19. Feb 2012 15:10 hmich weiß, dass der Henker von Nürnberg sich später selbst auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet hat und in Deutschland keine große Trauer darüber herrschte. |
19. Feb 2012 22:21 re(OT)> ich weiß, dass der Henker von Nürnberg sich später selbst Hm, ich dachte erst, du meinst Joseph Malta1 u. wunderte mich, weil jener friedlich im Altersheim entschlafen ist. John C. Woods Selbstentleibung per elektrischem Stuhl müsstest du belegen, meine Quellen sprechen von Stromschlag im eigenen Haus bei Reparaturen. |
20. Feb 2012 07:14 realso was ich gerade nachgelesen habe, war dass er eine Hochspannungsleitung für die US Army repariert hat und dann durch Stromschlag tötlich verunglückte. |
23. Feb 2012 17:18 re> Der Henker ist ja fast überall und zu jeder Zeit gut raus. Im Mittelalter gab es ehrliche und unehrliche Berufe. Die Ehrlichen waren in Zünften zusammengeschlossen, die Unehrlichen unterstanden dem Henker. |
04. Apr 2012 11:15 re> ja, und einer der wundersamsten Fälle war der von Albert Ich glaube, viele haben Speer unterschätzt und die Rolle, die er gespielt hat. Wir arbeiten (in meinen Augen) das jetzt erst so richtig auf. Damals haben ihn die wenigsten mit dem Tod von KZ-Häftlingen in Verbindung gebracht, vieles kam und kommt erst später raus - z.B. sein Vermögen, an das er hinterher wieder kam oder seine Rolle in der Vernichtung von Menschenleben. Wer hätte ihn auch verpfeifen sollen bzw. wollen? |
04. Apr 2012 11:23 re> Solange sich ein Jurist an diese geltenden Gesetze hält Es wurden die Gesetze ja auch entsprechend gemacht. > Haben sie diese Gesetze nicht oftmals gebeugt und Mal davon abgesehen, dass diese polemische Aussage sicher nicht für ihn als sachlichen Richter spricht - auch heute noch werden Gesetze nicht zu eng geschrieben, damit auch weiterhin Platz bleibt für einen Richter die Angelegenheit in ihrem Zusammenhang zu betrachten und in diesem Sinne zu interpretieren. |
05. Apr 2012 11:07 reBombennacht tödlich verunglückt seine Dienstgeilheit hat den Mann das Leben gekostet. |
05. Jun 2012 23:38 Freisler und CoDann gehen wir mal in die 50iger der DDR und die Schauprozesse um Hilde Benjamin,Benjamin hat in ihren Urteilen grundsätzlich DDR bzw.dass der DDR Verfassung gebrochen und hätte dafür zur Verantwortung gezogen werden können.Ähnlich verhält es sich bei Freisler,troz Heimtücke-Gesetz(der Nazis) und ähnlicher juristischer Freibriefe ...sahen sich beide Justizapperate als Unabhängig,genau da hätte man ohne Probleme ansetzen können. |
06. Jun 2012 11:13 Im Namen des 'Volkes'>>> sahen sich beide Justizapperate als Unabhängig,genau da hätte man ohne Probleme ansetzen können. Da gebe ich Dir absolut recht. Die Benjamin hat in anderen Zeitverhältnissen gelebt, aber sie war eine genau so üble Kreatur. Nur was man bei dem ersten System mit Persilscheinen vertuscht, kann man beim zweiten nicht an die Große Glocke hängen. |
06. Jun 2012 12:23 RE:
erzähl doch keinen Mist hier, ein Freisler hätte in Nürnberg ganz sicher mit auf der Anklagebank gesessen wenn er nicht noch im Kriege in einer Bombennacht verstorben wäre.... die "rote Hilde" entging dem "Schicksal" dank ihrem frühem Tod in der DDR, also noch vor 1990, diese Frau hätten zu Recht sehr viele Menschen gern vor Gericht gesehen nach der Wiedervereinigung, aber diesmal nicht als "Blutzoll-Staatsanwältin und Richterin des obersten Gerichts der DDR", sondern als Angeklagte! |
06. Jun 2012 23:57 Folgen> ein Freisler hätte in Von wegen Mist ! Beide hätten in ihrer Zeit eine enorme Menge von Folgeprozessen nach sich gezogen. Sowohl der Volksgerichtshof, wie auch das Oberste DDR Gericht dieser Zeit. Eine Anklage Freislers hätte seinen gesamten Tross aus den Fugen gebracht, und daran hatte keiner Interesse. Aber es ist ohnehin alles Spekulation. Seine Frau mit ihrer Witwenrente, weil ihr werter Juristengatte später eine führende Stellung hätte einnehmen können -wie es offiziell hieß - ist schon Geschichte genug. |
23. Jul 2012 21:24 FreislerNur komisch das die brd bis heute die Urteile des Nürnberger Kriegsverbrecherprozess wie er hier fälschlicherweise genannt wird, nie anerkannte. Wohl auch deshalb, weil dort eben nicht Recht gesprochen wurde. |
23. Jul 2012 22:25 öhms...kannst du deine Thesen bitte etwas näher erläutern? ich versteh dich grad nicht ... |
24. Jul 2012 08:37 reAlfred Jodl wurde 1953 von einer deutschen Spruchkammer freigesprochen, ein paar Monate später auf Druck der Amerikaner wurde es wieder zurückgenommen. |
24. Jul 2012 11:55 Rechtens>> das die brd bis heute die Urteile des Der Rechtsbegriff war schon immer ein missbrauchter Terminus, den alle möglichen Systeme zu ihren Gunsten ausgelegt haben. Was in der Weimarer Republik Recht war, war bei den Nazis Unrecht. Was bei Hitler Recht war, war in der DDR Unrecht. Was in der DDR Recht war, ist in der Bundesrepublik Unrecht. An welche Art von 'Recht' hättest Du denn im Falle von Auschwitz gedacht ? |
24. Jul 2012 17:56 rechts - verständnis -.-"Das den Nürnberger Prozessen zugrunde liegende Londoner Statut hat […] die"Verbrechen gegen die Menschheit" als unmenschliche Handlungen definiert, woraus dann in der deutschen Übersetzung die bekannten "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" geworden sind – als hätten es die Nazis lediglich an Menschlichkeit fehlen lassen, als sie Millionen in die Gaskammern schickten, wahrhaftig das Understatement des Jahrhunderts." Hannah Arendt |
24. Jul 2012 18:34 RE:wichtig udn richtig bleibt unterm Strich, dass die Nürnberger Prozesse ihre volle Berechtigung hatten. Die Angeklagten waren mehr als nur normaler Verbrechen schuldig und sie fanden in der internationalen Staatengemeinschaft ihren Richter. So kann bis heute keine Regierung, kein Despot mehr sicher sein vor der Justiz der Weltgemeinschaft wenn er sich an seinem Volk oder gar anderen Völkern vergeht. Da sind Formulierungen aus meiner Sicht sogar zweitrangig... das was die Alliierten nach '45 geschafft haben hat rechtliche Maßstäbe gesetzt. Und ich finde dies gut ... |
24. Jul 2012 18:53 Glaubwürdig>>>das was die Alliierten nach '45 geschafft haben hat rechtliche Maßstäbe gesetzt. Und ich finde dies gut ... Eindeutig Zustimmung !! |
24. Jul 2012 18:56 Aufhebens>>> Im Mittelalter gab es ehrliche und unehrliche Berufe. Die Ehrlichen waren in Zünften zusammengeschlossen, die >>>Unehrlichen unterstanden dem Henker. Die alten Griechen haben da nicht so viel Aufhebens gemacht. Da hatten die Diebe und die Kaufleute den gleichen Gott. |
24. Jul 2012 19:02 RE:auch heutige Groß- oder Supermächte sollten sich nicht gar zu sicher fühlen, die Völkergemeinschaft schaut da heute genau hin denke ich mal... |
