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: Beisser
23. Mär 2012 11:43

da liegt

an der unterscheidung von nutztieren und haustieren



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23. Mär 2012 11:44

rofl

Antwort auf ähm von Stephanie-Christiane

ist das so schlimm? steht soweiso bei jedem deiner posts dabei - ich denke sie wollte nur einfach nichts verfälschen



23. Mär 2012 11:45

re

Antwort auf re von liath

> Übrigens, für mich sehr schwer zu verstehen ist der
> zweierlei Maßstab, mit dem man gleich intelligente und
> gleich soziale Tiere mißt. Wieviel Schweine und Rinder
> werden geschlachtet, damit man damit so einen bissigen
> Rottweiler am Leben halten kann? Wenn das Töten eines
> Tieres schlimm ist, dann gilt das doch bitte für alle.
> Oder es ist eben nicht schlimm, dann kann ich aber auch
> den Rottweiler töten.

es ist für mich schon ein Unterschied ein leben auf grund von Ernährung zu töten als eines nur aus "respekt" wie du es so schön nennst.

Auch wenn, dass Kind unschuldig ist ist es der Hund auch. Ein Tier nur aus Respekt zu töten stößt in meiner Welt auf kein Verständniss.

Von Respekt hat eine verängstigte Oma nichts...

> Wir alles sind uns einig, denke ich, dass in bestimmten
> Fällen eingeschläfert werden sollte, und in anderen nicht.
> Wir sind nur unterschiedlicher Meinung, was die Grenzen
> angeht.

Ich liste dir meine auf :

1. Ist der physische Schaden beim Hund nicht mehr heilbar und verursacht Angriffe im Affekt so finde ich ist das Tier zu erlösen( erlösen, weil auf Grund von Schmerzen unberechenbar und unzurechnungsfähig). Ein Lebewesen dauerhaftem Schmerz auszusetzen wäre eh Tierquälerei.

2. Sollte der Beißvorfall Fremdverschulden sein, ganz egal ob Kinder mit ihrem Handeln automatisch unzurechnungsfähig sind, bin ich der Meinung, dass der Hund nicht eingeschläfert gehört, sondern die Ereignisse, die dieses Geschehen hervorgerufen haben in Zukunft zu meiden sind und der Hund zusätzlich gesichert wird mit Möglichkeit auf einen Hundetrainer.

3. Sollte eine gewisse Agressivität, die nicht auf Grund von Schmerzen hervorgerufen wird, also psychisch sein, würde ich versuchen dieses Verhalten zu verstehen und es zu beseitigen/umlenken/abtrainieren. Sollte mir das nicht gelingen, dann würd ich alles hinschmeißen und nach Sibieren auswandern oder irgendwohin wo mir keine Kinder und andere fahrlässige Menschen begegenen können...

> Ich denke, es geht einfach darum, ob ein erneuter
> Beißvorfall zuverlässig ausgeschlossen werden kann oder
> nicht. Und wie ernst dieser Vorfall war.

Wer will, der kann und das hat nichts mit dem Ernst dieses Vorfalls zu tun, denn wieso oft passieren Beißunfälle obwohl sie gar nicht passieren sollten. Ein unglücklicher Schwung mit dem Kopf und der Zahn durchbohrt die Haut (erst neulich erlebt, an meiner eigenen Hündin), ein unglücklicher Schnapper, nach einem Leckerlie und es ist wieder passiert. genauso wie man einen Hund der keine Menschkinder kennt ableint und der das Kind mit Beute verwechselt. Oder er einfach einen Einbrecher abwehren will.

Ich denke wenn man Schwerkriminellen menschen einen Fairen Przess zuspricht, dann hat der Hund diesen auch verdient.

Ansonsten weiß ich wirklich nicht was das ganze mit Respekt zu tun haben soll...



23. Mär 2012 12:45

das

Antwort auf da liegt von kürbisflasche

ist schon klar.
Das sind aber doch nur andere Wörter für denselben Sachverhalt.
Das ändert doch nix an dem inhaltlichen Widerspruch.



CarryMaus weiblich
Carry aus Bayern
23. Mär 2012 12:47

Häng mich mal ran

Antwort auf re von patuljasti_pinc

Ich finde es kommt wirklich drauf an warum der Hund gebissen hat, man muss nicht alles gleich sofort einschläfern lassen was nicht, nach unserer(menschen) meinung ist.
Meine DD war ein traufhafter, liebvoller Hund, auch er hat gebissen. Ich war sehr entsetzt darüber und konnte mir das verhalten nicht erklären, ich war mir absolut sicher nicht als Halter versagt zu haben. Eine Woche nach den vorfall habe ich den Hund einschläfern müssen, er hatte einen Gehirntumor, grade mal 2,5 Jahre alt.
Das erste mal hat er geschnappt, nach mir. Er ist im Schlaf hochgeschreckt und hat wild um sich geschnappt, da war mir klar, irgendwas stimmt da nicht. TA-Termin ausgemacht und Hund untersuchen lassen. In der Zwischenzeit ist es leider passiert, dass er eine Frau gebissen hat, in den Arm.
Ich bekam die genauen ergebnisse erst nach diesen Biss. Ich hab ihn sofort bei den Gespräch mit der TÄ einschläfern lassen, es bestünden sowieso keine Chancen auf "heilung". Ich lies es aus den Grund sofort machen, weil wenn ich ihn wieder mit nach Hause genommen hätte, hätte ich mich bestimmt nicht mehr dazu durchringen können... Ich wusste ich habe nicht versagt und hab meinen Hund leid und schmerz erspart...
Trotzdem habe ich viel von ihm und daraus gelernt...

Wäre er nicht krank gewesen, hätte ich ihn vermutlich auch nicht einschläfern lassen. Da müsste ich mir dann erstmal an die eigene Nase fassen und rausfinden wo ich versagt hätte und dementsprechend gegensteuern und daran arbeiten. Natürlich auch den Hund dementsprechend in der öffentlichkeit sichern(leine, maulkorb usw.)

Mir tut es unheimlich Leid, das diese Dame durch "mich" so verletzt wurde, aber es konnte weder Hund noch ich was dafür, auch wenn das keine entschuldigung ist.



23. Mär 2012 12:54

re

Antwort auf das von liath

Ein Tier nur aus Respekt zu töten stößt in meiner Welt auf kein Verständniss.

das habe ich so auch nicht geschrieben. sondern:

Und natürlich gehts auch ein bißchen um Respekt

D.h., dass ich nicht glaube, dass respekt der hauptgrund sein sollte, geschweige denn der einzige.

Und du glaubst wirklich, Ernährung ist ein besserer Grund, ein Tier zu töten, als der Ausschluß eines gewissen Risikos für Kinder?



23. Mär 2012 13:18

re

> Und du glaubst wirklich, Ernährung ist ein besserer Grund,
> ein Tier zu töten, als der Ausschluß eines gewissen
> Risikos für Kinder?

Wenn du meinst, durchs einschläfern von auffälligen Hunden mindere man das Risiko für Kinder, dann solltest du am besten deine Hunde auch einschläfern lassen und dir nie wieder einen Hund anschaffen, so würdest du das Risiko ebenfalls mindern.

Mehr habe ich zu deinen Argumenten nicht zu sagen.



23. Mär 2012 14:35

re

> Wenn du meinst, durchs einschläfern von auffälligen Hunden
> mindere man das Risiko für Kinder, dann solltest du am
> besten deine Hunde auch einschläfern lassen und dir nie
> wieder einen Hund anschaffen, so würdest du das Risiko
> ebenfalls mindern.

Eben, man kann ein Risiko nur mindern, sonst müßte man konsequenterweise alle Hunde gleich einschläfern lassen. Es schafft ja auch keiner alle Autos ab, weil im Jahr tausende von Menschen durch einen Unfall ums Leben kommen und noch mehr dabei verletzt werden.

Wenn man so die diversen Berichte über Hundeüberfälle auf Menschen Revue passieren läßt, stellt man oft fest, dass dies fast immer innerhalb der Familie geschehen ist und in der Regel die Kinder betroffen waren. Da weiß ich jedenfalls schon wo die Verantwortung beim Hundehalter bezüglich Risikominimierung anfängt.

Wie ich schon im ersten Beitrag schrieb, halte ich das verniedlichende Idealblid des Hundes, dass wir hier haben eh' für ziemlich fatal, denn so ein Ideal kann dazu führen, dass man Beißunfälle entweder in den Medien sensationell aufmacht (zum Schaden aller Hundebesitzer) oder der eine oder andere Halter, der seinen Hund aus diesem Grund z. B. abgeben will/muß, weil er mit der Situation überfordert ist, dies bei der Abgabe womöglich verschweigt, nach dem Motto: es kann nicht sein, was nicht sein darf. Beides wird dem Problem dann leider nicht mehr gerecht.

Liebe Grüße Elli



23. Mär 2012 16:28

natürlich

gilt es, gefahrensituationen zu mindern, vor allem wenn kinder betroffen sind.

ich denke auch das macht hier jeder!

ich halte meine hunde auch von kindern fern... nicht weil sie beißen würden, sondern einfach weil ich nicht weiss wie fremde kinder ticken.

beispiel:
- meine schwester und ich sind mit unseren welpen in der stadt unterwegs, kommt n 2 jähriger angerannt und zerrt an dem welpen meiner schwester rum und mutti steht 10 meter weiter, da musste wir auch erstmal rufen und das kind weg nehmen, da keiner von uns will/wollte.

- bekannte von mir hat ne tochter, die kann überhaupt nicht mit tieren, sie will, hat aber kein gefühl dafür... 1mal hab ich sie meinen hund streicheln lassen, aber nachdem auch da rumgerupfe am hund war, habe ich dies seitdem unterbunden... und das ist nicht leicht, das kind hat nämlich kein gehör und die eltern sind auch selten dabei. (kind ist schon 11)

- mein sohn, ist mit 2 jahren auf einen dobermann zugerannt, ich war schneller als mein kind und hab ihn danach geschimpft und erklärt das man keine fremden hunde streichelt und schon gar nicht ungefragt, so ist mein kind aufgewachsen... auch das man an hunden nicht rumzerrt... ohren, schwanz usw.

ich denke, nicht nur hundebesitzer haben eine pflicht gegenüber anderen menschen, auch eltern haben die pflicht kindern bezubringen respektvoll mit der umwelt umzugehen.

nicht immer funtioniert das.

aber wir versuchen hier "alle" das beste zu machen... (geh ich jetzt einfach mal davon aus)

man kann sich natürlich streiten ab wann man sein tier einschläfern lässt, aber das ist doch jeden selbst überlassen.

ich möchte keinen beißer zuhause haben den ich wohl möglich nicht mehr kontrollieren kann.



23. Mär 2012 20:28

re

> ich möchte keinen beißer zuhause haben den ich wohl
> möglich nicht mehr kontrollieren kann.

dennoch bleibt die möglichkeit, sollte vom richter nicht anders verordnet sein, das tier abzugeben, womöglich in hände, die dieses problem handhaben und evtl beseitigen können.

zum rest, ala erltern sollte ihren kinderna uch was beibringen.... ich denke die größte angst der eltern ist immernoch die vor einem pädophilen,der ihre kinder missbraucht . die meißen eltern die wenig kontakt zu familien oder freunden mit hund haben, sagen eher zu ihrem kind "sprich mit keinem fremden udn nimm auch keine süßigkeiten von fremden an!" als "man darf fremde hund nicht streicheln ohne vorher zu fragen, denn der könnte beißen udn das ist nicht gut!", was ich seeeeehr sehr schade finde....

wenn nur die hälfte alle hundehalter verantwortungsvoll ihren hund sichern würde, sprich sienicht einfach überall laufen lassen, und nur die hälfte aller eltern ihren kindern beibringen würde, dass hunde auch mal böse sein können, dann würde es keine "kapnfhunde" geben und auch weniger entstellte kinder.

ich fürmeinen teil, sage IMMER, das mein hudn beißt, wenn cih gefragt werde... nur um sicherzus tellen,d as kinder das merken, dass es auch "böse" hunde gibt, falls ihnen noch keiner begegnet ist, der es wqirklich ist.



canada weiblich
Ricky
24. Mär 2012 00:48

Da

kommen dann aber wieder die HH ins Spiel..

Wie bitteschön sollen Kinder etwas über Hunde lernen, wenn es ihnen niemand beibringt?

Wir hatten schon mal eine ähnliche Diskussion darüber. Ich nehme mir jedesmal gerne die Zeit und erkläre Kindern, wie sie sich Hunden gegenüber verhalten sollen, bzw speziell meinen gegenüber. Ich erkläre ihnen anhand von 3 verschiedenen Hunden, wie jeder einzelne gerne möchte, dass sie sich verhalten. Das ist dann 3x eben verschieden und das verstehen Kinder sehr schnell. Sie dürfen alle streicheln, müssen aber genau hinsehen, ob es demjenigen Hund auch gefällt und schon entscheiden sie sich alle spontan für das Mammut.

Erwachsene entscheiden sich meist für die Hündin aufgrund ihrer blauen Augen, vor dem Mammut haben die meisten - im Gegensatz zu den Kindern- eher Angst.
Der Schwarze hält sich aus allem raus, er möchte nicht so gerne gestreichelt werden.

Ich zeige den Kindern auch hautnah, wie es sich anfühlt, wenn jemand einfach auf einen zustürzt und auf den Kopf klopft. Alle Kinder sagten dann dass dies ziemlich doof ist und die das nicht möchten. Und schon werden sie in Zukunft nicht mehr einen Hund einfach so streicheln/klopfen.

Anfang der Woche lag das Mammut für eine Untersuchung in Narkose und die dämliche TAH klopfte ständig an ihm herum. Regelrecht reflexhaft. Erwachsene sind Erklärungen oft ziemlich resistent und ich musste ihr regelrecht verbieten meinen Hund weiter zu belästigen. Ein Hund in Markose soll seine Ruhe haben und nicht wie ein alter Teppich durchgeklopft werden, aber der Dame fehlte jegliches Gespür. Kinder kapieren so etwas viel schneller.

Also: Die unter uns, die Kinder nicht hassen sollten jede Gelegenheit wahrnehmen- sofern die Zeit besteht- diesen etwas über den Umgang mit Hunden beizubringen. Aus diesen Kindern werden nämlich Erwachsene, die dann HH und ihren Tieren sehr viel positiver gegenüberstehen, als wenn man ihnen lapidar erklärt dass der eigene Hunde beisst.



canada weiblich
Ricky
24. Mär 2012 00:52

Ein

Antwort auf re von liath

Hund schämt sich nicht. Diese vermenschlichenden Bewertungen von hundlichem Verhalten sollten doch bitte allmählich der Vergangenheit angehören. Schämen ist ein Begriff aus einer moralisierenden menschlichen Welt, das durch Erziehung hervorgebracht wird, es ist kein natürliches Verhalten. Das gleiche gilt für das "hat sich entschuldigt".

Dein Hund hat nichts anderes als versucht Dich zu beschwichtigen. Mit Sicherheit wird die Hündin bereits Sanktionen zu spüren bekommen haben bei ähnlichen Vorfällen. Der Grund für das Beissen ist für sie egal, sie kann nicht wissen, wann es Strafen gibt und wann nicht. Sie hat zugeschnappt und Strafe erwartet. Aus diesem Grund hat sie sich schätzungswiese klein gemacht, die Augen etwas zugekniffen und mit der Rute gewedelt.
Dies sind Zeichen des Beschwichtigens, um Dich milde zu stimmen, so dass Du von einer Bestrafung absiehst.



24. Mär 2012 02:02

re

Antwort auf Da von canada

Es tut mir leid, ich habe nicht immer die zeit um mich hinunter zu beugen und den kinder zu erklären wieso und warum was ist.
wenn ich gefragt werde ob man den hund streicheln darf, dann sage ich sowieso immer "nein", weil ich dem Hund was kinder angeht nicht vertraue, zumal ich einfach weiß, dass sie kinder nicht besonders mag. zumindest nicht die kreischende, hyperaktive version eines kindes. Kinder die sich in ihrer gegenwart ruhig und aufmerksam verhalten dürfen gerne mal streicheln soweit es mein zeitplan erlaubt. außerdem wohne ich eher ländlich unnd schleppe meinen hund nicht überall mit hin, außer in den heimtierladen oder auf die Hundewiese, aber selbst die kinder die mir dort begegnen haben meist einen eigenen familienhund und daher keinen bedarf meinen anzufassen. und wenn nicht, dann gibt es noch genug andere nette hunde die sie meinetwegen den ganzen tag befummeln können.

ich finde daran ist nichts negativ zu bewerten, wenn kinder mal die erfahrung machen und zu hören bekommen, das ein hund ihnen nicht gutgesinnt ist, denn ich laufe nicht durch die gegend mit dem gefühl den einzigen hund an der leine zu halten, den kinder jemals gesehen haben. sie werden schon genug erfahrungen mit netten hudnen gemacht haben, sonst würden sie fremde hund nicht einfach so anlangen und wenn man schon gefragt wird, dann hat das kind meines erachtens nach schon gelernt, dass es fremde hund nicht anfassen darf ohne vorher zu fragen.

es würde mich nicht wundern, wenn einem kind nach der reihe nur nette hunde begegnen und das kind irgendwann dem nächsten hund beim vorbeilaufen einfach den kopf tätschelt udn gebissen wird. es ist durchausmal gut negative erfahrungen zu machen und nur weil einer mal "nein" sagt werden diese kinder nicht gleich verhaltens gestört und meiden hunde ihr lebenlang.



24. Mär 2012 07:07

re

Antwort auf Beisser von canada

Ich würde meinen Hund nicht direkt nach einem Beissvorfall einschläfern lassen. Egal ob der Hund einen Erwachsenen gebissen hat oder ein Kind.
Ich würde viel eher Ursachenforschung betreiben, meinem Hund einen Maulkorb aufsetzen und gezielt an den bestehenden Problemen arbeiten, mir kompetente Trainerhilfe dazuholen und einfach alles tun um das Problem das mein Hund hat aus der Welt zu schaffen.
Selbstverständlich halte ich es für ausgesprochen wichtig die Umwelt und andere Menschen vor meinem Hund zu schützen. Also Maulkorb auf, Leine dran. Ein Hund muss so geführt werden dass er andere Menschen nicht belästigt, oder gar bedroht und beisst.
Außerdem würde ich den Hund beim Tierarzt vorstellen um abzuchecken ob es eine Krankheit ist die ihn so reagieren lässt.
Damit ich meinen Hund einschläfern lasse müssten mir schon mehrere kompetente Trainer bescheinigen das ich ein "unkontrollierbares Monster" an der Leine habe. Wobei ich mich dann vermutlich auch nicht fürs Einschläfern entscheiden würde, sondern zusehen würde dass der Hund in geeignetere Hände kommt.
Ich würde immer um / für den Hund kämpfen solange es noch ein Fünkchen Hoffnung gibt.



24. Mär 2012 07:44

das

Antwort auf Ein von canada

weiß ich doch. Ich habs halt "übersetzt". Auf jeden Fall hat "beschwichtigen" und "sich schämen und entschuldigen" dieselbe Funktion, und nicht immer find ich vermenschlichen schlimm, manchmal sogar hilfreich.



24. Mär 2012 08:34

nein, hat es nicht

> hat "beschwichtigen" und "sich schämen und entschuldigen"
> dieselbe Funktion, und nicht immer find ich
> vermenschlichen schlimm, manchmal sogar hilfreich.

genau das ist das Problem beim vermenschlichen - es wird viel zu viel hineininterpretiert... und mit lauter interpretieren wird nach der 5ten Deutung wieder falsch gedeutet, und schon ist ein Hund mißverstanden. Ein Hund kennt weder Mitleid noch Selbstmitleid und er hat wie Canada schon schrieb keinen Grund sich für etwas zu entschuldigen. Hunde leben im Hier und Jetzt, sie klären ihre Angelegenheiten sofort. Und anschließend ist das Thema erledigt. Sie sind nicht nachtragend. Beschwichtigen ist einen Art Unterwerfungsgeste, du Chef ich Arsch, aber keine Entschuldigung. Der hund hat wohl das Kind zurecht gewiesen, warum auch immer und dann war für ihn das Thema erledigt. An deiner Mine hat er dann erkannt, das etwas ist und hat dir die "Rangfolge" aus seiner Sicht angezeigt, nämlich das er keinen Ärger mit dir will. Das ist aber auch schon alles. Er hat sich somit weder entschuldigt noch geschämt.



Mastema weiblich
Betty aus Hessen
25. Mär 2012 10:50

An

Antwort auf Da von canada

sich ein guter Beitrag, dennoch gehe ich auch von Eltern aus die nichts mit Tieren am Hut haben und insbesondere auch nichts mit Hunden am Hut haben wollen. Diese Kinder leben deswegen meist auch so.
Grundsätzlich sollte man als Hundehalter nicht erwarten das der Rest seine Kinder aufklären MUSS oder sollte, warum denn? Sich einen Hund zu halten steht jedem als eigene Entscheidung zu, sich aber auch keinen zu halten auch.

Niemand sollte gezwungen sein sich mit einem Hund oder sein Wesen zu beschäftigen wenn er nicht möchte, ich als Halter stehe in der Pflicht meine Hunde erst einmal vom Menschen fern zu halten, es sei den er signalisiert das er Hunde grundsätzlich mag oder Neugierde zeigt sie kennen zu lernen. Menschen die nichts mit Hunden zu tun haben wollen sollten also so ihres Weges ziehen können ohne von einem belästigt zu werden.



25. Mär 2012 11:04

In einigen

Schulen ist es ja schon Programm. Da ist der Hund in Biologie ein Thema. Mein Sohn hatte dies in der Grundschule und auch jetzt in der weiterführenden Schule.
Dort wo ich arbeite (ein Riesenkomplex mit 5 verschiedenen Förderschulen) gibt es in jeder Schule 1-2 Schulhunde. Die Kinder erleben die Hunde hautnah, da sie immer im Unterricht dabei sind. Natürlich wird jede Klasse über den Hund allgemein aufgeklärt. In diesen Schulen sind gehörlose und schwerhörige Kinder, blinde oder fast blinde Kinder, sprachbehinderte Kinder und körperbehinderte Kinder.
Mein Traum wäre es, wenn in jeder Schule Hunde zum Personal gehören würden :)



Mastema weiblich
Betty aus Hessen
25. Mär 2012 11:43

Dagegen

würde ich mich verwahren, warum sollte in jeder Schule ein Hund sein? Warum muss man andere Menschen sein Hobby aufzwingen ?



25. Mär 2012 12:50

Weil

mittlerweile wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen haben, daß Hunde insbesondere bei "schwierigen" Schülern geeignet sind, ein wesentlich entspannteres Klima herzustellen. Die Aggressionsbereitschaft in solchen Klassen sinkt signifikant. Von "Hobby aufzwingen" ist diese Thematik mittlerweile meilenweit entfernt.

Hunde in der Schule können die Unterrichtssituation und damit auch das Lernklima in vielfältiger Weise verbessern. Dies zeigte unter anderen auch eine Studie der Konrad Lorenz Forschungsstelle gemeinsam mit dem IEMT und dem Institut für Psychologie der Universität Wien an Volkschulklassen im 20. Wiener Gemeindebezirk.

So verbesserte die bloße Anwesenheit eines Hundes in einer ersten Volksschulklasse mit Kindern vorwiegend nicht-deutschsprachigen Hintergrunds signifikant und nachhaltig das Unterrichtsklima. Die Kinder gingen lieber in die Schule, Verhaltensanalysen zeigten, dass der soziale Zusammenhalt der Klasse anstieg. Sehr aktive Kinder wurden ruhiger, zurückgezogene Kinder beteiligten sich stärker an Gruppenaktivitäten. Die Aggressivität in der Klasse nahm ab. Der Hund wirkte als "sozialer Katalysator². Zugleich stieg die Aufmerksamkeit der Klassenlehrerin gegenüber, die dadurch besser mit der Klasse zurechtkam, ihre Unterrichtsaufgabe besser erfüllen konnte und daher auch selbst mit Arbeitssituation zufriedener war.

Eine parallel durchgeführte psychologische Untersuchung unterstrich diese Ergebnisse und zeigte - im Vergleich zu einer Kontrollklasse ohne Hund - bei jenen Schülern, die über einige Monate mit dem Klassenhund zusammen waren, erhöhtes Selbstbewusstsein, Verantwortung und soziale Kompetenz. Zudem verbesserte sich das Einfühlungsvermögen der "Hundeschüler".
http://www.vet-magazin.com/wissenschaft/mensch-tier-beziehung/Hunde-Schule.html

„Introvertierte, ängstliche Kinder treten häufiger aus ihrer Isolierung heraus, während hyperaktive und reizbare Kinder spürbar ruhiger werden“. Die Tiere nehmen jedes Kind unvoreingenommen an, egal ob schlechter Schüler, Raufbold oder Einzelgänger. „Die Kinder spüren, dass die Hunde keine besonderen Erwartungen an sie haben.“ Der Unterricht werde entspannter und aufmerksamer.
http://www.welt.de/wissenschaft/article2299393/Schulhunde-helfen-im-Unterricht-beim-Lernen.html

Die sympathischen Vierbeiner erhöhen laut Studie die Lust am Lernen, helfen mit, Team- und Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln, und fördern Verantwortungsbewusstsein und Arbeitsdisziplin. Seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden der Schüler werden durch den Klassen-Hund befördert. So komisch es klingt: Die Tiere machen Schule "menschlicher". Sie akzeptieren etwa Schüler mit Pickeln genauso wie die im Stimmbruch und eignen sich prima als Tröster und Freund.
http://www.presseportal.de/pm/6558/770764/hunde-in-der-schule-helfen-kindern-beim-lernen