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: Beisser
canada weiblich
Ricky
25. Mär 2012 12:58

Du

Antwort auf Dagegen von Mastema

missverstehst dies völlig.

Es geht nicht darum, irgendjemandem sein "Hobby" (seltsamer Begriff für ein Lebewesen..) aufzuzwingen, es geht um Unfall-Prävention. Kinder lernen in der Schule auch Verkehrerziehung, unabhängig davon, ob sie sich ein Auto kaufen oder nicht.

Je mehr Kinder wissen, wie Hunde "ticken", desto weniger Ängste können geschürt werden und desto weniger Unfälle werden geschehen. Gerade alle HH profitieren davon, werden Hundehasser so erst gar nicht entstehen.

Es gibt derart viele Hunde, da ist es meiner Meinung nach ZWINGEND NOTWENDIG, dass Kinder über das Verhalten von Hunden einigermassen Bescheid wissen. So werden sie anschliessend eben nicht mehr fremde Hunde einfach anfassen, ihnen hinterher laufen oder vor ihnen wegrennen. Dies sind alles Vorteile für Dich als HH und in diesem Fall weniger für andere Menschen.

Ich habe auch niemals geschrieben, dass man herumlaufen soll und irgendwelchen Kindern etwas über meine Hunde zu erzählen. Es geht um die Situation, dass ein Kind zb einfach auf meine Hunde zurennt, um diese zu streicheln oder sie einfach beim Vorbeigehen anfasst. Das Kind zeigt damit deutliches Interesse an Hunden und die Situation kann genutzt werden, diesem Kind zu erklären, WIE es sich verhalten soll und WARUM es die Hunde nicht einfach anfassen darf.
Immer nur mit Verboten zu agieren ist völlig sinnlos, man muss Verbote erklären, damit das jeweilige Kind dieses nachvollziehen kann und in Zukunft bei ALLEN ANDEREN Hunden auch umsetzt.

Dazu gibt es einen hohen Verbreitungseffekt, da solche Kinder meist stolz auf ihr neues Wissen sind und dies gerne "besserwisserisch" an andere Kinder weitergeben, die dies ebenfalls abspeichern und umsetzen.

Also: Es geht mit Verlaub nicht um eine "Hobby-Belästigung", sondern um Unfallprävention und Verständisweckung für Hunde und deren Halter.



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25. Mär 2012 14:13

re

Antwort auf An von Mastema

Das sehe ich ein wenig anders. Die meisten Kinder sind ja von Natur aus erstmal fast allem gegenüber aufgeschlossen und quiken fröhlich wenn sie einen Hund sehen, viele rennen gar gleich draufzu. Für ein kleines Kind ist gar keinesfalls logisch das ein Hund auch beissen kann, somit eine Gefahr darstellt.
Ich finde als Elternteil habe ich eine Pflicht mein Kind aufzuklären das nicht jeder "Wau-Wau" lieb ist, und das man vor allen Dingen fragen muss wenn man einen Hund anfassen will.
Das hat meiner Meinung nach gar nix damit zu tun ob ich anderen Leuten meine Hundeliebe aufzwingen will oder nicht, sondern damit dass man als Elternteil Unfällen vorbeugt.



canada weiblich
Ricky
25. Mär 2012 15:40

Und

da Eltern dies oft nicht umsetzen, weil es bei ihnen auch niemand getan hat oder sie selber Angst vor Hunden haben sollten dies in Situationen, wo es passt eben auch die HH übernehmen.



25. Mär 2012 15:48

Niemand

Antwort auf Dagegen von Mastema

zwingt in diesen Schulen den Hund auf. Bei uns läuft das in etwa so ab: Der Hund kommt mit dem jeweiligen Lehrer in die Klasse. Je nach Schülern (also wenn es welche gibt, die Angst haben) wird der Hund abgelegt. Wollen ihn Kinder streicheln, dann müssen sie fragen. In Klassen, wo es keine Angst vor Hunden gibt besteht die Regel, dass die Kinder den Hund nicht locken oder gar füttern sollen, sondern der Hund entscheidet, wo er hin möchte. Ist der Hund neu in der Klasse gibt es schon mal etwas Aufregung aber die legt sich sehr schnell. Der Hund gehört einfach irgendwann dazu. Ich finde es einfach toll und so wie es von Amtsrat sehr gut erklärt wurde, es ist einfach nur gut für die Kinder. Selbst diejenigen, die vorher Angst vor Hunden hatten würden diese Hunde vermissen. Und solche Kinder haben/hatten wir hier viele. Wir haben hier die verschiedensten Rassen bzw. Mischlinge vertreten, z.B. Briard, Border Collie, Labrador, Spinone Italiano, Berner Sennenhund.



Mastema weiblich
Betty aus Hessen
26. Mär 2012 06:54

Es

Antwort auf Weil von Amtsrat

Ist völlig egal für was Hunde alles gut sein sollen, deswegen ist es dennoch ein aufzwingen wenn ein Elternteil dies nicht erwünscht oder sogar ein Kind es nicht erwünscht. Haustierhaltung bleibt ein Hobby auch wenn man meint das Kinder jetzt gefälligst es toll finden müssen einen Hund streicheln zu dürfen, nur wollen es manche einfach nicht akzeptieren.



26. Mär 2012 09:16

also

ich kan mir recht gut vorstellen, das eine schule ZUERST die einwilligung der eltern einholen sollten sie plötzlich mit hundeanwesenheit arbeiten.

schulen die das von anfang an tuen werden wohl kaum schüler bekommen deren eltern dagegen sidn - werden die eltern ihre kinder wohl kaum an soclhen schulen anmelden.

desweiteren finde ich die anwesenhit eines tieres noch lange nicht als hobby aufzwingen - bspw muss ich betriebspflichtig an kutschfahrten teilnehmen - kann pferde aber null ausstehen und mit denen nix anfangen - ich ignorier die eben einfach - sehe es aber nicht als aufzwingen, denn niemand erwartet von mir das ich sie fütte rstreichel betüdel oder ähnliches.

so lernen kinder vll auch toleranz ;)



canada weiblich
Ricky
27. Mär 2012 17:35

Allerdings

sieht man eher selten freilaufende Pferde an jeder Ecke, die weglaufende Kinder verfolgen, bellen oder einfach nur da sind.

Stehen Pferde irgendwo vor einer Kutsche sammeln sich da auch meist Trauben von Leuten, die streicheln wollen. Da es aber wie gesagt nicht allzuviel Pferde gibt, denen man so täglich über den Weg läuft muss niemand versiert sein im Umgang mit ihnen. Mit Hunden definitv schon. Zumindest Basiswissen. Ansonsten sollen sich einfach nicht soviele das Hobby Hund (ich könnte kotzen bei diesem Ausdruck) zulegen. Dann passieren auch keine Unfälle und fühlt sich niemand belästigt.

Belästigt fühlen sich nämlich meist die, die schlicht und einfach Angst haben. Und diese Angst resultiert meist aus Unwissenheit.



Mastema weiblich
Betty aus Hessen
27. Mär 2012 18:46

Ja

Und der Mensch hat das Recht keine Ahnung vom Hund zu haben sofern er selber keinen hält und eben nichts mit dem Tier am Hut haben möchte. Wo ist da das Problem? Manche Schikanen passieren weil so mancher Hundehalter davon ausgeht das alle Anderen gefälligst Basiswissen haben sollte wie so ein Hund tickt...



27. Mär 2012 19:01

re

> Und der Mensch hat das Recht keine Ahnung vom Hund zu
> haben sofern er selber keinen hält und eben nichts mit dem
> Tier am Hut haben möchte. Wo ist da das Problem?

Das frage ich mich auch, wo das Problem ist. Niemand spricht doch irgendjemand dieses Recht ab. Deshalb kann man doch trotzdem versuchen möglichst viele Menschen aufzuklären. Und da fängt man am besten mit den lernfähigsten Menschen, den Kindern an. Es kann doch kein Fehler sein den respektvollen Umgang mit Tieren zu lernen.



27. Mär 2012 20:02

naja

Antwort auf Allerdings von canada

es war ein blödes bsp haste schon recht, aber das liegt daran das pferde nunmal auch die einzigen tiere sind gegen die ich ne abneigung hab ^^"



28. Mär 2012 20:49

nicht nur

Antwort auf Weil von Amtsrat

bei Kindern.

Ich erlebe das im Moment hautnah, wenn mein Finchen mit zu den Patienten darf. Da habe ich oft das gefühl, die erwachen wieder zu "Leben" die fangen an den Hund zu streicheln, erzählen, und setzen dem Hund Grenzen wenn sie etwas nicht wollen.

Vieles andere ist nach kürzester Zeit wieder vergessen aber den Hund erkennen alle wieder. Die Zufriedenheit dieser patienten steigt offensichtlich sehr an.

Und ich bin ja nicht die erste, die das festgestellt hat.