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: Wer hat Fragen zu Versicherungen?! stellt sie
01. Sep 2009 11:38

Wer hat Fragen zu Versicherungen?! stellt sie

uncutedition männlich
aus Schweinfurt (Bayern)

Nur zu, stellt mir eure Fragen, ich werde versuchen sie euch alle zu beantworten! =)

LG



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01. Sep 2009 15:42

klar...

Kulturschock

....wo kann ich bei dir sofort eine lebensversicherung unterschreiben, eine risikolebensversicherung, sterbegeld, haftpflicht und achja...eine gegen aligatorenagriffe, falls ich mal nach australien reise.
flut, brand und einbruch...ääähh...rechtsschutz, berufsunfähigkeit usw usf.
mit mir fahren sie sicher, gell;)

du scheinst es aber nötig zu haben, oder laufen die geschäfte für vertreter momentan echt so mies.



01. Sep 2009 16:36

Beste Frage


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)

Wie viele unnötige Versicherungen gibt es auf dieser Welt?

Gruß Money



01. Sep 2009 16:39

re

kleisterhexe weiblich
sorciere

Frag lieber nach denen, die nötig sind.

Das erspart viel Tippslerei.

Aber intressieren würde es mich schon, welche nötig sind und welche nicht!



01. Sep 2009 17:06

frage

pollo

hab nen umzug vor mir, für meine alte wohnung hab ich ne hausratversicherung, die neue wohnung ist bereits versichert, komm ich aus dem alten vertrag raus? vor 3-4 monaten für 5 jahre abgeschlossen, sind zwar nur paar euro im jahr, aber trotzdem kleinvieh :)

ich meine, irgendwo mal gehört zu haben, nur, wenn die neue wohnung unter einen höheren gebietstarif fällt, aber eine doppelversicherung is ja iwie auch unfug... kann man die tarife irgendwo nachschlagen?



01. Sep 2009 17:20

re

kleisterhexe weiblich
sorciere

Sícher kannst Du Tarife nachschlagen!

Zum Beispiel hier



02. Sep 2009 13:39

die basics...

~petit*prince~
Antwort auf re von kleisterhexe

vorab: bin selber kein experte^^ mein dad hat früher aber mal als versicherungsmensch gearbeitet...
also ich denke, n normaler erwachsener braucht folgende versicherungen - unter dem gesichtspunkt, existenzbedrohende risiken auszuschliessen:
1. krankenversicherung...is ja klar ;)
2. haftpflichtversicherung...privat un ggf. auch für den beruf
3. unfallversicherung
4. berufsunfähigkeitsversicherung...v.a. für jüngere menschen, die in der ausbildung oder am anfang der berufslaufbahn stehen

hat man ne familie zu ernähren, sollte man für den fall des eigenen dahinscheidens ne (risiko)lebensversicherung haben, um seine lieben abzusichern. denke, das sin die wichtigsten...
im internet findet man oft vergleichsportale und direktvertriebe mit guten angeboten z.b.
http://www.geld.de/ oder beratungsseiten wie http://www.vz-nrw.de/UNIQ125189147000796/link10A.html



02. Sep 2009 16:44

re

pollo
Antwort auf re von kleisterhexe

ich mein jetz nich die versicherer untereinander sondern die gebietstarifzonen :) davon scheint ja angeblich das sonderkündigungsrecht abhängen ^^



03. Sep 2009 07:02

Genau


Mr.Moneymaker männlich
aus Rottal- Inn wenns wer kennt (Bayern)
Antwort auf die basics... von ~petit*prince~

> also ich denke, n normaler erwachsener braucht folgende
> versicherungen - unter dem gesichtspunkt,
> existenzbedrohende risiken auszuschliessen:
> 1. krankenversicherung...is ja klar ;)
> 2. haftpflichtversicherung...privat un ggf. auch für den
> beruf
> 3. unfallversicherung
> 4. berufsunfähigkeitsversicherung...v.a. für jüngere
> menschen, die in der ausbildung oder am anfang der
> berufslaufbahn stehen
>
> hat man ne familie zu ernähren, sollte man für den fall
> des eigenen dahinscheidens ne (risiko)lebensversicherung
> haben, um seine lieben abzusichern. denke, das sin die
> wichtigsten...

Das würd ich so unterschreiben.

Nur Krankenversicherung haste ja sowieso wenn Du arbeitest (AN), oder meinst Du ne (private) Zusatzversicherung (Zahn etc.)?

Hinzufügen würd ich für den Fall der Fälle höchstens noch ne Rechtsschutzversicherung.
Gibt genug Leute die einen gern verklagen, und ohne RS kannste alles selbst übernehmen, selbst wenn Du gewinnst, musst erstmal sehen ob was zu holen ist. Bei der RS kümmert sich die Versicherung um den Kram und geht üblicherweise in Vorleistung. Klar is die Wahrscheinlichkeit gering, aber wennste nen doofen Nachbarn hast oder wer weis was, sind die paar Euro im Jahr nicht zuviel.

Gruß Money



03. Sep 2009 08:29

re

Benny58 männlich
aus bei Dresden (Sachsen)
Antwort auf frage von pollo

Wenn Du "nur" in eine andere Wohnung ziehst, so hast Du kein Sonderkünigungsrecht, denn diese Versicherung ist nicht objekt- sondern personenbezogen.
Eine Möglichkeit besteht nur, wenn Du in einen Bereich mit höheren Tarifen ziehst.
Dann hast Du die Möglichkeit die Versicherung anpassen zu lassen und bei Erhöhung ( aber nicht wegen mehr qm) zu kündigen.
Anders ist es, wenn Du mit jemanden zusammenziehst und jeder hat eine Hausratversicherung.
Ist man durch beide Verträge "überversichert", so sollte man zumindest eine Anpassung fordern.



03. Sep 2009 08:51

re

pollo

> Ist man durch beide Verträge "überversichert", so sollte
> man zumindest eine Anpassung fordern.

genau des wollt ich wissen



03. Sep 2009 21:05

nee nee ;)

~petit*prince~
Antwort auf Genau von Mr.Moneymaker

meinte nur die stinknormale KV...



13. Nov 2009 11:17

Wer hat Fragen zu Versicherungen?! stellt sie

uncutedition männlich
aus Schweinfurt (Bayern)
Antwort auf klar... von Kulturschock

bla bla bla ... mehr haste nicht auf lager



13. Nov 2009 11:18

Wer hat Fragen zu Versicherungen?! stellt sie

uncutedition männlich
aus Schweinfurt (Bayern)
Antwort auf Beste Frage von Mr.Moneymaker

es gibt mehr als genug unnötige Versicherungen =)



13. Nov 2009 13:23

re:

TimurundseinTrupp
Antwort auf re von kleisterhexe

Die jeder braucht ist eine private Haftpflicht. Die übrigen individuell (Hund: Hundehaftpflicht, Auto: Autohaftpflicht...)



14. Nov 2009 13:21

Wer hat Fragen zu Versicherungen?! stellt sie

uncutedition männlich
aus Schweinfurt (Bayern)

stimmt, jeder braucht eine PHV ... wenn nicht und es passiert was ... kann das sehr teuer werden



14. Jul 2010 08:46

RE Versicherungen

Aus persönlichen aktuellem Anlass hole ich das Thema nochmal hoch und bitte um Antworten:

Benötigt man nun zwingend eine Hausratversicherung ?

Unfallversicherung in jedem Fall und wenn ja Berufsunfähigkeit automatisch mit abgesichert oder extra versichern?
Was sind da durchschnittliche Beträge mit die man als normal Berufstätiger (handwerklichen Beruf) rechnen kann?

Es wurde im Thread auch kein Wort über Automobilclubs verloren und über Rentenvorsorge.

Privathaftpflicht auf jeden Fall? ich meine oberste Priorität oder eher eine andere Vers. ?

Private Rentenvorsorge: Welche Form ist die beste oder eine vernünftige Form?

Ich bitte um Antworten zu diesem Thema.

Bei Fragen bitte posten.

MfG Cheatman



14. Jul 2010 17:53

re

stagnation

Versicherungen bzw. dessen abgedeckte Schäden kann man meist in 2 Kategorien teilen:

a) Existenzbedrohend.

b) und maximal nur bestehendes Kapital vernichtend.

>Benötigt man nun zwingend eine
> Hausratversicherung ?

Eine Hausratversicherung fällt unter b). Wenn eben dein Hausrat abfackelt, dann musst du maximal aufm Boden schlafen. Daher ist die Hausrat nütlich, aber nicht unter allen Umständen wichtig.

> Unfallversicherung in jedem Fall und wenn ja

Jein, bevor du eine Unfallversicherung abschließt brauchst du in jedem Fall eine gescheite Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn wirklich Existenzbedrohend wird es erst, wenn du nicht mehr arbeiten kannst. Und das passiert sehr häufig auch durch Erkrankungen (Krebs, Amputation, Organschäden, Bewegungsapparat, Psychische Krankheiten....). Eine Unfallversicherung versichert dich gegen diese Risiken kaum oder überhaupt nicht. Ich bin Verischerungskaufmann und habe KEINE Unfallversicherung. Dafür eine gescheite Berufsunfähigkeit. Ich muss aber mit dem Risiko leben, dass wenn ich stürze und nachher im Rollstuhl lande, meine BU-Versicherung sagt, dass ich meinen Job weiter ausüben kann. Ok, das Risiko nehm ich auf mich. Du? Das musst du wissen.

> Berufsunfähigkeit automatisch mit abgesichert oder extra
> versichern?

Siehe oben. Meist ist es weitaus günstiger, wenn man sie an eine kapitalbildende Leben-/Rentenversicherung anhängt. Und die Preisunterschiede bei gleicher Ablaufleistung sind enorm! Also mal darüber nachdenken und die BU an solch einen Vertrag anhängen. Dann hat sich ZUM TEIL auch deine Frage nach der Altersvorsorge erledigt.

> Was sind da durchschnittliche Beträge mit die man als
> normal Berufstätiger (handwerklichen Beruf) rechnen kann?

Berechnen lassen. Kann man nicht pauschal sagen.

> Es wurde im Thread auch kein Wort über Automobilclubs
> verloren

Klassisch Kategorie b. Interessiert nicht wirklich.

> Privathaftpflicht auf jeden Fall? ich meine oberste
> Priorität oder eher eine andere Vers. ?

Es gibt mit der BU Versicherung keine wichtigere Versicherung! Die Privathaft kann dir im Fall der Fälle dein Lebenswerk und deine Zukunft retten. Du haftest im Privatrecht unbeschränkt. Also mit all deinem Vermögen bis zum Existenzminimum (=Gehaltspfändung). Und das im Fall der Fälle auf Lebenszeit. Also sofort abschließen. Auch wenn nicht immer alles versichert ist. Aber ehrlich gesagt ist es mit diesem Hintergrund praktisch egal ob nun z.B. der geliehene MP3-Player versichert ist oder nicht. Hier gehts wie bei der BU um deine Existenz.

> Private Rentenvorsorge: Welche Form ist die beste oder
> eine vernünftige Form?</align>

Kommt drauf an. Richtig gut sind Direktversicherungen. Sie werden in so weit staatlich gefördert in dem du die Beiträge von deinem Brutto zahlst. Bedeutet es vermindert dein zu versteuerndes Einkommen. Also weniger Sozialversicherungen und Lohnsteuer. So wandeln auch viele die dämlichen 40 Euro VL-Leistung um von der unterm Strich bei klassischer Anlage nur 20 Euro meist übrig bleiben und die restlichen 20 EUR zahlst du von deinem Gehalt... Direktversicherungen, Pensionskasse, etc. Das sind die Wege über die man eine Altersvorsorge plant. Du musst eben wissen, dass du an das Kapital nicht mehr vor deinem 60. LJ ran kommst und einmal umgewandelter dauerhafter Lohn "weg" ist. Also du nicht mal irgendwann sagen kannst, dass du anstatt 100 Euro nur noch 50 umwandeln willst. Aber es soll ja schließlich eine Altersvorsorge sein.
Riester hat zu viele Nachteile. Ich hab zwar einen, aber das hat andere Gründe. Meist ist die Direktversicherung die weitaus bessere Anlage. Denn niemand schlägt die Rendite, die dir der Vorteil bringt, dass die Beiträge von deinem Bruttolohn weg gehen.
Dann noch auf ein kleines Häuschen oder eine Eigentumswohnung sparen und du hast eigentlich alles gemacht, was du kannst.

Noch Fragen? Dann bitte zu deinem Außendienst deines Vertrauens gehen. Er berät dich gerne und Haftet auch bei Fehlberatungen. Ich tu dies nicht, denn dies ist nur ein unverbindlicher Tipp ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit (Hinweis im Hinblick auf die Beraterhaftung). Im Falle von Direktversicherungen/Umwandlung von Arbeitnehmerbeiträgen darfst du dich gerne auch bei Wikipedia nachschlagen http://de.wikipedia.org/wiki/Direktversicherung oder deinen Arbeitgeber fragen, wer sein Ansprechpartner in solchen Fragen ist. Dafür ist nämlich nicht dein Außendienst zuständig, sondern der "Außendienst", der die Verträge deines Arbeitgebers betreut. Das ist aber ein häufiges Verfahren und nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil. Dein Arbeitgeber MUSS dir per Gesetz eines dieser Produkte als Altersvorsorge anbieten (bezahlen musst aber du ;-) ).

Gruß



19. Jul 2010 18:26

98% Zustimmung


wumpus männlich
Hans-Martin aus Karlstadt (Bayern)

Ich möchte hier meinem Vor-poster zu 98% zustimmen. Nur in einem Punkt gehen wohl die meinungen ausseinander:

BU-Absicherung und Altersvorsorge sollten strikt getrennt werden, denn Sparen hat nicht mit Absichern zu tun:

Beispiel:

Herr A schliesst eine BU-Rente für 50¤ im monat ab und dazu einen Fondssparplan mit monatlich 200¤. Für die Absicherung seiner Familie wählt er eine Risikolebensversicherung, die 10¤ im monat kostet und 200000¤im Todesfall leistet.

Herr B wählt bei seinem Vertreter eine gemischte Lebensversicherung die ihm den gleicehn schutz gewährt und sogar noch 10 euro günstiger ist, also nur 250¤ im monat...

und nun.... werden beide arbeitslos...

A lässt den Sparplan ruhen und hat für 60¤vollen schutz, B wird wohl den Vertrag beitragsfrei stellen und seinen schutz verlieren.

und nun brauchen beide nach ca. 2 Jahren mal schnell Geld

A holt sich von seinem Depot 4000 euro,.. B ist überrascht, daß sein Kapitallebensvertrag fast KEINEN Rückkaufswert hat... ups...

Ach ja,... der Vertreter, der den Herrn A beraten hat, hat für seine Tätigkeit von der Gesellschaft ca. 600 ¤ erhalten, der bei Person B so ca. 3000¤!!

aber man will ja auch von was leben...



20. Jul 2010 00:34

re

stagnation

Du vergleichst einen Fonds gegen eine LV? Schwerer Vergleich.

> und nun brauchen beide nach ca. 2 Jahren mal schnell Geld
>
> A holt sich von seinem Depot 4000 euro,.. B ist
> überrascht, daß sein Kapitallebensvertrag fast KEINEN
> Rückkaufswert hat... ups...

Szenario 2: Die Wirtschaft kracht, Herr A hat nach 2 Jahren auch nichts auf dem Depot... Während Der Herr mit der Rentenpolice schon mal dabei ist Kapital aufzubauen. Szenario 3: Noch viel schlimmer ist, wenn der Depotinhaber an seinem 60. Lebensjahr in der Zeitung liest, dass die Wirtschaft im freien Fall ist.

> Ach ja,... der Vertreter, der den Herrn A beraten hat, hat
> für seine Tätigkeit von der Gesellschaft ca. 600 ¤
> erhalten, der bei Person B so ca. 3000¤!!

Hm?
Das möchte ich doch sehr sehr schwer bezweifeln. Sagen wir beide Herren zahlen 35 Jahre in die Produkte ein. Dann zahlt der Herr mit dem Depot ohne Verwaltungskosten/TER ca. 4200 Euro nur rein an Ausgabeaufschlag (gerechnet mit 5%) über die Jahre gerechnet. Und die 3000 Euro, die du schreibst kann ich nicht genau nachvollziehen. Vielleicht bei einer Dynamik von 10%, die gerne die Struktur-Vertriebler einsetzen um den Kunden übern Tisch zu ziehen?!?

Was du auch nicht sagst ist die grundsätzlich unterschiedliche steuerliche Behandlung beider Produkte. Ich kann die Beiträge zur privaten Rente als Sonderausgaben in der Steuererklärung steuermindernd angeben.

Kurzum: Ich finde wir sollten Äpfel mit Äpfel und Birnen mit Birnen vergleichen.
Alles in eine LV/RV zu sparen ist grundsätzlich falsch. Man sollte sich Kapital in 3 verschiedenen Bereichen anhäufen. Kurz-, Mittel und Langfristig. Für alle Bereiche gibt es geeignete Mittel und Produkte. So ist es nicht falsch neben einem guten Geldmarktkonto auch ein Depot zu besitzen, ein wenig Festgeld drauf zu haben, einen Bausparvertrag zu besparen, Bundeswertpapiere zu zeichnen und auch in Pensionskassen/U-Kassen einzuzahlen. Jedes Produkt hat seine Vorteile. Aber auch gravierende Nachteile. Auch muss man nicht in alles gleichzeitig sparen. Aber was spricht denn dagegen, wenn das Tagesgeldkonto aus allen Nähten platzt, nicht mal ein paar Anleihen vom Staat zu zeichnen. Oder mit einem guten Bausparvertrag der nächsten Renovierung im Haus zuvor zu kommen? Daher muss ich sagen, dass ein Depot natürlich auch seine Vorteile hat... Stimm ich dir sicher zu wumpus. Ich selbst hab ja auch zwei Depots. Aber: Es ist nicht der heilige Gral.



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