Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Gesellschaft und Politik: August 2010: Mehr Bildung
27. Aug 2010 15:37 Mehr Bildung
heißts immer. Die armen jungen Leute. Was sollen sie eigentlich noch alles lernen, dazu in immer noch kürzerer Zeitvorgabe? Außerdem, was eigentlich vom mehr, an mehr, wie mehr, was für ein mehr? Ich fänd sowas als Bildungsgrundlage besser: "Wenn eine tolerante Lebensweise verbreitet werden könnte, die auf solider philosophischer Ausbildung basiert und darauf ausgerichtet ist, die latenten Fähigkeiten, die in jedem Menschen vorhanden sind, zu entwickeln, würden die Barrieren, die üblicherweise die Menschen spalten, wie Gewalt, Dogmatismus, Rassismus und alle Formen der Ausgrenzung, ihre verheerende Auswirkung verlieren." (Jorge Angel Livraga Rizzi) Liege ich falsch? |
27. Aug 2010 16:20 ah, kommt nix.
liege ich also richtig. danke. |
27. Aug 2010 16:21 also.....
packen wir's an. |
27. Aug 2010 16:22 well...
Antwort auf: Mehr Bildung von: snousneik > Nein, tust Du nicht... nur lernen wir alle nicht "fürs Leben" sondern "für die Arbeit" :) Sprich: Lehrpläne etc. sind je nach späterer Tätigkeit ausgerichtet. |
27. Aug 2010 16:28 re
> |
27. Aug 2010 16:31 sind wir polemisch?
> in der schweiz? In JEDEM Land, welches u.a. "duale Ausbildung" praktiziert... > in deutschland ist das bestimmt besser geregelt. Deswegen finden bei Euch auch soviele Hauptschüler 'ne Lehrstelle nach der Schule, hmhm ;)) Und deswegen ziehen deutsche Familien auch mit Sack&Pack SCHARENWEISE in die Schweiz, gelle? ;) > ansonsten: von welchen schulen sprichst du da? U.a. Haupt- und Realschule bringen den Kids nötiges Grundwissen für spätere Ausbildungsstellen mit bzw. sollte dies so sein. Weil warum eine Bankkauffrau-Azubine Abitur vorweisen muss um ihre Ausbildung zu beginnen, erschliesst sich mir nicht. |
27. Aug 2010 16:38 ach so meinst du das.
nun, das ganze abitur an sich hat sich mir noch nicht erschlossen, insofern habe ich es auch nicht gemacht. was soll das, eine schwachmatische sache zu machen, um arzt werden zu können, studieren zu dürfen? eine entsprechende eignungsprüfung, fachspezifisch, wäre für alle studiengänge besser. behaupte ich mal so. ich war auf einer waldorfschule, da läuft das alles anders. keine noten, keinen streß, keine vorbereitung fürs berufsleben, sondern "erziehung zur freiheit" - was immer das auch heißt. |
27. Aug 2010 16:42 hm
> nun, das ganze abitur an sich hat sich mir noch nicht Nun... es gibt auch Schwestern mit Abitur..was ich erst recht nicht nachvollziehen kann ;) Und ich versteh die Gesundheitschulen bei Euch auch nicht, warum sie so eine nicht abweisen :) > ich war auf einer waldorfschule, da läuft das alles Das ist eben ein anderer Ansatz und in einer öffentlichen Schule wirst Du den so nicht vorfinden. |
27. Aug 2010 17:21 taxifahrer haben auch
abitur, auch müllwerker, und so weiter. und das nicht erst seit heute. aber das ist ja gerade nicht mein thema. NICHT. das ist alles alter kram. schnee von gestern. mehr bildung kann doch nicht heißen, mehr bildung für konkrete berufe. sondern mehr bildung für menschen, die sich ihrer fähigkeiten und schwächen bewußt werden, möglichst bevor sie einen beruf erlernen. also als menschen ausgebildet werden, für ihr leben, von dem ja keiner weiß, mit 15, 16, 20.... wie es in zukunft aussehen wird. |
27. Aug 2010 17:48 Aha
Antwort auf: hm von: KlausTaler |
27. Aug 2010 16:50 re:
Antwort auf: ach so meinst du das. von: snousneik > eine entsprechende An sich Intressante sichtweise. Aber wie durchsetzen? Ich denk da gibt´s mehr Kontra als Pro. |
27. Aug 2010 17:24 leider ist
das abitur die heilige kuh als qualifikationsnachweis für eine universitäre ausbildung. zwar gibt es auch diese externenprüfungen und gasthörervereinbarungen, aber das ist doch eher hobbiemäßig zu verstehen. ich meine übrigens nicht nur abitur. alle bildungsabschlüsse gehören auf den prüfstand. was sagt der hauptschulabschluß darüber aus, ob einer, der koch lernen will, das auch kann? und die mittlere reife darüber, ob eine reife wirklich besteht? warum muß eine krankenschwester mathematik beherrschen? mehr als die vier grundrechenarten oder so? gut, es werden diese berufseignungstests gemacht. aber, woran orientieren diese sich? an den marktnotwendigkeiten oder an dem menschen, der da gerade auf suche ist? |
27. Aug 2010 16:26 re
Antwort auf: Mehr Bildung von: snousneik > Liege ich falsch? Ja. Dazu später mehr. |
27. Aug 2010 17:10 re
Antwort auf: Mehr Bildung von: snousneik > solider philosophischer Ausbildung basiert und darauf Das ist der übliche athoposophische Esotherik-Quark. Wir können uns nicht zurcükentwicklen und alle liebende tanzenden Glühwürmchen in unserer Schmusehecke werden. Alles was diese absichtliche Verblödung bringen würde wäre eine Rückenetnwicklung der Kulturstufe und das führt bekanntlich zu Mord und Totschlag. Und nun zum Thema Bildung:
Das alte System kann ohne jeden Rückstand auf den Müll der Geschichte.
Wenn wir das tun, können die Chinesen uns mal. Wir rotten die Dummheit und die Armut aus. [*] Die chronologische Reihenfolge ist die natürliche Reihenfolge der Erkenntnis. Der Geschichtsuntericht wird Leitfaden für des Verständnis des kumulativen Aufbaus unserer Kultur. Und gleichzeitig können wir auch auf die entwicklungsspezifischen Bedürfnisse eingehen |
27. Aug 2010 17:31 tsssss! so geht der text:
"Wenn eine tolerante Lebensweise verbreitet werden könnte, die auf solider philosophischer Ausbildung basiert und darauf ausgerichtet ist, die latenten Fähigkeiten, die in jedem Menschen vorhanden sind, zu entwickeln, würden die Barrieren, die üblicherweise die Menschen spalten, wie Gewalt, Dogmatismus, Rassismus und alle Formen der Ausgrenzung, ihre verheerende Auswirkung verlieren." mit deinem kacka-geschreibsel zum anderen textteil: soll also letztlich alles so bleiben wie es ist, nur ein bisschen ausdifferenzierter und noch stringenter. entsetzliche vorstellung! |
27. Aug 2010 17:35 re
Nur weil Du die Ideologie, die dahinter steht nicht voll erfasst, muss ich das ja nicht auch so halten. |
27. Aug 2010 21:37 re
ach was, du beschäftigst dich damit überhaupt nicht, weil du dich lieber hinter irgendwelchen ideologiethesen vergräbst. das ist immer so, wenn etwas hier in diese richtung geht. jeder ist auf seine art einseitig, das ist normal. wie du ja wissen. du normal. |
27. Aug 2010 21:57 re
> ach was, du beschäftigst dich damit überhaupt nicht Doch ich beschäftige mich damit. Es ist estrem wichtig zu verstehen, das der Menschen keine Seele hat und auch sonst kein Wesen, und dass Denken ein physischer Prozess ist, genau wie Erfahren und Begreifen. Wir müssen einen Welt für richtige lebendige biologische Menschen bauen und nicht für die fiktiven Lichtgestalten irgendwelcher Ideologen. Und diese Welt sollte so gut wie möglich sein, denn es gibt nur ein Leben vor dem Tod. Der Tütensuppen-Instant-Mensch der Philosophen, dem man beliebige Geschmacksverstärker beimischen kann. |
27. Aug 2010 22:30 re
doch. der mit ohne seele halt. ich versteh dich schon, das ist halt deine enge seele, pardon, ich schreibe mal lieber, gehirnmodulation. aber mein eingangstext meint eigentlich total körperliche menschen. ich bin total für körper. für das was ist. aber was ist, das ist nicht alles. wir machen den rest, und das ist alles ein gedicht. letztlich. poesie. romantik und solche sachen. das ist auch nicht in der natur. was hat ein spinnennetz mit tautropfen drauf mit romantik zu tun in der natürlichen ansicht? nix. aber ich möchte es schön ansehen können, nicht chemisch oder als sonst sowas langweiliges. schöne natur aussen, schöne seelische ansicht innen. und meine gedanken sind keine ideologischen sprengsel, sondern sie gehören zu meinem körper. |
27. Aug 2010 22:30 und mein
eingangstext wäre ne klasse pädagogik. |
