25. Mai 2012 13:28 Was ist der Mensch?Frage: was ist der Mensch? Antwort: der Mensch ist das, wie er sich bestimmt! Oder doch nicht? |
25. Mai 2012 16:00 Ich bestimme für mich:Oder doch nicht. |
25. Mai 2012 18:52 reSchon für das einzelne ICH, braucht es andere, die auch ICH und DU sagen. mfg |
25. Mai 2012 19:27 welcherMensch denn? Wie heißt der und wo wohnt der? Wie alt ist der und welches Geschlecht hat der? Hat der Familie? Kinder? Arbeit? Auto? Hund? Spricht der deutsch? |
25. Mai 2012 20:09 reEin Hase ist nicht der Hase. mfg |
25. Mai 2012 21:07 jaWas ist der Hase? Ein Hase? |
25. Mai 2012 21:37 Was ist der Mensch?Der Mensch ist eine "Unterart" der Primaten, genau betrachtet. Der Mensch ist von Natur aus gutmütig es sind stets die Umstände die Ihn in seiner Entwicklung zu dem machen was Er ist. Nichts ist so gutmütig und unschuldig wie ein neugeborenes Baby. |
25. Mai 2012 21:43 Bestimmung?Wie meinst du denn, wie er sich bestimmt? Hast du das etwa von Sartre aufgeschnappt, oder meinst du etwas anderes? |
26. Mai 2012 05:23 re:Nun fehlt noch die bekannte Urfrage, die uns anhaucht: Wo kommen wir her? |
26. Mai 2012 12:15 rea) wie ich MEINE... ? b) wer interesse hat, kann sich ja mal umhören, welche Bestimmungen, zu welchen Zeiten, bei welchen Gruppen gelten und Gültigkeit hatten, und haben, was der Mensch sei. c) allerdings wurde ja eine Antwort gegeben, jedoch wieder als Frage (besser als These): "der Mensch ist das, wie er sich bestimmt." (siehe oben). d) Bestimmen ist hier wohl abzielend - auf den Begriff. Begriffe bestimmen, was etwas ist. Oder etwa nicht? mfg |
26. Mai 2012 12:54 re>Wenn ein Hase nicht der Hase ist, kann kein Hase sagen, das Sagen bestimmt was ein Hase ist. Was ein Hase ist, wird durch das Sagen zum Hasen. Begriffe sind - jetzt mal sehr verkürzt- Erfindungen des Menschen. Allerdings handelt es sich nicht um eine Erfindung, wie ein technischer Apparat, sondern wird durch die "sprachliche Praxis des Menschen" generiert und performiert. Also: wer nun *Hase* erfand weiß ich nicht. :-) [Bei Gewissen und Bewußtsein dagegen: könnte wohl auf Augustinus zurückgehen, der Teile eines Konzeptes *conscientia*nannte was *Mit-Wissen* heißt. woraus dann ... usw.] Es kommt daher auch gar nicht darauf an, WER es erfand, sondern was darunter verstanden wurde und wird, was der Mensch sei. Und dies unternehmen wurde und wird wohl von empirischen oder sinnlichen Wesen getan, wobei die sich allerdings dann so verstehen und entsprechend sich so ausbilden, entsprechend sich *verhalten* (müssen), und entsprechend so werden, sich auch darauf berufen und sich entsprechend *verrechtlichen* und es den anderen *einreden* und weitergeben..... Und vieles vieles mehr! Wem das zu arg ist- lasse es. Schlußbemerkung: aus dem Text wird ersichtllich daß jemand nicht so recht weiß was ein Begriff ist? Und daß es einen gewaltigen Unterschied macht, ob man über das redet was der entsprechende Begriff bestimmt und damit oft benennt (all das was darunter fällt) oder über den Begriff selbst redet. Wenn ich auf etwas zeige und frage, was ist das, wird mir z.b. geantwortet: das ist meine Katze. Was der Mensch sei, dazu gibt es hier dann sicherlich noch viele Antworten. Allerdings ob die vernünftig(erweise) sind und *hinhauen* ist eine andere Frage. Danke für die Aufmerksamkeit. mfg |
26. Mai 2012 16:11 re:> Was der Mensch sei, dazu gibt es hier dann sicherlich noch Hmm. Wenn allerdings so ein Allgemeingeplänkel für Antworten hinhalten soll, sehe ich schwarz oder das Wort "Hinhauen" bekommt eine treffende Bedeutung mehr. Aus welcher Sicht wird diese Frage gestellt? Soll die definitionsstärke oder Eideutigkeit des Begriffes geklärt werden? |
26. Mai 2012 16:12 re; Korrektur:> definitionsstärke oder Eideutigkeit sichere Definition oder Eindeutigkeit- Eideutig könnte man mißverstehen. |
26. Mai 2012 17:10 viele Antworten...was ein Mensch ist, wird durch das Sagen zum Menschen... Was ist das Sagen? Möglicherweise sage ich, dass Du der Mensch bist. |
26. Mai 2012 17:43 re>Was ist das Sagen? Ja, Kinder fragen auch, wo wohnt der Wind. Aber hier im "Philosophischen Forum"? Es darf zwar gerne so weit alles heruntergebrochen werden, bis eine mögliche Grundlage erzeugt wird, in der Hoffnung, daß daraus dann was erwächst. Allerdings Fragen wie, wie wo wohnt der Regenbogen, oder wo wohnt das Sagen.... mfg |
26. Mai 2012 18:12 re> Hmm. Wenn allerdings so ein Allgemeingeplänkel für was wohl ein Allgemeingeplänkel sein soll? > Aus welcher Sicht wird diese Frage gestellt? Soll die Es wurde eine Frage gestellt. Soweit es ersichtlich im *philosophischen Forum*. Was da *von welcher Sicht...* sagen soll, verschließt sich mir. > Wovon gehen wir dann aus? wer ist da *wir*? > Ein Mediziner wird darüber anders denken als ein Theologe. Ob x da anders denkt wie y ist doch wurscht. Aber *Mensch* ist sicherlich keine Terminologie. Welch seltsame Angabe! Wenn es zu was, mehr als *ein Denken* gibt, dann....?. Ich weiß allerdings nicht, wieso jemand mit so einer Erkenntnis, dann überhaupt in irgendein Forum geht, dort sich die *vielen Gedanken* liest und dann gar schreibt. Diese Frage war aber rhetorisch! :-) mfg |
26. Mai 2012 18:44 re:Zu 90% verstehen Forenschreiber hier wunderschöne Ergebnisoffenheiten. Es scheint die von irgendjemanden festgelegte Natur der Philosophie zu sein. Frage ich: Wie verstehst Du Dich als Mensch? Kommt die Gegenfrage: Aus welcher Perspektive- oder genauer: Sprichst Du von einem selbstempfundenen Persönlichkeitsbild. Sprichst Du von Person UND Funktion? |
26. Mai 2012 21:40 Du sagstich frage wo der Regenbogen übernachtet. Ich frage, ob Du nicht Mensch bist, wenn ich das nicht sage, dass Du Mensch bist. Du sagst, was der Mensch ist, bestimmt das Sagen. Es gibt nicht wenige Naturvölker, deren Wort für ihr Volk übersetzt schlicht Mensch heißt, während das Volk nebenan nicht Mensch heißt. Reicht das Sagen aus? 4 andere Fragen: |
26. Mai 2012 22:17 reWarum gehst du eigentlich nicht darauf ein, was die heimatlich-windige Schiefe sagt? Das Thema ist doch nicht, was irgendein 'Wir' zu irgendwas sagt oder ob ein Philosoph oder ein Neurologe gern Fußball guckt, ob man gerne alleine schläft oder alleine schlafen doof findet oder man Schuhe besitzt, die teurer sind als 250,-¤; Thema sind auch nicht die phil. Kinderfragen "Wo gehen wir hin, wann gehen wir los, wem hauen wir dabei aufs Maul?" Eventuell beliest du dich zunächst, es geht ja in etwa um: Sozialisiert Sprache unsere Wahrnehmung; bestimmen Begriffe, was 'ist'; wie bestimmen wir, was (ein) Hase/Mensch ist? Usw. Da gibt es ja eine Menge Literatur zu, guck dich mal um (unpolemisch). |


