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vogelfrey männlich
Geheimer Geheimagent
27. Jan 2012 14:55

hm

mit was wird denn das wasser aufgeheizt? vielleicht braucht der heizaparat ein bisschen bis er anspringt...



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27. Jan 2012 15:14

Ändert sich was

Antwort auf Da hast du von Abdi

wenn du die Toilettenspühlung betätigst, während das warme Wasser läuft ?



27. Jan 2012 16:58

Nö,

> wenn du die Toilettenspühlung betätigst, während das
> warme Wasser läuft ?

die Toilettenspühlung wird über den Kaltwasserkreislauf gespeist und dieser ist, wie schon gesagt, nicht involviert.



28. Jan 2012 07:34

re

> die Toilettenspühlung wird über den Kaltwasserkreislauf
> gespeist und dieser ist, wie schon gesagt, nicht
> involviert.

Das wäre erst einmal zu überprüfen, ob der Kaltwasserkreislauf nicht involviert ist, wenn irgendwo anders im Haus kaltes Wasser fließt. Denn ein Haus hat üblicherweise nur einen einzigen Wasseranschluß, von dem die Kalt- und Warmwasserversorgung gespeist werden. Wenn nur das warme Wasser aufgedreht wird, fließt aus dem Kessel vorgewärmtes Wasser ab, aber zugleich kaltes Wasser aus der Einspeisung in den Kessel, was automatisch zu einem leichten Druckabfall in der Kaltwasserleitung führt. Wenn diese nun ebenfalls aufgedreht wird, fällt wiederum der Druck in der Kaltwassereinspeisung zum Warmwasserkessel und von dort weiterführend auch in der aufgedrehten Warmwasserleitung.

Das ändert an Deiner ursprünglichen Beobachtung allerdings nichts, da Du ja dabei davon ausgehst, daß der Kaltwasserhahn geschlossen bleibt.



28. Jan 2012 14:40

All diese Vermutungen,

kann ich ausschliessen. Auf der anderen Seite wurde mir das Phänomen hier schon hinreichend und sehr plausibel erklärt. Nur des Spasses wegen und weil er hier auch öfters mitliest, hat sich das mein Bruder mal in meinem Bad angesehen und angehört. Er gehört zu der Generation (19 Jahre), die ohne Headphone-Ohrstöpsel und i-Phone keinen Schritt vor die Türe macht. Also garantiert bereits hörgeschädigt. Und selbst er konnte den Unterschied sofort hören. Allerdings war er auch belustigt, mit was für einem "Käse" ich mich zunehmends beschäftigen, und den auch noch in die Welt hinaustragen würde. Er murmelte auch noch was von öfters bumsen, um auf andere Gedanken zu kommen und so......



28. Jan 2012 15:17

re

> Er murmelte
> auch noch was von öfters bumsen, um auf andere Gedanken zu
> kommen und so......

Ach, das eine schließt das andere ja nicht aus ;D



kleisterhexe weiblich
sorciere
28. Jan 2012 15:26

43

Antwort auf All diese Vermutungen, von Abdi

Allerdings war er auch belustigt, mit was für einem "Käse" ich mich zunehmends beschäftigen, und den auch noch in die Welt hinaustragen würde.

Ich finds toll. :D

Die Welt braucht mehr Käse.



28. Jan 2012 15:35

re

> "Käse" ich mich zunehmends beschäftigen, und den auch
> noch in die Welt hinaustragen würde.</zitat>
>
> Ich finds toll. :D
>
> Die Welt braucht mehr Käse.

Genau! Vor allem mehr Käseexport! ;-)



28. Jan 2012 19:15

All diese Vermutungen...

Antwort auf All diese Vermutungen, von Abdi

... bleiben genau das - Vermutungen - wenn ihnen, wie hier schon mehrfach angeregt, keine (Doppel)blindversuche folgen.

Es gibt die erstaunlichsten Überraschungen auf dem Felde der Sinnestäuschung... Wer hätte etwa gedacht, dass es zu geschmacklichen Fehlzuordnungen von Erdbeer-und Pfirsichjoghurt kommt, wenn die Färbungen 'gefälscht' sind? etc. etc. etc...

Drüber hinaus ist eine Korrelation zwischen Temperaturzunahme und Klangänderung noch lange keine Kausalrelation: Beispiel: Das Standwasser könnte minimal Luftblasen enthalten, das Wasser aus dem Boiler jedoch nicht (oder der Wasserkreislauf sonstwie, völlig unabhängig von der Temperatur, nach einiger Zeit aufgrund des Frischwassers aus dem Boiler andere Druck/Geschwindigkeitsprofile aufbauen...). Man hätte somit Abdis Fähigkeiten auch bei nichtzeizendem Boiler zu testen (oder besser: dessen Temperaturabhängigkeit), um die Temperaturzunahme als plausible Ursache zu bestätigen.



kleisterhexe weiblich
sorciere
28. Jan 2012 20:28

34

Das mit dem Joghurt stimmt?



28. Jan 2012 20:35

Nun ja.

> Kausalrelation: Beispiel: Das Standwasser könnte minimal
> Luftblasen enthalten, das Wasser aus dem Boiler jedoch
> nicht (oder der Wasserkreislauf sonstwie, völlig
> unabhängig von der Temperatur, nach einiger Zeit aufgrund
> des Frischwassers aus dem Boiler andere
> Druck/Geschwindigkeitsprofile aufbauen...).

Dann wäre es aber auch keine Sinnestäuschung, sondern die Änderung des Klangbildes hätte nur eine andere Kausalität, als die von mir angenommene.

Und nochwas dazu:

> Es gibt die erstaunlichsten Überraschungen auf dem Felde
> der Sinnestäuschung...

natürlich gibt es die und zwar für jeden unserer Sinne. In meinem Berufsleben bin ich sogar angehalten, ausschliesslich den Instrumenten und niemals meinen Sinnen zu trauen.

> Man hätte
> somit Abdis Fähigkeiten auch bei nichtzeizendem Boiler zu
> testen (oder besser: dessen Temperaturabhängigkeit), um
> die Temperaturzunahme als plausible Ursache zu bestätigen.

Das Experiment gibt es auch schon. In den warmen Sommermonaten ist bei uns der Boiler abgeschaltet, weil das Wasser sowieso mit über dreissig Grad C aus dem Hahn kommt. (Breitengrad 28) Da kommt dann allerdings das Wasser zuerst wärmer und wird später geringfügig kühler. Und da ist mir eine Klangänderung noch nie aufgefallen. Trotzdem vielen Dank für deine späten Anregungen.



28. Jan 2012 21:03

re

> Dann wäre es aber auch keine Sinnestäuschung

Richtig, mein Posting war gegliedert ;) ...

1.) doppelblindversuche
2.) FALLS das Phänomen diesen Falsifikationsversuchen standhält: Überprüfen, ob den gefundenen Korrellationen auch Kausalrelationnen zu Grunde liegen

Das sind die MINIMALvoraussetzungen für Wissenschaftlichkeit (und wir sind ja in einem derartigen Forum? ;). Ohne diese beiden Schritten bleibt alles auf dem Level von Wasseradernerspüren und Quantenmedizinheilungsversprechen... 8 -)



28. Jan 2012 22:00

Nun ja,

ich für mich habe eine schlüssige Erklärung erhalten, weiss, dass ich in diesem Fall keinen Sinnestäuschungen unterliege, da eine andere Person das auch bestätigen konnte und bins nun zufrieden. Happy sunday an den Chiemsee.



28. Jan 2012 22:40

re

> weiss, dass ich in diesem Fall keinen Sinnestäuschungen
> unterliege,

Ja klar, nur WIR wissen es leider nicht ;) Das ist das fiese an Wissenschaft: Nur weil jemand was sagt oder glaubt, glaubt es nicht gleich die gesamte Community; das wäre ja zu einfach, hmm? ;)



28. Jan 2012 23:38

Darum gings mir auch garnicht.

Ich suchte für mich eine Erklärung, seitens eines technisch versierten Menschen, für meine urpersönliche Wahrnehmung und habe sie erhalten. Dafür bin ich dankbar und habe das an die Helfer auch zum Ausdruck gebracht. Zu denen, die mich mehr oder weniger in die Idiotenecke stellen wollten: Bei allem Respekt, für was diese Leute mich hier nun halten und was sie alles vermuten, geht mir am Arsch vorbei.^^



29. Jan 2012 00:02

re

> Ich suchte für mich eine Erklärung, seitens eines
> technisch versierten Menschen, für meine urpersönliche
> Wahrnehmung und habe sie erhalten.

Stimmt nicht! Sie haben reine, meist allgemein und nebulös gehaltene Spekulationen von Forenschreibern erhalten, die keinerlei belegten Erklärungsmechanismus beinhalteten.

Erstaunt bin ich aber, dass Sie mittlerweile nur mehr von einem subjektiven Einduck (O-Ton: "urpersönliche
Wahrnehmung" ) reden.

> denen, die mich mehr oder weniger in die Idiotenecke
> stellen wollten: Bei allem Respekt, für was diese Leute
> mich hier nun halten und was sie alles vermuten, geht mir
> am Arsch vorbei.^^

Bei einem möglichen Effekt, der offensichtlich nicht allgemein wahrgenommen wird, gilt es erst einmal den Sachverhalt zu objektivieren.
Gerade so erstaunlichen Mechanismen, wie etwa die Temperatur fließenden Wassers an Plätschern erkennen zu wollen, bedarf es einer sorgfältigen Klärung.
Hinzu kommen auch Umstände, die die Vermutung der Einbildung stützen. So wissen Sie z.B. genau, wann nach Beginn des Wasserlaufes Warmwasser zu erwarten ist. Auch kenne ich niemanden, der schon einmal von solchen Endrücken berichtete.
Subjektive Eindrücke sind häufig Umstände, bei denen Medizin, Psychologie und andere Wissenschaften oft aufwändige Studiendesigns zur Abklärung erntwerfen müssen.
So gibt es Menschen, die überzeugt sind, Wasserläufe spüren zu können oder schwache elektromagnetische Felder u.s.w. In randomisierten, verblindeten Versuchsreihen fehlt plötzlich diese Fähigkeit. In solchen Fällen macht es dann keinen Sinn, weiter nach wissenschaftlichen Erklärungen zu suchen.



sco
29. Jan 2012 02:07

re

Antwort auf Soundcheck. von Abdi

nimm es doch mal auf und lad es bei soundcloud oder so hoch ...



29. Jan 2012 17:01

Gute

Idee,dann haben alle hier was davon und nicht nur die Ohren des örtliche Klempners xD



cuckold+c2 männlich
Jürgen aus Rosenheim (Bayern)
31. Jan 2012 13:28

wie sage ich es meinem kind

Antwort auf Soundcheck. von Abdi

wasser ist ein tolles zeug,
es besteht aus 2xH und 1xO, und da beide sich mögen ziehen die sich
ganz doll an, und weil die beiden H’s nebeneinander sitzen bildet sich
in dieser 3er beziehung, bzw molekülen, eine gewisse teilladungen aus,
und wird dadurch zu einem dipol welcher wiederum andere gleichgesinnte
dipole anzieht. so kommt es zu einer kommune bzw einer brückenbindung
von wassermolekülen.

dieser dipolcharakter ist einerseits grund warum sich viele stoffe in wasser
lösen, aber vielleicht auch grund für dieses phänomen, dass warmes wasser
etwas anders pritschelt als kaltes ?

diese aggregation ändert sich in warmen wasser relativ stark und hat daher
beim pritscheln ein anderes frequenzspektrum als kaltes wasser.

wobei sicher auch noch andere effekte auftreten wie dichteänderung,
die jedoch recht klein sein dürften oder auch dampfblasenbildung
und in warmer luft verändert sich die schallausbreitung auch noch mal
ein bissi.

… wäre auch schön für eine habilitation :-)



31. Jan 2012 15:00

re

> dieser dipolcharakter ......
> diese aggregation ändert sich in warmen wasser relativ
> stark und hat daher
> beim pritscheln ein anderes frequenzspektrum als kaltes
> wasser.

Wie denn das? Wie soll das gehen? Bitte erklären Sie uns doch, wie dieses geänderte Frequenzspektrum mit dem Dipolcharakter und der Aggregation zusammenhängt.
Besonders interessant scheint mir das, weil es sich beim Erzeugen der Pritscheltöne doch eher um einen makroskopischen Vorgang handelt.