11. Dez 2011 01:44 Rotwein und ApfelsaftAuf dem Tisch vor uns liegt ein Löffel - außerdem stehen zwei identische Gläser dort. Wenn wir jetzt genau einen randvollen Löffel aus dem Rotweinglas entnehmen, und ihn in den Apfelsaft kippen, dieses Gemisch dann gut umrühren, und wiederum exakt einen randvollen Löffel dieses Gemisches wieder zurück in das Rotweinglas geben, ist dann mehr Apfelsaft im Rotwein, oder mehr Rotwein im Apfelsaft, oder ist in beiden Gläsern das selbe Mischungsverhältnis enthalten1 ??? |
11. Dez 2011 10:02 reBeide Gläser enthalten dann 99% ihrer ursprünglichen Ausgangskonzentration, d.h. es ist genausoviel Rotwein im Apfelsaft wie umgekehrt. |
11. Dez 2011 10:08 reOh, sorry. Hätte ich das jetzt mit ner Fußnote verstecken müssen, damit andere nicht gleich meinen Lösungsvorschlag sehen? Das ist mir noch nicht so geläufig. Musste erst in der Hilfedatei diese Funktion nachschauen1 |
11. Dez 2011 10:28 reSorry, für meinen dritten Post hintereinander. Aber ich ziehe die 99% zurück; die sind nur in einer Modellrechnung entstanden, die ich mit symbolischen 100 Rotwein- bzw. Apfelteilchen gemacht habe und dann 1 (Misch-)Teilchen transferiert habe &-) |
13. Dez 2011 15:03 LösungDa am Ende wieder die gleiche Menge Flüssigkeit in den Gläsern ist muss einfach durch Überlegung gelten: Die Menge Wein die im Saft ist ist identisch mit der Menge Saft die im Wein ist. Dh: Das Mischungsverhältnis ist jeweils reziprok identisch. Dieses gilt auch wenn man den Vorgang noch beliebig oft wiederholt. Die menge D(Wein in Saft) = D(Saft in Wein) da am ende jedes Vorgangens ja die Mengen in den Gläsern identisch sind. |
13. Dez 2011 15:35 reAber wenn man vom 2. Glas zurück ins 1. Glas löffelt, entsteht doch ein ganz anderes Mischungsverhältnis? |
13. Dez 2011 16:22 re> Aber wenn man vom 2. Glas zurück ins 1. Glas löffelt, |
18. Dez 2011 14:35 reStimmt so nicht, oder? Das würde gelten, wenn man aus dem Apfelsaft einen Löffel entnimmt, zur Seite stellt, die entnommene Flüssigkeit durch Rotwein ersetzt, und dann den entnommenen Apfelsaft wieder in die "Lücke" beim Rotwein kippt. Ausgang: 100 ml Apfelsaft (AS) im einen und 100 m l Rotwein (RW) im anderen Glas 100 ml AS // 100 ml RW -> 10 ml AS von links nach rechts 100 ml = 90,9 ml AS + 9,09090909(...) ml RW // 100 ml = 90,909090 (...) RW + 0,09999 (...) ml AS Zugegeben, der Unterschied ist klein, aber er ist da. 90 ml Apfelsaft + 10 ml Rotwein-Apfelsaft-Gemisch |
18. Dez 2011 14:37 KorrekturIch hab die Reihenfolge vertauscht. Aber die ist nebensächlich, es geht ja um's Prinzip... |
18. Dez 2011 21:39 re> Man könnte statt der Rechnerei auch vereinfacht sagen: Ich der denkfehler in dieser argumentation ist folgender: man schenkt zwar reinen apfelsaft in den rotwein und ein gemisch in den apfelsaft. dafür schüttet man allerdings im verhältnis mehr apfelsaft-wein-gemisch in den apfelsaft (1:9) als apfelsaft in den rotwein (1:10), und damit ist das wieder ausgeglichen :) man kann anders herum sehr anschaulich argumentieren: egal wie man vorher hin und her gemischt hat, am ende sind wieder in beiden gefäßen dieselben mengen an flüssigkeit. das kann nur sein, wenn aus A genauso viel flüssigkeit in B gelandet ist wie umgekehrt. |
18. Dez 2011 22:35 re> man schenkt zwar reinen apfelsaft in den rotwein und ein Die Menge ist jeweils die selbe. Vorgegeben war ein voller Löffel und das ist beide male gleich viel (Volumen). |
19. Dez 2011 01:21 reMachs dir noch einfacher: 1. 2. 3. Ergebnis: |
19. Dez 2011 19:28 restimmt die menge im löffel ist die selbe. aber die menge im glas ist unterschiedlich. beim ersten schütten sind 100 ml im glas, beim zweiten schütten 90 ml. wir haben also zuerst ein verhältnis von 10ml/100ml = 1/10, beim zweiten mal ein verhältnis von 10ml/90ml = 1/9 |
22. Dez 2011 14:13 was für eine ....
ja klar ändert sich nichts an den gesamtmengen, aber du schlaukopf hast selber gefragt, wie das "mischungsverhältnis in den gläsern" ist! in bezug auf deine frage ist deine antwort hier gequirlte sch..ße vom feinsten! wenn dir das rechnungsbeispiel weiter oben zu kompliziert ist, dann mal ganz logisch: du nimmst einen löffel puren apfelsaft heraus, mischst ihn in den rotwein, und nimmst wieder einen löffel voll heraus... in diesem löffel voll ist aber kein purer rotwein, sondern auch ein teil apfelsaft. also schüttest du zwar die gleiche menge an flüssigkeit um, aber nicht die gleiche menge an rotwein! also kann das mischungsverhältnis in den gläsern gar nicht gleich sein! damit das so ist, müsste man, wie oben auch schon mal gesagt, jeweils einen löffel voll rausnehmen - mit zwei löffeln! - und in das jeweils andere gals schütten! |
22. Dez 2011 14:16 recool down ;-) z.B. endzustand (einfach ein beispiel): 67% Rotwein+33% Apfel und anderes glas 67% Apfel+33% Rotwein ich habs mehrmals mit Beispielen durchgerechnet (ist für mich einfacher mit konkreten zehlen) es kommt wirklich so raus |
22. Dez 2011 14:17 reIch verweise einfahc nochmal auf meine Erklärung die einen etwas anderen Ansatz beinhaltet: http://www.spin.de/forum/432/-/4e74/4e7c |
22. Dez 2011 14:27 das ist...QUATSCH!!! |
22. Dez 2011 14:28 das ist...Antwort auf re von Ticonderoga bei der art der aufgabe einfach QUATSCH!!! |

