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Allerlei
02. Mär 2012 03:13

Lernen oder Fühlen 2

Ich habe jedes einzelne Posting des ersten Teils von diesem Thread ausgedruckt. Auf die Rückseite habe ich mit rotem Stift geschrieben: "Homöopathie suckt!" und alle Flieger in die Welt hinaus gesandt.
Da 200 Flieger nun aber eindeutig zu wenig sind und mir die Postings ausgingen, dacht ich mir ich mach mal einen neuen Thread auf.

Also dann, an Morganne:
"Vor mir liegt der Beipackzettel des Masern-Impfstoffs "Rimevax".
Bei unerwünschten Wirkungen ist unter anderem zu lesen:
"Seit der Einführung von Rimevax ist selten über neurologische Erkrankungen (Enzephalitis und Enzepalopathie) berichtet worden. Über Fälle von Guillan-Barré-Syndrom, Hemiplegie und retrobulbuläre Neuritis ist sehr selten berichtet worden.
Aufgrund der für die ganze USA geschätzten Impfstoffverteilung tritt ein Fall von SSPE auf 1 Mio. verteilter Masern-Impfstoffdosen auf."

Da haben wir also die Wahrscheinlichkeit von 1: 1 Million, dass sich unter den Empfängern der Impfstoffe ein SSPE-Erkrankter findet - womit noch nicht einmal etwas über den Zusammenhang ausgesagt ist.
Zitat Wiki:
"Auch eine besondere Komplikation nach natürlicher Maserninfektion, die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE), wurde als Nebenwirkung des MMR-Impfstoffs diskutiert. SSPE verursacht eine generalisierte Entzündung des Gehirns, welche teilweise erst Jahre nach der eigentlichen Maserninfektion schwerste Schäden nach sich zieht und in jedem Falle tödlich endet. Durch eine bessere Überwachung der Masernerkrankung wird deutlich, dass die SSPE offensichtlich sehr viel häufiger auftritt, als bisher angenommen, und hierbei besonders Säuglinge gefährdet sind. Die Häufigkeit der SSPE ist durch die Masernimpfung deutlich reduziert worden, dennoch wurde behauptet, dass auch der Masern-Impfvirus diese Erkrankung auslösen würde. Bei genaueren Untersuchungen von SSPE-Opfern fand man im ZNS jedoch regelmäßig nur Wildviren, so dass heute eine SSPE-Erkrankung durch MMR-Impfstoff ausgeschlossen wird."

Die Erkrankung durch den Impfstoff wird also ausgeschlossen, und die Wahrscheinlichkeit durch die Impfung an sich sogar noch herabgesetzt.

So viel dazu.



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nullkommanix weiblich
Zwackelmanns Kartoffelschäler
02. Mär 2012 08:32

gehts ums impfen?

leute, ihr dürft net so viel posten, wenn ich mal einen abend net hier reingucke, soviel nachlesen kann ich gar net ;-D

falls es ums impfen gehen sollte: ich bin dafür! :-)



SUNICA weiblich
Geela
02. Mär 2012 11:04

re

Antwort auf Lernen oder Fühlen 2 von Allerlei

(Quelle:kinder.de)

In Deutschland gibt es keinen Impfzwang, dafür aber von den Gesundheitsbehörden herausgegebene Impfempfehlungen.

So werden für die ersten Lebensjahre von der STIKO (Ständige Impfkommission) zahlreiche Impfungen empfohlen und zwar gegen: Hepatits B, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus Influenza Typ b, Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln.

Impfgegner stellen den Sinn und die Wirkung der Impfungen radikal in Frage und machen verbesserte hygienische und medizinische Bedingungen für den Rückgang von Infektionskrankheiten verantwortlich.
Mehr noch: Zahlreiche körperliche und geistige Schäden werden als mögliche Folgen des Impfens diskutiert, da das Immunsystem tiefgreifend durcheinander gebracht und das biologische Gleichgewicht des Organismus gestört würden. Auch ein Zusammenhang zwischen Plötzlichem Kindstot und dem Impfen wird von Impfkritikern hergestellt.

Impfbefürworter halten mit statistischen Erhebungen dagegen und schätzen das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion lediglich auf eins zu 300.000 ein. Nebenwirkungen seien in der Regel harmlos, bzw. so gering, dass sie kaum erfasst würden.
Impfkritiker hingegen meinen, Impfschäden tauchten nur deshalb selten in der Statistik auf, da sie schwer nachzuweisen seien.

Manche Impfkritiker verzichten vollständig darauf, Ihre Kinder zu impfen. Andere plädieren für mehr Rechtssicherheit für die Betroffenen von Impfschäden und treten für einen bewussteren Einsatz des Impfens ein



SUNICA weiblich
Geela
02. Mär 2012 11:14

re

(quelle:test.de)

44 Prozent der grundsätzlichen Skeptiker haben persönlich schlechte Erfahrungen mit Impfungen gemacht. Doch häufiger noch führen sie allgemeine Argumente gegen das Impfen ins Feld. Das wichtigste ist ein weltanschauliches: „Impfungen nehmen dem Körper die Chance zur natürlichen Auseinandersetzung mit der Erkrankung“ . Andere Hauptgründe gegen das Impfen beziehen sich auf mögliche Nebenwirkungen – dass Impfstoffe das Immunsystem überfordern und schwächen, schädliche Konservierungsmittel enthalten und für die Zunahme der chronischen Krankheiten mit verantwortlich sind. Solche Sorgen treiben Befürworter laut Umfrage nur wenig um. Eher glauben sie daran, dass ausschließlich die Pharmaindustrie Impfempfehlungen steuert (24 Prozent). Dieser Grund liegt bei den Impfskeptikern an letzter Stelle (62 Prozent). Am nächsten kommen sich Befürworter und Skeptiker bei der Einschätzung, dass Hygiene und Lebensstandard im Kampf gegen Infektionskrankheiten eine wichtige Rolle spielen.

Aber auch die Befürworter stehen Impfungen nicht vorbehaltlos gegenüber. Rund 40 Prozent haben sich schon mindestens einmal gegen einen Piks für sich oder ihr Kind entschieden. Vor allem aus zwei Gründen: „Ich hielt diese Impfung nicht für notwendig“ und „Nebenwirkungen und Risiken der Impfung erschienen mir zu hoch“. Besonders unbeliebt war die Impfung gegen Schweinegrippe. Sie war 2009 recht ruckartig empfohlen worden und sorgte in den Medien für heftige Kontroversen. Auf Platz 2 folgt die Impfung gegen Grippe. Sie wird übrigens nur bestimmten Risikogruppen offiziell empfohlen: Chronisch Kranken, Schwangeren, Über-60-Jährigen sowie medizinischem Personal und Pflegeheimbewohnern.

Etwa ein Viertel der Eltern lehnt auch relativ neu empfohlene Impfungen ab: gegen humane Papillomaviren (HPV) sowie Pneumo- und Meningokokken (siehe Grafik 3). Weiterhin schreckten 30 Prozent von ihnen vor der „Sechsfach-Impfung“ zurück. Standardimpfungen für Erwachsene fanden meist nur wenig Widerspruch. Aber womöglich gibt es dazu nur ein lückenhaftes Wissen – und damit einen lückenhaften Impfschutz. So haben nur 27 Prozent der Befragten von der Empfehlung gehört, sich als Erwachsene nochmals gegen Keuchhusten impfen zu lassen – zusammen mit der nächsten Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie.

Auch Ärzte wägen ihre Impfempfehlungen ab. So gaben 15 Prozent der Erwachsenen und sogar 21 Prozent der Eltern an, ihr Arzt habe ihnen schon deutlich oder zumindest spürbar von einer Impfung abgeraten. Bei denen für Kinder betraf das am häufigsten die gegen Schweinegrippe (33 Prozent), gefolgt von der gegen Windpocken (25 Prozent) und Grippe (23 Prozent). Ansonsten deckt sich die Reihenfolge der ärztlichen und elterlichen Ablehnung. Auch bei den Standardimpfungen für Erwachsene stimmt sie weitgehend mit der der Laien überein. Tatsächlich sind Impfentscheidungen individuell mit dem Arzt zu treffen und hängen etwa vom Gesundheitszustand ab. Übrigens folgten mehr als 80 Prozent der Befragten der ärztlichen Empfehlung- sowohl für sich selbst als auch auch für ihre Kinder.



SUNICA weiblich
Geela
02. Mär 2012 11:24

re

(Quelle:homoeopathie-aktuell.org)

Prof. Dr. Walter Köster zur Frage der Impfungen aus Sicht der Homöopathie

Impfungen selbst sind keine homöopathische Methode. Da die Klassische Homöopathie nach Hahnemann jedoch ein System darstellt, das Gesundheit wie Krankheit grundsätzlich überdacht hat und anders als die chemische Medizin definiert, kann sie auch hierzu Stellung nehmen. Angesichts zahlreicher Anfragen will ich das hiermit tun.

Man mag zunächst denken, daß Impfungen der Homöopathie ähnlich sind. Schließlich versuchen beide mit etwas, das aus Krankheitsstoffen gewonnen wird, Krankheiten vorzubeugen. Doch bleibt bei der Klassischen Homöopathie bei den üblichen Hochpotenzen kein Krankheitsmaterial mehr in der Arznei, das wäre hier unerwünscht. Die Impfung führt hingegen gezielt Krankheitsmaterial in den Körper. Der Organismus des Kranken soll sich dagegen wehren lernen. Er soll sich dieses Gelernte merken, um im Falle eines Befalles mit dieser Krankheit bereit zur Abwehr zu sein.

Die Anwendung der Klassischen Homöopathie zeigt jedoch, daß Infekte nicht jeden befallen, sondern nur bestimmte Kranke. Das beweist die erfolgreiche Therapie beispielsweise von Mandel- und Ohrenentzündungen bei Kindern, bei denen der kundige klassisch-homöopathische Arzt fast niemals ein Antibiotikum braucht. Er gibt nur dem Kind die klassisch-homöopathisch passende Arznei und braucht sich dann um die Bakterien erstaunlicherweise nicht mehr zu kümmern. Die Ohrenentzündung klingt reizlos ab, der bakterielle Befall verschwindet. Und kommt seltener oder nicht mehr wieder. Hier wirkt die homöopathische Arznei wie eine Impfung.

Sollte man als Klassischer Homöopath also die Impfung ablehnen?

Ja, wenn wir ganz sicher wären, daß wir mit der Klassischen Homöopathie 100 Prozent heilen können. Das sind wir aber nicht. Gerade bei den seltenen Krankheiten wie Poliomyelitis und Tetanus gibt es keine erfahrenen Klassischen Homöopathen - Erfahrung setzt wiederholte Behandlung voraus. Also ist die Antwort so nicht zu geben.

Also nein? Impfungen nicht ablehnen? Das würde wohl auch kaum einer der Klassischen Homöopathen locker tun. Warum?

Es gibt zum einen die für einen jahrzehntelang als Hausarzt tätigen Arzt wie mich unübersehbare Tatsache, daß Komplikationen von Impfungen nur dann gemeldet werden, wenn sie zu den schon bekannten gehören. Andere Umstände und Krankheiten werden auch dann, wenn sie in Zusammenhang mit einer Impfung heftig auftreten, immer wieder als Zufälle abgetan. Das verunsichert Patienten wie aufmerksame Wissenschaftler. Um das für die Zukunft auszuschließen, fehlt uns die Sicherheit einer Studie, die alle, wirklich alle möglichen Langzeitfolgen nach Impfungen mit einbezieht, nicht nur die erwartbaren. Das ist leider unüblich und wohl wegen des Aufwandes nahezu unbezahlbar. Aber genau diese wäre notwendig, wollen wir die Wahrheit über Impfungen wissen. Mit einer Nachbeobachtung von mindestens einer Generation, also 25 Jahren. Vielleicht wird eines Tages angesichts der zunehmend unbezahlbaren Kosten unserer chronischen Krankheiten diese nachforschende Arbeit doch in Angriff genommen?



SUNICA weiblich
Geela
02. Mär 2012 11:33

re

(quelle: diepresse.com)

Der Preis der Panik: Folgenreiche Impfung gegen Schweinegrippe

Nach den Massenimpfungen von 2009 in Schweden und Finnland gegen die Virus-Pandemie leiden heute hunderte Kinder an der "Schlafkrankheit". Narkolepsie löst Müdigkeitsanfälle aus, egal, wie viel man geschlafen hat.
"Ich vertraute ihnen. Eine Spritze – und danach war mein ganzes Leben verändert.“ So wie die 19-jährige Daniela Dahl müssen jetzt, zwei Jahre nach Beginn der Schweinegrippe-Pandemie von 2009 und 2010, hunderte junge Skandinavier erkennen, dass die Impfung, die sie einst vor der Krankheit schützen sollte, sie stattdessen unheilbar krank gemacht hat. Dass zwischen dem Impfstoff „Pandemrix“ und „Narkolepsie“, einer neurologischen Störung, auch „Schlafkrankheit“ genannt, ein direkter Zusammenhang besteht, sieht die finnische Gesundheitsbehörde als erwiesen an; jene in Schweden zögert noch und verweist auf eine laufende Studie.

Impfschutz nicht nachweisbar
Doch die Zahlen sprechen für sich: In Finnland wurde ein mehr als zwölfmal höheres Narkolepsierisiko bei mit Pandemrix geimpften Kindern festgestellt, hier erkrankten daran 121 Personen. 168 Narkolepsie-Fälle gab es in Schweden. Beide Länder waren so ziemlich die einzigen, in denen man auf Massenimpfungen gesetzt hatte: 60 Prozent der Schweden und 50 Prozent der Finnen erhielten Pandemrix. Nur ein Narkolepsiefall war es hingegen in Dänemark, wo man sich auf die Impfung von Risikogruppen beschränkt hatte. Einen besseren Schutz gegen das Schweinegrippevirus brachten die Massenimpfungen indes nicht: In Schweden wurden 60 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Deutschland nur acht Prozent (hier gab es etwa 30 Narkolepsiefälle). Doch in beiden Ländern war die Sterberate durch das Virus gleich hoch: jeweils 3,1 Tote pro Million Einwohner – in Schweden waren das 29. Zum Vergleich: An „normaler“ Grippe sterben jährlich etwa 3000 Schweden.

Waren die Massenimpfungen in Finnland und Schweden eine Panikreaktion auf eine überschätzte Krankheit? Das weisen die Politiker zurück. „Wir haben richtig gehandelt und würden es wieder so tun“, sagt die schwedische Familienministerin Maria Larsson. 18 Millionen Dosen Pandemrix des britischen Herstellers GlaxoSmithKline hatte das Gesundheitsamt gekauft, als die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt wurde – und jetzt, da die Haltbarkeit der nicht benützten Dosen ausläuft, will man die Lager wieder auffüllen.

„Ich warnte im Juni 2009 vor dem teuren und unsicheren Projekt“, sagt indes Staffan Sylven, Spezialarzt für Infektionsschutz, „doch der Beschluss für Massenimpfungen war politisch getroffen.“



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
02. Mär 2012 12:06

Oh Mann ...

... fertig? Manchmal hab ich den Verdacht das hier 08/15 Themen aufs Korn genommen werden nur um etwas aus brüllender Langeweile etwas beizutragen!

Die ganze Impfklamotte, scherzhaft ausgedrückt, hat mehr oder weniger Sinn und Zweck. Bei Babys und Kindern bis zum Teeniealter okay das hat sich jahrzehntelang bewährt. Bei Kreuzindikationen oder besonderheiten des einzelnen Patenten kann man nicht im Vorfeld sagen: Finger weg! Unsere Medizin ist leider nicht so aufgebaut das jeder Patient der zum Arzt geht, erstmal auf Risiken für ihn unteruscht wird, die irgendein Medikament für ihn bereit halten würde! Das wäre vielleicht machbar, aber es wird nicht so gehändelt. Da wären sämtliche Datenschützer sofort auf den Barrikaden und die Menschen müßten regelmässig zum Arzt gehen um den Gesamtzustand des Körpers durch die Veränderungen in der Lebensweise des Patienten zu berücksichtigen und fest zu halten. Mal schauen wer so etwas mitmachen würde.

Und dann kommt so ein Homöopathieonkel der von vielleicht und wenn und aber redet! Wisst ihr, bevor ich solchen Typen mein eigen Fleisch und Blut oder mich selber behandeln lassen würde auf puren Verdaxcht das vielleicht doch, eventuell oder auch nicht eine Behandlung bei einem gesundheitlichen Problem anschlägt, gehe ich doch lieber zu denen , die mir mindestens einen geringen Prozentsatz an Hilfe ansagen können! Wie sagte einmal ein Arzt: Eine Grippe dauert 7 Tage mit medikamenten 1 Woche! Lasst mal, sozusagen, die Kirche im Dorf und kommt mit Eurer Homöopathie erst wieder zum Vorschein wenn ihr nachvollziehbare Beweise habt in Sachen körpereigener Heilung und verdünnungspotenzen die so grandios sind als häte Flüssigkeit A an B geschnuppert weil beide im offenen Abfüllglas nur nebeneinander gestanden haben! Mich regt solcher offensichtlicher Schwachsinn so langsam aber sicher echt auf!



SUNICA weiblich
Geela
02. Mär 2012 12:43

re

meinst du mit 'oh mann fertig' mich?
kritisierst du tatsächich,dass ich mir Zeit genommen habe und das etwas Aussage-dürftige Anfangspost mit einigen Infos erweitert habe zur besseren Diskussion zum Thema Impfen?



angelina77 weiblich
Drohne
02. Mär 2012 13:07

zu ...

dem Post aus dem alten Thread von Morgainne im Zusammenhang mit MMR ...

Zitat: "Einer Frau haben sie geantwortet, dass sie Einzelimpfungen für "unethisch" halten. Ok..."

Da wirds dann interessant. Gab es da ne Begründung?

Da kenne ich übrigens einen ganz persönlichen Fall:
Der Säugling sollte ein paar Tage nach der Geburt u.a. gegen Masern geimpft werden. Kurz vor dem Impftermin erkrankte der kleine Wurm tatsächlich an Masern. Also wurde auch nicht mehr geimpft. (wäre ja dann überflüssig gewesen)

Als Kind (ca. 8-12 Jahre) erkrankte dieses Kind erneut an Masern. Klinikaufenthalt in der Quarantäneabteilung, täglich zig interessierte aber ratlose Ärzte die sich staunend die Quaddeln ansahen. Eigentlich hätte der Masernausbruch als Säugling - laut Theorie der Antikörper-Schutzfunktion - gegen die Krankheit immunisieren müssen.

Da darf man doch vermuten - dass in diesem Fall

a) dieser Mensch generell keine Antikörper gegen Masern bildet oder

b) eventuell vorhandene Antikörper nicht gegen Masern schützen

Ob Antikörper im Blut nachweisbar sind - wurde entweder nicht untersucht oder das Untersuchungsergebnis den Eltern verschwiegen. Heisst - kein Mediziner hat sich die Mühe gemacht zu erforschen - warum denn - entgegen der Antikörpertheorie - ein zweiter Ausbruch erfolgte. Um sicher zu gehen, dass kein dritter Ausbruch im Erwachsenenalter zu erwarten ist.

Weiter gehts.... gleicher Mensch erhält viele weitere Impfungen (Röteln, Tetanus, Diptherie usw.) - nach keiner einzigen Impfung wurde das Blut auf gebildete Antikörper untersucht. Weder nach der ersten noch nach Auffrischungsimpfungen.

Warum erfolgt niemals eine Kontrolle des vermeintlichen "Impferfolges" ? Um keine Negativ-Studien aufkommen zu lassen?

Für mich heisst das - ganz objektiv betrachtet - ob mich ein Krankheitsausbruch immunisiert oder eine Impfung immunisiert - steht völlig in den Sternen. Denn es ist nicht mal sicher, dass überhaupt Antikörper gebildet werden - geschweige denn dass diese einen Krankheitsausbruch verhindern können.

Ohne Erfolgskontrolle zu behaupten - die Impfungen wären wirksam - halte ich für eine fragwürdige Vorgehensweise.



nullkommanix weiblich
Zwackelmanns Kartoffelschäler
02. Mär 2012 13:24

bei mir

hat man im erwachsenenalter einmal den impftiter bestimmt und somit festgestellt, dass ich nicht innerhalb der empfohlenen 10 jahre auffrischimpfen musste, sondern erst wesentlich später.

stimmt also nicht, dass "niemals eine kontrolle" erfolgt.

desweiteren: bei schwangeren bestimmt man die röteln-antikörper im blut, wenn nämlich keine vorhanden, kann das böse ausgehen fürs ungeborene kind.

also steht hier gar nix "völlig in den sternen" :-)



nullkommanix weiblich
Zwackelmanns Kartoffelschäler
02. Mär 2012 13:28

oh oh

Antwort auf Oh Mann ... von GrendelMetal

> ... fertig? Manchmal hab ich den Verdacht das hier 08/15
> Themen aufs Korn genommen werden nur um etwas aus
> brüllender Langeweile etwas beizutragen!

impfen ist kein 0-8-15 thema, da kann man sich hübsch wieder köppe einkloppen, das ist ein allseits beliebtes fronten-thema - wird ja nicht zum ersten mal in einem forum diskutiert.... :-)



angelina77 weiblich
Drohne
02. Mär 2012 13:57

ok ..

Antwort auf bei mir von nullkommanix

> stimmt also nicht, dass "niemals eine kontrolle" erfolgt.

Niemals vermutlich nicht ;-)

Aber eine Bestimmung ist wohl eher die Ausnahme als die Regel. (Wenn dann wohl eher bei Röteln/Schwangerschaft oder bei Impfung gegen Hepatitis.)



Chu weiblich
Chuthulhu
02. Mär 2012 14:15

re

Krass oder? 155 neue Postings, als ichs aufgerufen hab. Hoffentlich ist nicht wieder die Hälfte davon "mimimi, ihr wollt das nicht verstehen".



Chu weiblich
Chuthulhu
02. Mär 2012 14:20

re

Antwort auf re von SUNICA

Ich setz mal hier an, bei welchem reinkopierten Text ich das mache ist ja im Wesentlichen egal. Das ätzende an Impfgegnern ist, dass sie geradezu parasitär von der Herdenimmunität profitieren und nur deshalb ihre selbstgefälligen Parolen und stupiden Theorien raushauen können. Wenn sich weniger Leute impfen lassen, wie von ihnen gefordert, ist das mit einer Gefahr für die Allgemeinheit verbunden weil jede x-beliebige Seuche sich dann mal so richtig frei ausbreiten kann. Es gibt Krankheiten, die wir hier mit Impfungen nahezu ausgerottet haben und jetzt kommen Leute an und meinen sie müssten das alles dafür zerstören, dass sie mal 5 Minuten mediale Aufmerksamkeit bekommen. Das ist echt verwerflich.



02. Mär 2012 14:21

re

Antwort auf ok .. von angelina77

> Aber eine Bestimmung ist wohl eher die Ausnahme als die
> Regel. (Wenn dann wohl eher bei Röteln/Schwangerschaft
> oder bei Impfung gegen Hepatitis.)

Du kannst davon ausgehen, dass jeder Impfstoff auch sehr intensiv getestet und seine Wirksamkeit durch Langzeitstudien belegt wird, sowohl während als auch nach seiner Markteinführung.

Ich hab es schon mal verlinkt, aber anstatt nur ungläubig auf die Tabelle zu gucken hätte man ja auch mal den Text lesen können:

Die jeweilige Wirksamkeit der Impfung selber wird dabei in größeren Studien dokumentiert. Dabei wird die Wirksamkeit der Impfung unter anderem über die gegen den entsprechenden Erreger gebildete Antikörperkonzentration, den Antikörpertiter, ermittelt. Die Wirksamkeit wird auch über Vergleiche der Krankheitsinzidenz von geimpften Gruppen im Vergleich zu ungeimpften Gruppen überprüft. Ein Nachweis über die Wirksamkeit einer Schutzimpfung im Sinne einer randomisierten, kontrollierten Studie mit gleichzeitigem Kontakt zum Erreger findet dagegen aus ethischen Gründen nicht statt: Die Teilnehmer in der Placebogruppe würden einem unerlaubten Risiko ausgesetzt. Bei Impfungen, die schon sehr lange eingeführt wurden und die vor lebensbedrohlichen Erkrankungen schützen, kann die Wirksamkeit durch den historischen Vergleich der Häufigkeit von Infektionskrankheiten in Bevölkerungen, in denen (schon) geimpft wurde im Vergleich zu Bevölkerungen, in denen (noch) nicht geimpft wurde, belegt werden.

Eine hundertprozentige Sicherheit kann dir niemand geben. Wenn dir 99,9x% zu unsicher sind, kannst du ja selbst eine Bestimmung durchführen lassen, die du dann sicher auch gerne selbst bezahlst.



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
02. Mär 2012 17:15

Gerade ...

Antwort auf oh oh von nullkommanix

> impfen ist kein 0-8-15 thema, da kann man sich hübsch
> wieder köppe einkloppen, das ist ein allseits beliebtes
> fronten-thema - wird ja nicht zum ersten mal in einem
> forum diskutiert.... :-)

.. deswegen ist es für mich ein 08/15 Thema! Hier ist kaum jemand anwesend der handfestes aus fachlicher, also ärztlicher Sicht dazu beitragen kann. Also wieder o8/15 Laiengelaber gegen Universitätenköppe. Es ödet an und hat noch weniger mit Esoterik zu krabbeln wie Alienkühe und ihre Paarungsverhalten auf Nordamerikanischen Weiden!



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
02. Mär 2012 17:27

Also ...

Antwort auf zu ... von angelina77

> dem Post aus dem alten Thread von Morgainne im
> Zusammenhang mit MMR ...
>
> Zitat: "Einer Frau haben sie geantwortet, dass sie
> Einzelimpfungen für "unethisch" halten. Ok..."
>
> Da wirds dann interessant. Gab es da ne Begründung?
>
> Da kenne ich übrigens einen ganz persönlichen Fall:
> Der Säugling sollte ein paar Tage nach der Geburt u.a.
> gegen Masern geimpft werden. Kurz vor dem Impftermin
> erkrankte der kleine Wurm tatsächlich an Masern. Also
> wurde auch nicht mehr geimpft. (wäre ja dann überflüssig
> gewesen)
>
> Als Kind (ca. 8-12 Jahre) erkrankte dieses Kind erneut an
> Masern. Klinikaufenthalt in der Quarantäneabteilung,
> täglich zig interessierte aber ratlose Ärzte die sich
> staunend die Quaddeln ansahen. Eigentlich hätte der
> Masernausbruch als Säugling - laut Theorie der
> Antikörper-Schutzfunktion - gegen die Krankheit
> immunisieren müssen.
>
> Da darf man doch vermuten - dass in diesem Fall
>
> a) dieser Mensch generell keine Antikörper gegen Masern
> bildet oder
>
> b) eventuell vorhandene Antikörper nicht gegen Masern
> schützen
>
> Ob Antikörper im Blut nachweisbar sind - wurde entweder
> nicht untersucht oder das Untersuchungsergebnis den Eltern
> verschwiegen. Heisst - kein Mediziner hat sich die Mühe
> gemacht zu erforschen - warum denn - entgegen der
> Antikörpertheorie - ein zweiter Ausbruch erfolgte. Um
> sicher zu gehen, dass kein dritter Ausbruch im
> Erwachsenenalter zu erwarten ist.
>
> Weiter gehts.... gleicher Mensch erhält viele weitere
> Impfungen (Röteln, Tetanus, Diptherie usw.) - nach keiner
> einzigen Impfung wurde das Blut auf gebildete Antikörper
> untersucht. Weder nach der ersten noch nach
> Auffrischungsimpfungen.
>
> Warum erfolgt niemals eine Kontrolle des vermeintlichen
> "Impferfolges" ? Um keine Negativ-Studien aufkommen zu
> lassen?
>
> Für mich heisst das - ganz objektiv betrachtet - ob mich
> ein Krankheitsausbruch immunisiert oder eine Impfung
> immunisiert - '''steht völlig in den Sternen'''. Denn es
> ist nicht mal sicher, dass überhaupt Antikörper gebildet
> werden - geschweige denn dass diese einen
> Krankheitsausbruch verhindern können.
>
> Ohne Erfolgskontrolle zu behaupten - die Impfungen wären
> wirksam - halte ich für eine fragwürdige Vorgehensweise.

.., ohne selbst zu wissen ob die Ärzte nach Antikörpern gesucht haben in dem Blutbild des Kindes würde ich solche Aussagen gegen eine Immunisierung nicht einmal Fakt ist doch, das jede Krankheit trotz der Impfung gegen selbige auftreten kann, weil sich Virenstämme weiter entwickeln. Diese Weiterentwicklung kann dann eben zur Folge haben das der Mensch trotzdem erkrankt an dieser Krankheit und seine Antikörper nicht den geringsten Nutzen haben auch wenn der Körper massenweise Antikörper gegen diese erste Version der Masern kennt und produziert, es geht halt am Ziel und Zweck vorbei. Dem Körper bleibt also nichts anderes übrig wie diese Krankheit erneut durch zu machen und sozusagen eine neue Version von Antikörpern zu produzieren, wenn er dazu in der Lage ist. Ist dem nicht so, dann kann jegliche Medizin nur die Folgen in einem gewissen Rahmen abmildern und den Körper unterstützen während der Infektion und dem Verlauf.



02. Mär 2012 18:27

Passt iwie

Antwort auf Gerade ... von GrendelMetal

So ganz kann ich es nicht nachziehen, warum bitte "impfen" eso sein sollte!

Ist eher egal, da ja eh jeder Mensch das tut: was er will <3

Ich habe zwar auch Impfen, aber so Quark wie Grippe, oder was jedes jahr rauskommt, NEIN danke! Ich kenne real zu viele die fast dabei draufgehen...

Herrchen



Allerlei
02. Mär 2012 18:50

Impfen und Esoterik

Antwort auf Lernen oder Fühlen 2 von Allerlei

Weil zwei Leute gemeint haben, Impfen sei kein esoterisches Thema:

Das hier ist nur die Fortführung des anderen Threads, weil der wegen dem 200-Beitrags-Limit zu war.

Das Thema lautet also "Lernen oder Fühlen 2", hier geht es nicht grundsätzlich um das Impfen.
Das im Eröffnungsbeitrag war lediglich meine Antwort auf ein Posting von Morganne, hier kann also jeder auf noch offene Postings antworten und weiter reden, dazu ist der Thread aufgemacht.

Es gibt allerdings sehr oft eine starke gedankliche Verbindung zwischen Esoterik und Impfgegnerschaft bzw. Alternativmedizin und dem Verweigern des Impfens.
Die Motivation, die hinter beidem steht, kann nämlich durchaus die selbe sein, und deshalb finde ich es auch interessant das Impf-Verweigern im Hinblick auf Esoterik zu besprechen.
Oft genug geht es dabei schließlich gar nicht um das Impfen an sich, das Verweigern davon ist oft genug nur Ausdruck eines Bedürfnisses, sich vom "System" abzukapseln.



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
02. Mär 2012 18:53

Hey Herrchen ...

Antwort auf Passt iwie von Herrchen

> So ganz kann ich es nicht nachziehen, warum bitte "impfen"
> eso sein sollte!
>
> Ist eher egal, da ja eh jeder Mensch das tut: was er will
> <3
>
> Ich habe zwar auch Impfen, aber so Quark wie Grippe, oder
> was jedes jahr rauskommt, NEIN danke! Ich kenne real zu
> viele die fast dabei draufgehen...
>
> Herrchen

... das hast Du falsch verstanden, impfen hat NICHTS mit Esoterik zu tun! Das bei der Grippeimpfung regelmässig Leute drauf gehen ist schon richtig! Es muss ja auch mal gesehen werden was dem Körper mit dieser Grippeimpfung angetan wird, es wird durch diesen Impfstoff eine Grippeerkrankung künstlich hervor gerufen, wer das mit sich machen lässt kann auch gleich mit einer Grippekranken Person rumknutschen, was ich als wesentlich angenehmer empfinden würde wie eine Spritze ~gg~ ;-)

Deswegen: Lieber Knutschen als pieksen! ~rrr~



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