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: Stauffenberg ein falscher Held?
Der_Weise männlich
Carebear
30. Jan 2009 13:26

Korrektur

"nicht NUR von Pistolen"



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status
30. Jan 2009 18:48

er ist ein Held

Bei einem Tieffliegerangriff am 7. April 1943 wurde er schwer verwundet. Er verlor das linke Auge, die rechte Hand und zwei Finger der linken Hand.

Als das heisst er wahr musst mit einer schweren Behinderung nach den Unfall kämpft.

Mit dieser Behinderung und seine Position als Offizier , gaben ihm die Macht der Grausamen Führer (Hitler) zustürzen.

Wie Caeser einmal sagte : - Veni, vidi, vici (lat. „ich kam, ich sah, ich siegte“) ist das bekannteste Zitat des römischen Staatsmanns und Feldherren Julius Caesar.
- jetzt zum C.v. Stauffenberg : Er Kam nach Berlin. Er sah das Problem im dritten Reich ( es hätte jeder Deutscher Offiziere sehen müssen, nur Claus
Graf Schenk von Stauffenberg sah es) und es gab nur ein Möglichkeit Hitler muss sterben.

Und er ist eine Held weil:" eine Behinderter wollte den Anführer der Herrenmenschen töten"

- nicht jeder Held ist der Selbe Held



schnacklbacher
30. Jan 2009 19:25

Re:

Was ist mit den anderen leuten,die widerstang geleistet haben?

Was ist mit leuten wie z.B.:Dietrich Bonhoeffer,Dr. Erich Klausener,Theophil Wurm,usw?

Was ist mit den "kleinen unbekannten menschen" die unter lebensgefahr verfolgten unterschlupf gewährten?

Sind das nicht auch "Helden"?

Ich versteh den ganzen "hype"um stauffenberg nicht.

Ohne seinen mut schmälern zu wollen,aber aus meiner sicht war er nur ein instrument

der stabsgeneräle,die zu feige waren selbst die initiative zu ergreifen



status
30. Jan 2009 20:15

das ist gleich wie obama .....

der erste Schwarze Anführer of United Status of America.

Oh schön geil:"die menge( Volk) Braucht des!" um ein wir Gefühl zu erzeugen.

Ja , yes es geh weiter im Leben.



Liserl23 weiblich
spin.de VIP
elisabeth aus zwischen Regensburg und Passau (Bayern)
30. Jan 2009 22:35

re

wäre der Anschlag geglückt hätte man nicht automatisch den NS Staat beseitigt.
Es wäre vermutlich zu einem Bürgerkrieg gekommen den Stauffenberg und seine Anhänger
kaum gewinnen konnten. Ja, ich würde sagen Stauffenberg war und ist immer noch ein
Feigenblatt.



31. Jan 2009 00:04

hmmm

immerhin hat er was gewagt mit vielen Anderen, was sich sonst keiner gewagt hat in der Form (oder die Möglichkeit dazu hatte).



Bas.
31. Jan 2009 02:42

die meisten menschen...

...die widerstanden haben,stehen einfach nicht in den geschichtsbüchern!



waterman2
31. Jan 2009 10:53

Es

ist nicht immer unbedingt nötig das eigene Leben für eine gute Sache zu opfern. Zudem muss man sich vor Augen führen, dass "Walküre" auch geleitet werden musste. Und da war Graf Staufenberg nunmal einer der so ziemlich alle Fäden in der Hand hatte. Es spielt ja nunmal nicht nur das Attentat eine Rolle sondern auch die Zeit dannach. Sollte man auch net vergessen.



Liserl23 weiblich
spin.de VIP
elisabeth aus zwischen Regensburg und Passau (Bayern)
31. Jan 2009 11:31

re

Antwort auf hmmm von DocHoliday

die Frage bei dem Ganzen ist wann er und die vielen anderen es gewagt haben.
Als sich die sichere Niederlage abgezeichnet hat mit den ganzen schlimmen Folgen hat man es getan.
Ich würde es mit jemanden vergleichen, der aus dem 6.Stock eines Hauses in ein aufgespanntes Sprungtuch springt.
Aber auch nur deswegen weil die ganze Wohnung brennt und man darin die einzige Chance sieht.
Ansonsten würde derjenige es nie machen, abgesehen dass hier das Sprungtuch gar nicht aufgespannt war.



31. Jan 2009 12:47

rele

er hats immerhin getan und war auch nicht alleine, es ist besser als gar nichts zu tun..

und wie heißt es so schön: lieber spät als nie?

denk mal drüber nach...

Doc



Agricola männlich
aus Berlin (Berlin)
03. Feb 2009 18:05

Stauffenberg ein falscher Held?

Antwort auf Es von waterman2

Es sind inzwischen viele erfreuliche Kommentare zu diesem Thema eingegangen.Es ist gut dass sich diese Problematik nicht in der Zeit verloren hat.

Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass sich fast kein Kommentator auf die Problematik der Verantwortung, hierzu der Urtext, eingelassen hat.
Der zentrale Punkt: Die Verantwortung die Stauffenberg hatte, nachdem er sich bereit erklärte selber diesen Anschlag auszuführen, und es dann doch in der Konsequenz dem Zufall überlassen hat, sollte eigentlich aufzeigen, dass Stauffenberg damit alle am Attentat beteiligten der Rache des Führers preisgegeben hat.
Er hätte doch Wissen müssen was bei einem Fehlschlag passieren würde, immerhin war er ja auch Frontsoldat, hierzu auch ein Kommentator meines Ursprungstextes.
Herr Stauffenberg war entweder zu wenig intelligent um diese Gefahr zu sehen,was ich nicht glaube denn er war ja immerhin Oberst in der deutschen Wehrmacht, oder er sah für sich eine neue Zukunft als einer der führenden Köpfe einer Nachfolgeregierung verbunden mit der Meinung dass es ohne ihn nicht gehen würde. Ein weiteres Argument sein heldenhaften Sein nicht als solches anzunehmen.

Die Neue deutsche Regierung brauchte nach den großen Kriegsgreuel eine Figur die es den deutschen ermöglichte mit einer kollektivschuld zu leben, aber auch mit kleinem spitzem Finger anzudeuten, schaut doch mal wir hatten doch auch einen Widerstand



Agricola männlich
aus Berlin (Berlin)
03. Feb 2009 18:10

Stauffenberg ein falscher Held?

Wichtig wäre mir auch ein Diskussionsbeitrag über die zentrale Frage, nämlich ist Stauffenberg verantwortlich für die vielen gemordeten, also denen die am Attentat beteiligt gewesen waren, und hätte er das Leid das über diese Menschen und deren Familien hereinbrach nicht verhindern können, wenn er sich mit geopfert hätte.



Liserl23 weiblich
spin.de VIP
elisabeth aus zwischen Regensburg und Passau (Bayern)
03. Feb 2009 19:01

re

angenommen Hitler wäre bei dem Anschlag ums Leben gekommen, weil sich Stauffenberg direkt mit der Bombe neben ihn hingestellt hätte, wäre die Rache der NS Machthaber geringer gewesen wenn sie letztendlich doch die Oberhand behalten hätten? Eines ist doch klar, zu jenem Zeitpunkt war ein Grossteil der Deutschen noch hinter dem nationalsozialistischen Regieme gestanden und der Anschlag war nicht nur von daher ohne Chance, weil die Westallierten kein Interesse an einem Seperatfrieden mit einer nicht nazionalsozialistischen Regierung hatten. Ausserdem wussten wohl alle Beteiligten was die Folgen bei einem Misslingen waren und trugen daher für sich selber die Verantwortung.



Agricola männlich
aus Berlin (Berlin)
03. Feb 2009 19:39

Stauffenberg ein falscher Held?

wäre Hitler bei dem Anschlag ums Leben gekommen, hätte dies zu einer Kettenreaktion sowohl beim Militär als auch bei den gemäßigten Kräften geführt.
Es war ja schon alles auf diese Situation abgestimmt. Die Verhaftung unter anderem der SS- führenden Köpfe etc. hier erinnere ich an die Beteiligten im Bendlerblock.
Ergo, die Frage nach der Rache der weiteren Machthaber, Goebbels, Himmler etc. ist eine sehr interessante. Da diese aber Lakaien von Hitlers Gnaden waren, wären diese unter sich so zerstritten gewesen, das der eine für den anderen immer einen Gefahr gewesen wäre. Die derzeitige Kriegssituation war ihnen unzweideutig bekannt. Himmler hat sich, so z. B., bereits als Hitler noch lebte mit den Alliierten in Verbindung gesetzt um einen Separatfrieden zu vereinbaren, er hatte hier bereits seine reale Situation aus den Augen verloren, den kein alliierter hätte einen Pakt mit diesem Massenmörder geschlossen. Ein Zeugnis, auch dafür dass er zu diesem Zeitpunkt bereits den Boden der Realität unter seinen Füßen verloren hatte. Die Zerstrittenheit und der Neid, Hitlers Personenpolitik hat ja bekanntermaßen dafür gesorgt, hat zu einer großen Anfeindung, Konkurrenzverhalten, unter seinen Unterführern gesorgt, hätte eine Bündelung der nationalsozialistischen Kräfte gar nicht zugelassen.
Sicher ist es richtig das die Alliierten sich auf keinen Separatfrieden eingelassen hätten. Die bis dahin begangenen Greuel waren auch den Alliierten bekannt.
Da aber die an dem Attentat beteiligten sich der Konsequenzen bei einem Misslingen des Anschlages bewusst waren, steht außer Frage, da alle Angst vor Hitler hatten. Sie sind aber davon ausgegangen das Herr Stauffenberg den Anschlag auch positiv vollendet. Ohne die Ausführungen Stauffenbergs, er werde den Anschlag ausführen, und das Vertrauen auf einen deutschen Soldaten der einen Anschlag ausführen will, war demzufolge nicht davon begleitet das dieser Anschlag fehlschlagen konnte, außerordentlich groß. Überhöht wie die Geschichte uns lehrte. Macht man es nicht selber, kann man auch nicht auf den Erfolg vertrauen.



04. Feb 2009 00:27

Stauffenberg - ein falscher Held?

Nein.
Gar kein Held.
Angepasstes Nazi und Opportunistenschwein. :)

http://nevergoinghome.blogsport.de/



Victor-
04. Feb 2009 00:40

re

> zentrale Frage, nämlich ist Stauffenberg verantwortlich
> für die vielen gemordeten, also denen die am Attentat
> beteiligt gewesen waren, und hätte er das Leid das über
> diese Menschen und deren Familien hereinbrach nicht
> verhindern können, wenn er sich mit geopfert hätte.

Nein - die Frage ist auch nicht zentral, eher weit hergeholt.

Zur Verantwortung: Staufenbergs herausgehobene Position beruhte vor allem auf der Tatsache, dass er auf "Action" drängte und die Bombe übernahm/auf sich nahm. Innerhalb der Verschwörung, die Generalfeldmarschälle, Oberbürgermeister, Kirchenleute1 etc. umfasste, war er nur ein kleines Rädchen.

Primäres Ziel in einer Zeit, in der Menschen tagtäglich zu tausenden starben, war die Beseitigung des Hauptübels Adi und - im damalig verschwiemelten Jargon formuliert - die Wiederherstellung der Ehre Deutschlands, sowie die Beendigung des Krieges. Die Sicherheit von Familienangehörigen wurde, angesichts der bevorstehenden Tat, als sekundär, bzw. Privatsache betrachtet. Viele Verschwörer brachten übrigens Angehörige in Sicherheit.

Die Frage, Selbstopfer ja/nein wurde natürlich debattiert, weil Hitler gut abgeschirmt war, aber verworfen2, da Staufenbergs Energie und Tatkraft im weiteren Verlauf des Putsches als unabdingbar betrachtet wurde.

Nicht zuletzt gab es schlicht praktische Gründe: Staufenberg gehörte nicht mal zum erweiterten Kreis um Hitler, es wäre zu auffällig gewesen, wenn sich eine "niedere Charge" zwanghaft in Adis Nähe gedrängt hätte. Erstaunlich war ohnehin, dass er den Koffer undurchsucht an den Kontrollen vorbeischmuggeln konnte - die paranoide Naziführung rechnete, aufgrund der sich verschlechternden Frontlage, natürlich mit Attentaten und ließ keine bewaffneten "Fremden" in Hitlers Umgebung.



Kulturschock
04. Feb 2009 01:11

vielleicht....

...sollten alle mal zur kenntnis nehmen - und nicht nur auf einen dämlichen US-streifen reinfallen - das stauffenberg zuallerst SOLDAT war!

er interessierte sich nicht für die KZ´s, er interessierte sich nicht für vergaste juden, er interessierte sich NUR für den krieg!
dieser war nicht mehr zu gewinnen und für ihn als ranghoher militär war klar ersichtlich, dass ein scheitern des krieges auch eine bestrafung seiner person zur folge gehabt hätte.

auf gut deutsch....er wollte durch das attentat seinen ...entschuldgt den terminus....eigenen arsch in sicherheit bringen, da er sich auf seinen heldenstatus hätte berufen können!



Victor-
04. Feb 2009 01:52

Sehr witzig

Na da binni doch mal g'spannt, woraus Du jetzt wohl erlesen hast, ich sei "auf einen dämlichen US-Streifen" reingefallen. Oder wolltest Du nur schnell mal irgendeinen Schnulli posten?



Bas.
04. Feb 2009 06:31

so ähnlich...

...seh ich das auch!stauffenberg wollte keine niederlage des deutschen reiches,so langsam wurde es nämlich allen klar,daß hitler größenwahnsinnig war und stauffenbergegs,ach so geliebtes deutsches volk,in den untergang reißen würde.deswegen das attentat!



Kulturschock
04. Feb 2009 13:32

entschuldige..

Antwort auf Sehr witzig von Victor-

...ich habe es versehentlich an dein posting gehängt, ohne das es sich direkt darauf bezog!

meine aussage galt vor allem den stauffenberg hochjubelnden, deren einzige info-quelle aus einem hübsch anzuschauenden vorzeige scientologen namens Tom Cruise besteht.

es galt somit nicht dir persönlich, sondern war allen gewidmet, die ihn blindlings hochjubeln und dabei seine eigentlichen motive ausser acht lassen.
also verzeihe mir meinen fauxpas:)