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: Holocaust oder Shoah - wo ist der Unterschied
24. Jun 2012 21:49

Holocaust oder Shoah - wo ist der Unterschied

Holocaust oder Shoah - was ist der Unterschied?

Oder anders gefragt: Gibt es überhaupt einen Unterschied? Und wenn ja, welchen?

Zu den beiden Begriffen:

Holocaust (von griechisch ὅλος holos „ganz, vollständig“ und καῦσις kausis „Brand, Verbrennung“, für vollständiges Brandopfer), bedeutet in unserem (deutschen) Sprachgebrauch den nationalsozialistischen Völkermord an Juden, Zigeunern, sowie an Homosexuellen und oppositionellen Widerständlern gegen das Regime des Dritten Reiches. Allerdings sind diese Zuordnungen oftmals etwas uneinheitlich.
Dass es bereits zuvor und auch danach noch diverse Völkermorde gab, das bleibt davon weitestgehend unberührt.

Shoa (von hebräisch ‏הַשׁוֹאָה‎ ha'Schoah - ‚Unheil‘ oder ‚große Katastrophe‘; andere Transkriptionen Shoah, Schoah oder Schoa) hingegen steht (wie die Bezeichnung bereits sagt) ausschließlich für jüdische Opfer des Holocaust.

Für diesen staatlich organisierten Massenmord im Dritten Reich werden in der Berichterstattung und auch in diversen Diskussionsforen wie beispielsweise hier im Spin beide Begriffe oft synonym verwendet, obwohl sie weder von der Wortbedeutung, noch von der betroffenen Opfergruppe her dasselbe aussagen.
Übrigens mit einer zunehmenden Tendenz zu "Shoa", wie ich inzwischen beobachtet habe.

Wikipedia schreibt dazu:

Die heute übliche Bezeichnung „Holocaust“ stammt vom griechischen Wort holokautoma für ein vollständig verbranntes Tieropfer. Seit etwa 1600 bezeichnete das englische Wort auch Feuertode, seit etwa 1800 auch Massaker, seit 1895 auch den Völkermord an den Armeniern.
Im Dezember 1942 verwendete die britische Tageszeitung News Chronicle noch ohne Kenntnis der NS-Vernichtungsmethoden das Wort erstmals für Adolf Hitlers Vernichtungsplan an den Juden.
Bis 1972 wurde es in der Geschichtswissenschaft der USA dafür üblich.
Seit 1979 verbreitete die Fernsehserie Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß es in vielen weiteren Staaten, darunter der Bundesrepublik Deutschland.

Seitdem wird der Begriff meist auf die systematische, auf Vernichtung zielende Ermordung der europäischen Juden begrenzt. Manchmal umfasst er auch den Mord an Hunderttausenden zur „minderwertigen Fremdrasse“ erklärten Roma (Porajmos, Roma-Holocaust).
Weitere Massenmorde der Nationalsozialisten werden nur selten als Teil des Holocaust beschrieben, da andere Opfergruppen nicht völlig ausgerottet werden sollten.

Deshalb meine Verständnisfrage: Wo ist der Unterschied?
Und ja, ich weiß, dass Shoah auch ein Dokumentarfilm von Claude Lanzmann aus dem Jahre 1985 war, aber das ist hiermit nicht gemeint. Mir geht es vielmehr um eine saubere Trennung dieser beiden Begriffe, falls das möglich ist.
Ich bin weder studierter Historiker, noch Fachmann auf diesem Gebiet, deshalb möchte ich diese Frage gerne hier zur öffentlichen Diskussion stellen.

Abgesehen von dieser Einleitung möchte ich aber diesem Thema nicht allzu sehr vorgreifen, sondern lieber eine (bitte unpolitische!) Diskussion darüber anregen, was ihr persönlich mit diesen beiden Begriffen verbindet, was sie für euch aussagen, sowie auch die Frage, wo und wie ihr sie selbst verwendet.

Für einen (hoffentlich) guten und aufschlußreichen Diskussionsverlauf zu diesem "Reizthema" meinen besten Dank im Voraus!



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24. Jun 2012 23:33

also...

Na, das ist doch mal eine schöne Diskussion :)
Shoah ist meines Erachtens nach ein Begriff der hauptsächlich im jüdisch/hebräischen Sprach- und Kulturraum für die Vernichtung der Juden durch die Nazis angewandt wird und ist soweit in seiner Bedeutung eigentlich auch unangreifbar. Bei Holocaust verhält sich das etwas anders. Während viele nicht-jüdische Autoren den Begriff allumfassend verwenden, was den Opferbegriff anbelangt, habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass man von Juden oftmals kritisiert wird, wenn man den Begriff in dieser Weise benutzt. Ihrer Meinung umfasst Holocaust nur den Mord an Judent, genauso wie Shoah. Das Hauptargument dabei ist immer, dass die 6 Mio. Opfer von denen man beim Holocaust spricht, alles Juden waren (die übrigen Opfer sind in dieser Zählung nicht enthalten) und dass es das Ziel der Nazis war das gesamte jüdische Volk zu vernichten, während das bei den anderen Opfergruppen nicht der Fall gewesen wäre. Ich müsste es jetzt erst raussuchen und dazu habe ich ehrlich gesagt keine Lust :D Aber vllt. findest es ja jemand anderes. Ich kann mich erinnern, dass ich vor ein paar Jahren auf der Internetseite von Yad Vashem genau diese Kritik auch gelesen habe und auch bei anderen, hauptsächlich jüdischen, Autoren1 , findet man diese Sichtweise.
Wenn ich persönlich den Begriff Holocaust verwende, meine ich aber den Mord an allen Opfern, jüdisch und nicht jüdisch, weil ichs einfach ein bisschen unfair finde die anderen Opfer so im Regen stehen zu lassen, ums mal wahrscheinlich politisch unkorrekt und salopp auszudrücken. Meines Wissens hat man gerade noch für den systematischen Mord an den Roma ein Wort finden können ("Porajmos")2 aber für alle anderen muss man noch immer irgenwdelche Rechtfertigungen und Argumente finden, dass sie in die gängigen Opferbegriffe überhaupt integriert werden. Nach 70 Jahren ist das schon ein Armutszeugnis.
Zur Shoah fällt mir noch ein, was Friedländer über die Bedeutung des Begriffes für das jüdische Volk heute meint, nämlich dass der Begriff innerhalb der jüdischen Gemeinde zu einem Identifikationsbegriff geworden ist, der oftmals bedeutender als die Identifikation über die Religion ist. Das hängt seiner Meinung nach mit der nachlassenden Religiosität und mit der immer geringeren Bedeutung des isrealischen Staates als "Mutterland" für Juden im Rest Welt zusammen.3 Und erklärt meines Erachtens nach wohl auch die etwas besitzergreifende Art mit der jüdische Gelehrte die Begriffe Holocaust und vor allem natürlich Shoah für die Opfer ihrer Gemeinschaft beanspruchen.



24. Jun 2012 23:42

re

Wir trennen dann Apfelsinen von Orangen. Semantisch _meinen_ beide Begriffe im Regelfall ein identisches historisches Ereignis.



noknokwho'sthere
25. Jun 2012 00:31

re

Für viele Juden ist es nicht passend, weil Holocaust eigentlich ein rituelles Tier- oder Menschenopfer beschreibt, also etwas religiöses 1, was die Schoah ja nicht war und was das ganze Ereignis ja auch total verzerrt. Ein anderer Grund ist vielleicht das für Ivrit-Sprecher Holocaust ein Fremdwort ist, oder das es früher für viele Ereignisse benutzt wurde, wie z.B. Pogrome gegen Juden im Mittelalter oder die Zerstörung des Tempels in Jerusalem, oder für Dinge die gar nicht Juden, sondern ganz anderen passiert sind.

Erklärung von Yad Vashem

The biblical word Shoah (which has been used to mean “destruction” since the Middle Ages) became the standard Hebrew term for the murder of European Jewry as early as the early 1940s. The word Holocaust, which came into use in the 1950s as the corresponding term, originally meant a sacrifice burnt entirely on the altar. The selection of these two words with religious origins reflects recognition of the unprecedented nature and magnitude of the events. Many understand Holocaust as a general term for the crimes and horrors perpetrated by the Nazis; others go even farther and use it to encompass other acts of mass murder as well. Consequently, we consider it important to use the Hebrew word Shoah with regard to the murder of and persecution of European Jewry in other languages as well.

Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass jemand anfängt mit dir zu streiten, wenn du das eine oder das andere Wort benutzt. Ich würde darüber einfach gar nicht soviel nachdenken. ich glaube auch nicht das jüdische Gelehrte so wie Cacahuate sagt, besitzergreifend mit dem Wort umgehen. Sie bestehen vielleicht selbst darauf, aber ich glaube nicht, dass sie andere dazu zwingen das Wort zu benutzen. Man kann ja trotzdem seine Meinung sagen, dass man das Wort Schoah richtiger und besser findet als das Wort Holocaust. Ob anderen das egal ist oder nicht, müssen die ja dann entscheiden.



25. Jun 2012 00:46

Inhalte

Antwort auf re von Cenor

Wir trennen dann Apfelsinen von Orangen.

Das halte ich für ein ziemlich schlechtes Beispiel, denn Apfelsinen und Orangen haben bekanntlich exakt denselben Inhalt.

Semantisch _meinen_ beide Begriffe im Regelfall ein identisches historisches Ereignis.

Das Ereignis ist nur die semantische Hülle, die Inhalte hingegen sind hier verschieden.

Außerdem: Welcher "Regelfall?" Wo gibt es diese Regel, wer hat sie wann erstellt?



amberley
25. Jun 2012 10:21

Denotat und Konnotat

Antwort auf re von noknokwho'sthere

>>>Sie bestehen vielleicht selbst darauf, aber ich glaube nicht, dass sie andere dazu zwingen das Wort zu benutzen. Man >>>kann ja trotzdem seine Meinung sagen,

>>>dass man das Wort Schoah richtiger und besser findet als das Wort Holocaust.

Ich glaube, da ist keines von beiden "richtiger" oder "besser".
Beide Wörter benennen offenbar ein und dieselbe Sache. Der Unterschied liegt nur in den Wortbenutzern, die damit unterschiedliche Gefühls- und Normsetzungskomponenten verbinden und als emotionale Mitinformation in die Wortbedeutung einbringen.
Klingt ein wenig hochgestochen, aber es lässt sich nicht anders erklären.



amberley
25. Jun 2012 10:31

Hülle

Antwort auf Inhalte von Minotauros

>>> Das Ereignis ist nur die semantische Hülle, die Inhalte hingegen sind hier verschieden.

Nein ! Die Inhalte sind nicht verschieden. Nur die Einstellung des Sprechers zum Inhalt ändert sich (in dem Falle geringfügig).
Nannte man die Berliner Grenze "Schandmauer" oder "Antifaschistischer Schutzwall", so war das Bauwerk, das damit benannt wurde, das gleiche. Nur wurden dem Begriff unterschiedliche emotionale Mitinformationen angehängt, je nach individueller oder politischer Sicht.
Londonderry und Derry ist die gleiche Stadt ! Die erste ist aber für die Protestanten, die zweite ist für die Katholiken. Und wehe, wenn man das als Besucher durcheinander bringt !



06. Aug 2012 11:00

re

Also für mich klingt Shoa immer irgendwie mehr oder weniger nach dem Leid der Juden. Ich finde es besser den Begriff Holocaust zu verwenden, eben weil ich das als umfassender empfinde.
Aufgrund meiner Familiengeschichte bin ich auch immer wieder dem Wort Holocaust über den Weg gelaufen - was auch verständlich ist, da meine Familie nicht jüdisch ist, sondern polnisch und großteils im Widerstand/bei den Partisanen tätig war und dementsprechend behandelt wurden. Ich finde auch, dass der Begriff Shoa irgendwie ausgrenzend wirkt, als gäbe es nur ein "Opfervolk", aber so ist es eben nicht.



06. Aug 2012 16:37

Religionen

Das Holocaust-Gedenken ist zu einer Art Religion geworden.

http://www.taz.de/!49418/



06. Aug 2012 18:04

re

Tja - es wird immer wieder auch Juden geben, die sich zum Kronzeugen des Antisemitismus machen.

http://www.tw24.net/?p=1987



06. Aug 2012 19:25

re

Ich find den Umgang mit dieser Zeit sowieso nicht so toll.



06. Aug 2012 20:34

re

Antwort auf Religionen von Minotauros

Nun stellen wir uns mal vor Christ wäre so definiert wie Jude. Also als automatische Abstammung.
Du wärst Christ, ich wäre Christ einfach weil unsere Vorfahren Christen waren.

So und nun werden - innerhalb von 12 Jahren - 937.500.000 von diesen Christen ermordet.
Ihre Kinder selektiert, mit den Pocken infiziert, Briefbeschwerer aus ihren Präparaten gebastelt.

Über 900 Millionen - Alle Europäer und bis zum Ural und 250 Millionen Amerikaner. Ausgerottet auf Leichenberge geschmissen zu Seife zermahlen. Dann hast Du die Relation des Traumas.

Es sind 37,5% _aller_ Juden ermordet worden.



amberley
06. Aug 2012 21:59

Danke

>>> Schoa) hingegen steht (wie die Bezeichnung bereits sagt) ausschließlich für jüdische Opfer des Holocaust.

Danke für den Beitrag. Habe bisher lediglich die eine Variante für die englische, und die andere für die hebräische gehalten. Der semantische Unterschied ist sicher wenig bekannt.



amberley
07. Aug 2012 09:25

Gedenken

Antwort auf re von Imago_Deae

> Ich finde auch, dass der Begriff Shoa irgendwie
> ausgrenzend wirkt, als gäbe es nur ein "Opfervolk", aber
> so ist es eben nicht.

Zu DDR-Zeiten gab es in diesem Zusammenhang den Begriff der 'Opfer des Faschismus'. Straßen und Parks waren danach benannt. Zu Feiern an Gedenktagen traten die entsprechenden Interessengruppen mit Kränzen und Gebinden auf und gedachten in ihren Reden derer, die sie vertraten.
Naturgemäß hatte von staatswegen der kommunistische Widerstand gegen Hitler eine besondere Rolle, was nicht gänzlich realistisch war. Aber danach konnte man an den Aufschriften und Bändern nachlesen, wer sich da beteiligt hatte. Juden, Sinti und Roma, Protestanten , Katholiken, Kommunisten und Sozialdemokraten aus allen europäischen Ländern, Vertreter der USA, Großbritanniens, Frankreichs und der damaligen Sowjetunion, deren Kriegsgefangene hunderttausendfach umgebracht wurden. Unter 'Opfer des Faschismus' fielen auch die Gefallenen und in Gefangenenlagern umgekommenen Opfer der deutschen Wehrmacht.
Die jüdischen Opfer wurden zweifelsfrei als die augewiesen, die am meisten zu leiden hatten und die größte Zahl stellten, weil die Nazis am Wannsee ihre industriemäßige Vernichtung vorgesehen hatten.
Als Studenten erhielten wir frei, um 'Anatevka' im Theater zu sehen. Das hielt man für einen Beitrag zur Ehrung des jüdischen Glaubens als ganzes, obgleich die Politik Israels stets kritisiert wurde.
Die Opfergruppen waren inhomogen. Neben 'Rassen', wie es die Nazis verstanden wissen wollten, gab es Einteilungen nach Nationalitäten, nach Kriegsparteien, nach Parteien und politischen Gesinnungen sowie nach Konfessionen und gar Homosexualität sowie Zeugen Jehovas.
Ein überaus kompliziertes Geflecht von Herkünften und Gründen, unter den Nazis "Opfer" geworden zu sein.

Ich halte solche Art von Ehrungen und Gedenken für realistischer, anstatt sich noch nach siebzig Jahren mit verklausulierten Begrifflichkeiten um die Vermarktung der eigenen Leichen zu streiten.
Schämenswert und makaber !



07. Aug 2012 10:43

re

Schämenswert? Vermarktung? Ah ja. Es ist notwendig zu differenzieren, wenn man wieder gut machen will. Und das was hier durchgezogen wird ist der allerletzte Dreck, wie Deutschland mit diesem Thema umgeht.



08. Aug 2012 02:16

re

Antwort auf re von Imago_Deae

> Ich finde auch, dass der Begriff Shoa irgendwie
> ausgrenzend wirkt, als gäbe es nur ein "Opfervolk", aber
> so ist es eben nicht.

Das könnte auch beabsichtigt sein.



08. Aug 2012 02:20

was?

Antwort auf re von Imago_Deae

> Und das
> was hier durchgezogen wird ist der allerletzte Dreck, wie
> Deutschland mit diesem Thema umgeht.

Was ist es, das das dreckigige Durchziehen ausmacht?



08. Aug 2012 02:27

Hineinsteigern

Antwort auf re von Cenor

> Über 900 Millionen - Alle Europäer und bis zum Ural und
> 250 Millionen Amerikaner.

Ich finde, wir sollten bei der Realität bleiben und uns nicht in zum Zwecke des Dramatisierens in nutzlose Gedankenspiele hineinsteigern. Man kann auch in normaler Sprache und ohne schrille Vergrößerungen sagen, was man meint, falls man ihrer mächtig ist.



amberley
08. Aug 2012 12:02

Durchziehen

Antwort auf was? von sniper.50BMG

>>> Was ist es, das das dreckigige Durchziehen ausmacht?

Nicht eigentiches Lügen.
Aber die Überhöhungen und die Weglassungen. Dadurch kann man auch ein verzerrtes Bild erzeugen.
Buchenwald wurde nach der Wende gestalterisch umgebaut, weil nicht nur die Nazis, sondern auch die Rote Armee diese Gebäude nachdem noch als Gefangenenlager verwendet hat.
Gibt es eigentlich eine Gedenkstätte in Bad Kreuznach, wo deutsche Kriegsgefangene im Winter 45 auf freiem Felde lagen und verreckt sind. Oder in Munster, wo einfach nur ein Panzermuseum daraus geworden ist.
Warum werden in Bergen Belsen KZ, der Sowjetische Soldatenfriedhof und der Amerikanische Soldatenfriedhof trotz gleicher Leichen mit vollig unterschiedlichen Attributen versehen ? Egal wohin man kommt, man hat immer den Eindruck, dass es Überhöhungen und Weglassungen gibt und da irgendwie Lobbymanagement dahintersteckt.



08. Aug 2012 12:13

RE:

bei Weglassungen und Überhöhungen waren doch die KZ Gedenkstätten in der DDR "Weltklasse".... ich verstehe also deine Aufregungen hier nicht... kann es sein dass es Leuten wie dir nicht passt dass nun auch auf weiterführendes Unrecht in solchen Gedenkstätten wie Buchenwald und Sachsenhausen deutlich aufmerksam gemacht wird?

http://www.stiftung-bg.de/gums/de/index.htm

ich persönlich finde es gut dass in diesen Gedenkstätten auf die verschiedenen Epochen menschlichen Leids aufmerksam gemacht wird.... denn all diese Epochen hat es gegeben und keine darf vergessen werden!



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