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: Songs vertonen
GTO männlich
24. Feb 2012 02:40

re

Antwort auf Songs vertonen von Crazylaughsmile

> Ich schreib jetzt seit mehreren Jahren Lyrics für
> verschiedene Songs. Jetzt hab ich mir überlegt das Ganze
> zu vertonen. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich
> das am besten machen kann? Also gibts da spezielle
> Programme oder so? Kennt sich da jemand von euch aus?

Ich würde dir einen völlig anderen Zugang empfehlen als diese Computerprogramme. Du schreibst ja selbst, dass du einige Instumente beherrschst. Was ich mich frage: Du hast ja die Songtexte, die Lyrics, aber hast Du überhaupt schon Ideen für die Musik?

Was sind das überhaupt für Songs, welche Stil-Richtung soll das denn circa werden? Oder hast Du gar keine?

An deiner Stelle würde ich mich eher am klassischen Vorgehen aus Zeiten bereits vor der ganzen Computertechnik orientieren! Diese Programme bewirken meist nur, dass eh alles nur nach abgenudeltem Musik-Software-Einheitsbrei klingt. Nur ganz wenige Menschen, wie ich z. B., können aus diesen Programmen etwas wirklich Neues und Aufregendes schaffen, bei den meisten, die damit arbeiten, hört es sich danach einfach nur wie eine abgenudelte und gequirlte Sch..... an!

Oribetiere dich leiber daran, wie die Beatles z. B. ihre Songs vertont haben, die haben einfach auf ihren Instrumenten rumgeklimpert, egal, ob jetzt Gitarren, Klaviere oder sonst was, und wenn sie eine gute Idee hatten, haben sie die maximal mal auf Tonband aufgenommen, mehr aber auch nicht. das war damals auch alles deshalb viel organischer, als irgendwelche vorgefertigten Software-Parts, Samples von VST-Instrumenten und der ganze Müll, aneinanderzureihen.

Hier mal ein Song, der garantiert nicht mit den verdammten VST-Instrumenten geschöpft wurde, deshalb klingt der auch gut:

http://www.youtube.com/watch?v=wxarN-c-Z6U

The Rolling Stones - LIVE (?) - "Under My Thumb" - '66 - HQ

Ich kann dir echt nur ans Herz legen, dir mal zu überlegen, wie die Stones wohl damals diesen genialen Song quasi kreativ vertont haben. Aber garantiert nicht mit irgendeiner Steinerner Berg Cubasis VST-Sample-Apfel-Mäcces-Weichware! Garnatiert nicht. Ich sag immer: Wer mit sowas arbeitet, der tötet zumindest in den allermeisten Fällen seine eigene musikalische Kreativität! Es gibt nur sehr wenige Menschen, die wirklich mit sowas arbeiten können, bei den allermeisten kommt leider am Ende dann doch nur dilettantischer musikalischer Müll dabei raus, der besser nie das Licht der Welt erblickt hätte und den besser niemals ein menschliches Ohr gehört hätte.



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GTO männlich
24. Feb 2012 02:52

Nachtrag:

Hier auch noch ein Super-Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=Eh44QPT1mPE

Neil Young - Heart Of Gold

Du kannst fest davon ausgehen, dass Neil Young damals keinerlei Musiksoftware für den Computer zur Vertonung dieses sehr schönen Songs benötigt hat! Ihm wird maximal seine Gitarre und die Mundharmonika zur Vertonung ausgereicht haben.

Diesen erfolgreichen Weg würde ich an deiner Stelle auch einschlagen, statt irgendwelche vorgefertigten Samples zu verwenden, die dann eh nur zu einer 08/15-Vertonung vielleicht guter Sogtexte führen.



GTO männlich
24. Feb 2012 03:01

Oder:

http://www.youtube.com/watch?v=Q9DDpmyPZZA

The Rolling Stones- Paint it Black

Und liebe Freunde, brauchten die Stones damals für diesen genialen Song: Cubasis, Früchteschleife oder Keksgang als Weichware für den PC oder Mac unter Windows 7 und eine 500 EURO teure Soundkarte? Nein!

Ihnen reichten eine handelsübliche Mehrsourbandmaschine der 60er Jahre! Und live wie im Video konnten sie sogar völlig daruf verzichten. Naachtt euch ....



AsSo
Penis
24. Feb 2012 11:29

vwvwv

Antwort auf re von GTO

Sie spielt die Instrumente eh selber. Also keine VSTi. Sie braucht nur ein Programm um die Instrumente einzeln aufzunehmen.
Mit einer guten Musiksoftware kann man dann noch ein paar Effekte auf die Instrumente legen (Hall, Echo, Chorus usw.).
Hardware wäre natürlich auch eine Möglichkeit.

Und Tascam hat gute Mehrspur-Rekorder, auch kleinere um die 100 Euro. Wenns unbedingt Oldschool sein muss.

Am besten wäre es sowieso, wenn sie sich eine Band sucht, die den Sound dann umsetzt. Aber okay, das mag auch nicht jeder. Gibt ja auch Musiker, die von der Gitarre bis zum Schlagzeug alles komplett selber einspielen.



AsSo
Penis
24. Feb 2012 11:32

brbre

Und der Vorteil einer guten Musiksoftware ist auch, dass man damit - wenn man auch ne gute Soundkarte hat (die sind ja gar nicht mehr so teuer) - seine Songs auch gleich abmischen und in Studioqualität (Kompressor, EQ, Limiter usw.) als WAV oder MP3 speichern kann.



Crazylaughsmile
24. Feb 2012 13:51

re

Antwort auf re von GTO

Ja ich bin für die klassischen Aufnahmen. Ich hab Songs, die eine soulige melodie bekommen sollen und auch richtige Rocksongs. Jetzt hab ich gestern mal angefangen mit dem ersten Song. Die Melodie hab ich zum größten Teil und jetzt ist nur die Frage wie ich das in ein Programm bekomme um es mit den anderen Instrumenten zu mixen.



BöserBeru männlich
beru
24. Feb 2012 13:53

REE

Versuchs für den Anfang mit Audacity..ist Freeware und recht bedienerfreundlich.



AsSo
Penis
24. Feb 2012 13:59

ewewrw

Antwort auf re von Crazylaughsmile


24. Feb 2012 15:29

Alternative zu Audacity

Antwort auf re von Crazylaughsmile

http://traverso-daw.org/windows.html

Auch wenn ich nicht weiß, wie weit die Version für Windows ist: mindestens so brauchbar wie Audacity und wenn du vorher noch nichts anderes benutzt hast, ist die Ein/Umgewöhnung auch kein Thema.



BöserBeru männlich
beru
24. Feb 2012 15:33

Wo...

..liegen bei diesem Programm die Vorzüge im Vergleich zu AudacitY.
Ich kenne das noch gar nicht.



GTO männlich
24. Feb 2012 15:42

re

Antwort auf re von Crazylaughsmile

> Ja ich bin für die klassischen Aufnahmen. Ich hab Songs,
> die eine soulige melodie bekommen sollen und auch richtige
> Rocksongs. Jetzt hab ich gestern mal angefangen mit dem
> ersten Song. Die Melodie hab ich zum größten Teil und
> jetzt ist nur die Frage wie ich das in ein Programm
> bekomme um es mit den anderen Instrumenten zu mixen.

Ich würde Dir zu sowas raten:

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/-/art-REC0006452-000?campaign=GBase

Tascam DP-004 Digital Portastudio

Möglichst simpel, bezahlbar und trotzdem gute Qualität. Die Beatles und Stones damals haben ihre Aufnahmen sogar mit noch simpleren analogen Geräten gemacht, und das hat für ganze LPs mit Welthits, Millionensellern gereicht.

Es geht auch noch einfacher, aber diese Geräte sind vergriffen und nur noch gebraucht zu bekommen. Klar, dass ich mir noch welche gesichert hab, als sie noch neu erhältlich waren:

http://www.youtube.com/watch?v=7oBK5prd-no

http://www.youtube.com/watch?v=3MkdiyPPEfc&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=8ejumQl1X0k&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=_pzh2uU9lNI&feature=related

How to use a Tascam Ministudio Porta 02 - Part 1,2, 3, 4

Tascam Portastudio 02

In dem Video erklärt es ein Junge auch schön, aber in englisch, kinderleicht eben.

Zum Portastudio gibt es außerdem noch unendlich viel mehr YouTube-Videos:

http://www.youtube.com/results?search_query=tascam+portastudio&oq=Tascam+Porta&aq=1&aqi=g3&aql=&gs_sm=1&gs_upl=96090l100893l0l104700l14l14l1l5l5l0l200l1134l2.5.1l8l0



GTO männlich
24. Feb 2012 16:05

Digitales Tascam Portastudio:

http://www.youtube.com/watch?v=v3tO0YX4qfo&feature=related

DP-02 Recorder: How to record

Mit dem Video kannst du dir schon gut ein Bild machen, was mit so einem digitalen Portastudio auf einem beim Recorden zukommt. Für den blutigen Recording-Anfänger finde ich die alten Cassetten-Porta-Studios im Grunde einfacher und ursprünglicher, auch wenn natürlich die Cassetten-Sound-Qualität nicht an echte CD-Qualität rankommt, aber manch einer will ja sogar absichtlich einen billigen Trash-Sound, und für diese Zwecke sind die Cassetten-Portastudios ideal.

Außerdem kann man den Song ja dann auch später dann ja eh in einem richtigen Studio nochmal besser aufnehmen, wenn er wirklich was ist. Und nicht nur eben Soundmüll.



24. Feb 2012 16:44

Re:

Antwort auf Wo... von BöserBeru

Ich finde es, um schnell mal was zu machen, einfach angenehmer ;o)

Objektiv ist es insgesamt "erwachsener" (auch wenn es bei weitem (noch) nicht den Funktionsumfang professioneller Software hat, aber den braucht´s hier auch nicht).
Die Oberfläche ist viel übersichtlicher, die Maus-/Tastenkombinationen sind ziemlich schlau, Du kannst nichtdestruktiv arbeiten.



-The_Doctor- männlich
Sheik Yerbouti
25. Feb 2012 22:31

hmmm

Antwort auf re von Crazylaughsmile

In anlehnung an GTO's Vorschlag: Du könntest dafür auch einen der Modernen Fieldrecorder mit Overdub Funktion benutzen. z.B. den Korg S.o.S recorder. Das Teil nimmt unkomprimiert auf und kreiert für jeden Part einen eigenen Wav. Track die dann späteer per USb einfach auf den PC Übertragen werden können. Alternativen Dazu wären der Boss Micro BR odre dessen Nachfolgemodess BR 80. Bei den BR recordern kannst du das Mixen und Mastering auch im Gerät selbst durchführen, auch wenn das zumindest beim Micro BR ein wenig fummelig ist, da der noch kein graphisches Interface hatte.



GTO männlich
26. Feb 2012 01:49

Meine Meinung:

Wenn man z. B. einen Song eh nur mit Gitarre als Begleitung vertont, dann ist es besser, da gar nicht erst mühsam Gitarre und Gesang getrennt aufzunehmen und diese Spuren dann quasi zu mixen uns zu synchronisieren. Das Timing muß ja absolut genau sein, sonst hört es sich direkt schon mies an.

Ich würde stattdessen meinen Aufnahmeraum mit vernünftigen Stereomikrofonen versehen und dann alles direkt quasi live einspielen, selbst mit E-Gitarre geht das. Das Ideal ist ja im Grunde, dass so aufzunehmen, wie es auch der Konzertbesucher am quasi idealen Hörort im Raum aufnehmen würde. Man sollte sich da auch daran orientieren, wie klassische Musik oft aufgenommen wird. Da nehmen die Toningenieure oft sogar ein ganzes Orchester mit nur zwei ideal platzierten superteuren Mikrofonen auf. Weniger ist da oft mehr, und es ist quasi danach nur eine Stereospur als Ergebnis da, wo dann auch nur noch wenig nachbearbeitet werden muß oder sogar gar nichts!

Bestess Beispiel ist "House of the Rising Sun" von den Animals:

http://de.wikipedia.org/wiki/The_House_of_the_Rising_Sun

Zitat aus dem Link:

"Die Animals hatten sich bei ihrer Fassung an der Bob-Dylan-Version orientiert, um bei Auftritten mit dieser Folk-Version aufzufallen und sich von dem Rock ’n’ Roller Chuck Berry abzuheben, mit dem sie sich gerade auf Tournee befanden.[8] Am 17. Mai 1964 unterbrachen sie ihre Tournee in Liverpool, um am nächsten Tag in London Platten aufzunehmen. Die Animals hatten den derben Originaltext entschärft[9] und dem Song eine Bluesfassung verliehen. In der Besetzung Eric Burdon (Gesang), Alan Price (Orgel), Chas Chandler (Bass), Hilton Valentine (Gitarre) und John Steel (Schlagzeug) hatte ihr Produzent Mickie Most für den 18. Mai 1964 die relativ kleinen De Lane Lea Studios am Kingsway gebucht.

Die Animals entschieden sich für das 6/8-Metrum, obwohl das Original im 4/4-Takt gehalten war. Der lediglich in einem Take aufgenommene Titel begann mit dem charakteristischen Gitarren-Arpeggio in A-Moll von Valentine, der Instrumentalteil wird beherrscht von der von Alan Price gespielten, pulsierenden „Vox-Continental“-Orgel. Obwohl sie bei dem EMI-Tochterlabel Columbia Records unter Vertrag standen und ihnen deshalb als Gruppe die Abbey Road Studios zur Verfügung standen, bevorzugten sie die Kingsway Recording Studios. Nach einer halben Stunde verließen sie bereits wieder die Studios, sodass sie weniger als vier Pfund Studiokosten zu bezahlen hatten.[10] Produzent Most, der nichts zur Aufnahme beitragen konnte, wollte den Titel zunächst nicht aufnehmen, aber ließ sich dann widerwillig darauf ein.[11]"

Ende Zitat.

Fazit: In einer halben Stunde (!!!) haben die den Song im Studio nur einmal zusammen gespielt, also nur ein Take, klar waren die ganzen Mikrofone für die Instrumente bestimmt auch gut platziert, aber da wurden keine Spuren mehr aufwändig gemischt usw., nehm ich jedenfalls mal an, da die Animals eben den Song auch live eben schon so gut drauf hatten. Die haben einfach die Mikrofone aufgestellt, dann haben die Animals das nur einmal sogar gespielt, das wurde eben auf Band mitgeschnitten und dann später zur Schallplatte gepresst.

Alles völlig ohne Computer, Software usw. natürlich, eventuell haben die sogar noch nichtmal mehrere Spuren für die Instrumente und den Gesang aufgenommen, sondern quasi alles zusammen wie live einfach mit gut platzierten Mikrofonen dann nur in einer Stereospur mit einer guten Bandmaschine, die es damals zum Glück schon gab, mitgeschnitten. Hier das Ergebnis, wie es dann in die Plattenläden kam:

http://www.youtube.com/watch?v=LDwvxT8r2yY

The Animals-House Of The Rising Sun off of 45 single vinyl

In dem Video sogar nur eine Mono-Single. Quasi nur eine einzige Spur!



GTO männlich
26. Feb 2012 01:52

Nachtrag:

Wie gesagt: In nur einer halben Stunde in nur einem Take recordet!!!

Mit moderner Computertechnik und Software wäre das alles viel mieser geworden, da hätten dann irgendwelche Leute, Producer, Toningenieure mit dem verdammten Cubasis, Fruityloops, Cakewalk und weiß der Geier mit was für Programmen noch, alles nur verwässert und geschwächt!



26. Feb 2012 03:13

Super Sache ;o)

Manchmal schießt Du mit Deinen Beiträgen leicht über das Ziel hinaus.

> Wie gesagt: In nur einer halben Stunde in nur einem Take
> recordet!!!

Dann brauchen die ganzen Homerecorder also nur einen seit Jahren ausgenudelten Song, einen gut klingenden Raum mit einer Zwei- bis Vierspurmaschine (1/2-Band?), einem vernünftiges Pult, vernünftigen Mikros, einem Tonfritzen, der alles vorbereitet u.s.w.
Kostet ja fast nichts, im Vergleich zu heutigem Homerecording-Equipment.



GTO männlich
26. Feb 2012 03:26

Ja, wer wirklich live perfekt spielen kann, .

... der braucht im Grunde sogar nie ein Studioalbum machen, der schneidet es live mit: Fertig!

Hier mal ein Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=R3n0pMKV-1I&feature=related

AC/DC - Hells Bells ORIGINAL VIDEO

Da reicht es eben, am PA-Main-Ausgang des Mischpultes, wo alles schon fertig ausgesteuert und gemischt rauskommt, noch einen PCM-Rekorder einzuschleifen und mitzuschneiden, das kann dann im Prinzip fast schon auf CD gebrannt werden und ab in den Handel!

Schau Dir einfach an, wie die zusammen spielen, da muß eben nicht mehr alles in Einzelspuren aufgenommen werden, wie bei der klassischen Studioarbeit, wo ja manch einer seine Spuren völllig alleine sogar einspielt. Aus dem Grund hört es sich dann aber oft auch klinishc tot an. Gut, es gibt auch sehr gute Studioalben, aber die wurden dann meist auch von Leuten gemacht, die ihr Handwerk verstanden haben, wie der hier z. B.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Conny_Plank



Crazylaughsmile
12. Mär 2012 19:41

re

Antwort auf re von Crazylaughsmile

Danke für eure Tipps. Ich schau einfach mal, wie ichs mache. Eine Pianoversion hab ich jetzt und letzten Endes brauch ich ja zu guter Letzt immer noch jemanden mit einer tollen Stimme, der das singt.



oli_nrw männlich
Olaf aus Grevenbroich (Nordrhein- Westfalen)
15. Mär 2012 20:36

tsssss

Antwort auf re von makeyavalley

wer hat dir denn diesen mist erzählt??? Ich glaub ich hab all die Jahre mit den falschen Programmen gearbeitet... ;-)