05. Okt 2011 13:26 Pearl Harbor - auch eine Verschwörung ?Letzte Nacht kam ein Fernsehbeitrag über mögliche Hintergründe zum Angriff japanischer Trägerflugzeuge auf den amerikanischen Marinestützpunkt Anfang Dezember 1941 . Jedesmal, wenn dieser Name (Pearl Harbor) auftaucht, denke ich an die Frage(n): Ich selbst bin im Zwiespalt, und wahrscheinlich wird es Jahrzehnte dauern, bis weitere Puzzle-Teile der Wahrheit ans Licht gefördert werden. Zum Einen werde ich den Eindruck nicht los, dass der Eintritt der USA in den 2.Weltkrieg vorwiegend geheimes Wunschdenken einzelner Personen war, gegenüber der betont friedlich-gesinnten Mehrheit in der Bevölkerung. Zum Anderen fällt es mir schwer, sich vorzustellen, dass "man" bewusst das Leben von eigenen (US)-Bürgern in Kauf genommen hat, nur um (Berichts-Darstellung) Ich denke heute noch an die Frage meines Geschichtslehrers vor ca.40 Jahren: Meine derzeitige Ansicht: Möglich, dass es auf Eurer Seite konkretere oder auch anders lautende Ansichten gibt. |
05. Okt 2011 13:31 mvof> Die Amerikaner ahnten etwas, sie hatten sich schliesslich Meines Wissens ist das keine Ansicht, sondern Fakt. Der Konflikt bestand doch schon lange. |
05. Okt 2011 14:21 Pearl Harbor>>"Wussten die Amerikaner vom bevorstehenden Angriff ?" Es ist wie mit so vielem, das dann im Nachhinein alle möglichen Verschwörungstheorien erzeugt. |
05. Okt 2011 15:20 re> Mir ist dennoch schwer vorstellbar Nich alles, was Du Dir nicht vorstellen kannst ist auch unvorstellbar. > den damaligen Mittel der Aufklärungstechnik Welche sollen das gewesen sein? Pendel und Krstallkugel? 1939 hatten die USA 250 Flugzeuge - inklusive der Transportmaschinen. Also wie genau sollen diese Mittel der Aufklärungstechnik präzise ausgesehen haben? |
06. Okt 2011 12:46 kleiner Unterschied (?)Antwort auf Pearl Harbor von bonogynist Wenn man Kriege und Mord und Totschlag nicht durch ordentliche Politik in ihrer Zeit verhindern kann, dann nützen die Historiker nach siebzig Jahren auch nichts mehr, egal welche 'Sensationen' sich nach sieben Jahrzehnten plötzlich herausfinden lassen Zumindest in Deutschland scheint es so, dass damals hochgelobte Personen aufgrund später folgender Ermittlungen auch nach 7 oder mehr Jahrzehnten noch vor den Kadi gezogen werden können . . . In den USA gibt es seit 1941 auch jede Menge Hinterbliebene |
06. Okt 2011 13:24 Aufklärungstechnik 1941Durchaus ein Teilgebiet, welches Anlaß bietet, Verschwörungstheorien aufkommen zu lassen, daher ein paar Dinge (aus meiner Sicht) hierzu: Riesen-Flottenverband Spionage/Mithören Radar Es bleibt jedoch immer noch die Frage: Wussten die Amerikaner vielleicht doch mehr, als bisher bekannt ? |
06. Okt 2011 14:13 reIch halte es durchaus für möglich, dass die USA mit einem Angriff durch Japan gerechnet haben. |
06. Okt 2011 16:31 re:> Zum Anderen fällt es mir schwer, sich vorzustellen, dass Präsident Roosevelt hätte nur zu gern einen Anlaß gefunden, Großbritannien kriegerisch beizustehen; im Atlantik nahm ja die US-Marine aktiv und ganz unverhohlen am Konvoikrieg teil, was in diesem Ausmaß nicht zu einer Rolle als "Neutraler" paßt. > Unklar war lediglich: WANN und WO es zu einem direkten Nun, mit der Ausweitung der antijapanischen Boykottpolitik war man sich in Washington bewußt, daß Japan fast unvermeidlich die europäischen Kolonien in Südostasien besetzen würde, um sich die Rohstoffe zu sichern. Daß das Kaiserreich Japan die USA direkt selbst anreifen würden (oder auch nur könnten), noch dazu mit dieser Wirkung, damit hat man eher nicht gerechnet. |
06. Okt 2011 16:40 re:> Einerseits wird behauptet, dass Adm.Nagumo (Befehlshaber Irgendeine in Code sendende Funkstelle auf offener See kann auch irgendein Handelsschiff sein, ein Blockadebrecher, ein Wetterschiff... sonstwas. Das gilt, _selbst wenn_ die Funkstille nicht perfekt gewesen sein sollte. > Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Amerikaner den Das bewährte Mittel bei "Funktarnung" gerade für Marineeinheiten war es, die entsprechenden Funkkennungen (am besten mit dem Abhörenden bereits vertrauten Individuen, deren Funkmarotten man kannte) einfach an Land "nachzubauen" und so die weitere Anwesenheit ausgelaufener Schiffe vorzugaukeln. > Jetzt muß nur noch die Ein einzelnes mobiles Radar faßte tatsächlich kurz vor Angriffsbeginn die anfliegenden Japaner auf (notabene: als großen "Zacken" auf einer Kathodenröhre, kein Luxusbild wie heute üblich, und das alles auch mit sehr geringer Reichweite und Genauigkeit). Die bekamen dann mit einiger Mühe jemanden als Telephon, der ihnen etwas unwirsch mitteilte, sie sollten keinen Wind machen... seine Begründung: er hielt das Signal für das einer anfliegenden Gruppe schwerer US-Bomber, die bereits erwartet wurden. |
21. Okt 2011 08:29 Immer das gleiche MusterPearl Harbor war ja nicht das erste (und letzte) Mal, dass Amerika auf diese oder sehr ähnliche Art in Kriege einstiegen. Bekanntester Fall: "Lusitania" im 1. WK. - Vgl. auch die späten Indianerkriege, der "Fall Havanna" (1898 Amerikanisch-Spanischer Krieg) |
22. Okt 2011 00:55 irgendwelche...ausloeser fuer kriege gab es ja immer und die amis stehen da auch nicht alleine... man denke nur, wieviele menschen einem erschossenen monarchen in den tod folgten. |
22. Okt 2011 15:41 re<<man denke nur, wieviele menschen Ich nehme mal an das du auf das Attentat auf Tronfolger Östereich-Ungarns Erzherzog Franz Ferdinand anspielst. Er war noch kein Monarch, wollte es erst werden. ;-) |
22. Okt 2011 23:27 tschuldigung...und danke fuer die berichtigung =) |
23. Okt 2011 00:15 re> Daß allerdings Herr Hitler allen Ernstes Japan in einen Das ist ein sehr interessanter Ansatz. Erklärt aber vermutlich auch nur, welche Ausmaße der Größenwahn ds GröFaz hatte. Zapp |
24. Okt 2011 19:09 rewelche Ausmaße der Größenwahn ds GröFaz hatte. mit Größenwahn hatte diese Entscheidung von Hitler nichts zu tun. Er befahl alles zu unternehmen, dass eine Konfrontation mit den USA vermieden wird. Insbesondere die U Bootwaffe stand ständig in Gefahr ein US Kriegsschiff anzugreifen und damit den Grund für einen Krieg mit den USA zu liefern. Ich denke Hitler hatte genug und wollte einer Entwicklung die ohnehin ihren Lauf genommen hätte, vorgreifen. Er war sich sicher im klaren, was diese Kriegserklärung bedeutete, angesichts des zum Stillstand gekommenen Angriffs gegen Rußland und den Briten die keinerlei Anzeichen für eine Aufgabe zeigten. |
06. Nov 2011 14:49 GesperrtAntwort auf Witz komm raus von amberley |
07. Dez 2011 19:35 Pearl Harbor - auch eine Verschwörung ?Politisch war die Kriegserklärung an die USA aus heutiger Sicht wohl nicht gerade das Gelbe vom Ei. Geht man aber davon aus, dass unser bis zu diesem Zeitpunkt GöFaZ sich trotz der Rückschläge als Sieger im Osten wähnte macht es aus damaliger Sicht schon Sinn alle Brücken hinter sich abzureissen. Es kämpft sich halt besser in dem Bewußtsein nicht mehr zurück zu können. Zumal die Balkankriese und das Verschieben des Angriffstermins von Barbarossa nicht zuletzt amerikanischen Aktivitäten zuzuschreiben war. Letztlich war aber ein eindeutiger Kriegsgegner besser als ein "Neutraler", der riesige Güterströme an die Alliierten liefern konnte ohne das man dies hätte unterbinden können. Ebenso wie im ersten Weltkrieg war es nur eine Frage der Zeit wann die USA seine Geopolitischen Interessen verfolgt und auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintritt. Politisch waren die bis dahin kriegsmüden Amerikaner seit Pearl Harbor auf jeden Fall kriegsbereit. Auch sank die Popularität Deutschlands in den USA seit der Luftschlacht um England und der Versenkung von US-Schiffen sehr deutlich und das Reich rechnete mit zunehmenden Spannungen mit den USA die letztlich wie im ersten Weltkrieg zum Eintritt der USA in den Krieg mit Deutschland führen mußten. Es sollte auch die Macht des 3.Reiches demonstrieren den USA den Krieg erklären zu können, zumal die eigenen Alliierten nach der Winterkatastrophe vor Moskau erste Zweifel am Gelingen von Barbarossa kamen und auch im Generalstab erste massive Widerstände sichtbar wurden. Die Erfolge der U-Bootwaffe gegen die amerikanischen Warenlieferungen an die Alliierten und eine erneute Offensive im Jahr 1942 sollte die propagandistische Hintergrundmusik für eine Mobilisierung aller Kräfte und einer Entscheidung im Osten dienen. |
07. Jan 2012 10:36 heutzutagewird in den schulen nicht mehr genau auf die zeit eingegangen da wird nur von anfang und ende der NS Zeit gerede, über die KZs gelernt das wars dann auch schon. aber über Kriegsschauplätze wird nur sehr selten geredet. Frag dich mal bei jüngeren Leuten rum wer weis was mit der Normandie, Omaha Beach und Perl Harbor gemeint ist. gut Perl Harbor gibt es auch als film aber über die Normandie wissen bestimmt die wenigsten bescheid! |



