch zu verzichten.


09. Apr 2012 00:59
die kleine Kneipe

jovlenseegers männlich
Klaus-Friedrich aus Münster (Nordrhein- Westfalen)

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

Ich bin der festen Überzeugung, daß der Verlust der kleinen Kneipe für das soziale leben innerhalb der Gemeinschaft sich negativ auswirkt. Sicher sind Fehler gemacht worden: Preisgestaltung, aber den Lohntütenball gibt es schon fast 40 Jahre nicht mehr, da das Gehalt überwiesen wurde. Aber am meisten kranken die kleinen Kneipen darunter: unglaublich viele Auflagen, die richtig Geld kosten: z.B. Leitungsreinigung, Küchenauflagen, auch wenn es "nur" Frikadellen gibt, Sicherheits-Vorschriften und.. und.. und.. was sich so Beamte am Schreibtisch alles so einfallen lassen. Und jetzt noch das Rauchverbot, es ist doch lächerlich weil es jedem Bürger seine freie Entscheidung abnimmt. Früher war an der Theke beim Knobeln, Kartenspielen und Unterhaltung die Zigarette ein wichtiges Utensil. Heute geht ein Raucher (oft der typische Biertrinker) nicht mehr in die Kneipe, weil die Athmosphäre nicht mehr stimmt. Warum kann ein Wirt nicht entscheiden, ob er eine Raucher-Kneipe oder Nichtraucher-Kneipe haben will??Man spricht immer davon, daß der Raucher in der Nichtrraucher-Kneipe nicht sein darf, aber warum darf der Nichtraucher in der Raucherkneipe sein??? (lach) Also bitte mehr freie Entscheidung!!! Beim kiffen werden sogar kostenlos Räume zur Verfügunmg gestellt, beim Rauchen stehen wir auf der Strasse und das bei jedem Wetter!! Übrigens was würde der Staat ohne die Steuereinkommen der Raucher machen?? Das ist die doppelte Moral: kassieren ja!! aber trotzdem verbieten!!!


09. Apr 2012 02:33
re

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

> Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für
> das soziale Leben

Ja. Das ist ein Symptom für eine Gesellschaft in Auflösung. Die Kneipe an der Ecke war - zumindest Im Rheinland - ein Ort der Begegnung, des politischen Diskurs, der Nachbarschaft, vor allem auch für die einfachen Leute.
Es sind ja nicht die Golf-Clubs, die schliessen.


09. Apr 2012 06:36
Prost...

Harka männlich
aus Regensburg (Bayern)

Antwort auf: die kleine Kneipe... von: Landmann45

Ist die Schließung der Kneipen wirklich ein Verlust für das soziale Leben oder nur eine Konsequenz unseres geänderten Freizeitbverhaltens

Ich würde sagen,sowohl als auch;
Mit der verbreitung des Internets und seiner sozialen Netzwerke besteht für manche Nerds eine Affinität sich nur noch in der virtuellen Welt aufzuhalten,sprich foren wie diese ersetzen den Stammtisch von früher.
Dazu kommt in der Realität die zahlosen Auflagen u.Beschränkungen die Gastwirtschaften heute unterliegen,die Preise die exorbitant gestiegen sind(mit jeden Einkauf bei einen Getränkehändler oder Tankstelle fahre ich billiger als mir ein Bier in der Kneipe zu kaufen),die Konkurrenz mit der sog.System-Gastronomie ala MC Donalds,Burger King u.Co die zur Abfütterung der Massen sich einen standardisierten ambiente bedienen u.sich wellenartig verbreitet haben und sicherlich haben die diversen Rauchverbote ihr übriges getan um den Flair u.das Ambiente der tradtionellen Kneipe zu vertreiben und eine klinisch-saubere ,sterile Atmosphäre zu verbreiten die nicht jedermanns/frau Geschmack ist und so einen bestimmten Prozentsatz von weiteren Besuchen abschreckte.
Ich jedenfalls fühle mich dort unwohl,weil ich noch in rauchumschwängerten Kaschemmen sozialisiert worden bin wo freakige Figuren an der Tagesordnung waren.Heute -absolut rauchfrei-ist alles so auf Konformität,Sauberkeit u.Gesundheit ausgelegt das man keine große Lust mehr hat sich dort aufzuhalten.Die interessanten Personen trifft man entweder vor der Tür oder bei privaten Feten.Ausnahme ist lediglich der Biergarten in sommer der noch einen Hauch von "Freiheit" vermittelt.
Dazu kommt natürlich auch noch die allgemeine "Atomisierung" der Individuen zu "Arbeitgebern" ihrer selbst..Leih,Zeit und anderer prekäre Formen der Beschäftigung.Diese Menschen haben eben weniger Zeit,Muße u.Geld sich in kneipen aufzuhalten.
Das Kneipensterben ist mit Sicherheit ein subtiles Zeichen der Zerüttung der gesellschaft und es ist zu hoffen das es vielleicht durch andere Formen des gemeinsamen Zusammenseins(z.b.durch autonome Vereinsheime )kompensiert werden kann.


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