Archiv des Forums Gesellschaft, Politik, Wirtschaft - Gesellschaft und Politik: März 2010: Polizist als Hooligan
02. Mär 2010 16:39 Polizist als Hooligan
Es gibt wirklich nichts was es nicht gibt... u.a. auch Polizisten die in ihrer Freizeit auf andere Gewaltbereite (wohl auch Unschuldige) einprügeln. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,679849,00.html |
02. Mär 2010 16:44 re
*g auch mal was. Also ich meine schließlich soll die Polizeilichkeit sich auch in ihrer Freizeit Sportlich betätigen ;) Sollten sie lieber stattdessen entschuldige bitte ich bin so ein grausamer Zyniker... Es ist wirklich Tragisch, ersthaft |
02. Mär 2010 17:07 re
Antwort auf: Polizist als Hooligan von: KlausTaler Wenn ich bedenke wie sehr Andere wiederum auf das Ansehen des öffentlichen Dienstes bedacht sind.. da wirkt das schon fast ein wenig abstrus. |
02. Mär 2010 17:32 na ja
es gibt 250.000 Polizisten in Deutschland und darunter waren schon Mörder, Bankräuber und Vergewaltiger, warum also keine Schläger? Für die Eignung zum Polizeidienst ist ein erhebliches Durchsetzungsvermögen erforderlich, notfalls eben auch die Anwendung eines körperlichen Zwanges. Und da verwischen wohl auch mal die Grenzen zwischen dienstlich erforderlichem und privatem. Polizist zu sein ist nicht selten eine sehr undankbare Aufgabe, Einerseits sind sie angeblich nie da , wenn man sie braucht und andererseits müssen sie sich als Bullenschweine beschimpfen lassen. Da kann man auch mal verständnis aufbringen , wenn dauerernde Provokation auch schon mal zu überzogenen Reaktionen führt. Daß ein Polizist aber, wie in diesem Fall, Gewalt als Freizeitbeschäftigung betreibt geht allerdings zu weit. |
02. Mär 2010 19:47 re
Letzten Endes sind das nur Menschen. Aber der erste Eindruck ist wirklich ganz schön strange ;) |
17. Mär 2010 09:18 Zustimmung
Antwort auf: na ja von: Bolko Ich kann Dir da nur zustimmen. Gerade in Großstädten ist die Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei und auch des Rettungsdienstes/Feuerwehr extrem hoch und steigt stetig an. Viele Menschen, gerade aus sogenannten "Problemvierteln", machen vor nichts mehr halt. Ein netter Ton hilft da leider nicht immer. |
02. Mär 2010 17:21 Polizisten
Antwort auf: Polizist als Hooligan von: KlausTaler sind auch Menschen und so gibt es auch unter Ihnen gewaltbereite Mitmenschen...wie im privaten Leben oder auch in Armeen |
02. Mär 2010 17:31 re:
Polizisten sind per se gewaltbereit, das gehört zum Beruf. |
02. Mär 2010 18:05 Soldaten
etwa auch?? |
02. Mär 2010 18:06 re:
Ja selbstverständlich. Jeder Beruf, in dem eine Waffe getragen wird, mit der Option sie auch einzusetzen, setzt Gewaltbereitschaft voraus, oder etwa nicht? |
02. Mär 2010 18:07 die Bundeswehr
z. B. ist eigentlich da um den Frieden zu sichern...und sie ist keine Angriffsarmee... kann sie gar nicht sein.... dazu sind sie nicht ausgerüstet...aber sicher sind auch in der BW gewaltbereite Menschen zu finden....wie überall |
02. Mär 2010 20:00 hmmm
> z. B. ist eigentlich da um den Frieden zu sichern...und Mal überlegen... Also laut Auftrag ist natürlich die Friedenssicherung an oberster stelle aber zur Verteidigung desselben kann es u.U. vorkommen daß man Gewalt einsetzen muß, sonst müßte man den Jungs ja nicht reihenweise Sturmgewehre in .223Rem mit einer V0 von ca. 730-750 m/s1 in die Hand geben, von Panzern, Helikoptern, Tornados, Eurofighter etc mal ganz abgesehen. Jeder Soldat wird zu diesem Zweck an der Waffe ausgebildet, sonst wäre das Ganze ein bißchen sinnlos oder? Also wenn man nicht gerade ein Mindestmaß an Gewaltbreitschaft besäße liefe es etwa auf folgendes hinaus: 0:42-1:30 |
02. Mär 2010 20:16 wenn
du mal recherchieren würdest, könntest du selber erkennen, dass die Bundeswehr nicht in der Lage ist einen Krieg zu führen, dazu ist sie viel zu schlecht ausgerüstet. Sicher werden die Soldaten an der Waffe ausgebildet, aber die wenigsten tragen Waffen...außer im Einsatz um sich und den Frieden zu verteidigen, leider sogar im Ausland, wobei sie dort viel Aufbauarbeit leisten. Und in Krisengebieten ohne Waffen zu agieren, wird wohl nicht sinnvoll sein. Da du ja selber bei der BW gedient hast bist du also auch gewaltbereit? Ich kenne einige, die in Auslandseinsätzen waren... und es ist kein Vergnügen, wie ich dir versichern kann. Und keiner von diesen Soldaten, die ich kenne, üben gerne Gewalt aus, im Gegenteil, sie sind froh, heil wieder nach Hause zu kommen. |
02. Mär 2010 21:35 re
> (...) dass die Bundeswehr nicht in der Lage ist einen Krieg zu führen, dazu ist sie viel zu schlecht ausgerüstet. Was fehlt ihr denn an Bewaffnung für einen Angriffskrieg? Für die Eroberung der Niederlande oder der Schweiz würde das Arsenal der Bundeswehr bestimmt reichen (besser die Schweiz, die ist wesentlich schwächer bewaffnet und weder Mitglied der NATO noch beteiligt an nuklearer Teilhabe). |
02. Mär 2010 21:44 ok
falls wir mal die Schweiz angreifen :-)) hätten wir ne reelle Chance |
02. Mär 2010 21:47 re
Die sollen gar nicht mal so schlecht bewaffnet sein. Wer weiss mit was für fiesen Mitteln die kämpfen.. wenn man den Dialekt schonmal außen vor lässt. |
02. Mär 2010 21:54 ggg OT
du Nuss...da fällt mir der Kaya Yanar ein..... |
03. Mär 2010 01:17 sind sie auch nicht...
Antwort auf: re von: Chu > Die sollen gar nicht mal so schlecht bewaffnet sein. Wer 80mm Schnellfeuergeschütze in Tunneln1, Mörser mit denen man innerhalb von wenigen Augenblicken Paßstraßen unpassierbar machen kann, indem man gezielt Lawinen/Erdrutsche auslösen kann zudem eine Militionär organisierte Armee die notfalls auch zu fiesen Guerilliataktiken unter Ausnutzung des Geländevorteils übergehen könnte und das sind nur einige wenige der bekannten potentiellen Gemeinheiten.... Die Schweiz wäre wahrscheinlich eine harte Nuß. |
03. Mär 2010 09:43 well..
...den psychologischen Vorteil net vergessen. CH-Milizionäre verteidigen ihre Heimat gegen feindliche Invasoren/Besatzer... |
03. Mär 2010 09:45 re
ja, sie sind sehr "standesbewußt". volkssouverän auch. |

