Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Gesellschaft und Politik: September 2010: Die Energiewende
28. Aug 2010 12:01 Die Energiewende
Nun "macht Angie Wind", d.h. dass sie derzeit wieder durch's Land tourt und verschiedene Energieträger anguckt, sich erklären lässt und dabei Deutschlands Energieversorgung der Zukunft abstecken möchte. Dabei legt sie sich ganz gegen Ihrer Natur offen mit der Energiewirtschaft an (Stichwort Brennelementesteuer)... nun muss Ihr Umweltminister dies wohl noch umsetzen und da die AKWs eben länger am Netz bleiben sollen (beschlossen ist ja noch nix), sollen die Gebäude nun gesichert werden gegen Flugzeugabstürze. Ob jetzt Deutschland zukünftig seinen Strom aus erneuerbaren Energien oder durch fossile Energieträger bezieht, bleibt abzuwarten. Feststeht aber, dass ein "Ausstieg aus dem Atomausstieg" die Energieriesen was kosten wird... ob jetzt durch Steuern oder dass man sie dazu verdonnert in erneuerbare Energien zu investieren. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,714324,00.html |
28. Aug 2010 12:28 re
Feststeht aber, dass ein Du meinst das eine Verlängerung der Laufzeiten sie was kosten wird. |
28. Aug 2010 12:40 pro Atomstrom
Antwort auf: Die Energiewende von: KlausTaler weshalb bin ich eigentlich für Atomstrom, für mich einfach und klar. Eben weil die Energiewende eben nicht als ein ausserterrestrisches Geschenk daher kommt, sondern bezahlt werden muss. Die Spezies der Grünen und der anderweitigen Protest- und Kaptitalüberwindungsparteien wissen es meistens nicht oder wollen es nicht wahrhaben, dass gerade die Energiekonzerne die Adressen sind, die am meisten in die erneuerbaren Energien investieren. Wer es nicht glaubt, soll mal bei RWE Innogy oder EON recherchieren. Die größten Offshoreanlagen werden eine Fläche von bis zu 40 Quadratkilometern haben. So hat alleine RWE bis 2012 eine Leistung von 4500 Megawatt geplant. Natürlich nicht in Deutschland, da die Grünen und die anderen böswilligen Zwerge die ersten sind, die etwa Windräder verhindern, wenn tatsächlich jemand welche aufstellen will. Wer von Karlsruhe nach Freiburg fährt, sieht gerade mal ganz im Süden welche, aber ich glaube keine zwei Dutzend. Gegen neue Stromdurchleitungsplanungen, die unbedingt erforderlich sind, regt sich auch schon der grünparteiliche Widerstand. So, das ist die Wirklichkeit. Ach ja und jetzt noch schnell Photovoltaik, das ist nichts anderes als ein großes Vermögensumverteilungsprogramm von Nichthausbesitzern zu den Hausbesitzern, smile. Weshalb sollen auch gerade Stromkonzerne die Finanzierungslücken decken, die die Politik durch sogenannte Rettungsschirme über ganz Europa ausgegossen hat. Hätte ich bei den Stromkonzernen das sagen, würde ich erstmal den steuerlichen Wohnsitz ins Ausland verlegen, alle vier und geschlossen. Als Alternative würde ich der Politik anbieten, alle Gewinne aus den Atomanlagen in erneuerbare Energien zu investieren. Kurz und knackig. Entweder die Konzerne dürfen auf eigene Rechnung investieren oder Steuern für Deutschland ade. |
28. Aug 2010 12:50 Re...
> Leistung von 4500 Megawatt geplant. Natürlich nicht in Wobei zumindest die ersten Bürgerinitiativen gegen Windräder ganz offen von den Energieversorgungsunternehmen gesponsort wurden. > Wer von Karlsruhe nach Freiburg fährt, sieht gerade mal Das ist ungefähr die Zahl der großen windparks, die man zu sehen bekommt wenn man von Hannover nach Berlin fährt. Eine Strecke auf der man wenig windräder sieht muss man in D mitlerweile suchen, in Norddeutschland gibt es vermutlich keinen Ort mehr, von dem man bei entsprechend freier sich nicht mindestens ein Windrad sieht. |
28. Aug 2010 12:55 re:
Antwort auf: pro Atomstrom von: rokula > weshalb bin ich eigentlich für Atomstrom, für mich einfach Na zum Glück gibt's die Endlagerung von Atommüll ja die nächsten Jarhunderte gratis ;) |
28. Aug 2010 13:10 Re...
Antwort auf: pro Atomstrom von: rokula > weshalb bin ich eigentlich für Atomstrom, für mich einfach Und Atomstrom gibt es umsonst? |
28. Aug 2010 13:12 hm...
Ist Atomstrom nicht nur deshalb so billig, weil alle AKWs längst amortisiert sind? |
28. Aug 2010 13:32 Re
> Ist Atomstrom nicht nur deshalb so billig, weil alle AKWs Atomstrom ist und war noch nie billig, rechne das was die Erzeugung der Brennstäbe kostet und was die Endlagerung kostet dazu und du wirst feststellen das nahezu jede andere Energiegewinnung billiger ist. |
28. Aug 2010 13:51 Re...
Antwort auf: hm... von: KlausTaler Eher weil sie als eine der ganz wenigen Industrien keinen entsorgungsnachweis liefern müssen, und weil die Erforschung der Atomenergie mit sehr vielen Steuermilliarden subventioniert wurde. Wenn jetzt die Alternativen win paar Penuts bekommen, ist das Geschrei umso größer. |
28. Aug 2010 14:46 re
Eher weil sie als eine der ganz wenigen Industrien keinen Ich habe nichts dagegen das jegliche Erforschung bei Energie mit Milliarden bezuschusst wird.Was ja auch passiert .Wogegen ich etwas habe ist das der Betrieb mit Milliarden bezuschusst wird. Und das 20 Jahre lang Bei Photovoltaik reden wir im Moment von 80 Milliarden mit stark steigender Tendenz .da ist Peanuts sicher nicht das richtige Wort. |
28. Aug 2010 14:52 re
Den Umstieg auf erneuerbare Energie gibt es einfach nicht zum Nulltarif.
Die Argumente der Beführworter von AKW & Co sind schlicht unehrlich, wenn sie nicht sagen. MIr ist das egal, nach mir die Sintflut. |
28. Aug 2010 15:13 re
Du nennst das Marktwirtschaft. |
28. Aug 2010 15:24 re
Gibt es keine Käufer, werden keine Produkte produziert und was noch schlimmer ist, die produkte werden nicht im markt getestet, also keinem Konkurenzdruck ausgesetzt. In der Entwicklung von staatlich geförderten Prototypen kommt es nicht zu Reihentests, das bremst die Innovation. Die derzeitige Förderung hat die von Dir genannten Nebenwirkungen, aber die finde ich prsönlich weniger bedrohlich als Gorleben. Die Umstellung ist alternativlos. Eine alternative wäre die neue Energie für alle subventionieren durch eine genossenschaftliche Entflechtung der Energie-Konzerne. |
28. Aug 2010 15:43 re
jetzt übertrage ich deine Argumente mal auf die Autoindustrie. |
28. Aug 2010 15:47 re
> Mit deinen Argumenten müßte das dann doch auch richtig Ja. Unter folgenden Bedingungen:
Wir haben dazu keine Alternative. Es existieren keine anderen Energieträger für die Zukunft und die bestehenden werden ebenfalls subventioniert nur über andere Töpfe. |
29. Aug 2010 11:21 re
Antwort auf: re von: schlumski 165 Mrd. direkt, für AKWs...........plus >90 Mrd. in den nächsten 15 Jahren. Also da könnte man doch glatt noch 40 Jahre PV finanzieren, hmm? |
28. Aug 2010 14:51 re
Antwort auf: pro Atomstrom von: rokula > Hätte ich bei den Stromkonzernen das sagen, würde ich Hätte ich bei der Bundesregierung das sagen oder schon nur beim Bundeskartellamt.Würde ich die großen vier drankriegen wegen Kartellbildung und illegaler Preisabsprachen. |
30. Aug 2010 01:21 Wer das sagen hat...
Antwort auf: pro Atomstrom von: rokula > Hätte ich bei den Stromkonzernen das sagen, würde ich Hätte ich bei der Bundesregierung das sagen dann würde ich nur jene Stromversorgungsunternehmen in diesem Land tätig werden lassen die hier auch Steuern zahlen. Ansonsten keine Nummer unter diesem Anschluß ;-) Als Alternative würde ich den Sromkonzerne anbieten Kosten zu sparen indem sie auf die teure Propaganda für Atomenergie verzichten. Kurz und knackig. Keine Zweckentfremdung der Einnahmen aus ihrem quasi-Monopolbetrieb. |
30. Aug 2010 19:03 re
Aber wenn das alles so schlimm mit der Atomkraft ist und auch so teuer wie ihr behauptet . |
30. Aug 2010 19:39 Atom...Bombe!
Natürlich will jedes Land zur technologischen Elite dazugehören sowie eine Option auf eigene Atomwaffen haben - Kosten und Risiken auf nachfolgende Generationen abzuschieben ist allzu menschlich. Immer gegen den der sich am wenigsten wehren kann, so mancht nicht nur unsere Regierung Politik. |

