18. Aug 2011 03:23 KlimawandelIn der Kakophonie der Leugner, die sich auch in FAZ-Leserbriefen finden, und Anerkenner des Ärgerlich jedoch ist Wenn wir nun diese Änderungen einfach über der Weltbevölkerung auftragen, dann ergibt sich ein Trägt man noch einen Trendkanal von plus/minus 0,26 °C Breite um diesen Mittelwert ein, Dieser Anstieg ist so offensichtlich und kann daher Ich bin von der Eindeutigkeit des Zusammenhangs sehr beeindruckt. Was meint ihr dazu? |
18. Aug 2011 04:04 Alternativer Aufruf der Grafik:Dieser Aufruf erlaubt einen Preview: http://preview.tinyurl.com/4yqsyna |
18. Aug 2011 04:15 Klimawandel Grafik 2 |
18. Aug 2011 09:28 ich bin fürkonsequente verhütung auf der ganzen welt. ohne wird das nix werden, mit dieser restressourcenorientiertheit. |
18. Aug 2011 18:33 resollte man, da geb ich dir recht. Meiner Meinung nach liegt das große Problem mitunter bei den Staaten. sei mal ehrlich: wer kauft sowas? Heißt so viel wie: die nächsten Jahre - soweit sich nichts ändert wird in der Automobilwelt wohl keine Änderung kommen. Strom ist auch so eine Sache. Der Atomausstieg ist ein Anfang, ja. Die Stromversorgung muss wohl revolutioniert werden:
Was natürlich ganz klar ist: Was uns das bringt?
Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritiken einfach Antworten |
19. Aug 2011 01:15 hmmmMeiner Meinung nach ist Arbeit nicht sonderlich aussagekräftig (um nicht zu sagen unseriös). Wobei, ich muss zugeben muss, dass ich nach dem einleitenden Satz "Der Zusammenhang ist eindeutig und nicht zu übersehen: Der Klimawandel [°C] ist eindeutig menschengemacht" den rest womöglich relativ voreingenommen überflogen habe. Denn: Eine statistische Korrelation - egal wie eindeutig und nicht zu übersehen sie ist - beweist NIEMALS eindeutig einen kausalen Zusammenhang (wie es behauptet zu werden scheint). Darüber hinaus ist das System Klima (sowie Temperaturmessung, Kopplungen beliebiger Ordnung etc.) viel zu komplex, um mit einer derart einfachen Parametrisierung eindeutige und valide Zukuntsvorhersagen ableiten zu können. Hinzu kommen statistische Probleme (Langzeit-Vergleichbarkeit, Grid-Auflösung). Das Problem lässt sich auch ganz banal benennen: Wenn ich innerhalb eines - für das Phänomen sehr schmalen Zeitfensters - zwei Größen habe, die beide zunehmen (Weltbevölkerung, Temperatur), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich eine Korrelation finde - insbesondere wenn ich die Parametrisierung noch A PRIORI vorgebe! Wohlgemerkt: Ich habe hiermit rein gar nichts über die Klimaproblematik oder den antropogenen Einfluss auf einen Temperaturtrend ausgesagt. |
19. Aug 2011 11:38 Eine sehr willkürliche Parameterisierung.Wie wärs denn mit einer Gegenüberstellung zwischen pro Kopf Energieverbrauch und der mittleren Lebenserwartung. Wo wollen wir eigentlich hin? Wollen wir tatsächlich eine Rückkehr zu den Lebensbedingungen vergangener Zeiten, um den Energiebedarf zurückfahren zu können? Ich stehe voll hinter der Ökonomisierung des Energieeinsatzes, aber müssen wir uns wirklich einen Schuldkomplex einreden lassen weil wir unsere Wohnungen heizen oder ein Auto betreiben? Ist es gerechtfertigt den Chinesen und Indern ihren explodierenden Energieverbrauch vorzuwerfen, der aus der Industrialisierung dieser Länder erwächst, nur weil sie einen Nachholbedarf haben und eine Entwicklung durchmachen, die bei uns schon vor fast 100 Jahren stattgefunden hat? Unser ganzer Lebensraum (wir als Mensch mit eingeschlossen) beruht auf Evolution. Evolution ist Anpassung an einen sich ändernden Lebensraum. Sollen wir nicht viel mehr Gedanken in die Zukunft einer veränderten Welt investieren , als uns ausschließlich auf die Erhaltung des Status Quo zu fokusieren? |
19. Aug 2011 17:29 wie bitte???die volksseuche wíe die lungen TBC ist in unseren breiten ausgestorben? dazu folgendes: ein drittel der weltbevölkerung ist mit dem TB Bakterium infiziert... jährlich gibt es 9 millionen neuerkrankungen... 2 millionen sterben jährlich. überall auf der welt findet man TB. auch in unseren breiten. nur mal so nebenbei.... |
19. Aug 2011 19:08 Eine Vorreiterposition?In Deutschland ist es leider nicht mehr weit her mit der Innovation. (Keine Nachkommen, keine Förderung der Hochbegabten, Frustration der Hochbegabten in langsam lernenden Klassen, folglich Rauschgiftprobleme....) Das Weltklima kann EIN Land sowieso nicht bewältigen, da müssen alle mitmachen. Selbst wenn wir eine Vorreiterposition hätten, würde es dem Weltklima nicht nützen, wenn wir dabei nur auf unseren eigenen VORTEIL bedacht sind. Bin gespannt, ob die Amerikaner uns ihre Technologie verkaufen! Apropos Ausstieg aus der Kernkraft: das ist zunächst mal ein Rückschritt, was das Weltklima anbetrifft. Denn existierende Kernkraftwerke verursachen keine CO2-Belastung mehr. Die spielt aber beim Neubau eine kleine Rolle. Interessant an der Analyse der Vergangenheit ist übrigens, dass der menschengemachte Anteil des Klimawandels jetzt eindeutig ist und nicht mehr geleugnet werden kann. |
19. Aug 2011 19:29 reob wir die Vorreiterposition nun verloren haben oder nicht sei mal dahingestellt. was ich aber denke: Wie wir das genau machen sollten steht auf einem anderen Blatt. Wobei man sagen muss, dass es am Ende wieder nur eine Frage des Geldes ist. Auch sehe ich ein großes Problem darin, Wo ich auch großes Einsparpotenzial sehe, hier würde wohl ein elektronisch gestütztes System viel Energie sparen können. naja.. was haltet ihr davon? |
19. Aug 2011 19:41 Wie bitte????Antwort auf wie bitte??? von *Jessman* Lungen TBC ist in unseren Breiten eine absolute Seltenheit. Eine hohe TBC Durchseuchung findest du natürlich in manchen Ländern Afrikas , Asiens oder Lateinamerikas vor. Und genau das war die Message meines Postings, der Zusammenhang zwischen den Lebensumständen und der Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen |
19. Aug 2011 21:10 Das war die FrageDu bist der einzige, der auf die Fragestellung eingegangen ist. Danke. Das Modell lautet: tA = f(sol, ter, ant). Die Einflüsse sol und ter gab es schon, BEVOR ant hinzukam. Sol und ter erzeugen Klimaschwankungen in einem Bereich, der in 97% der Fälle nicht überschritten wird. Ant hingegen ist das einzige, was sich ändert. Die Schwankungsbreite bleibt erhalten, nur der Bereich steigt an, in dem die Schwankungen stattfinden. Die Klimaforscher tragen dies üblicherweise über der Zeit auf. Die Zeit ist aber leicht als Ursache auszuschließen. Bleibt die Weltbevölkerung. (tA ist die globale Änderung, oder Anomalie, wie einige Forscher es benennen.) Also macht man keinen großen Fehler, wenn man untersucht, ob sich zwischen diesen beiden globalen Größen eine Korrelation herstellen läßt. Die Schwankungen, die durch sol un ter hervorgerufen werden, werden dabei ja nicht ersetzt oder gar negiert, wie das einige Leute tun, sondern sie überlagern den Trend, der durch ant hervorgerufen wird. Die Schwankungen finden nur auf einem zunehmend erhöhten Niveau statt. Den homo sapiens gibt es bekanntlich erst seit hundert bis dreihundert Tausend Jahren, also in einem recht kurzen Zeitraum, gemessen am Alter der Erde. Aber klimarelevant wurde er erst im 19. Jahrhundert. Uns interessiert also der Bereich zwischen 1 und 7 Milliarden Menschen, in dem übrigens erstmals auch Messwerte vorliegen, die direkt gemessen wurden. Ob man das bewußt einfach gehaltene Modell extrapolieren kann (also zum Beispiel von 7 bis 11 Milliarden), habe ich ja selbst bezweifelt. Mich interessiert nur, ob überhaupt ein Zusammenhang zwischen tA und Anzahl der Menschen besteht. Zunächst nur mal für die Vergangenheit. Und wie gut diese Korrelation ist. Das Ergebnis sieht für mich sehr überraschend gut aus. Wenn Du das widerlegen könntest, wäre schon viel erreicht. |
19. Aug 2011 23:03 re> Das Modell lautet: tA = f(sol, ter, ant). Die Einflüsse Ich hab die Darstellung verstanden. Du brauchst sie nicht wiederholen -das ändert nichts daran, dass ich sie für unseriös bzw. naiv halte. Meine Argumente bzw. Stichpunkte habe ich bereits angeschnitten. |
19. Aug 2011 23:12 völlig ot ^^> ob wir die Vorreiterposition nun verloren haben oder nicht Nur angemerkt: Hier und in ähnlichen Diskussionen erscheint mir zwischen den Zeilen immer wieder aufzublitzen: immer wieder von Vorreiterstellung ja/nein gesprochen, aber selten über Alternativen wie |
19. Aug 2011 23:31 Lodovico: man könnte natürlich auch...behaupten, die Weltbevölkerung y wächst, weil sich das Klima tA verändert: y=f(tA) statt tA=f(y). Also Ursache und Wirkung vertauschen. Mathematisch wäre das möglich, und insofern hast Du Recht mit Deiner Behauptung, dass es kein Beweis ist. Aber dann wären die Klimaforscher, die auch a priori Zusammenhänge postulieren, genau so falsch. Im Grunde verfahren doch alle nach dem Schema: man stellt eine Hypothese, ein Modell auf und prüft, ob es mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Je einfacher ein solches Modell ist, desto leichter lässt es sich handhaben, und in begrenztem Maße auch extrapolieren. Vorausgesetzt, man hat die vorhandenen Meßwerte getroffen. Was macht denn der Grafiker, der mithilfe seines Zeichen-Programms einen linearen Trend über einen Zeitraum bei eindeutig nicht linearen Zusammenhängen in ein Diagramm zaubert? Niemand regt sich darüber auf. Obwohl es Blödsinn ist. Worauf es mir auch ankam, die beiden gegensätzlichen Gruppen zu vereinigen, wobei die eine Gruppe behauptet, es ist alles nur auf natürliche Ursachen zurückzuführen, und die andere Gruppe, es sei alles nur menschengemacht. |
19. Aug 2011 23:47 ja, Du hast Recht, ich hatte nur Deinen Hinweis überinterpretiert, dass Du wegen meiner (besser zurückgehaltenen) Begeisterung den Text voreingenommen und daher nur oberflächlich überflogen hättest. Offensichtlich hast Du ihn aber doch genau gelesen. Alles klar. |
20. Aug 2011 23:57 re> Hast Du Dich schon mal mit den verschiedenen Klimamodellen Klimaforscher "streiten" sich, weil die Sache komplex ist. Sowohl Statistik allgemein, als auch Klima. Komplexer als das naive hier propagierte Modell. Viel komplexer. Es gibt auch INNHERHALB der Statistik verschiedene Schulen bzw. Ansätze - und es ist keineswegs klar, wann welcher Ansatz in welchem Maße angemessen ist. Nur eins ist klar (IMO): Die hier propagierte Parametrisierung, Modellierung und insbesondere Projektion des Klimageschehens in die Zukunft hat mit seriöser profunder Klimaformschung nichts zu tun. |
21. Aug 2011 00:02 re> Im Grunde verfahren doch alle nach dem Schema: man stellt Was meinst du damit? Dass Statistik immer nach gleichem einfach banalem 0-8-15-Schema erfolgt? Selbst elementare Basics wie (um was relativ bekanntes zu nehmen) Bayessche Filter oder Markov Chains sind zwar in ihrem mathematischen Formalismus nicht sonderlich "schwierig", aber ihre Anwendbarkeit auf physikalische Probleme, ihre Aussagekraft und die Interpretation der Wahrscheinlichkeiten ist alles andere als trivial. Mir dünkt, Dir ist nicht ansatzweise bewusst, wie komplex/problematisch/vielschichtig/subtil moderne Statistik auf dem Felde der Grundlagenforschung wirklich geworden ist? |
22. Aug 2011 07:32 reAntwort auf Eine sehr willkürliche Parameterisierung. von Calaf Welt investieren , als uns ausschließlich auf die sehr richtig das halte ich für die verbünftigte Lösung. |
