01. Jun 2011 09:52 70. Todestag von Kaiser Wilhelm II.In dieser Tagen, genau am 4. Juni, jährt sich der 70. Todestag von Wilhelm II. Wie sehen ihn die Menschen heute, fragt man sich aktuell, da doch zumindest die Historiker zunehmend seine Schuld relativieren, ja sogar ihn weitgehend freisprechen?! Gerade in Deutschland scheint der herrschende Nationalmasochismus so weit zu gehen, dass man darüber kaum noch nachdenkt. Ein Teil der Geschichte wird deshalb einfach "vergessen". Wer weiß z.B., wann und wo der letzte deutsche Kaiser starb? Um dies anlässlich des Todestages ein wenig aus dem Grau der Geschichte zu holen, habe ich nun diesen Film gedreht - |
01. Jun 2011 11:59 reWilhelm war ein Mensch mit Zwei Gesichtern -— das eine ist das Private Gesicht Wilhelms – und das andere — ist das Politische ! Man muss beide Gesichter zusammenfassen — um den Monarchen —Wilhelm zu verstehen . |
01. Jun 2011 13:19 reFeudalismus und Gottesgnadentum, die Kumpanie einer dynastischen Gewaltherrschafts-Oligarchie und einer skrupellosen Priesterkaste, wirken bis heute nach. Viele dieser Machtstrukturen und Eignetumsverhältnisse existieren noch und auch der Geist der Untertanen. Wilhelm II ist ein gutes Beispiel für die Vererbung von Macht an die degenerierten Sprösslinge aus Dynastien von Räubern, Mördern und Unterdrückern, die mit ihren sinnlosen Familienfehden Europa immer wieder mit Kriegen überzogen.
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01. Jun 2011 13:24 HmDas ist die gebetsmühlenartig vorgetragene Auffassung, wie sie seit ewigen Jahren einer nichtselbstständig denkenden Bevölkerung ins Hirn genagelt wurde. Nun muss man keín Monarchist sein und durchaus Fehler eingestehen, um hier Revision zu üben. Bitte lesen und/oder das Buch kaufen - http://www.campodecriptana.de/blog/2011/05/24/1835.html |
25. Sep 2011 18:32 hmWilli zwo war fortschrittlich, technikfreundlich aber leider von sich selbst überzeugt. Durch seine Behinderung wollte er mit aller Gewalt zeigen wie gut er doch alles kann und noch besser. Soll keine Entschuldigung sein aber eben eine Erklärung. Wäre sein Vater nicht so früh gestorben dann wären wir heute noch ne Monarchie nach englischem Vorbild. Meiner Meinung nach keine schlechte Idee, den es hat was von Beständigkeit die wir in unserer heutigen Zeit doch sehr, sehr vermissen lassen. Alles ist schnelllebig. Internet, Medien generell. Alles ist für jeden überall einsehbar, erreichbar usw. Aber was ist mit Tradition ? Klingt alt, verstaubt, unzeitgemäß. Aber mit allten, unzeitgemäßen Werten würden so manche Sachen nicht unbedingt so ausufern, meiner Meinung nach. Unsere korrupten Politiker mit ihren heuchlerischen, selbsterhaltenden Parolen. Alles leeres Gerede. Und wir fallen bei jeder Wahl drauf rein. Selbst die Grünen sind mittlerweile auch auf diesen Zug aufgesprungen. Dieses ganze Gehabe von Moderne mit aller Gewalt, was früher gut war muss heute unbedingt schlecht sein und wenn nicht dann wirds so lkange schlecht gemacht bis es jeder glaubt. Wer nicht mitzieht ist Spießer, Bauer, altmodisch. Norweger, Schweden, Holländer, Spanier und zu guter Letzt die Briten, alle identifizieren sich mit ihren Staatsoberhäuptern und mit ihrem Staat. Weil sie Beständigkeit haben. Belgien wird nur durch nie Monarchie zusammengehalten. Nur der König ist in der Lage zwischen Flamen und Wallonen auszugleichen. In Spanien hat Juan Carlos die Demokratie gerettet weil er eben nicht den Militärputsch geduldet hat 1981. Und bei uns ? Selbst das Amt des Bundespräsidenten ist keins mehr zu dem man aufschauen kann, weil dieses Amt nicht mehr das Ansehen hat wie vor Horst Köhlers Rücktritt. Nur weil Wilhelm II. exzentrisch war ist er noch lange nicht der Hauptschuldige von schlechte Monarchen. Die Bündnispolitik der versoffenen Militärs war schuld und er hatte auf die falschen gesetzt. Ich finde einen George W. Bush, der Länder überfällt, Städte bombardieren lässt, duldet das Gefangene übelst mißbraucht werden, wesentlich schlimmer. Unsere Rückgratlosen Politiker haben doch nur ihren eigenen Vorteil im Sinn und nicht das Wohl des Volkes. Schaut euch Schill in Hamburg an vor ein paar Jahren. Monarchen werden auf ihre Aufgabe ein Land zu repräsentieren lange vorbereitet. Sie lernen sowas. Politiker kann doch bei uns jeder werden, der mit Parolen nur so um sich schmeisst. Die Jahre 1933-1945 haben es doch deutlich bewiesen. In der "DDR" war es doch auch nicht anders sonder nur rot statt braun. Das Monarchen heute nicht mehr absolut regieren sollen, sondern nur noch repräsentieren, das versteht sich ja wohl von selbst. Aber die Erfahrung die Elisabeth II. hat die hat kein anderer. Da macht ihr keiner was vor. Das hat jeder Premier gesagt der in der Verantwortung stand. Otto von Habsburg war ein führender Widerstandskämpfer und hat gegen den Anschluß Österreichs gekämpft. Er war der Initiator der Paneuropäischen Picknicks die 1989 viele Menschen genutzt haben um in den Westen zu fliehen. Warum werden nicht mal solche Sachen anerkannt ? Weil eben selbst das Fach Geschichte in der Schule uncool oder langweilig ist. Die Menschen interessiert sowas nicht mehr. |
27. Sep 2011 20:56 reAnerkennens- und lobenswert! MfG. |
29. Sep 2011 14:46 Erinnerung an Willi II?Hallo, es ist lobenswert wenn sich der Deutsche mit seiner eigenen Geschichte auseinandersetzt. Anlässlich eines besonderen Gedenktags - wie etwa der Todestag unseres letzten Kaisers - bietet es sich förmlich an. In diesem Sinne möchte ich Dir recht herzlich für Deinen Beitrag danken. Nur das bisschen Wissen, das einem in der Schule vermittelt wurde reicht meines Erachtens nicht aus, um Geschichte zu verstehen. Und die herangezogenen Inforamtionsquellen sind Gemeinsamkeiten oder Abweichungen zu überprüfen. Letztendlich wird daraus ein sehr persönliches Verständnis der Geschichte. Kaiser Wilhelm II. war zu seiner Regierungszeit ein Medienstar und konnte sich geschickt beim eigenen Volk in Szene setzen. Er war vermutlich der erste Werbeprofi, der bewusst ein öffentliches Image pflegte. Politisch war er ein Dilettant - ich verweise nur auf seine öffentlichen Reden, die er bei seinem Paraden und Schiffstaufen beispielsweise zu halten pflegte. Er unterstrich dabei seine Ansprüche auch mit Drohungen oder machtvollen Demonstrationen, um bei nächster Gelegenheit das meist sich über seine Äußerungen aufgeregte Ausland zu beschwichtigen, man habe ihn missverstanden z.B. "Hunnenrede"). Militärisches Gepränge liebte er über alles. Man achte nur auf seine Kleiderwahl. Mehrmaliges Umziehen seiner Militäruniformen am Tag war für ihn eine Selbverständlichkeit. Die Neigung zu Militaria versetzt einen Menschen jedoch nicht in die Lage militärische Vorhaben zu planen, zu beurteilen oder gar diese erfolgreich durchzuführen. Folgerichtig übernahm der deutsche Generalstab beim Ausbruch des 1. Weltkrieges die Führung und degradierte seinen Monarchen letztendlich zum Verteiler von Orden an die Kriegsteilnehmer, eigene Befehle gab der Monarch keine mehr heraus. Die letzten Jahre seiner Regentschaft war somit eine verdeckte Militärdiktatur, ausgeübt von Luddendorf und Hindenburg. Kaiser Wilhelm II. dankte auch nicht ab, als der Krieg verloren war. Er floh ins holländische Exil, als die deutsche Militärführung und Truppen ihm den Gehorsam 1918 in Spa verweigert hatten und versuchte bis zu seinem Tode wieder auf seinen Thron zurückzukehren. Die Ausrufung der deutschen Republik durch Philip Scheidemann verwehrte ihn die Rückkehr auf den Thorn. War er schuldig am 1. Weltkrieg? Ja, aber nicht alleine. |
01. Okt 2011 01:47 Wilhelm der zweiteKaiser Wilhelm der II. war wohl eher eine recht tragische Figur, was allerdings das Unheil, das er vielleicht noch nicht einmal direkt ausgelöst, aber immerhin nach Kräften unterstützt hatte, nicht geringer macht, er war somit einer der vielen Repräsentanten eines geselschaftlichen Modells, dass heutzutage aus allzu offensichtlichen Gründen in Frage steht - und damit meine ich keinesfalls die Monarchie!!! |
27. Okt 2011 18:53 na jaauch wenn unser letzter kaiser fehler gemacht hat und einen hang zu übertreibung hatte, was das deutschtum angeht, so sollte man es doch auch mal neutral betrachten. für die zeit war er ja wohl kaum eine ausnahme und wer immer noch glaubt, das er den 1 weltkrieg begonnen hat, der sollte sich mal fragen was geschieht wenn heute ein natopartner angegriffen wird und deutschland als verbündeter hilft. > Wilhelm II ist ein gutes Beispiel für die Vererbung von na dann schau dir mal unsere wirtschaft und unsere politik an. sehe da keinen großen unterschied. toedai |
31. Okt 2011 11:55 70. Todestag von Kaiser Wilhelm IIman müsste das kaisertum wieder zum leben erhelfen währe gesünder für den staat!!! |
31. Okt 2011 21:19 re:> man müsste das kaisertum wieder zum leben erhelfen währe Zuvor müßte man der Rechtschreibung wieder auf ihren Platz verhelfen: _das_wäre mal gesund. Deutschtümler, die des Deutschen gar nicht mächtig sind, sind einfach nur grotesk. |
07. Dez 2011 20:38 70. Todestag von Kaiser Wilhelm IIWäre der 1.Weltkrieg nicht gewesen, den wohl niemand wirklich wollte, wäre der Kaiser wohl als Friedenskaiser aufgrund der langen Friedenszeit in die Geschichtsbücher eingegangen. Trotz größter Popularität war nach dem Krieg das Ansehen der Krone dahin. Dieser Krieg hat alles verändert und auch wenn Wilhelm 2 durchaus auch symphatische Züge trug, war er doch seiner Zeit nicht mehr gewachsen und ein Auslaufmodell. Ein rein repräsentativer Monarch zu sein war nicht sein Ding und so wurde er von der Zeit überrollt. |
07. Dez 2011 21:58 Cenor trifftgenau den richtigen Ton. Dieser antisemitische, degenerierte Dummbeutel ist verantwortlich für unendliches Elend das er über Millionen Familien gebracht hat. Und der Adel macht sich heute wieder breit, ob de Maiziere, oder von der Leyen oder von Gutenberg oder alle von und zus und Graf Rotz von der Backe die wieder versuchen an die politische Macht zu kommen, gehören in die Tradition von 1789. Vive la Revolution. Und die größte Unverschämtheit ist sich auf den Ku-Damm zu stellen und für die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche zu sammeln. Ich würde lieber für eine Guillotine spenden als für diesen Kriegsverbrecher auch nur einen Cent auszugeben. |
07. Dez 2011 23:08 70.Todestag von Kaiser Wilhelm 2Na ja für eine Guillotine zu sammeln wäre heute wohl nicht mehr angesagt. Alle Adligen pauschal zu verurteilen war schon in der Revolution falsch zumal viele Revolutionäre Adlige waren. Es ist übrigens schon merkwürdig, dass die meisten Sozialrevoluzer aus wohlhabenden Familien stammten und meist so gar nicht zu den von ihnen befreiten Menschen passten. Ob ein Adolf Hitler mit seiner nationalsozialistischen Bewegung oder ein Karl Marx mit seinen umwälzenden Reflexionen über das Kapital. Viele dieser Herrschaften haben unverschuldete Armut nie kennengelernt. Dagegen gab es zu allen Zeiten ganze Heerscharen von verarmten Adligen, die obwohl arm nie so recht zu blutrünstigen Revolutionären à la Robbespiere mutierten. Ich denke der Adel gehört genauso zu den vielfältigen Ausprägungen unserer Gesellschaft, wie ein reicher Bauer aus Niederbayern oder ein Kumpel aus dem Ruhrpott. Über wenn soll das Goldene Blatt schreiben wenn es keinen Adel mehr gäbe? Und ein Teil unserer Kultur und auch deren Bewahrer sind nunmal Adlige, die oft eine Familiengeschichte nachweisen können bis zurück zu Karel dem Kahlen. Letztendlich wäre es schade für unsere Kinder, wenn es keine Prinzessinen und Prinzen mehr gäbe. Alleine deshalb brauchen wir den Adel. |
08. Dez 2011 00:57 re> Cenor trifft Hm, Cenor mag nicht immer der artige Waisenknabe sein, den wirklich alle hier in ihm vermuten, nichtsdestotrotz halte ich deine obige Charakterisierung für leicht übertrieben. |
08. Dez 2011 02:00 re<<Alle Adligen pauschal zu verurteilen war schon in der Revolution falsch>> stimmt auch Adelige haben 1525 bei Frankenhausen auf Seiten der Bauern gekämpft. Anderseits sagte mir mein Vater "Wen ein Arbeiter was wird, wird er zuerst ein Schwein" Das sagt uns das man den Menschen nach seinen Taten beurteilen soll - Wilhelm nach seiner Hunnenrede, den Schmierkopp nach seinen Lügen und Schröter nach seinem Verrat an den Arbeitern. |
08. Dez 2011 02:09 reich glaub das der wilhelm die abschreckung erfunden hat ,oder ? so wie die atommächte sich jahrzentelang in schach halten hat es der kaiser gewollt. darum hat er ja die vielen kriegsschiffe gebaut und so eine große armee gehabt. nur um frieden zu halten. und er wollte ja auch keine völker unterjochen und deutschland nicht zur kolonialmacht aufbauen nein er war der friedfertigste mensch und nur die anderen waren die bösen. ich möchte zu gern wissen wo du in die schule gegangen bist. |
08. Dez 2011 11:12 Ich Dankedennoch, meinen kleinen Beitrag nicht rausgeworfen zu haben. Ich habe aber nicht übertrieben, es war inhaltlich, ungeachtet meiner fröhlichen Ausdrucksweise, hier könnte ich versuchen meinen Groll über diesen Menschen ein wenig einzudämmen, noch unter den uns heute zur Verfügung stehenden historischen Kenntnissen angesetzt. Der Mensch Wilhelm war weitaus schlimmer und weitaus |
08. Dez 2011 11:16 Die meisten Revoluzzer stammen nicht aus derOberschicht, sondern aus der adeligen verarmten Mittelschicht. Sie hatten die Gabe das in Worte zu fassen was der Bürger und die sog. Unterschichten nicht ausdrücken konnten. Und da wir uns immer wieder auf die Geschichte besinnen, finde ich eine Guillotine auch Heute noch, für diese Vögel jedenfalls sehr Zeitgemäss. |

