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09. Jul 2007 21:48

Military Sci-Fi

Hey Fans der militärischen Fiktion.

Ja, ich bin ein Mann und ich lese Sci-Fi, Klichée bestätigt ;-).

Welches Werk hat euch denn zu dem Subgenre geführt?
Bei mir war es als Einstieg ins Sci-Fi Genre etwas Perry Rodan aber dann direkt im Anschluss das erste Band der Battletech-Reihe.
Seitdem habe ich meine Sammlung des mittlerweile beendeten Battletech-Zyklus kompletiert.
Schade an sich, dass die Reihe beendet wurde, denn Dark Age ist irgendwie nicht mehr das Wahre, es ist etwas komplett anderes und nutzt dennoch das Image von Battletech.
Klar spielt es im selben Universum, doch Battletech ist etwas anderes, eben "reines Battletech".

Nungut, als Battletech zuende ging musste Ersatz her.
Da lockte mich erst die "Nick Seafort"-Reihe von David Feintuch, fast Kult.
Dann entdeckte ich David Weber und John Ringo.
Deren Invasions-Zyklus ist einfach genial, Cally's Krieg geht noch und dann, ja nun, wenden die Beiden sich dem kompletten Gegenteil zu, trotzdem ist es interessant, den "Nano-Krieg"Zyklus zu lesen.
Nebenbei wurde genauso gierig die "Das Bronzebattaillon/Die Marduk-Mission"-Reihe von den beiden Autoren verschlungen.
Fast eine Zusammenlegung von Invasion und Nano-Kriege, denn sowohl das Alte als auch die Fiktion arbeiten Hand in Hand, sehr unterhaltsam.

Da John Ringo dann eine längere Pause eingelegt hat, blieb nurnoch Weber als Kandidat.
Also wurde mal flugs bei der Honor Harrington-Reihe quergelesen, als auch Webers "Der Mond der Meuterer / Das Armageddon-Vermächtnis" konsumiert.
Natürlich blieb dazwischen noch reichlich Zeit, die Werke einiger anderer Autoren zu prüfen.
Kleiner Auszug daraus:

Isaac Asimov - Lucky Star Sammelband
Sergej Lukianenko - Spektrum (Kein Military Sci-Fi aber lesenswert)
Michael Mccollum - Der Antares Krieg
" " - Lebenssonde (sehr empfehlenswert, auch vom psychologischen Aspekt der Begegnung Sonde- Mensch)
Richard Morgan - die "Sleave-Reihe mit Takeshi Kowaks", bedingt military, aber trotzdem spannend und unterhaltsam.
William C. Dietz - Die Sternenlegion & Folgebänder, die FRemdenlegion in der Zukunft, kurze Unerhaltung für Zwischendurch.
Wolfgang Hohlbein - Charity

Die Werke sind zum Teil schon recht alt, die betreffenden Exemplare habe ich mir zu Battletech-Zeiten besorgt, als die Autoren viel zu langsam für einen fast junkyhaften Fan geschrieben haben ;-)

Wie seit ihr zu Sci-Fi, insbesondere Military-Sci-Fi gekommen?
Was waren eure ersten Bücher in diesem Genre?
Was ist empfehlenswert, was habt ihr als schlechtes Werk empfunden?
Was fesselt euch so an Science Fiction?

Für mich macht sich das ganze Genre durch die "Was wäre Wenn"-Frage interessant.
Wer weiss, wie es in 50 oder 100 Jahren aussehen wird, wie sich die Menschheit entwickelt.
Die Science Fiction erlaubt einen Blick auf ein mögliches Universum, oft wird dabei versucht, die Technologieebene nicht zu ausgefallen zu gestalten, sodass der Leser sich doch mit dem Gedanken beschäftigt, ob das ganze nicht wirklich theoretisch Möglich ist.
Das beste, mir bekannte Beispiel für die Faszination ist das Buch "Lebenssonde".
Dort wird sehr interessant ein Erstkontakt und die Problematik des Überlichtflugs thematisiert, welche Folgen dieses für eine Spezies hat oder insbesondere die fehlende Möglichkeit des überlichtschnellen Fluges.

Ja gut, ob Klichée oder nicht, das Militär interessiert mich, insbesondere militärische Forschung, da dieser oft eine weiterführende zivile Nutzung folgt, da das Militär oft mehr Geld für Forschungen zur Verfügung hat.
Ich meine, ich war Wehrdienstverweigerer, aber dennoch finde ich das Thema sehr interessant.
Ist vielleicht meine blutrünstige Seite, diese Werke zu lesen *schulterzuck.

Nun seid ihr dran, haut in die Tasten

mfg
Pretender



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11. Jul 2007 12:30

re

also ich lese sehr gerne sience.-ficiton, wobei das beste aus diesem genre in den 40ern-70ern geschrieben wurde. sci-fi mit militärischen hintergrund kenne ich nicht so besonders, das buch "der lautlose krieg" hat mir aber ziemlich gut gefallen. "charity" hingegen ist allerdings öde. genauso ist mir die battletech-reihe nicht anspruchsvoll genug. ich für meinen teile lese da eher philip k. dick, stanislaw lem, die strugatzki brüder, isaac asimov (foundation zyklus und die robotergeschichten), ray bradbury, frank herbert usw...

ich habe mir früher sehr viele sci-fic bücher aus der bücherei ausgeliehen. mitlerweile haben sie allerdings kaum noch welche da und bei den meisten büchern kann ich mich leider nicht mehr an titel und autor erinnern...



11. Jul 2007 15:21

Foundation Zyklus

Darüber bin ich auch schon oft gestolpert.
Sind also alles Fortsetzungsbücher?

Also müsste ich mir für den Einstieg schon den ersten Band vornehmen, richtig?



11. Jul 2007 19:47

re

also ich hab die eigentliche foundation-trilogie in einem band (nennt sich einfach foundation)und ich denke, dass die bücher nur noch als sammelband zu bekommen sind...dazu gibts dann noch bücher, die auf die foundation-trologie aufbauen und so den foundation-zyklus bilden



21. Jul 2007 20:12

re

Pilger84

Das erste Buch das ich je gelesen habe war „Das Antlitz des Krieges“ Ein BattleTech Roman. Danach entdeckte ich für mich Warhammer. Bis auf 4 habe ich jetzt alle BattleTech gelesen.
Ich schwöre jedoch auch auf Dark Age da es, natürlich einen ganz anderen Still hat aber im verkleich zu Classic sehr auf die im Buch enthaltenen Personen eingeht und weniger auf den „Kampf“. Das ist es auch was ich an Battletech, Dark Age und besonders an dem Warhammer Zyklus „Ghaunts Ghosts“ schätze. Gut ausgearbeitete Charaktere.
Sci-Fi bietet die Chance absolut extreme Situationen zu schaffen und dann den Umgang der Charactere damit zu beleuchten.



22. Jul 2007 00:34

Stimme dir zu

> Sci-Fi bietet die Chance absolut extreme Situationen zu
> schaffen und dann den Umgang der Charactere damit zu
> beleuchten.

Genau meine Ansicht.

Bloss Darg Age ist eben für mich, als eingefleischten BT-Fan, kein echtes BT mehr.
Eben Mechwarrior.

Die BT-Romane haben, da sie aneinandergereiht waren (mit Ausnahmen) für mich so den personellen Tiefgang, da die grossen und kleinen Helden immer wieder auftauchen und aus anderem Licht gezeigt werden.
Interessant zum Beispiel, wie Victor Davion-Steiner gegen Ende als der edle Retter agiert, aber doch schmutzige Winkelzüge wie den Doppelgänger des jungen Marik nutzt und aus der Sicht der Gray Death Legion auch als verabscheuungswürdiger Politiker darsteht und Katherine (nein ich nenne sie nicht Katrina) eben ab und zu als die Gute.
Ebenso finde ich die Final-Sichtweisen von den Operation Schlange/Bulldog-Veteranen auch sehr interessant oder sogar von dem jungen Steiner-Davion, der Katherine gegen Ende zur Seite steht und dann bemerkt, wie verwerflich sie agiert und sein Amt niederlegt, ja sogar seine Systeme in die Neutralität führt.

"Das Antlitz des Krieges" hat mir beim ersten Mal lesen nicht so gefallen, aber beim zweiten Mal wurden mir praktisch die Augen geöffnet. Ab und an lese ich ihn nochmal, da er dieses Battle-Tech-Heroische, reine Soldaten-Abbild eben richtig rückt.
Der Roman zeigt zur Abwechslung mal überdeutlich, was der Krieg mit den Menschen in diesem fitkiven Universum macht.
Manche andere Bände reissen das Thema an, aber "Antlitz des Krieges" ist da fast der Schlag ins Gesicht.

Wie sich eben diese Sichtweise "saubere Kriegsführung durch Battlemechs" in Wirklichkeit darstellt.