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: USB-Stick bootfähig machen
Schleuder
01. Jan 2010 18:59

USB-Stick bootfähig machen

Hallo,

ich hab ein echt blödes Problem:
Hab vor kurzem mit sehr viel Aufwand und laaanger Recherche meinen USB-Stick endlich bootfähig bekommen.
Allerdings war ich zwischenzeitlich gezwungen ihn zu formatieren und bringe es nun einfach nicht wieder hin, ihn wieder bootfähig zu machen. Verdammt.

Kann mir jemand eine Step-by Step-Anleitung geben, inkl. der benötigten Dateien (am besten mit Link)?

Das Problem bei den Anleitungen, die man via Google findet:

Man braucht meistens eine Floppy-Diskette (von der man den Bootsektor kopiert);
ich habe in dem Rechner allerdings derzeit weder ein Disketten- noch ein CD-Laufwerk.

Das Betriebssystem am Rechner ist Windows 7.
Der Stick soll MS-DOS booten.

Wär super wenn mir wer helfen kann, nützt bestimmt auch andren da es ja immer wieder gefragt ist...


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Meister-Ade
01. Jan 2010 19:41

reh...

Du brauchst das Tool http://www.chip.de/downloads/HP-USB-Disk-Storage-Format-Tool_23418669.html und http://www.chip.de/downloads/USB-DOS_36233249.html. Vorsicht die 3 Dateien vom USB-DOS werden nicht sofort angezeigt da sie geschützte Systemdateien sind aber trotzdem da.

Das eigentliche bootfähigmachen sollte beim HP USB Disk Storage Format Tool eigentlich selbsterklärend sein.


Limpal
01. Jan 2010 19:42

re

Antwort auf USB-Stick bootfähig machen von Schleuder

benutz doch ein virtuelles diskettenlaufwerk, oder lade dir ein fertiges floppy-image herunter.


Schleuder
01. Jan 2010 20:42

re

Komisch, mit den DOS-Dateien von Meister-Ade funktioniert es.

Ich habe vorher verschiedene Versionen von Dos probiert (command.com, ms-dos.sys und io.sys waren auf dem Stick) und es hat sich immer bei einem blinkenden Cursor aufgehängt beim starten.

Was lief denn da falsch bzw. wieso funktionieren die Datein von Meister-Ade?

Dank Dir jedenfalls dafür, so weit dass er bootet klappts schonmal!


02. Jan 2010 00:08

re

Antwort auf USB-Stick bootfähig machen von Schleuder

du brauchst einfach nur irgendeinen bootloader deiner wahl, den du in die ersten 512 bytes des sticks schreibst.

wenn du nen dos-stick brauchst: http://www.freedos.org/

Lightning


Acoustics ♂
außer Betrieb aus Bochum (Nordrhein- Westfalen)
02. Jan 2010 00:12

re

Antwort auf USB-Stick bootfähig machen von Schleuder

"Bootflashdos" ist sehr hübsches kleines Programm.
Damit bekommst Du das hin, google das mal ;-)


Schleuder
02. Jan 2010 00:14

re

Antwort auf re von Lightning

In Sachen Bootloader hab ich mit Grub sehr gute Erfahrungen gemacht.

Der würde dann an die Stelle von bootsect.bin treten, wenn ich richtig verstehe?

PS
Es hat zwar jetzt funktioniert und ich habe was ich wollte, aber irgendwie hab ich das Gefühl dass es nicht das letzte mal war dass es bei mir zu Problemen mit bootfähigen USB-Sticks kommt - spätestens dann wenn wieder was anderes als DOS gebootet werden soll. ^^


02. Jan 2010 00:47

re

> In Sachen Bootloader hab ich mit Grub sehr gute
> Erfahrungen gemacht.

schlechte wahl.
außerdem funktioniert grub afaik sowieso nicht auf fat und ntfs und fällt damit sowieso aus dem rahmen.

> Es hat zwar jetzt funktioniert und ich habe was ich
> wollte, aber irgendwie hab ich das Gefühl dass es nicht
> das letzte mal war dass es bei mir zu Problemen mit
> bootfähigen USB-Sticks kommt - spätestens dann wenn wieder
> was anderes als DOS gebootet werden soll. ^^

m$-dos ist nicht für usb gemacht, also warum krampfhaft versuchen das dorthin zu portieren? nimm freedos wenn du dos brauchst.
ansonsten bringt doch eigentlich alles was irgendwie gebootet werden soll den entsprechenden bootloader mit. ein linux von fat wird üblicher weise mit syslinux gebootet.

Lightning


Schleuder
02. Jan 2010 00:51

re

Was wäre eine gute Wahl in Sachen Bootloader?

Warum DOS auf den USB-Stick ist schnell erklärt: Mal wieder ein Firmware-Update von einem Hersteller der in der Steinzeit lebt, man kennt das ja...


02. Jan 2010 00:57

re

> Was wäre eine gute Wahl in Sachen Bootloader?

das hängt in erster linie mal vom verwendeten dateisystem und dem zu bootenden system ab.

> Warum DOS auf den USB-Stick ist schnell erklärt: Mal
> wieder ein Firmware-Update von einem Hersteller der in der
> Steinzeit lebt, man kennt das ja...

warum dos ist mir schon klar, aber warum m$-dos nicht.
aber nur weil man ein dos zum bios-update verwendet lebt man nicht in der steinzeit, im gegeneil. ich hätte unter einem windows viel zu viel schiss, dass mir während des updates das system abkachelt; ist ja nicht ungewöhnlich ...

Lightning


Schleuder
02. Jan 2010 01:10

re

> warum dos ist mir schon klar, aber warum m$-dos nicht.

Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich in Sachen DOS nur MS-Dos kenne. Mit dem hab ich früher gearbeitet und finde mich dort gut zurecht.
Free DOS hab ich nie probiert da ich nicht weiss inwiefern es kompatibel ist, ob sich die Befehle unterscheiden, auf was ich achten muss...
Selbstverständlich liesse sich das alles sicherlich nachrecherchieren, aber ich hab mir immer gedacht: Bis ich damit durch bin hab ich es mit MS-DOS längst erledigt. Remember: Ich bin kein Computerfreak und will nicht unbedingt alles bis ins Detail wissen, sondern wollte nur mein Problem mit der Firmware lösen. Was ja inzwischen auch geklappt hat. ;-)
Aber evtl. wär es ja doch mal ein ganz guter Zeitpunkt, sich damit mal zu befassen... irgendwann kommt das Problem sowieso wieder, wie gesagt. Oder ich bin doch zu faul und benutze brav weiter das M$ OS. ^^

Ach so, wegen dem Bootloader:
Am liebsten wäre es mir, wenn ich beim Booten auswählen könnte zwischen a) DOS, b) LINUX und c) dem Windows 7-Installationsprogramm bzw. der Repair-Console.


Knipi ♂
Christian aus Ditzingen (Baden- Württemberg)
02. Jan 2010 12:06

re

Antwort auf USB-Stick bootfähig machen von Schleuder

Hier wurde mir geholfen, als ich für ein Lenovo gezwungen war, ein XP bootfähig auf nen Stick zu pressen. Hat tadellos funktioniert. Vielleicht hilft dir das weiter.

http://myeee.wordpress.com/2008/01/24/anleitung-windows-xp-vom-usb-stick-install​ieren/

Grüßle und ein gutes Neues noch.


02. Jan 2010 12:31

re

Antwort auf re von Schleuder

> Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich in Sachen DOS nur
> MS-Dos kenne. Mit dem hab ich früher gearbeitet und finde
> mich dort gut zurecht.
> Free DOS hab ich nie probiert da ich nicht weiss inwiefern
> es kompatibel ist, ob sich die Befehle unterscheiden, auf
> was ich achten muss...
> Selbstverständlich liesse sich das alles sicherlich
> nachrecherchieren, aber ich hab mir immer gedacht: Bis ich
> damit durch bin hab ich es mit MS-DOS längst erledigt.
> Remember: Ich bin kein Computerfreak und will nicht
> unbedingt alles bis ins Detail wissen, sondern wollte nur
> mein Problem mit der Firmware lösen. Was ja inzwischen
> auch geklappt hat. ;-)
> Aber evtl. wär es ja doch mal ein ganz guter Zeitpunkt,
> sich damit mal zu befassen... irgendwann kommt das Problem
> sowieso wieder, wie gesagt. Oder ich bin doch zu faul und
> benutze brav weiter das M$ OS. ^^

freedos ist nahezu 100% kompatibel. die so ziemlich einzige sache, die freedos nicht kann, ist ein dos-ersatz im bereich windows zu sein (sprich: du kannst kein win9x unter freedos laufen lassen. ansonsten sollte es keine schwierigkeiten geben, m$ dos in die tonne zu kloppen.

> Ach so, wegen dem Bootloader:
> Am liebsten wäre es mir, wenn ich beim Booten auswählen
> könnte zwischen a) DOS, b) LINUX und c) dem Windows
> 7-Installationsprogramm bzw. der Repair-Console.

das wird etwas kompliziert, schon alleine was die dateisysteme angeht.
so aus dem bauch heraus würde ich da jetzt lilo mit entsprechendem chainloading empfehlen.

Lightning


Schleuder
02. Jan 2010 15:39

re

Hm ist es nicht so dass FAT32 sowohl unter DOS als auch unter Linux funktioniert? Das Installationsprogramm klappt damit auch.
DOS und Linux kann ich ja vom Stick aus Booten.


02. Jan 2010 16:21

re

> Hm ist es nicht so dass FAT32 sowohl unter DOS als auch
> unter Linux funktioniert? Das Installationsprogramm klappt
> damit auch.
> DOS und Linux kann ich ja vom Stick aus Booten.

funktionieren ja, aber es ist einfach nicht sinnvoll ein linux direkt1 auf ein fat zu installieren. damit sind nicht nur ein großteil aller sicherheits-technischen grundlagen von linux verloren, sondern auch noch einiges an funktionalität.

Lightning


Schleuder
02. Jan 2010 16:30

re

Na ja sicherheitstechnisch wär für mich nicht so schlimm, auf dem Stick würd ich es hauptsächlich für Notoperationen einsetzen.

Vielleicht wärs ja ne Möglichkeit auf dem Stick irgendwie mehrere Partitionen anzulegen, eine FAT32 und eine Ext für linux, o. ä.?
Wobei es dann natürlich ein ausreichend grosser Stick sein müßte...


02. Jan 2010 19:05

re

> Na ja sicherheitstechnisch wär für mich nicht so schlimm,
> auf dem Stick würd ich es hauptsächlich für Notoperationen
> einsetzen.

das ändert nichts an der tatsache, dass man sowas absolut nicht macht ;)

> Vielleicht wärs ja ne Möglichkeit auf dem Stick irgendwie
> mehrere Partitionen anzulegen, eine FAT32 und eine Ext für
> linux, o. ä.?

klar, das geht natürlich.

Lightning


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