23. Apr 2012 14:52 Medizinstudium mit 40?Moin ihr Lieben, mein Bekannter beginnt mit 40 jetzt noch ein Medizinstudium. Ich finde es Klasse, aber er hat jetzt regelrecht Bauchschmerzen deswegen. Habt ihr Ideen wie ich ihn noch aufmuntern kann?? Er wurde schon angefeindet deswegen, frage mich nur warum. Schliesslich ist es sein Leben und sein kommender Stress. Sind hier Medizinstudenten? Wie geht ihr mit dem Stress um und womit könnt ihr eure Motivation hochhalten? Möchte ihn gern untersstützen! |
23. Apr 2012 15:12 regerade in zvs beschränkten studienfächern sieht man immer wieder sehr viel ältere semester, also 40 jahre aufwärts, die z.b. durch die wartezeit ihren studienplatz bekamen. aufmunterung 1: er wird nicht der einzige ältere sein! und er hat sich ja trotz seines alters entschieden, m. zu studieren. wegen grund 1-? aufmunterung 2: ihn an seine gründe fürs studium erinnern! |
23. Apr 2012 16:58 Ausdiesem Thread halte ich mich besser ganz raus. Aufmunternd wäre ich sicher nicht. Aber wenn er meint, das Richtige zu tun, soll er es machen. Schließlich ist es sein Leben! |
23. Apr 2012 20:15 Medizinstudium mit 40?Sorry, Schreibfehler...15 Jahre! |
23. Apr 2012 21:48 Also...Das Studium an sich ist toll, und ich denke, dass er den Anforderungen auch gerecht wird. Ein Medizinstudium ist jetzt nicht sooo schrecklich anspruchsvoll und besteht im Wesentlichen aus sturem Auswendiglernen, da der Studiengang immer noch total verschult ist. Medizin lernt man erst, wenn man im Beruf arbeitet, was während des Studiums auf Famulaturen und das Praktische Jahr beschränkt ist. Was mich allerdings nachdenklich machen würde ist die Tatsache, dass ein Arzt heute immer mehr bürokratische Aufgaben zu erledigen hat und viel zu wenig Zeit für seinen eigentlichen Beruf übrig bleibt. Als ausgebildeter Intensivpfleger wird er das aber sicher selber wissen. Und überlege mal: wenn er das Studium in der Regelstudienzeit von 12 Semestern schafft, ist er 46. Dann will er sicher noch eine Facharztausbildung machen, die mindestens 5 Jahre dauert. Dann ist er 51. Wie sehen dann die Berufsaussichten aus? Wie schon geschrieben: Dass er das Studium machen möchte, dafür meinen Respekt. Aber ab einem gewissen Alter würde ich einen solchen Studiengang nur noch als "Hobby" ansehen, es sei denn, er hat konkrete Angebote für die Zeit nach dem Studium. |
24. Apr 2012 00:01 reDu vergisst, dass nicht jeder Absolvent eines Medizinstudiums zwangsläufig Arzt im klassischen Sinne wird. |
24. Apr 2012 01:51 hmm..verstehe dein thread nicht. du bist selbst in dem alter und studierst doch auch also weisst du am besten aus erster hand wie man sich selbst motivieren und mit lernstress umgehen kann, oder? wenn dein kumpel schon vor beginn des studiums bedenken und bauchschmerzen hat, dann soll er es lieber sein lassen. mir geht es hierbei nicht um die tätigkeit als arzt sondern um das studium selbst, die motivation, gerade dann, wenn man merkt nicht mehr der jüngste und der "frischeste" im kopf zu sein. ;o) |
24. Apr 2012 12:10 Medizinstudium mit 40?Stillwater, ich studiere Psychologie und das ist schon zeitaufwendig, weil neben dem Beruf! Ich kann mir unter einem Direkt/Präsenzstudium nichts vorstellen!!!, es würde auch nicht funktionieren, weil die äusseren Bedingungen einfach nicht stimmen. Krippenplatz und Co. Das ist sein Ding, möchte ihn nur unterstützen, im Moment hängt er fest. Mir fällt nichts mehr ein. Meine Form von Studium ist ganz anders, Fernstudentin und habe wirklich engen Kontakt zu den Mitstudenten, weil so viele im älteren Semester sind und genau wissen wie es langläuft. Wie es in diesem Studium konkret abläuft, dieser Stress und der Druck das Physikum...und dann noch fast alleine in seinem Alter. Mir fehlen da genaue Vorstellungen, weil es bei uns einfach anders abläuft. Deswegen die Frage, wie kann ich ihn noch aufmuntern, unterstützen, Ratschläge geben und so weiter. Gummibärchen sind immer eine gute Idee, aber er mag nichts Süsses! ;) |
24. Apr 2012 12:20 *hmm*> Gummibärchen sind immer eine gute Idee, aber er mag nichts dann saure Drops ... > im Moment hängt er fest klingt so, als wenn seine Erwartungen nicht die Realität treffen ... aber welche Hilfestellung erwartest du, schließlich hat er sich doch informiert, war sogar beruflich "vorbelastet" ... glaubst du, ein "probier' mal, du kannst ja immer noch was anderes machen" hilft weiter? Ich schließe mich da tendentiell "kobold" an ... Hochachtung und Respekt, in diesem Alter ein Studium zu beginnen ... das kann Spaß machen, das kann Erfüllung eines Lebenstraumes sein ... wenn es als Einstieg in den Beruf gedacht ist, dann vertrete ich eher die konservativ skeptische Seite, denn die Statistik der Berufsanfänger mit 50 ist m.W. eher nicht signifikant ... |
24. Apr 2012 12:25 reKann er sich nichtmal in ein paar Vorlesungen reinsetzen und einige alte Klausuren anschauen 1, nur um mal abzuchecken wie streng es denn wirklich ist? Ausserdem fängt das erste Semester ja auch echt noch nett an, da hat man ja dann mehrere Monate Zeit um sich wieder aufs Lernen einzustellen und wenn er dann noch Probleme hat, gibt es ja auch immer noch Lerngruppen^^. In meinem Jahrgang 2 gab es damals auch mehrere ältere Studenten, das sie schlechter behandelt wurden kann ich nicht behaupten. Sie wurden von einigen eher beneidet, da sie immer zu den Jahrgangsbesten gezählt haben 3^^. |
03. Mai 2012 20:00 reAlso ich denke es ist theoretisch absolut okay, mit 50 ein neues Studium zu beginnen, wenn er das wirklich will und sich da reinkniet ist es auf jeden Fall zu schaffen....wenn es auch sicher nicht einfach wird. Allerdings will ich echt mal noch anmerken dass die Studienplätze in Medizin extrem begrenzt sind und da es sich beim Medinzinstudium um einen sehr teueren Studiengang handelt und außerdem der Ärztemangel ein großes Problem darstellt, ist es meiner Meinung nach schon eine Diskussion wert, ob es nicht sinnvoll ist, seinen Studienplatz einem Jüngeren zu überlassen?! Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, dass man sich auch später noch in seinem Berufsleben neu orientiert, aber gerade in der Medizin handelt es sich um einen sehr fordernden Job und ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Kumpel mit 50 dann noch schön die Nachtdienste etc. immer noch um die Ohren haben will.... (Die hat er so allerdings vermutlich auch schon) Ein Problem, einen Job später zu finden, wird er denke ich nicht haben....dafür passt er zu gut in das Zeitalter des Ärztemangels....allerdings wird er mit sicherheit nicht mehr groß durchstarten....irgendwann machen sich alterserscheinungen bemerkbar :-D Ich glaube auch, dass es davon abhängt, wie er familiär eingebunden ist....Kinder evtl. ? Das macht alles noch schwieriger... Jetzt zum Kapitel Aufmuntern: |
03. Mai 2012 21:34 Medizin in dem Alter ;)Ich hab auch den größten Respekt vor Leuten, die in dem Alter noch ein Studium anfangen. |
07. Mai 2012 17:27 Re:Also ich studiere Medizin in Regensburg und kann nur sagen, dass es sehr sehr stressig ist. |
07. Mai 2012 22:08 Dannich ich mal, das diejenigen welche diese "Mittelchen" brauchen nie Arzt werden. |
