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: Siebelkos in Verstärker ersetzen ?
cuckold+c2 männlich
Jürgen aus Rosenheim (Bayern)
24. Apr 2012 08:37

re

Antwort auf Unrichtige Aussagen von Never_seen_before

irgendwie hast du den roten faden total verloren und argumentierst
mit modernen verstärker klassifizierungen welche überhaupt nichts
mit meiner „am rande“ bemerkung zu tun hat.

>>

das hatte wohl eher kostengründe. unipolare versorgungen und
koppelkondensatoren am ausgang gibt es auch heute noch in
zahlreichen modernen audio-applikationen.
nebenbei bemerkt, geht es bei unipolaren versorgungen (und hohe leistungen)
auch ohne koppel-c
<<

und das ist fakt !
(aber bitte nicht wieder den low-cost bereich verlassen oder mit
high-power konzepten rumwerfen)

nebenbei bemerkt glaube ich nicht, dass der tipp mit dem tauschen der koppel-c
die verzerrungen beseitigt, … es wird wohl eher ein schwachpunkt
bei diesem endstufenkonzept sein und interelectric war auch nicht gerade der
brüller auf diesem markt (LOW-COST)

wäre interessant zu lesen, ob der tausch der elkos doch etwas gebracht hat
oder ob das verzerren der tiefen töne vorher schon da war.



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Never_seen_before
24. Apr 2012 10:44

Ich kenne den Hersteller nicht

Antwort auf Kann von CookieClassiC

Ich weiß auch nicht wie hoch die Ausgangsleistung dieses Amps ist.

Vor 30 Jahren hat man gerne 2N3055 als Endtransistoren verwendet. Die gab es in verschiedenen Ausführungen hinsichtlich der max. Betriebsspannung und der erlaubten Verlustleistung. Ich nehme an , dass du 2 identische Endtransistoren hast. Es gab auch Endstufen mit komplementären Endtransistoren (1 x PNP und 1x NPN ). Man erspart sich dann die Phasendrehung von 180grd in der Treiberstufe für die Endtransistoren. Dann müssen die beiden Endtransistoren ausgesucht sein (Pärchen) und ähnliche Kennlinien haben. Ich glaub eigentlich nicht, dass du eine komplementäre Endstufe hast.

Ich bin mir sicher dass du eine A/B Gegentaktendstufe hast selbst bei einer +/- Versorgung aus dieser Periode wäre es eine solche

Ich glaube nicht , das in deinem Amp eine Railspannung von 50VDC anliegt. Man dimensioniert Elkos meistens eine Spannungsstufe höher als sie tatsächlich als DC sehen, weil sie eben als fehlerbehaftetes Teil bekannt sind. Ich würde meinen, dass du eine unipolare Spannungsversorgung zwischen 30-35V DC haben wirst
Mit der Spannung kriegst du etwa 30WRMS raus
Errechnet sich aus U^2/Rl du hast z.b 30V zur Verfügung davon mußt du die Sättigungsspannungen der Endtransistoren (bei den Alten waren das auch an die 3V) also bist du schon bei 24V peak to peak.Spannung geteilt durch Wurzel 2 (damit du RMS bekommst) dann bist du auf 17 V.
Also hast ca. 285/ 8Ohm 35W RMS. Die angegebene rated Power ist meist geringer, weil der Klirrfaktor bei Vollaussteuerung deutlich höher wird. Man gibt lieber weniger an und schreibt dann Klirrfaktor <1% an.
Heutige hifi Amps haben mittlerweile Klirrfaktoren von 0,01% und weniger.



24. Apr 2012 15:46

aaaaaaaaaalllsoooooooo

Habe hinten drinn 4 Mosfets [rechtschreibung bitte nicht beachten^^] mit der Beschriftung:
NEC/ 2SD188/ N19 (2 für links, 2 für rechts)
Der max Verbrauch liegt bei 130 Watt, deine Rechnung (die ich noch nich so ganz verstehe) geht aber auf :-)

Auf dem Trafo steht auch AC 38 Volt, woow, gut geraten mit deinen 35 V,
wobei nach Gleichrichtung und Glättung eine Effektiefspannung entsteht (soweit kenn ich mich aus)

Achja, das Gerät schimpft sich *INTEL 8012* (jaaa Intel)



Never_seen_before
24. Apr 2012 17:15

Das sind keine Mosfets

das sind normale NPN Leistungstransistoren und zwar sogar von der besseren Sorte ( 100V/ 7A) .
Wenn der Trafo eine Wechselspannung von 38V liefert dann ist die Leerlauf Gleichspannung eh schon über 50V. dannn. wird der Siebelko neben dem Trafo für eine höhere Spannung ausgelegt sein (z.B. 60V) . Unter Nennlast geht die Gleichpannung dann auf 35-38V zusammen. (Ich glaube kaum dass da ein geregelter Netzteil drinnen steckt)

Wenn der Trafo 130W aufnimmt und ca. 75% Wirkungsgrad hat, dann liefert der sekundär knapp 100W. Davon gehen ein paar Watt für die andere Elektronik und die Lamperln auf also bleiben ca, 90W für die Endstufe
A/B Gegentakt- Endstufen auf Transistorbasis (keine Mosfets) haben um die 70% Wirkungegrad .
Also sind wir bei 90W x 0,7 = 63W oder ca. 30W pro Kanal

Auf 2 verschiedenen Wegen gerechnet 2 mal das sehr ähnliche Ergebnis also wirds schon stimmen.

Übrigens Intel war ein Label einer Münchner Firma, gebaut wurde das Ding aber in Korea.



cuckold+c2 männlich
Jürgen aus Rosenheim (Bayern)
24. Apr 2012 19:43

re

> Errechnet sich aus U^2/Rl du hast z.b 30V zur Verfügung davon
> mußt du die Sättigungsspannungen der Endtransistoren (bei den
> Alten waren das auch an die 3V) also bist du schon bei 24V
> peak to peak.Spannung geteilt durch Wurzel 2 (damit du RMS bekommst)
> dann bist du auf 17 V.
> Also hast ca. 285/ 8Ohm 35W RMS.

denkfehler !

> A/B Gegentakt- Endstufen auf Transistorbasis (keine Mosfets)
> haben um die 70% Wirkungegrad .

warum sollten mosfets einen besseren wirkungsgrad haben,
abgesehen im grenzbereich in der sich die sättigungsspannung der
bipos bemerkbar macht, aber ein verstärker praktisch nicht betrieben wird.



Never_seen_before
24. Apr 2012 21:26

Ich bin es leid

deinem Besserwissen neue Nahrung zu liefern



cuckold+c2 männlich
Jürgen aus Rosenheim (Bayern)
25. Apr 2012 06:53

sorry

... wenn du zu deinen fehlern und falschen darstellungen nicht stehen kannst.



10. Aug 2012 14:27

Ihr dürft euch

freuen, ich mich aber nicht^^

Habe nun die 2 besagten Coppel C's ausgetauscht und das Ergebniss ist besser.
Infos die noch fehlten waren:
Der linke Kanal ist leiser als der rechte und beim einschalten kracht, oder rauscht es in den ersten Sekunden. 1
Habe ein soches Messgerät das ich mit einer Box mal an den Lautsprecherausgang anschließe um durch hören und Messvergleiche irgendetwas festzustellen.

Ansonsten tausche ich weitere Elkos aus und probiere mich an dem Strom da, den man einstellen kann, damit die Endstufen richtig arbeiten. 2 3
(Irgendwann ist immer das erste mal und ich habe da tierisch spass drann, bin auch für Tipps usw. offen)

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