18. Feb 2012 10:59 Aufgewärmt
Ich mühsamer Kleinarbeit haben wir hier versucht herauszufinden, was diese "präzisen" Grundlegeln der Astrologie sind. Leider sind wir kläglich daran gescheitert. Aber offensichtlich findet sich in Morganne jemand, der uns weiterhelfen kann. Darf ich also bitten, Morganne, auf Folgendes einzugehen:
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18. Feb 2012 18:23 Morganne : D> Kannst beruhigt sein, k e i n e r hat das Astrologiesystem Erstmal sind diese Grundregeln alles andere als präzise, sondern sogar äußerst vage, da je nach astrologischer Richtung und auch nach jedem einzelnen Astrologen anders - und zudem auch extrem interpretationsabhängig. > Es setzt ein jahrzehntelanges Studium voraus Wie oft haben wir das schon gehört... das übliche überhebliche "das verstehst Du sowieso nicht", "das ist einem Laien schwer zu erklären!" usw usw, um sich aus der Affäre zu ziehen und nichts erklären zu müssen. :-) |
18. Feb 2012 19:40 bin jagespannt, ob jemand die "aufgewärmte" suppe noch essen mag ;-) im übrigen wär ich auch an einer erklärung interessiert, wie astrologie "funktionieren" soll...so wirklich eingängig ist mir das nämlich auch nicht. |
18. Feb 2012 22:52 Das ...Kannst beruhigt sein, k e i n e r hat das Astrologiesystem geändert, es ist ein Jahrtausende altes Wissen das nach präzisen Grundregeln wirkt und seine Gültigkeit einst wie jetzt behält. Es setzt ein jahrzehntelanges Studium voraus und ist oft schwer zu deuten. Andere bezeichnen oft als Esoterik das für mich "Spiritualität" ist. ... ist mal wieder so richtig Bockmist! Präzise Grundregeln! Aha, da haben die schon die neuesten astrophysikalischen Erkenntnisse vorweg genommen! Wozu forschen die Menschen dann eigentlich noch über unser Sonnensystem! Schon ein Brüller! Jahrzehntelanges Studium! Nordhalbkugel? Astrologie? Also bitte! Diese Aussagen von Präzision und die Dauer des Erlernens ist schon im Ansatz Quatsch mit Soße! |
18. Feb 2012 22:56 reDas mit dem horoskop frag ich mich auch, also unsere psychologie-lehrerin hat es in 2 wochen, insgesamt 6 stunden, geschafft uns so weit zu bringen daß wir horoskope erstellen konnten die ,in ner doppelblindstudie überprüft, schon nicht mehr von anderen horoskopen unterscheidbar waren^^ |
18. Feb 2012 23:14 Mwahaha..."Schulphysik"! : D Geil. So im Gegensatz zu den ganzen Alternativ-Physikern, die so rumlaufen. Letztere sind aber nicht zu verwechseln mit den Komplementärphysikern! Die sind nämlich nicht auf Abgrenzung bedacht, sondern darum, die Physiker sinnvoll zu ergänzen, damit dann beides im Zusammenspiel harmoniert! PS |
18. Feb 2012 23:27 So einfach ist das> im übrigen wär ich auch an einer erklärung interessiert, Offensichtlich fehlt uns dazu einfach die Vorausetzung: Wer entscheidet, wann wir uns lange genug damit beschäftigt haben? Die schärfsten Befürwörter der Astrologie! Welches Kriterium sagt aus, dass wir uns nicht lange genug damit beschäftigt haben? Wenn wir sie ablehnen... So einfach kann das "Argumentieren" sein. |
18. Feb 2012 23:34 Stimmt> Aha, da haben die schon die neuesten Gute Bemerkung. Es ist ein überzeugendes Indiz für das nicht-funktionieren der Astrologie: WÄRE die Astrologie in sich schlüssig, wäre sie in der Lage fehlende Planeten vorherzusagen. Sie hat das aber nie vermocht. Sie wurde immer für schlüssig erklärt, bis ein Planet hinzugekommen ist. Dann wurde sie einfach künstilich erweitert. Jede gute Theorie ist in der Lage aus sich heraus ihre Lücken zu offenbaren. Bestes Beispiel ist die Vorhersage des Neutrinos oder der Eichbosonen. Hier wurde nicht die Theorie NACH der Entdeckung dieser Teilchen erweitert, sondern erst nach der theoretischen Vorhersage nach den Teilchen gesucht. Hat man die Teilchen gefunden, hat man eine schöne Bestätigung für die Theorie. |
19. Feb 2012 09:13 re> Jahrzehntelanges Studium! Die Muttis die bei AstroTV rumhängen, sehen mir jedenfalls nicht so aus, als hätten die jahrzehntelang überhaupt irgendwas gelernt.. Ich möchte übrigens immernoch eine Erklärung dafür haben, wieso das chinesische System anders ist und sich zB sternzeichentechnisch nach Jahren statt Monaten richtet, wer von denen jetzt Recht hat und wieso. |
19. Feb 2012 09:33 reAntwort auf Mwahaha... von Allerlei Ich meinte mit schulphysik eigentlich all jene elementaren grundlagen die man bis zur erlangung des hauptschulabschlusses gelernt haben sollte, aber so ists auch gut xD |
19. Feb 2012 11:36 ReDie ganze Sache orientierte sich im Ursprung weder an Physik noch an Matheamtik! Schliesslich gab es keine mathematischen oder physikalischen Grundlagen in der Form wie wir sie kennen! Man keinen Oldtimer für seine Mängel mies machen nur weil die NEuentwicklung eben dem neuesten Stand der Technik entspricht! Was die Astrologie, wie jedes andere Gebiet der Esoterik zum erwerb von Wisen, oder sagen wir Regelmässigkeiten benutzte hat jeder Bauer auf dem Feld seit 50.000 Jahren gemacht! Er beobachtet wie sich die Dinge entwickeln und widerholen, nicht mehr und nicht weniger! Beobachtung des Himmels, keine Berechnung von Gradienten und dergleichen. Das Interesse der Menschen an den Sternen beruht für mich in der Annahme der Altvorderen das die Götter, die verehrt wurden, von selbigen gekommen sein sollten! Heute tönt die Astrologie mit personalisierten oder großräumigen Horoskopen rum, und beruft sich auf die Erkenntnisse die ihnen die Mathematik, Physik und Astronomie seit 200 Jahren exakt liefern kann! Aber das als das eigene Werk zu bezeichnen beinhaltet schon eine gewisse Chutzpe! Wer sich mit der ganzen Sache beschäftigen mag, bitte, aber diese Person sollte mal das Hirn einschalten und die historische Entwicklung von Astronomie und Astrologie vergleichen, dann wird ersichtlich WER sich entwickelt hat und WER einfach nur daherquarkend Wissen beansprucht das nicht im geringsten auf dem eigenen Mist gewachsen ist! Mir ist noch kein Astrologe bekannt, der einen Sateliten in die Umlaufbahn geschossen hat, Radarteleskope oder Spiegelteleskope erbauen ließ um fundiertes Wissen über die Planetenbewegungen und Konstellationen zu sammeln! |
19. Feb 2012 11:57 hmDa kommt mir grad ein Gedanke... Wenn angeblich alle Himmelskörper Auswirkungen auf die Persönlichkeit haben sollten, dann müssten logischerweise auch künstliche Himmelskörper Auswirkungen haben. Warum werden die dann nicht auch mit einbezogen? xD |
19. Feb 2012 11:59 reVor allem: gibt es jemanden der sich mit den Monden der anderen Planeten unseres Sonnensystems in der Hinsicht befasst? Egal sein können die dann ja auch nicht. Oder reicht die Kreativität bei so vielen einfach nicht aus? |
19. Feb 2012 12:05 Re> Ich möchte übrigens immernoch eine Erklärung dafür haben, Das chinesische Horoskop orientiert sich ersteinmal am I Ging! Das sind 64 festgeschriebene Zeichen, die einer Systemathik in der Auslegung folgen! Desweiteren kennt oder folgt die chinesische Astrologie keiner Sternenkunde, sondern benutzt als Grundlage einen Kalender! Somit ist die Grundlage eine komplett andere wie die der europäischen Variante der Astrologie und unterscheidet sich deutlich in der Technik zum erstellen von Horoskopen! Auf diesem Kalender beruht also auch der 12 Jahresrhythmus, bei uns wird eben in die Sterne geguckt und festgestellt in welchem Monat der Mensch geboren wird und ihm so sein Sternzeichen zugeschrieben! Übersicht mit chinesischen Zeichen zu Geburtsjahren Kleiner Vergleich in den Eigenschaften eines Sternzeichens, ich benutze einmal das meine, den Stier und poste die Beschreibungen aus europäischer und chinesischer Sicht! STIER (21.04. - 21.05.)
Für die chinesische Variante geht es in meinem Fall nach dem Jahr 1967 und dem Zeitraum vom 09.02.1967 - 29.01.1968 ! Ziege Festes Element: Feuer, Prinzip: Yin, Chinesischer Name: Yang Die Ziege ist im Allgemeinen schüchtern, sie sucht einen starken Partner, an den sie sich anlehnen kann. Sie ist sprunghaft und unberechenbar, sie schätzt Geld, ist elegant, künstlerisch begabt und naturliebend, doch leider auch sehr pessimistisch und unbeständig. Sie macht Andere gerne für ihr Schicksal verantwortlich. Wenn sie will, kann sie aber auch gefallen. Sie passt sich sehr leicht an, braucht jedoch immer eine gewisse Sicherheit. Sie würde gerne den Ton angeben, ist aber nicht dafür geeignet. Auch in der Liebe sucht sie Sicherheit und träumt von einem reichen und großzügigen Gönner, sie kann durchaus treu sein., trotz ihrer gefühlvollen Art hat sie ein großes Durchhaltevermögen. Eine Ziege kann sich für die eigene Sache einsetzten und auch kämpfen. Nicht immer mit den saubersten Mitteln. Sie besitzt viel passive Widerstandskraft, hat Stehvermögen, so kann sie viele Ziele erreichen. Sie ist kreativ und künstlerisch veranlagt. eine Ziege hängt an ihren Eltern und an der Familie. Positive Eigenschaften: freundlich, sentimental, natürlich, sanft, originell, hilfsbereit, einfach, sentimental, aufmerksam Negative Eigenschaften: skeptisch, indiskret, pessimistisch, unentschlossen, verantwortungslos, grausam Ziegenkinder: Schmuseriges, kuscheliges kleines Zicklein, so könnte man ein Ziegenkind kurz und bündig beschreiben. Es liebt alles schöne und hat viele Begabungen. Egal wie alt eine Ziege ist, sie wird immer ein herzliches und liebevolles Verhältnis zu Ihren Eltern pflegen Außer das ich in dem zweiten Sternzeichen auch wieder in die Kategorie Hornvieh gehöre ~gg~ ist da nichts was ich auch nur Ansatzweise in meinem Charakter wiedererkennen würde! |
19. Feb 2012 12:15 ich hab mir mal...vor zig jahren, ein horoskop erstellen lassen. umfasste mehrere seiten, das ganze war kostenlos. ich behaupte, dass die astrologen sich schon irgendwie ne "wissenschaft" draus gemacht haben, denn ganz so simpel wie die netten horosköpchen in diversen zeitungen/sendungen war das durchaus nicht aufgebaut, irgendeine "logik" muss wohl dahinter stecken. welche, weiß ich nicht, würde es aber - zumindest ansatzweise - von einem astrologen/einer astrologin mal erklärt bekommen. letztendlich zieht man sich aus solchen beschreibungen der eigenen person wohl immer das heraus, was man sehen WILL. sprich: sagen wir mal (fiktiv angenommen) 50% der aussagen treffen irgendwie zu (so grobe raster lassen sich ja auf viele menschen anwenden), dann wird ein astrologiegläubiger sagen: super, trifft mich genau (die anderen 50% fallen untern tisch) und ein astrologieverweigerer würde sagen: blödsinn, das spiegelt mich nicht wieder (und die anderen 50% fallen untern tisch). will damit sagen: selektive wahrnehmung lässt grüßen :-) eventuell, und das ist jetzt wieder ein anderer punkt, respräsentieren die planeten lediglich eigenschaften, haben also stellvertreterfunktion...symbolcharakter. soweit könnte ich das ganze ja noch nachvollziehen. aber wie der zusammenhang dann zum einzelnen menschen gezogen wird...großes fragezeichen... |
19. Feb 2012 14:19 Die Antwort darauf ^^Es werden ja immer wieder neue Objekte entdeckt, wie Zwergplaneten oder Asteroiden (die zusammengenommen ja eine irrsinnige Masse haben). Je nach Astrologe - so viel zum Thema "präzise Grundregeln" - werden die dann in ihrem Status "aufgewertet" und dann in die astrologische Betrachtung mit einbezogen, so dass alle früheren Aussagen gemäß "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" mal eben wieder über den Haufen geworfen werden. Oder aber - jetzt kommt der noch größere Witz - die Antwort lautet von wieder anderen Astrologen folgendermaßen: "Ich habe festgestellt, dass diese Objekte für die Interpretation keine Rolle spielen." Wem fällt etwas auf? Richtig! Und im schlimmsten Fall kommt eben wieder das "Argument" der "erfahrbaren Astrologie". |
19. Feb 2012 14:26 re> Man keinen Oldtimer für seine Mängel mies machen nur weil die NEuentwicklung eben dem neuesten Stand der Technik entspricht! Das ist richtig. Allerdings kann man sich in diesem Fall dann auch nicht auf "uraltes Wissen", "jahrtausendealte Erkenntnisse" usw. berufen. Die Astrologie versucht stets, beides für sich zu behaupten (ganz ähnlich wie man auch immer versucht, sich sowohl den Mantel der Wissenschaft, als auch der Spiritualität anzuziehen). Beides funktioniert aber nicht. |
19. Feb 2012 14:41 re> ich behaupte, dass die astrologen sich schon irgendwie ne Das ganze ist so ähnlich wie bei Axiomen, nur dass die Grundsätze hier alles andere als einleuchtend sind. Es werden also einfach mal Grundgesetze beschlossen und dann - statt dass man den nächsten logischen Schritt macht: Nachschauen, ob diese Gesetze überhaupt zutreffen - wird gleich ein riesen System darum herum konstruiert und gar nicht weiter darüber nachgedacht, ob die Grundpfeiler, auf denen es steht, überhaupt sinnvoll sind. Stell Dir einen Sektenguru vor. > letztendlich zieht man sich aus solchen beschreibungen der Natürlich, denn genau so sind sie ja auch formuliert, dass jeder was für sich rausziehen kann. Das gilt lustigerweise auch für ganz "individuell" erstellte Horoskope, wo man "seins" ja auch mit einem beliebigen anderen austauschen kann und sich trotzdem noch darin wiederfinden wird; es sei denn der Astrologe ist ein Schlingel und bedient sich Tricks wie Cold Reading etc: Jede verfügbare Information nutzen, die der Kunde von sich in irgendeiner Weise bereitstellt. |
19. Feb 2012 15:34 reDie Atrologie ist ein jahrtausende altes Wissen, wenn du das bestreitest was kann ich dir dann noch entgegnen? Auf Einzelheiten einzugehen ist für mich mittlerweile verzichtbar, denn wie ich bereits in anderen Themen und Beiträgen feststellen konnte, bin ich nicht geeignet irgend einen Zweifler von euch nur im Geringsten zum Weiterdenken 1 zu motivieren. Die Sterndeutung ist aus der Stllung und dem Lauf der Gestirne (insbesondere Sonne, Mond und Planeten) Voraussagen über Menschen und deren Charakter und Lebensschicksale abzuleiten. Das ist nur E i n e der möglichen Auswertungen der Astrologie..... |
