spin.de · die Community: Diskussions-Forum und Chat - Lern nette Leute kennen!

» Kostenlos anmelden
Sitemap
21. Apr 2010 14:30

Termin: Einkommensteuererklärung 2009

Hallo, nicht vergessen, da bald die Frist für "Selbstausfüller" abläuft:

Die Einkommensteuererklärung muss bis zum 31. Mai des auf den Veranlagungszeitraum folgenden Jahres abgegeben werden, wenn man grundsätzlich zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist oder vom Finanzamt veranlagt wurde. Für „von Angehörigen der steuerberatenden Berufe vertretene Steuerpflichtige“ gewähren die Finanzämter allerdings im allgemeinen eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember des folgenden Jahres. Bei Landwirten verschieben sich diese Fristen der Pflichtveranlagung auf den 30. September und den 28. Februar aufgrund des abweichenden Wirtschaftsjahres.

De.Wikipedia.Org, 21.04.2010

  • Link zum Glossar des BMF


Möchtest du mitreden?     Kostenlos Anmelden

21. Apr 2010 14:32

re

Ich habe meine Einkommenssteuererklärung schon Mitte Januar eingereicht......

und IMMER noch keinen STEUERBESCHEID.

Gut, daß ich das mal loswerden konnte *grrrrrrrrrrr*



21. Apr 2010 14:56

Kay.

Hab dem Minister gleich eine SMS geschrieben. Er meint, nach der Mittagspause strafversetzt er alle, die damit zu tun hatten. =D

Nein, im Ernst, kommen die nicht erst Anfang Sommer?



21. Apr 2010 15:05

re

> Nein, im Ernst, kommen die nicht erst Anfang Sommer?

Nööööö!
Das hängt vom Sachbearbeiter ab, von seinem Arbeitsaufkommen, seinem Krankenstand etc.

Im Durchschnitt dauert es bei Selbständigen zwischen 2 und 4 Monaten.
Habe aber auch schon vier Wochen gehört.



21. Apr 2010 20:03

Usually


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)
Antwort auf Kay. von Oceano

Normalerweise sind sie zwischen 1 und 2 Monaten in Bearbeitung.

Wenn Du dann Geld rauskriegst, wartest nochmal nen Monat. Aber 3 Monate war bei mir meist das Maximum.



21. Apr 2010 20:36

re

Antwort auf re von einbischenbluna

Sofern die Erklärung auf elektronischem Weg abgegeben wird, sollte sich die Bearbeitungszeit auf gute 3 Wochen reduzieren.

Zwar würd ich da nicht meine Hand für ins Feuer legen *g*, aber schneller gehts auf jeden Fall, wie ich festgestellt habe.



24. Apr 2010 19:46

re

Antwort auf re von einbischenbluna

jepp bei mir dauerst immer höchstens vier wochen- wird wohl auch vom steuerberater abhängen- wie schnell der ist.



25. Apr 2010 12:17

re

Isch habe gar keinen Steuerberater.

Ich mache das alles selbst. ;-)



25. Apr 2010 13:49

Gutes Kind


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)

> Isch habe gar keinen Steuerberater.
>
> Ich mache das alles selbst. ;-)

Richtig so. Spart ne Menge und holt wesentlich mehr raus.



25. Apr 2010 16:41

re

Torsten103

das kann man aber nicht verallgemeinern, kommt schon immer darauf an, wieviel Aufwand sie bedarf.



25. Apr 2010 16:53

re

Antwort auf Gutes Kind von Mr.Moneymaker

Würd auch ich nicht so pauschal sagen. Es kann auch vorteilhafter sein, einen Steuerberater aufzusuchen. Kommt natürlich auf den Umfang drauf an, wie schon gesagt.



25. Apr 2010 19:16

Selbst ist der Mann


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)

> Kommt natürlich auf den Umfang drauf an, wie schon gesagt.

Richtig. Es gibt sowieso gewisse Freibeträge um die man sich nicht kümmern muss. Alles andere hängt an den Umständen. Logisch.

Aber für einen "normalen" Arbeitnehmer, der nix besonderes an Gewerbeeinnahmen hat, ist es eigentlich auf 1 bis 2 Stunden erledigt uznd es gibt meist so 500-1000 Euro raus.

Ich machs jedes Jahr für die Schwiegereltern, das dauert mit Rumalbern und Ratschen höchstens einen Vormittag.

Klar, wenn jemand wie ich noch Umsatzsteuer, KAP, SO, AUS und ähnliche Formulare erledigen muss (hat sich ja einiges geändert in diesem Jahr), dann kann das schon mal 2 Tage dauern. Da ich das ganze aber schon immer selbst mache, wächst man mit der Zeit rein und wer sich ein bischen damit beschäftigt kennt sich auch leichter aus.

Für mich ist es zwar auch ein Kampf, aber ein immer erfreulicher. Besonders jetzt mit der Abgeltungssteuer, da man ja eher was rausbekommt als die Jahre zuvor, wo es immer kräftig ans Nachzahlen ging wegen der Gewinne im Wertpapierbereich, die erstens die Progression erhöht haben und zweitens nachträglich besteuert wurden.

Ich bleib dabei, der Steuerberater wenn er ein durchschnittlicher ist, holt keinem richtig was raus, bei meiner Frau wars zumindest früher so. Das was sie rausbekam, deckte kaum die Kosten für den Berater. Und absetzen kann man den ja auch nicht mehr...

Wer seine Unterlagen das Jahr über gleich richtig ordnet/abheftet hat danach einen leichteren Überblick und das bischen Zusammenrechnen sollte einem die Erstattung eigentlich schon wert sein.

Habe die Ehre!



25. Apr 2010 20:24

re

>Aber für einen "normalen" Arbeitnehmer, der nix besonderes
> an Gewerbeeinnahmen hat, ist es eigentlich auf 1 bis 2
> Stunden erledigt uznd es gibt meist so 500-1000 Euro raus.

Da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Ich würde sogar sagen, bei einem normalen ("") Arbeitnehmer dauert das Ganze nicht mal ne halbe Stunde und weg ists. Da lohnt sich der Gang zum Steuerberater meines Erachtens wirklich nicht. Da ist ELSTER wirklich eine praktische Erfindung. Schade für den Steuerberater.
Wobei Du mit 500 bis 1000 EUR auch recht großzügig geschätzt hast. Nicht jeder kommt auf so eine Erstattung, aber gut, das ist individuell abhängig und kann nicht so pauschal umschrieben werden.

>Ich bleib dabei, der Steuerberater wenn er ein
> durchschnittlicher ist, holt keinem richtig was raus, bei
> meiner Frau wars zumindest früher so. Das was sie
> rausbekam, deckte kaum die Kosten für den Berater. Und
> absetzen kann man den ja auch nicht mehr...

Hey, da kann der Steuerberater ja nichts für ;-). Irgendwann ist halt Schluss mit dem "Geld rausholen", da nützt auch der beste Steuerberater nichts. Das liegt eben an den persönlichen individuellen Umständen. Der Steuerberater holt aus diesen Umständen eben das möglichst Beste raus.

Absetzen kann man schon was, sofern die StB-Kosten die Ermittlung der Einkünfte betrifft. Der reine ESt-Mantelbogen ist nicht mehr absetzbar, das ist richtig. Hier kann man aber schon erreichen, dass die Kosten für die ESt-Erklärung im Allgemeinen verschwindend gering sind...Verhandlungssache halt.



26. Apr 2010 06:52

Logisch. Da hast schon Recht


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)

> Wobei Du mit 500 bis 1000 EUR auch recht großzügig geschätzt hast

Das war keine Schätzung... ich gehe da von allen aus für die ich die EST mache aus inkl. meiner. Und bisher waren da immer zwischen 700 und 1500 Euro drin. Liegt natürlich wie Du schon sagtest an den Umständen (km-Pauschale, Verpflegungszuschuss, Versicherungen/Riester, ein oder zwei Verdiener etc.)

> Hey, da kann der Steuerberater ja nichts für ;-)

Natürlich kann da der Steuerberater was dafür. Wenn er nicht nachfragt wegen Unterlagen die alle abzugsfähig sind, weil es für ihn ja nur mehr Arbeit aber nicht mehr Geld ist (wird ja pauschal berechnet die Kosten für den Steuerberater) und er nur 100 Euro rausholt und ich mit etwas Recherche 700 dann ist da was faul...

Aber das war ja schon immer so. Jene welche sich auskennen im Bereich Finanzen/Steuern/Anlagen bekommen mehr als diejenigen die sich nicht interessieren und alles abgeben und sich auf andere Leute verlassen (Steuerberater/"Vermögensberater"/Banken). Wer sich nicht selbst kümmert, muss sich deshalb nicht wundern. Wer tut was alle tun, wird haben was alle haben. Und das ist nicht viel. ((-:

Gruß Money



26. Apr 2010 17:47

re

> Natürlich kann da der Steuerberater was dafür. Wenn er
> nicht nachfragt wegen Unterlagen die alle abzugsfähig
> sind, weil es für ihn ja nur mehr Arbeit aber nicht mehr
> Geld ist (wird ja pauschal berechnet die Kosten für den
> Steuerberater) und er nur 100 Euro rausholt und ich mit
> etwas Recherche 700 dann ist da was faul...
>
> Aber das war ja schon immer so. Jene welche sich auskennen
> im Bereich Finanzen/Steuern/Anlagen bekommen mehr als
> diejenigen die sich nicht interessieren und alles abgeben
> und sich auf andere Leute verlassen
> (Steuerberater/"Vermögensberater"/Banken). Wer sich nicht
> selbst kümmert, muss sich deshalb nicht wundern. Wer tut
> was alle tun, wird haben was alle haben. Und das ist nicht
> viel. ((-:

Sofern es um Vermögensaufbau geht, Kapitalanlagen, etc. hast Du natürlich Recht, wenn Du sagst, dass man in diesen Fällen sozusagen gegen den Trend schwimmen sollte um etwas zu erreichen. Grob gesagt.

Und wer sich wirklich (!) auskennt, kann sich die Kosten eines StBs sparen, ganz klar.

Aber, gefährliches Halbwissen und so, is ja klar. Es gibt genügend Kleinigkeiten, die weiß ein Steuerberater eher als jemand anderes, sei es, wenn es um aktuelle Rechtssprechung geht, neueste Gesetzesänderungen, irgendwelche pauschalen Betriebskostenansätze, -ermittlungen, pauschale Werbungskosten, Ansatz von pauschalen Spenden...oder was auch immer. Gerade deswegen finde ich es ratsamer, bei einer umfangreicherern Erklärung bzw. wenn jemand nicht wirklich weiß, was er da eigentlich ausfüllt, auf jeden Fall einen Steuerberater aufzusuchen.

Natürlich sollte die Basis zur Erstellung einer ESt-Erklärung bei einem Steuerberater ein ordentliches Beratungsgespräch sein, in dem alle Punkte einmal abgearbeitet werden, so dass "eigentlich" (ja, ich weiß, sicherlich nicht immer der Fall) alle Unterlagen auch die Chance haben, vom Berater angesehen zu werden.
So etwas, dass man hinterher feststellt, das Unterlagen fehlen und die Erstattung viel höher hätte sein können, darf natürlich nicht vorkommen. Schlechte Beratung, ganz klar.



26. Apr 2010 19:34

War ein bischen

Torsten103

mein Fehler, bin nicht nur von Arbeitnehmern ausgegangen! Ich gebe die gesamte Buchführung dem Steuerberater,
dies alleine machen, würde für mich mit Sicherheit drauf zahlen heißen.

Aber insgesamt habt ihr beide Recht und es gibt halt wie bei allem, gute und weniger gute Steuerberater.



27. Apr 2010 10:08

Buchhalter


wumpus männlich
Hans-Martin aus Karlstadt (Bayern)

Die meisten Steuerberater sind bessere Buchhalter... ein Steuerberater sollte, von sich aus, seinen Mandanten beraten, also selbst Vorschläge machen, wie er die situation, legal und steuerkonform, so gestalten kann, daß es sich steuermindernd auswirkt.

Dazu muss der Berater die kompletten verhältnisse, privat wie beruflich, seines mandanten kennen, also am besten 2x im jahr mit ihm zum schoppen trinken gehen und seinen persönlichen hintergrund wissen. Wie sonst könnten sonst Tipps kommen wie:

Stelle deine Kinder/Eltern in der Firma an um hier ausgaben zu haben...
Wie rettest du dein Vermögen am besten vor deiner (noch) Ehefrau zur Freundin...
Wann solltest du das Elternhaus übernehmen (und wie? kaufen/schenken/Leibgedinge..) um möglichst das sozialamt im pflegefall auszuschalten..
Ist die Haushaltshilfe steuerlich sinnvoll und wer in deiner verwandschaft könnte dieses machen?
Ist das Vermögen mit hilfe vom Immobilien bzw Lebensversicherungen günstiger auf die erben zu übertragen?
Wie kann man mit BAV erheblich Lohnnebenkosten sparen als arbeitgeber?
Wie kann der Angestellte seine Vermögenswirksamen Leistungen bei gleichem netto verdoppeln ohne aufwand für den chef?

das ist nur ein ausschnitt, den ein steuerBERATER von sich aus ansprechen sollte bei seinem mandanten..

Gruß

HMRöder



01. Mai 2010 23:31

re

Antwort auf War ein bischen von Torsten103

tja und dann ist dann noch die sache mit dem "sich auskennen und ahnung haben davon"- ich persönlich bin froh wenn sich jemand um meine zahlen kümmert (achja ich hab nen guten steuerberater würd ich sagen)
ich bin halt eher der der praktisch arbeitet aber nix mit papierkram am hut hat ;-) jeder hat halt so seine spezialitäten und büroarbeit is sicher nicht meine spezialität. bevor ich nen fehler reinbring in den mist- darf mein steuerberater das machen- auch wenn der geld kostet



15. Jun 2010 01:14

re

Antwort auf re von einbischenbluna

ich habe meine steuererklärung anfang februar gemacht und das geld nach 4 wochen schon erhalten



Möchtest du mitreden?     Kostenlos Anmelden