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18. Feb 2012 10:59

Aufgewärmt

Kannst beruhigt sein, k e i n e r hat das Astrologiesystem geändert, es ist ein Jahrtausende altes Wissen das nach präzisen Grundregeln wirkt und seine Gültigkeit einst wie jetzt behält. Es setzt ein jahrzehntelanges Studium voraus und ist oft schwer zu deuten. Andere bezeichnen oft als Esoterik das für mich "Spiritualität" ist.

Ich mühsamer Kleinarbeit haben wir hier versucht herauszufinden, was diese "präzisen" Grundlegeln der Astrologie sind.

Leider sind wir kläglich daran gescheitert. Aber offensichtlich findet sich in Morganne jemand, der uns weiterhelfen kann.

Darf ich also bitten, Morganne, auf Folgendes einzugehen:

  • Wo findet man dieses jahrtausendealte Wissen?

  • Die Festlegung der Deutung der Tierkreiszeichen geht von der Nordhalkugel aus. Erklärung: "Die Astrologie wurde auf der Nordhalbkugel entwickelt". Allerdings kannte man bereits vor der Antike die Sterndeutung auf dem südamerikanischen, dem afrikanischen und dem asiatischen Kontinent.

  • Den Himmelskörper werden die Eigenschaften mit unterschiedlichen Methoden zugewiesen: Planeten wie Uranus werden Eigenschaften aus seiner Entdeckung zugewiesen. Dabei ist der "Zeitraum" um die Entdeckung nicht spezifiziert und es lassen sich zahlreiche Ereignisse finden, die in diesem Zeitraum stattfinden. Himmelskörper, die in der Antike bereits bekannt waren, haben keinen bekannten "Entdeckungszeitraum". Ihnen wird eine Eigenschaft zugewiesen, die aus ihrem Namen (bzw. Mythologie) abgeleitet wird. Ferner wird ihnen das "gesellschaftliche Klima" (?) einer Region und eines Zeitraums zugewiesen. Weder die Region noch der Zeitraum sind so homogen, als dass sich hieraus etwas ableiten lässt. Hinzu kommt, dass es zahlreiche Planeten sind. Es gibt keine Methode um zu unterscheiden, welchem der in der Antike bekannten Planeten welcher Aspekt des "gesellschaftlichen Klimas" (?) zugewiesen werden soll.

  • Wechelt man den Standort, z.B. auf den Mond, versagt die Astrologie: Ein Himmelskörper mit seiner Eigenschaf fällt weg. Ein weiterer Himmelskörper mit unebkannter eigenschaft kommt hinzu. Die Erde ist bereits bekannt. Ihr Entdeckungszeitraum kann für eine Zuweisung der Eigenschaft nicht in Frage kommen. Ein "gesellschaftliches Klima" gibt es auf dem Mond nicht. Jahreszeiten auf der Mond-Nordhalbkugel können dafür ebenfalls nicht heran gezogen werden. Des Weiteren gibt es keine Methode um zu klären, ob die übrigen Himmelskörper ihre Eigenschaften beibehalten oder nicht, da deren Eigenschaften ihnen ebenfalls von der Erde aus zugewiesen werden.
    Vor der Entdeckung eines Planeten war die Astrologie "komplett". Die Astrologie war aus sich heraus nicht in der Lage nicht bekannte Planeten zu postulieren.

  • Ein "Wirkmechanismus", also die Verknüpfung der Eigenschaften der Planeten mit der Persönlichkeit des Menschen ist nicht bekannt. Es kann nicht erlärt werden, weshalb, bspw. der Mars, Mut, Härte, Entschlusskraft ect. verleiht und nicht gerade das Gegenteil, also Weichheit, Zögerlichkeit, Feigheit.


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Allerlei
18. Feb 2012 18:23

Morganne : D

> Kannst beruhigt sein, k e i n e r hat das Astrologiesystem
> geändert, es ist ein Jahrtausende altes Wissen das nach
> präzisen Grundregeln wirkt und seine Gültigkeit einst wie
> jetzt behält

Erstmal sind diese Grundregeln alles andere als präzise, sondern sogar äußerst vage, da je nach astrologischer Richtung und auch nach jedem einzelnen Astrologen anders - und zudem auch extrem interpretationsabhängig.
Zweitens stimmt es ganz einfach nicht, dass diese angebliche "Gültigkeit" unverändert geblieben ist. Die heutige Astrologie ist so gesehen sogar noch relativ jung!
Das ist auch gar nicht anders möglich, schließlich wurden viele Himmelskörper erst mit der Zeit entdeckt.
Zu manchen können deshalb auch überhaupt keine "Erfahrungswerte" vorliegen, da sie schlicht und einfach noch gar nicht lange genug beobachtet werden konnten.

> Es setzt ein jahrzehntelanges Studium voraus
> und ist oft schwer zu deuten.

Wie oft haben wir das schon gehört... das übliche überhebliche "das verstehst Du sowieso nicht", "das ist einem Laien schwer zu erklären!" usw usw, um sich aus der Affäre zu ziehen und nichts erklären zu müssen. :-)



nullkommanix weiblich
Zwackelmanns Kartoffelschäler
18. Feb 2012 19:40

bin ja

Antwort auf Aufgewärmt von <phoenix>

gespannt, ob jemand die "aufgewärmte" suppe noch essen mag ;-)

im übrigen wär ich auch an einer erklärung interessiert, wie astrologie "funktionieren" soll...so wirklich eingängig ist mir das nämlich auch nicht.



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
18. Feb 2012 22:52

Das ...

Antwort auf Aufgewärmt von <phoenix>

Kannst beruhigt sein, k e i n e r hat das Astrologiesystem geändert, es ist ein Jahrtausende altes Wissen das nach präzisen Grundregeln wirkt und seine Gültigkeit einst wie jetzt behält. Es setzt ein jahrzehntelanges Studium voraus und ist oft schwer zu deuten. Andere bezeichnen oft als Esoterik das für mich "Spiritualität" ist.

... ist mal wieder so richtig Bockmist! Präzise Grundregeln! Aha, da haben die schon die neuesten astrophysikalischen Erkenntnisse vorweg genommen! Wozu forschen die Menschen dann eigentlich noch über unser Sonnensystem! Schon ein Brüller!

Jahrzehntelanges Studium!
Damit man die wirren Aussagen auch ja verinnerlicht oder wie? Wer studiert denn etwas JAHRZEHNTE, damit er mal ein Horoskop erstellen kann?

Nordhalbkugel? Astrologie?
Jetzt basteln wir mal die Erde um! Warum auch nicht, ist ja einfach so ein paar Kontinente zu verrrücken, Wen interessiert schon die Kontinentaldrift! Packen wir Afrika an den Nordpol! Auf der Nordhalbkugel ist vielleicht das Wissen der Astrologie importiert worden, aber nicht entwickelt! Hallo Geschichte?

Also bitte! Diese Aussagen von Präzision und die Dauer des Erlernens ist schon im Ansatz Quatsch mit Soße!



18. Feb 2012 22:56

re

Das mit dem horoskop frag ich mich auch, also unsere psychologie-lehrerin hat es in 2 wochen, insgesamt 6 stunden, geschafft uns so weit zu bringen daß wir horoskope erstellen konnten die ,in ner doppelblindstudie überprüft, schon nicht mehr von anderen horoskopen unterscheidbar waren^^
Ich denke man braucht die 10 jahre um wirklich die vernunft und die schulphysik aus dem menschen auszutreiben^^



Allerlei
18. Feb 2012 23:14

Mwahaha...

"Schulphysik"! : D Geil.

So im Gegensatz zu den ganzen Alternativ-Physikern, die so rumlaufen.

Letztere sind aber nicht zu verwechseln mit den Komplementärphysikern! Die sind nämlich nicht auf Abgrenzung bedacht, sondern darum, die Physiker sinnvoll zu ergänzen, damit dann beides im Zusammenspiel harmoniert!

PS
Ich darf das in Zukunft doch ab und an benutzen, oder?



18. Feb 2012 23:27

So einfach ist das

Antwort auf bin ja von nullkommanix

> im übrigen wär ich auch an einer erklärung interessiert,
> wie astrologie "funktionieren" soll...

Offensichtlich fehlt uns dazu einfach die Vorausetzung:
Wir haben uns nicht lange genug mit Astrologie beschäftigt um sie zu verstehen.

Wer entscheidet, wann wir uns lange genug damit beschäftigt haben? Die schärfsten Befürwörter der Astrologie! Welches Kriterium sagt aus, dass wir uns nicht lange genug damit beschäftigt haben? Wenn wir sie ablehnen...

So einfach kann das "Argumentieren" sein.



18. Feb 2012 23:34

Stimmt

Antwort auf Das ... von GrendelMetal

> Aha, da haben die schon die neuesten
> astrophysikalischen Erkenntnisse vorweg genommen! Wozu
> forschen die Menschen dann eigentlich noch über unser
> Sonnensystem! Schon ein Brüller!

Gute Bemerkung. Es ist ein überzeugendes Indiz für das nicht-funktionieren der Astrologie:

WÄRE die Astrologie in sich schlüssig, wäre sie in der Lage fehlende Planeten vorherzusagen. Sie hat das aber nie vermocht. Sie wurde immer für schlüssig erklärt, bis ein Planet hinzugekommen ist. Dann wurde sie einfach künstilich erweitert.

Jede gute Theorie ist in der Lage aus sich heraus ihre Lücken zu offenbaren. Bestes Beispiel ist die Vorhersage des Neutrinos oder der Eichbosonen. Hier wurde nicht die Theorie NACH der Entdeckung dieser Teilchen erweitert, sondern erst nach der theoretischen Vorhersage nach den Teilchen gesucht. Hat man die Teilchen gefunden, hat man eine schöne Bestätigung für die Theorie.



Chu weiblich
Chuthulhu
19. Feb 2012 09:13

re

Antwort auf Das ... von GrendelMetal

> Jahrzehntelanges Studium!
> Damit man die wirren Aussagen auch ja verinnerlicht oder
> wie? Wer studiert denn etwas JAHRZEHNTE, damit er mal ein
> Horoskop erstellen kann?

Die Muttis die bei AstroTV rumhängen, sehen mir jedenfalls nicht so aus, als hätten die jahrzehntelang überhaupt irgendwas gelernt..

Ich möchte übrigens immernoch eine Erklärung dafür haben, wieso das chinesische System anders ist und sich zB sternzeichentechnisch nach Jahren statt Monaten richtet, wer von denen jetzt Recht hat und wieso.



19. Feb 2012 09:33

re

Antwort auf Mwahaha... von Allerlei

Ich meinte mit schulphysik eigentlich all jene elementaren grundlagen die man bis zur erlangung des hauptschulabschlusses gelernt haben sollte, aber so ists auch gut xD



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
19. Feb 2012 11:36

Re

Die ganze Sache orientierte sich im Ursprung weder an Physik noch an Matheamtik! Schliesslich gab es keine mathematischen oder physikalischen Grundlagen in der Form wie wir sie kennen! Man keinen Oldtimer für seine Mängel mies machen nur weil die NEuentwicklung eben dem neuesten Stand der Technik entspricht!

Was die Astrologie, wie jedes andere Gebiet der Esoterik zum erwerb von Wisen, oder sagen wir Regelmässigkeiten benutzte hat jeder Bauer auf dem Feld seit 50.000 Jahren gemacht! Er beobachtet wie sich die Dinge entwickeln und widerholen, nicht mehr und nicht weniger! Beobachtung des Himmels, keine Berechnung von Gradienten und dergleichen. Das Interesse der Menschen an den Sternen beruht für mich in der Annahme der Altvorderen das die Götter, die verehrt wurden, von selbigen gekommen sein sollten!

Heute tönt die Astrologie mit personalisierten oder großräumigen Horoskopen rum, und beruft sich auf die Erkenntnisse die ihnen die Mathematik, Physik und Astronomie seit 200 Jahren exakt liefern kann! Aber das als das eigene Werk zu bezeichnen beinhaltet schon eine gewisse Chutzpe!

Wer sich mit der ganzen Sache beschäftigen mag, bitte, aber diese Person sollte mal das Hirn einschalten und die historische Entwicklung von Astronomie und Astrologie vergleichen, dann wird ersichtlich WER sich entwickelt hat und WER einfach nur daherquarkend Wissen beansprucht das nicht im geringsten auf dem eigenen Mist gewachsen ist! Mir ist noch kein Astrologe bekannt, der einen Sateliten in die Umlaufbahn geschossen hat, Radarteleskope oder Spiegelteleskope erbauen ließ um fundiertes Wissen über die Planetenbewegungen und Konstellationen zu sammeln!



Vogelfrey männlich
Geheimer Geheimagent
19. Feb 2012 11:57

hm

Da kommt mir grad ein Gedanke...

Wenn angeblich alle Himmelskörper Auswirkungen auf die Persönlichkeit haben sollten, dann müssten logischerweise auch künstliche Himmelskörper Auswirkungen haben. Warum werden die dann nicht auch mit einbezogen? xD



Chu weiblich
Chuthulhu
19. Feb 2012 11:59

re

Vor allem: gibt es jemanden der sich mit den Monden der anderen Planeten unseres Sonnensystems in der Hinsicht befasst? Egal sein können die dann ja auch nicht. Oder reicht die Kreativität bei so vielen einfach nicht aus?



GrendelMetal männlich
Grendel aus Vohenstrauss (Bayern)
19. Feb 2012 12:05

Re

Antwort auf re von Chu

> Ich möchte übrigens immernoch eine Erklärung dafür haben,
> wieso das chinesische System anders ist und sich zB
> sternzeichentechnisch nach Jahren statt Monaten richtet,
> wer von denen jetzt Recht hat und wieso.

Das chinesische Horoskop orientiert sich ersteinmal am I Ging! Das sind 64 festgeschriebene Zeichen, die einer Systemathik in der Auslegung folgen! Desweiteren kennt oder folgt die chinesische Astrologie keiner Sternenkunde, sondern benutzt als Grundlage einen Kalender! Somit ist die Grundlage eine komplett andere wie die der europäischen Variante der Astrologie und unterscheidet sich deutlich in der Technik zum erstellen von Horoskopen!

Auf diesem Kalender beruht also auch der 12 Jahresrhythmus, bei uns wird eben in die Sterne geguckt und festgestellt in welchem Monat der Mensch geboren wird und ihm so sein Sternzeichen zugeschrieben!

Chinesische Astrologie

Übersicht mit chinesischen Zeichen zu Geburtsjahren

Kleiner Vergleich in den Eigenschaften eines Sternzeichens, ich benutze einmal das meine, den Stier und poste die Beschreibungen aus europäischer und chinesischer Sicht!

STIER

(21.04. - 21.05.)


Das Element des Sternzeichens Stier ist die Erde. Der Stier-Typ ist ein sinnlicher Mensch und somit allen schönen Dingen des Lebens zugetan. Er ist ein Genießer und hat Geschmack. Der im Sternzeichen Stier geborene arbeitet hart an seinen Zielen, bis er sie erreicht hat. Mit seiner berühmten goldenen Nase riecht er das Geld und macht es sich zu eigen. Die Geduld ist seine Stärke, doch manchmal kann sie auch in Sturheit ausarten. Er lässt sich halt gerne Zeit und möchte seinen eigenen, natürlichen Rhythmus finden. Nervöse und ungeduldige Menschen ergreifen beim Stier lieber gleich die Flucht, sobald sie es mit ihm zu tun bekommen. Wenn der Stier kreativen Beschäftigungen nachgeht - was seine Stärke ist - hält er sich am liebsten an das was er anfassen kann. Denn schließlich sind Träume nur schäume. Der Stier kann sehr realistisch sein, deshalb ist er auch für viele "der Fels in der Brandung", an dem man sich orientieren kann. Er strebt nach Besitz und Sicherheit. Was er einmal sein Eigen nennt behält er auch und gibt es nicht mehr her. Viele im Sternzeichen Stier geborene Menschen sind naturverbunden und brauchen deshalb auch regelmäßige Abstecher in ländliche Gefilde um sich zu entspannen. Im Regelfall haben sie viele Pflanzen die liebevoll gepflegt werden.

Für die chinesische Variante geht es in meinem Fall nach dem Jahr 1967 und dem Zeitraum vom 09.02.1967 - 29.01.1968 !

Ziege

Festes Element: Feuer, Prinzip: Yin, Chinesischer Name: Yang

Die Ziege ist im Allgemeinen schüchtern, sie sucht einen starken Partner, an den sie sich anlehnen kann. Sie ist sprunghaft und unberechenbar, sie schätzt Geld, ist elegant, künstlerisch begabt und naturliebend, doch leider auch sehr pessimistisch und unbeständig. Sie macht Andere gerne für ihr Schicksal verantwortlich. Wenn sie will, kann sie aber auch gefallen. Sie passt sich sehr leicht an, braucht jedoch immer eine gewisse Sicherheit. Sie würde gerne den Ton angeben, ist aber nicht dafür geeignet.

Auch in der Liebe sucht sie Sicherheit und träumt von einem reichen und großzügigen Gönner, sie kann durchaus treu sein., trotz ihrer gefühlvollen Art hat sie ein großes Durchhaltevermögen. Eine Ziege kann sich für die eigene Sache einsetzten und auch kämpfen. Nicht immer mit den saubersten Mitteln. Sie besitzt viel passive Widerstandskraft, hat Stehvermögen, so kann sie viele Ziele erreichen.

Sie ist kreativ und künstlerisch veranlagt. eine Ziege hängt an ihren Eltern und an der Familie.

Positive Eigenschaften: freundlich, sentimental, natürlich, sanft, originell, hilfsbereit, einfach, sentimental, aufmerksam

Negative Eigenschaften: skeptisch, indiskret, pessimistisch, unentschlossen, verantwortungslos, grausam

Ziegenkinder: Schmuseriges, kuscheliges kleines Zicklein, so könnte man ein Ziegenkind kurz und bündig beschreiben. Es liebt alles schöne und hat viele Begabungen. Egal wie alt eine Ziege ist, sie wird immer ein herzliches und liebevolles Verhältnis zu Ihren Eltern pflegen

Außer das ich in dem zweiten Sternzeichen auch wieder in die Kategorie Hornvieh gehöre ~gg~ ist da nichts was ich auch nur Ansatzweise in meinem Charakter wiedererkennen würde!



Vogelfrey männlich
Geheimer Geheimagent
19. Feb 2012 12:07

ach

Antwort auf re von Chu

Nicht zu vergessen:
Der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter; der Kuipergürtel und natürlich auch die Oortsche Wolke. ^^



nullkommanix weiblich
Zwackelmanns Kartoffelschäler
19. Feb 2012 12:15

ich hab mir mal...

Antwort auf Aufgewärmt von <phoenix>

vor zig jahren, ein horoskop erstellen lassen. umfasste mehrere seiten, das ganze war kostenlos.
ich habs nimmer im kopf, was da alles drin stand. aber es muss mich vermutlich nicht ins mark und bein getroffen haben, sonst wärs noch in erinnerung :-)

ich behaupte, dass die astrologen sich schon irgendwie ne "wissenschaft" draus gemacht haben, denn ganz so simpel wie die netten horosköpchen in diversen zeitungen/sendungen war das durchaus nicht aufgebaut, irgendeine "logik" muss wohl dahinter stecken. welche, weiß ich nicht, würde es aber - zumindest ansatzweise - von einem astrologen/einer astrologin mal erklärt bekommen.

letztendlich zieht man sich aus solchen beschreibungen der eigenen person wohl immer das heraus, was man sehen WILL.

sprich: sagen wir mal (fiktiv angenommen) 50% der aussagen treffen irgendwie zu (so grobe raster lassen sich ja auf viele menschen anwenden), dann wird ein astrologiegläubiger sagen: super, trifft mich genau (die anderen 50% fallen untern tisch) und ein astrologieverweigerer würde sagen: blödsinn, das spiegelt mich nicht wieder (und die anderen 50% fallen untern tisch).

will damit sagen: selektive wahrnehmung lässt grüßen :-)

eventuell, und das ist jetzt wieder ein anderer punkt, respräsentieren die planeten lediglich eigenschaften, haben also stellvertreterfunktion...symbolcharakter. soweit könnte ich das ganze ja noch nachvollziehen. aber wie der zusammenhang dann zum einzelnen menschen gezogen wird...großes fragezeichen...



Allerlei
19. Feb 2012 14:19

Die Antwort darauf ^^

Antwort auf ach von Vogelfrey

Es werden ja immer wieder neue Objekte entdeckt, wie Zwergplaneten oder Asteroiden (die zusammengenommen ja eine irrsinnige Masse haben).

Je nach Astrologe - so viel zum Thema "präzise Grundregeln" - werden die dann in ihrem Status "aufgewertet" und dann in die astrologische Betrachtung mit einbezogen, so dass alle früheren Aussagen gemäß "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" mal eben wieder über den Haufen geworfen werden.
Sprich man kann sich überhaupt nicht sicher sein, ob die Interpretation eines Horsoskops von morgen noch irgendeine Bedeutung hat. ^^

Oder aber - jetzt kommt der noch größere Witz - die Antwort lautet von wieder anderen Astrologen folgendermaßen:

"Ich habe festgestellt, dass diese Objekte für die Interpretation keine Rolle spielen."
XD

Wem fällt etwas auf? Richtig!
Natürlich spielen sie innerhalb einer Systematik keine Rolle, die sie überhaupt nicht berücksichtigt!
Hätte man diesen Objekten ebenfalls eine bestimmte Bedeutung, Eigenschaften, Aussagekraft zugedichtet, dann würden sie auch eine Rolle spielen - je nachdem, wie diese Rolle eben gestaltet wurde.
Das ganze ist wieder ein Paradebeispiel dafür, wie man sich mit genug Wunschdenken alles so zurechtbiegen kann. :-)

Und im schlimmsten Fall kommt eben wieder das "Argument" der "erfahrbaren Astrologie".
Was nun die Grenze zum "erfahrbaren" ist, ändert sich dabei offensichtlich je nach Situation und immer so, wie es der Astrologe gerade braucht.
Sind Objekte, die mit Teleskopen beobachtbar sind, nicht "erfahrbar"? Oder welche, die man nur indirekt beobachten kann? Ab wann sind denn Schwankungen in einer Umlaufbahn "erfahrbar" und wann sind sie zu unbedeutend?
Ein Nanometer Abweichung könnte schließlich schon eine riesen Bedeutung haben...



Allerlei
19. Feb 2012 14:26

re

Antwort auf Re von GrendelMetal

> Man keinen Oldtimer für seine Mängel mies machen nur weil die NEuentwicklung eben dem neuesten Stand der Technik entspricht!

Das ist richtig.
Wenn (!) so eine Sache zur Weiterentwicklung fähig ist, ist das immer besser als einfach für alle Zeit gültige - und damit meistens ungültige - Behauptungen in Stein zu meißeln. (Das schließt auch die Fähigkeit mit ein anzuerkennen, ob das ganze angesichts des neuen Wissensstandes nun überhaupt noch haltbar ist, oder nicht.)

Allerdings kann man sich in diesem Fall dann auch nicht auf "uraltes Wissen", "jahrtausendealte Erkenntnisse" usw. berufen.
Man muss sich einfach entscheiden: Entweder ist eine Sache uralt, und damit eventuell eben veraltet; oder sie hat sich im Lauf der Zeit verändert, unterscheidet sich also längst grundlegendst von ihren Ursprüngen, denn in mehreren Tausend Jahren ist erkenntnistechnisch eine ganze Menge passiert.

Die Astrologie versucht stets, beides für sich zu behaupten (ganz ähnlich wie man auch immer versucht, sich sowohl den Mantel der Wissenschaft, als auch der Spiritualität anzuziehen). Beides funktioniert aber nicht.



Allerlei
19. Feb 2012 14:41

re

> ich behaupte, dass die astrologen sich schon irgendwie ne
> "wissenschaft" draus gemacht haben, denn ganz so simpel
> wie die netten horosköpchen in diversen
> zeitungen/sendungen war das durchaus nicht aufgebaut,
> irgendeine "logik" muss wohl dahinter stecken.

Das ganze ist so ähnlich wie bei Axiomen, nur dass die Grundsätze hier alles andere als einleuchtend sind.

Es werden also einfach mal Grundgesetze beschlossen und dann - statt dass man den nächsten logischen Schritt macht: Nachschauen, ob diese Gesetze überhaupt zutreffen - wird gleich ein riesen System darum herum konstruiert und gar nicht weiter darüber nachgedacht, ob die Grundpfeiler, auf denen es steht, überhaupt sinnvoll sind.

Stell Dir einen Sektenguru vor.
Der denkt sich irgendeinen toll klingenden, aber sinnlosen Mist aus, den er mit seinem rhetorischen Talent aber sehr geschickt verkauft. Am Anfang bedient er sich dabei Vetternwirtschaft, die erzählen es ihren Freunden und bekannten, usw. Die meisten Leute glauben ihm natürlich kein Wort, aber wenn von 10.000 nur einer auch nur überlegt, ob da nur halbwegs was dran sein könnte, und wenn er von diesen dann nur einen Bruchteil überzeugen kann, hat der Guru sein Ziel erreicht: Eine riesige Menge Anhänger, die völlig in diesem Thema drin sind und seine Systematik befolgen, weil sie ja so gesetzmäßig klingt. Das schwappt dann über wie im Buch "Die Welle": Sie sind so begeistert von der Sache und studieren lieber diese Systematik, statt sich zu fragen ob die Grundannahmen davon überhaupt irgendeinen Sinn ergeben, das ist schon längst völlig in Vergessenheit geraten.

> letztendlich zieht man sich aus solchen beschreibungen der
> eigenen person wohl immer das heraus, was man sehen WILL.

Natürlich, denn genau so sind sie ja auch formuliert, dass jeder was für sich rausziehen kann. Das gilt lustigerweise auch für ganz "individuell" erstellte Horoskope, wo man "seins" ja auch mit einem beliebigen anderen austauschen kann und sich trotzdem noch darin wiederfinden wird; es sei denn der Astrologe ist ein Schlingel und bedient sich Tricks wie Cold Reading etc: Jede verfügbare Information nutzen, die der Kunde von sich in irgendeiner Weise bereitstellt.
(Bereits am Namen kann man in der Richtung schon viel sagen, nur mal als Beispiel.)



19. Feb 2012 15:34

re

Antwort auf Aufgewärmt von <phoenix>

Die Atrologie ist ein jahrtausende altes Wissen, wenn du das bestreitest was kann ich dir dann noch entgegnen? Auf Einzelheiten einzugehen ist für mich mittlerweile verzichtbar, denn wie ich bereits in anderen Themen und Beiträgen feststellen konnte, bin ich nicht geeignet irgend einen Zweifler von euch nur im Geringsten zum Weiterdenken 1 zu motivieren. Die Sterndeutung ist aus der Stllung und dem Lauf der Gestirne (insbesondere Sonne, Mond und Planeten) Voraussagen über Menschen und deren Charakter und Lebensschicksale abzuleiten. Das ist nur E i n e der möglichen Auswertungen der Astrologie.....



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