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30. Mai 2010 17:51

Leere Staatskassen, dennoch Bürgschaften?

Bürgschaften für griechische Kredite.

Wie paßt das eigentlich zusammen?
Es wird gesagt, die öffentlichen Kassen seien leer, wir, das Volk, müßten wieder mit einschneidenden Sparmaßnahmen rechnen.
Gleichzeitig nehmen... ja, wer eigentlich? Banken? Versicherungen? ... irgendwelche Kreditgeber die Bürgschaften dieses Staates an.
Bin ich naiv, anzunehmen, daß diese Bürgschaften ebenso streng gehandhabt werden, wie die zwischen einfachen Leuten? Oder handelt es sich lediglich um ein proformadings?

Nehme ich ernst, daß die öffentlichen Kassen blank sind, so kann ich nicht nachvollziehen, wer auf diese Bürgschaft überhaupt eingeht. Sicherlich doch kein seriöser Kreditgeber. Oder aber, sind die Kassen voll, warum sollen wir dann schon wieder sparen?
Volksverarsche, das alles?



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30. Mai 2010 17:57

re

Es wird gesagt, die öffentlichen Kassen seien leer, wir,

> Gleichzeitig nehmen... ja, wer eigentlich? Banken?
> Versicherungen? ... irgendwelche Kreditgeber die
> Bürgschaften dieses Staates an.
> Bin ich naiv, anzunehmen, daß diese Bürgschaften ebenso
> streng gehandhabt werden, wie die zwischen einfachen

Ich schätze, 30 Millionen arbeitende Menschen sind als Sicherheit ausreichend.^^



30. Mai 2010 18:01

re

stagnation

> Volksverarsche, das alles?

*schnarch*

Nein, nur deine Arbeitsplatzsicherheit und Wohlstandssicherheit. Sonst nichts besonderes... Lerne erst mal die Hintergründe und die Auswirkungen zu verstehen. Dann versuchs nochmal mit sinnloser Polemik.

Gruß



30. Mai 2010 18:10

re

Antwort auf re von Lacuna1

40 % des volkes sind bereits jetzt transferempfänger. wird das nicht berücksichtigt?



30. Mai 2010 18:11

re

Antwort auf re von stagnation

> Nein, nur deine Arbeitsplatzsicherheit und
> Wohlstandssicherheit.

lächerlich.

>
> *schnarch*

genau. das merkt man.



30. Mai 2010 18:41

re

stagnation
Antwort auf re von snösnäk

Fällt der Export und der Euro, dann könnens schnell mal doppelt so viele werden.



31. Mai 2010 16:48

hmm

tempnick
Antwort auf re von stagnation

> Dann versuchs nochmal mit sinnloser Polemik.

Glaub mir, das ist kein Hauch Polemik*g
Die überlegung an sich ist auch ziemlich angebracht,
denn die Zeiten des Einkommenskopplung an Arbeit
sind langsam vorbei. Auch die Zeiten des Schaffens sinnloser
Arbeitsplätze und Arbeit wo garkeine hingehört.



31. Mai 2010 19:08

re

Antwort auf re von stagnation

und was willst du jetzt damit sagen?



31. Mai 2010 19:10

ach sooo, mir geht grad

ein lichtlein auf.
wir sollen nicht meckern und stille halten, bis die transferberechtigten so gegen 95 % angestiegen sind?



31. Mai 2010 19:16

hallo leute. ich wollte gerne

eine ernsthafte diskussion zu diesem ernsthaften thema.

denn, geld stinkt ja bekanntlich nicht, und jeder will das haben, weil er es braucht.
und man kann es sich ja auch leihen. machte ich auch mal, vor paar jahren, ein erkleckliches sümmchen, und da waren ordentlich sicherheiten gefragt. ohne die, neee neee neee, hätte die bank abgewunken, gehen sie mal heim und kommen sie wieder, wenn....

und so frage ich mich, wie es geht, daß wir, bei leeren staatskassen - trotz des ganzen nun schon jahrelang andauernden hosen hoch krempeln und gürtel enger schnallens vieler sind diese kassen ja wohl leer geblieben - doch gut genug sind für eine milliardenbürgschaft.

wie geht das zusammen? welche sicherheiten bieten wir?
die sicherheit der leeren kassen?
gibt es noch unangetastete schatzhaufen im land? gold, silber, edelstein? die den bürgern abgenommen wurden, und die man nun im geheimen hortet und jetzt eingesetzt hat?

also: wenn die bürgschaftszahlungen geleistet werden müssen, wo kommt das geld dafür her?



31. Mai 2010 19:17

*hand geb*

Antwort auf hmm von tempnick

> denn die Zeiten des Einkommenskopplung an Arbeit
> sind langsam vorbei

da sind wir absolut einer Meinung .... weg mit jeder Art von monetäter Unterstützung ohne entsprechende Arbeitsleistung



31. Mai 2010 19:18

und wenn sie nicht geleistet werden

müssen, dann gibt es auch keinen grund dafür, uns jetzt nochmals, durch diese angebliche eurokrise bedingt, zum gürtel enger schnallen aufzurufen und noch mehr abzocke zu betreiben.

also, du leser: ich betreibe hier keine polemik sondern stelle als bürgerin fragen, die ich gerne beantwortet hätte. vielleicht kannst du das ja nicht, auch okay.



31. Mai 2010 19:20

re (köstlich!)

Antwort auf *hand geb* von susi-18

monetäter

freud! bussi!
da finde ich doch glatt zu einem lächeln zurück, nach diesem traurigen geldbelasteten regentag.



31. Mai 2010 23:18

mei

Deine Fragen sind schon ok.
Tatsächlich wird nur mit Versprechungen gehandelt. Man "garantiert" Geld von dem jeder weiß, dass man es nicht hat.
Über allem steht das Prinzip Hoffnung und der Wille, Zeit zu schinden.
Die Staaten sind überschuldet und in diesen Fällen bestimmen die Gläubiger (Banken, Fonds, Versicherungen und klar, die bösen Spekulanten) was Sache ist.
Der Vorteil der Regierungen in demokratischen Staaten ist der, dass sie sich eben nur über die Legislaturperiode in die sichere Pension hinüberretten müssen.
Nur unser Bundes- Horst hatte es entweder nicht nötig oder schon jetzt keinen Bock mehr.



01. Jun 2010 07:24

re

also kann es doch nur eines geben: weg mit dieser art demokratischer staaten, hin zu wirklicher teilhabe des volkes. direkte volksabstimmungen, bürgerrechte müssen gestärkt werden, nicht gedeckelt.



01. Jun 2010 10:12

Spätestens jetzt...

stagnation
Antwort auf hmm von tempnick

> Die überlegung an sich ist auch ziemlich angebracht,
> denn die Zeiten des Einkommenskopplung an Arbeit
> sind langsam vorbei.

Spätestens jetzt ist kein Raum mehr für eine sinnvolle Diskussion. Damit verabschiede ich mich aus dieser Reihe der doch ganz großen Finanz- und Wirtschaftsexperten. Ja, Lenin war ein guter Mensch, er brütete doch aber ein arg misslungenes Kind mit solchen abstrusen Kindeskindern aus.

Gruß und letzter Beitrag



01. Jun 2010 10:35

re (lach)

danke für dein künftiges schweigen. es ist ja öffentlich und liberal, jeder kann uns soll schreiben, wie er will, aber deine beiträge in diesem thread sind wirklich sowas von daneben, unsachlich auch, da ist jedes weitere lesen pure zeitverschwendung.



01. Jun 2010 23:23

was willst du


ToeDai männlich
rene aus Grefrath (Nordrhein- Westfalen)
Antwort auf re von snousneik

hört sich ja fast so an als wünschest du dir einen arbeiter und bauernstaat mit volkseigentum. also noch mehr verarsche als heute. mein vorschlag währe zu der form zurück zu kehren die am längsten überlebt hat. für könig volk und vaterland.

toedai



02. Jun 2010 08:07

also hier wollte ich nur mal

die antwort auf meine frage.



02. Jun 2010 12:54

Das Problem...

ist m.E. nicht die Staatsform, sondern die Verschuldung von Staaten, die sie zum Spielball von Finanzinteressen machen können.
Über deren Motivation könnte man nachdenken: Nur (noch) mehr Geld "erwirtschaften"? Oder gehts letztlich darum, den (Sozial-)Staat als letztes schützendes Bollwerk vor dem Bürger zu vernichten um die Menschen wie im Mittelalter auszubeuten (z.B. 10 Stunden täglich arbeiten für 3 BigMacs, mangels Alternativen).

Die letzte Theorie ist nicht von mir, aber man kann sich ja mal Gedanken machen.



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