14. Feb 2012 11:46 Fußnotenfrage:Eine kleine Frage, die sich wohl vornehmlich an die Geisteswissenschaftler richtet: Wann setzt ihr vor eine Fußnote, die sich nicht auf ein direktes Zitat bezieht "vgl." und wann nicht? |
14. Feb 2012 11:49 reBei einer inhaltichen Anlehnung an einen Text setze ich "vgl." LG |
14. Feb 2012 21:20 reGenau. |
15. Feb 2012 15:27 drangehängtIch hänge mich hier mal dran, damit ich keinen neuen Thread extra aufmachen muss... |
15. Feb 2012 18:38 rea) du besorgst dir die originalquelle und zitierst dann aus dieser. |
15. Feb 2012 18:57 reAntwort auf drangehängt von Devils*Daughter Ich würde versuchen, den Aufsatz/das Buch zu besorgen, aus dem das Zitat wirklich stammt. Sollte es nicht möglich sein, das zitierte Werk zu besorgen, würde ich so vorgehen: |
15. Feb 2012 19:18 *hmm*Antwort auf drangehängt von Devils*Daughter > Schreib ich dann das Zitat und geb die Quelle des Zitats bei einem Zitat im Zitat werden die Gänsefüßchen in Apostrophe umgewandelt und nur die "direkte" Quelle genannt ... Zitate im Zitat müssen quellenmäßig nicht zusätzlich belegt werden, da dies in der "direkten" Quelle ersichtlich ist ... |
15. Feb 2012 23:12 reFür ein Zitat im Zitat hast du Recht, aber sie will das Zitat anscheinend nicht als Zitat im Zitat zitieren, sondern als einfaches Zitat losgelöst vom einbettenden Zitat. |
16. Feb 2012 09:19 re:Antwort auf drangehängt von Devils*Daughter Du übernimmst einfach die Literaturangabe von dort, wo du zitierst und schreibst, "zit. nach:" und dann die Angane, wo du es herhast. Das Originalwerk zu besorgen halte ich eigentlich für überflüssig, es sei denn, es bestehen Zweifel an der Richtigkeit des Zitats. |
16. Feb 2012 09:22 re:Also ihr würdet ein "vgl." tatsächlich bei jedem indirekten Zitat setzen? Ich finde das ja auch plausibel eigentlich, aber mein Mitbewohner und ich haben angefangen daran zu zweifeln, weil wir gerade mehrere Aufsätze bearbeitet haben, in denen die Autoren das nämlich nicht tun, und versuchen jetzt, deren Unterscheidungskriterium zu erschließen. |
16. Feb 2012 18:43 reöhm kommt auf den dozenten an, nicht jeder sieht gleiche fälle als plagiat an. vom autor, auf den man sich bezieht geprägte begriffe und zitate mit mehr als 3 wörtern haben bei mir für gewöhnlich kein "vgl.". der rest schon |
17. Feb 2012 22:46 reIn so mancher wissenschaftlicher Literatur oder in Aufsätzen, wird ja oft sehr frei zitiert und überhaupt wird das mit den Quellenangaben auch oft nicht so genau genommen... Bei wissenschaftlich korrekten Arbeiten würde ich persönlich immer, wenn ich indirekt zitiere, ein "vgl." verwenden. Schon allein um nicht zu guttenbergen ;)) |
21. Feb 2012 22:30 re:Ihr versteht meine Frage falsch. Es geht mir gar nicht darum, om Fußnote oder nicht, das ist ja klar. Es geht darum, dass ich indirekte Zitate bzw. Paraphrasen im gleichen Aufsatz sowohl durch "vgl. xyz", als auch einfach "xyz" belegt gefunden habe und jetzt die Kriterien suche, wann welches angewendet wurde. |
28. Feb 2012 16:59 reJa, richtig. Also ich hab ein Buch und in diesem Buch wird eine Definition genannt, die ich gerne so übernehmen würde. Diese Definition hat aber in dem Buch eine Quellenangabe, d.h. der Autor des Buches hat sich für das Zitat einer anderen Quelle bedient. Mach ich das dann immernoch so, dass ich es zitiere und dann "aus: xyz" oder so schreibe? |
28. Feb 2012 23:54 re"zitiert nach: xyz" |
