20. Feb 2012 21:17 Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen?Einen schönen guten Abend werte Forengemeinde, ich bin mit meiner derzeitigen beruflichen Situation unzufrieden. Ich habe schon sehr klare Vorstellungen davon, was ich lieber machen würde, weiß aber nicht, wie ich zu dieser Tätigkeit kommen soll. Zuerst einmal ein paar Worte zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre alt und habe im Jahre 2009 mein Abitur gemacht. Seit einem halben Jahr bin ich Auszubildender zum Industriekaufmann in einem mittelständischen Unternehmen. Die Zeit zwischen Abitur und Ausbildung, als ich dabei war, mich um eine Ausbildung zu bewerben, habe ich wie folgt verbracht: - Studium der Wirtschaftswissenschaften, jedoch nach nur einem Monat abgebrochen - Einjährige Höhere Handelsschule für Abiturienten, Abschlussnote 2,3 - Diverse Praktika und Aushilfsjobs zum Geldverdienen Als ich meine Ausbildung vor einem halben Jahr angetreten habe, war ich voller Enthusiasmus und natürlich glücklich, überhaupt eine bekommen zu haben. Diese Emotionen sind im Laufe der Zeit jedoch einem Gefühl permanenter Resignation gewichen. Ich musste feststellen, mir falsche (nein, nicht falsche sondern schlichtweg NAIVE!!) Vorstellungen von dem Beruf des Industriekaufmanns gemacht zu haben. Ich habe mich nicht genug über den Beruf informiert bzw. wusste zu der Zeit eigentlich auch garnicht richtig, was ich beruflich machen möchte. Nun habe ich die Quittung dafür. Ich sitze von morgens um 8 bis Abends um 5 im Büro vor meinem PC und langweile mich zu Tode. Das liegt nicht etwa daran, dass ich nichts zu tun hätte sondern vielmehr daran, dass mich der Job an sich total ankotzt. Ich kann nicht den ganzen Tag vor dem PC hocken, meine Sachen erledigen und ab und zu zum Fenster rausschauen. Ich halte das einfach nicht mehr aus. Ich merke geradezu, wie meine permanente Unzufriedenheit auf meine Persönlichkeit abfärbt. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (ich wohne noch bei meinen Eltern) bin ich permanent schlecht gelaunt und zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich werde depressiv, ernsthaft. Dabei ist alles andere an meinem Arbeitsplatz eigentlich sehr stimmig. Die Mitarbeiter, mit denen ich zusammen im Großraumbüro sitze, sind alle total nett und hilfsbereit. Auch mit der Arbeit oder dem Stoff in der Schule habe ich keinerlei Probleme. Zum Halbjahr habe ich mir in der Schule einen Notendurchschnitt von 1,9 ausrechenen können. Sprich: Man sieht mir nicht an, wie unglücklich ich bin. Nichts davon trage ich nach außen. ihr seid die einzigen, denen ich meine Gedanken anvertraue. Ich hoffe, ihr versteht damit umzugehen. Wie ihr nun wisst, ist der permanente Aufenthalt im Büro (–> ein Hauptbestandteil der Tätigkeiten eines Industriekaufmanns) das Hauptmanko für mich an diesem Beruf. Der Verdienst der Leute in unserer Firma ist überdurchschnittlich gut und die Azubis der letzten Jahre wurden alle unbefristet (!!!) übernommen, wenn sie denn bleiben wollten. Aber hier möchte ich nicht den Fehler machen, meinen Berufswunsch vom Verdienst abhängig zu machen. Denn wer das tut, wird in den seltensten Fällen wirklich glücklich Möchte ein Mensch mit seiner Berufswahl glücklich werden, so muss er ganz woanders ansetzen: Seinen persönlichen Hobbies und Interessen Und damit wären wir auch bei meinem eigentlichen Anliegen Mein Herz schlägt von frühestern Kindheit an für Autos. Ich liebe das Autofahren und würde am liebsten den ganzen Tag im Auto sitzen und durch die ganze Welt fahren. Ehrlich, ich fahre regelmäßig einfach so herum, es macht mir so unheimlich viel Spaß. Was ich im Monat so für Sprit ausgebe, verheimliche ich euch lieber. Nur so viel: Zum Glück ist unser Auto ein Diesel ;) Eventuelle Vorurteile gegenüber jungen Autofahrern, die sich gerade vielleicht in euren Köpfen formieren, muss ich schweren Herzens eine Absage erteilen. Ich bin ein ruhiger und besonnener Autofahrer und übe mich so gut es geht im Spritsparen (Aktueller Rekord mit meinem 105 PS starken Golf V: 956,4 km +20 km Restreichweite laut Bordcomputer - mit einer Tankfüllung!) Was solls, ich merke, dass ich schon wieder vom Thema abkomme. Um es kurz zu machen: Welche Berufe gibt es, in denen ich hauptsächlich mit dem Auto unterwegs bin? (bitte kommt mir jetzt nicht mit LKW-Fahrer oder Kurierdienst) Ich bin momentan neben meiner Ausbildung als Fahrer/Fahrzeugpfleger bei einer großen Autovermietung tätig und komme dort in den Genuss, ständig die neuesten Modelle verschiedenster Hersteller zu fahren. Viele der dortigen Mitarbeiter empfinden den Zweitjob als unschöne Belastung. Ich sehe das anders. Ich brauche die Autos nicht teuer mieten, darf trotzdem damit fahren und kriege sogar noch Geld dafür :) Ist also alles eine Sache der Sichtweise. Und genau als ich diesen Gedanken hatte, wusste ich genau, was ich machen möchte. Und dass das Geld dabei absolut keine Rolle spielt. Was ich sehr schön fände wäre, von Tag zu Tag mit ständig wechselnden Fahrzeugen große Strecken zurückzulegen, auch im Ausland. Als Abiturgeschädigter beherrsche ich insgesamt fünf Sprachen mehr oder weniger gut: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch Ich bin hier keineswegs auf die ganz dicken Luxusschlitten aus, wie sich einige vielleicht denken mögen. Klar fahre ich gerne eine S-Klasse von Hamburg nach München. Ich machs aber auch mit einem 1990er Fiat Panda - in Grundausstattung! Für mich bedeutet jedes Auto, jedes Fabrikat, jedes Modell ein Stück Erfahrung mehr und deshalb bin ich für jede Art von Auto aufgeschlossen. Hauptsache ich kann so viele verschiedene wie möglich fahren (Ich führe sogar eine Liste mit allen Autos, die ich in meinem Leben bisher gefahren bin, stelle ich auf Anfrage gerne hier rein). Ich würde auch so gerne mal einen Urkäfer oder einen Trabbi fahren und sehen, wie die Leute es damals hatten. Einfach, weil es mich total interessiert. Eine Ausbildung zum Automobilkaufmann hatte ich bereits in der Tasche. Während eines Praktikums (an das die Ausbildung direkt anschließen sollte) habe ich aber gemerkt, dass die Verkäufer dort nach der Ausbildung eigentlich auch nur den ganzen Tag im Autohaus sitzen und mit Kunden beschäftigt sind. Man will schließlich Autos verkaufen. Wenn ich mich nun an den vorhin erläuterten Kriterien orientieren würde und einen dementsprechenden Job fände, wäre ich fürs Erste hochzufrieden. Ich sage "fürs Erste", weil sich meine persönlichen Interessen über die Jahre sicher wandeln und verändern werden (obwohl ich mir das in Punkto Autos eigentlich garnicht vorstellen kann!). Da ich das aber weder wissen, noch abschätzen kann, orientiere ich mich an meinen aktuellen Interessen. Und die habe ich wie bereits erwähnt von frühester Kindheit an Als Letztes möchte ich einen Punkt ansprechen, den ich immer wieder gerne verdränge und seine Bedeutung herunterzuspielen versuche: Die Bezahlung. Ich weiß, dass man als Autofahrer nicht besonders viel können muss und die Bezahlung oft dementsprechend niedrig ist. Ich kriege von Bekannten und Freunden auch ständig gesagt, warum ich denn so etwas "Niederes" machen möchte, anstatt zu studieren und einen Job zu bekommen, mit dem ich RICHTIG FETTE KOHLE mache. Ich bekomme in meinem Nebenjob 5,50¤/Stunde (auf 400¤ Basis) und wollte ich mehr verdienen, gäbe es auch haufenweise andere Aushilfsjobs, die ich machen könnte. Nur sind die dann leider nicht mehr so schön :( Ich möchte aber noch einmal daran erinnern, was ich mir als primäres Kriterium für meine Berufssuche gesetzt habe: Meine persönlichen Interessen. Ich mache hundert mal lieber einen weniger gut bezahlten Job, der mich ausfüllt und mich glücklich macht, als jeden Tag niedergeschlagen und depressiv einem Beruf nachzugehen, der mir viel Geld einbringt, gleichzeitig aber psychisch kaputtmacht. Es reicht mir, wenn ich soviel verdiene, dass ich davon leben kann. Ich muss nicht alles Geld der Welt verdienen. Ich möchte einen Job, bei dem ich mich am Freitag schon auf den Montag freuen kann und bei dem mein Leben nicht erst nach dem Feierabend beginnt. Und ich möchte einen Job, der mich nicht dazu bringt, voller Vorfreude auf das Wochenende zu schauen. DAS nämlich ist Lebensqualität. Geht es um Lebensqualität im Job, besitzt der Faktor Geld keinen Wert Ich möchte keinen Beruf, sondern eine BERUFUNG!!! PS: Wow, jetzt habe ich ja einen dicken Aufsatz geschrieben. Bitte lasst euch von der bloßen Masse an Buchstaben nicht erschlagen und antwortet mir trotzdem :) |
20. Feb 2012 23:08 kurzfassungIch fasse mal zusammen was ich dem Text entnehme. 1. Du bist 22, hast Abi und machst nach ein paar Jahren der "Selbstfindung" jetzt eine Ausbildung mit der du nicht zufrieden bist. 2. Du suchst (auch wenn du das ausdrücklich nicht tust) einen Beruf bei dem du möglichst viele Autos selbst fahren kannst. Es geht dir dabei im Kern um das Fahren, nicht ums Verkaufen, nicht ums Reparieren und nicht ums Entwickeln/Fertigen. Da fällt mir offengesagt nichts passendes ein. Testfahrer sind hoch qualifizierte und erfahrene Leute, Taxifahrer sind immer im gleichen Wagen unterwegs, Lieferdienste jeder Art entsprechen kaum deinem Anforderungsprofil. Mein erster Gedanke war ja Fahrer i.S.v. Chauffeur (Dienstwagen, Privat, Limousinenservice), aber das Tätigkeitsfeld dürfte nicht deinen Wünschen entsprechen und insgesamt nur wenig Stellen bieten. |
20. Feb 2012 23:22 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo Studier Maschinenbau und werd Testfahrer. |
20. Feb 2012 23:22 Oder......wahlweise auch irgendwas mit Kfz-Technik. Wär vielleicht noch besser ;-) |
20. Feb 2012 23:50 OderFahrlehrer. aber keine ahnung wie man das wird. |
21. Feb 2012 01:03 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo Ich würde dir raten, erst mal erwachsen zu werden...... |
21. Feb 2012 18:17 Zuerst einmal Dankeschön für eure Antworten!@Til: Sowas habe ich schon befürchtet. Ich weiß, dass es nicht viel geben kann, was meinen Wünschen entspricht. Aber dass es garnichts geben soll, wäre der Oberkiller für mich :( @Tilly: Ich habe mich vor dem Studieren immer gesträubt, aber letztendlich werde ich wohl nicht drumherumkommen, wenn ich wirklich Testfahrer werden möchte. KFZ-Mechaniker wäre auch eine Option, da würde ich auch ein bisschen mehr über Autos lernen, als das etwas Halbwissen, was ich im Moment habe... @selphie: Danke, aber Fahrlehrer möchte ich ganz sicher nicht werden ^^ @shimasani: Und wer bist Du, dass Du dich in der Position glaubst, solch ein Urteil über mich fällen zu können? Was ich mit meinem ersten Post hier gemacht habe ist lediglich, meine innersten Wünsche für meine berufliche Zukunft zu äußern. Dass die in manchen Punkten unrealistisch sind, ist völlig klar. Mir ging es nämlich nur darum, meine Ambitionen und Gefühle kurz zu umreißen, damit sich der Leser bestmöglich in meine Situation hineinversetzen kann. In so einer Situation ist es sehr einfach, seinen Gegenüber als kindisch oder infantil abzustempeln und Du bist charakterlich offenbar so gestrickt, dass Du dir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen konntest. Denn wenn ich mir deinen Einzeilerbeitrag anschaue, kann ich sonst nichts Konstruktives entdecken. |
21. Feb 2012 18:48 ReAls Alternative gibt es noch die Fahrzeugüberführungen. |
21. Feb 2012 18:49 ReAntwort auf Zuerst einmal Dankeschön für eure Antworten! von Biturbo Hmmm als ich gelesen habe, dass du gerne lange Strecken mit dem Auto unterwegs bist, fiel mir zu allererst eine Stelle als Außendienstmitarbeiter ein. Hierbei müsstest du lediglich die 2 Jahre Ausbildung (ich denke du wist mit 2,5 Jahren hinkommen) noch "absitzen" und könntest dich dann auf eine entsprechende Stelle bewerben. Viel Erfolg! P.S.: Die Zeit der Ausbildung geht echt schnell vorbei...... |
21. Feb 2012 18:53 ReAntwort auf Zuerst einmal Dankeschön für eure Antworten! von Biturbo Biturbo, "Dass die in manchen Punkten unrealistisch sind, ist völlig klar. " Ich finde, dass die nicht nur in manchen Punkten unrealistisch, sondern komplett weltfremd sind. In so fern ist der Vermerk mit "erwachsen werden" nicht ganz von der Hand zu weisen. |
21. Feb 2012 20:30 @jassi_4"Du wirst nichts finden, bei dem du in Nobelkarossen zu deinem Spaß spazieren fahren darfst." Spazierenfahren? Wer redet von Nobelkarossen? Da zeigt sich doch wieder, wie voreingenommen die Leute sind. Dass ich Spaß an einer Sache habe heißt nicht, dass da kein tieferer Sinn hintersteckt. Ich bin nicht jemand, der darauf aus ist, einfach nur zum Spaß mit den teuersten Karren der Welt herumzufahren. Aber das habe ich in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt. Ich habe vor Jahren, als der BMW E90 herausgekommen ist, den Bericht eines BMW-Mitarbeiters gelesen, der damit beauftragt wurde, über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit einem 320d eine lange, festgelegte Strecke durch ganz Europa mit dem Wagen zurückzulegen und dabei einen so niedrigen Durchschnittsverbrauch wie möglich zu erzielen. Der hat seine ganze Reise sehr schön und kreativ niedergeschrieben. Das war echt schön zu lesen. Wie gern würde ich so etwas mal machen. Dein Problem ist, dass Du dir unter meinen Worten einfach nicht genug vorstellen kannst. Gut, vielleicht war das nur eine einzelne Aktion und die haben den leitenden Ingenieur in der Fahrzeugentwicklung einmal auf eine solche Reise geschickt. Aber wenn ich sowas nicht immer haben kann, dann möchte ich wenigstens in einen Job kommen, in dem ich solche Dinge so oft wie möglich machen kann. Fahrzeugüberführungen wären auch eine nette Möglichkeit. dem werde ich auf jeden Fall nachgehen. Danke für diesen Hinweis :) |
21. Feb 2012 20:45 Zu Überführungen hab ich sogar was gefunden..http://www.diejobagenten.de/dyn/detail.php?id=452 und Die Tätigkeitsbeschreibungen efallen mir sehr gut. Meine Gehaltsvorstellungen haben sich bestätigt. Aber was solls. Es muss ja nur für eine einzelne Person zum Leben reichen. Vielleicht ist es auch nur eine Phase und meine Begeisterung verfliegt ganz schnell wieder, damit ich wieder klar denken kann und mir was suche, bei dem ich am besten verdiene =/ |
21. Feb 2012 23:31 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo servicetechniker oder irgendwas bei eon, einfach nur zähler einbauen und plombieren. |
22. Feb 2012 17:30 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo ich würde dir empfehlen deine Ausbildung durch zu ziehen, aber vielleicht hast du die Möglichkeit als Chaffeur zu arbeiten (am Wochenende). Du hast dann die Möglichkeit mit tollen Autos zu fahren. Das Einkommen ist nicht das beste, aber mit deinen Fremdsprachenkenntnissen hast du ein Ass im Ärmel. Viele der betuchten Fahrgäste geben auch ein gutes Trinkgeld.. Schau doch einfach mal nach einem Limousinen-Service in deiner Nähe. Die besten Chancen hättest du in der Nähe eines großen Flughafens.. z.B. Firma Sixt. Bitte bedenke, dass es wichtig wäre für deine Zukunft diese Ausbildung zu beenden! Eine abgeschlossene Berufsausbildung mit guten Noten liest sich besser in deinem Lebenslauf, wie ein abgebrochenes Studium und eine abgebrochene Berufsausbildung ;-) |
23. Feb 2012 00:46 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo Tilly's Idee mit dem Maschinenbaustudium klingt eigentlich am interessantesten. Vielleicht redest du auch jetzt so weil du vielleicht Fahranfänger bist. Falls dir sowas egal ist, dann kannst du versuchen Händler zu werden. Ich denke mal Testfahrer wär für dich ein Traum, |
23. Feb 2012 01:51 re> Bin auch 22 und mich kotzt das Autofahren in der Stadt und wie schnell sollten die deiner Meinung nach in der Stadt denn fahren? Weißt du, es gibt tatsächlich Autofahrer, die kein Geld übrig haben für's "geblitzt werden" |
23. Feb 2012 02:00 reAntwort auf Ich weiß, was ich will. Aber wie drankommen? von Biturbo frag doch mal bei Fernseh-Sendern / ADAC / Verlagen von Auto-Zeitschriften etc. an. Nur denke ich, dass für solche Testfahrten eine Ausbildung im KFZ-Bereich wichtig wäre (KFZ-Mechaniker oder -Mechatroniker). Oder frag mal bei den größeren Auto-Herstellern an wegen der Voraussetzungen ... ich denke hier an die Forschungszentren der div. KFZ-Marken. Mit deinen Sprachkenntnissen wäre evtl. auch Busfahrer / Reiseführer etwas.. um dann für Reiseunternehmen zu arbeiten. Und ganz grundsätzlich: ich finde es gut, wenn man seinen Traum zu verwirklichen versucht. Also lass die Leute reden ... ist doch ok, wenn du feststellst, dass der Bürojob nichts für dich ist. Du hast es versucht - hast nicht "rumgesessen und nichts getan"- das war sicher eine gute und wichtige Lebenserfahrung für dich. Und ein "Daumen hoch" für deine Einstellung, auch mit wenig Geld zufrieden zu sein, aber eben mit einem Job, der Spaß macht und dich erfüllt. Also nur Mut.. ich denke schon, dass es irgendwie einen Job geben muss, in dem du Zufriedenheit findest. Wünsch dir ganz viel Glück. |
23. Feb 2012 09:34 43Antwort auf re von mischirr es gibt aber auch genügend städte, in denen man schneller fahren kann - auf gewissen strecken zumindest: z.b. in köln auf der inneren ist zu weiten teilen, bis zum südlich gelegenen stadtteil sülz, 70 erlaubt - ich reg mich dann auch auf, wenn die leute 1 mit 50 oder weniger vor mir herdümpeln.. |
25. Feb 2012 18:42 Danke nochmal für eure Antworten!@wray: Meine Ausbildung werde ich ganz sicher nicht abbrechen. Dann stünde ich ja sofort auf der Straße. Ich werde die restlichen anderthalb Jahre meiner Ausbildung als intensive Bedenkzeit nutzen. @mischirr: Beim ADAC habe ich schon gefragt. Aber die meinen, dass ich für die Testfahrer-Sachen grundsätzlich nach München gehen müsste. Die Möglichkeit bietet sich mir momentan nicht. Natürlich wäre ein Studium für meine berufliche Zukunft sehr vorteilhaft und chancenfördernd. Nur weiß ich von vornherein, dass das bei mir nichts wird. Die Jahre an der Uni wären für mich bloß weggeschmissene Zeit. Und für deinen vorletzten Absatz möchte ich mich gesondert bedanken. Endlich mal jemand, der meine innersten Beweggründe versteht!! :) |

